Das ist eine gekürzte Strophe aus dem Gedicht "Dem Tod soll kein REich mehr bleiben" von Dylan Thomas.
Das vollständige Gedicht lautet:
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben
Die nackten Toten die sollen eins
mit dem langen Wind und dem Westmond sein.
Blankbeinig und bar des blanken Gebeins
ruht ihr Arm und ihr Fuß auf Sternenlicht.
Wenn sie irr werden,sollen sie die Wahrheit sehen,
Wenn sie sinken ins Meer, sollen sie auferstehen.
Wenn die Liebenden fallen;
Die Liebe fällt nicht.
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Die da liegen im Wasser gewinden im Meer,
sollen nicht sterben windig und leer,
Nicht brechen die, die ans Rad man flicht,
die am Recken man bricht,
deren Sehnen man zerrt.
Ob der Glaube auch splittert in ihrer Hand,
und ob sie das Einhorn des Bösen durchrennt,
aller Enden zerspellt, sie zerreissen nicht.
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Bis zum ersten : "Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben" wurde dieses Gedicht im Film Solaris (mit George Cloony) vorgetragen und das so gut, das ich die Szene so oft laufen liess, bis ichs mir abgeschrieben hatte.
Die vollständige Fassung fand ich erst später, aber ganz ehrlich, die zweite Strophe gefällt mir nicht, auch wenn mich das vielleicht zum Banausen macht.
Weil die erste Strophe zu lang für eine Signatur ist, hab ich solange gestückelt, bis es angenommen wurde.