Hallo,
also ich finde deine Idee mit den zwei Kitten einen guten Kompromiss.
Die Kitten können sich miteinander austoben, und wenn deine Emi Lust hat, dann kann sie mittoben.
Nochmal zu der generellen Diskussion.
Keiner sagt, dass irgendeine Kombination immer zum Scheitern verurteilt ist. Es geht doch nur darum, wenn sich jemand hier anmeldet, und nach Rat fragt, wie er es am Besten anstellt, dann nennt man ihm eben die Kombinationen mit den besten Chancen auf Erfolg.
Und seit mal ehrlich, wenn man sich mit den Tieren noch nicht so gut auskennt, dann fängt man doch nicht gleich mit einer problemanfälligen Kombination an, oder? Zumal man ja die Wahl hat.
@MissGinny:
Keine Ahnung, woher dein Tierarzt seine Erkenntnisse hat, aber bei mir hat sich noch kein Kitten "untergeordnet". Ich habe ja nun auch einige Katzen hier, und noch keines der Kitten, die hier eingezogen sind hat sich irgendwas gefallen lassen.
Die sind alle mit der Einstellung gekommen: Hallo hier bin ich, wer spielt mit mir.
Wenn ich jetzt nur eine Katze habe, die keine Lust hat, dieses Spielbedürfnis zu befriedigen, dann ist Stress vorprogramiert.
Zu der Zusammenführung:
Bei der langsamen Zusammenführung geht es darum zu vermeiden, dass die Katzen sich beim ersten Kennenlernen so an die Gurgel gehen, dass sie ihr Verhältnis so zerstören, dass man es nicht mehr kitten kann. Meiner Meinung klar die bessere Wahl, wenn man zwei ältere Katzen zusammenführt.
Hat man aber zwei Kitten, oder so wie ich eine soziale Katzengruppe, in die ein gut sozialisiertes Kitten dazukommt, dann ist es einfach nicht nötig.
Ich habe es immer so gemacht, dass ich "die Neue" im Badezimmer (Tür zu) rausgelassen habe und sie erst mal in Ruhe Katzenklo und Co. habe inspizieren lassen.
Hier war es dann jedesmal so, dass nach fünf Mintuten meine "Altkatzen" daussen vor der Tür gestanden haben und schauen wollten, was da drin ist, und noch wichtiger "die Neue" drinnen vor der Tür stand und rauswollte.
Da finde ich es dann einfach unnötig, sie nicht zusammenzulassen.
Und bitte, verwechselt nicht die Zusammenführung, und das spätere Zusammenleben.
Klar kann ich eine Katze und einen Kater zusammenführen, aber was nützt es den beiden, wenn dem Kater nachher ein Raufkumpel fehlt und er deshalb nicht glücklich ist. Das heisst ja nicht, dass er nicht gerne mit der Katze kuschelt, wenn ihm gerade nicht nach raufen ist.
Klar kann ich ein Kitten mit einer älteren Katze zusammenführen, und sie werden sich wahrscheinlich beim Kennenlernen nicht gleich zerfleischen. Aber was bringt es den Katzen, wenn die Ältere genervt ist, weil der Wurm spielen will, und der Kleinen langweilig wird, weil eben keiner mit ihr rumtobt.
Und EmiStAr:
Ich finde es ganz toll von dir, dass du dir so viele Gedanken machst, und es versuchst für deine Miez so gut wie möglich zu machen.
LG