Unser 1. Umzug

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In 2 Monaten steht unser 1. Umzug an. Unser Kater (16 Monate) ist ein Freigänger und am liebsten draussen unterwegs. Jetzt graut es mir natürlich wenn ich ihn zwei Wochen einsperren muss. Außerdem ist er auch sehr sensibel und nachtragend und vergisst nicht so schnell wie anscheinend andere Katzen. Nach dem letzten Tierarztbesuch war er über 2 Monate beleidigt und hat uns ignoriert. Darum habe ich natürlich auch Angst, dass er dann beim 1. Freigang das Weite sucht.

Sollte ich am Anfang die Gegend mit ihm an der Leine erkunden?

Und wie soll ich den Umzugstag gestalten? Ich dachte mir vielleicht die Nacht nicht rauslassen und dann am frühen Morgen als erstes einpacken und in die neue Wohnung in ein Zimmer fahren und dort mit all seinen Sachen einsperren, bis der Umzug vorbei ist? Als erstes wird er von der Transportkiste geschockt sein und kann ich ihn dann den ganzen Tag alleine in dem Zimmer lassen? Oder sollte ich ihn erst holen wenn wir alles eingeräumt haben. Stell ich mir zwar dann auch schwierig vor, wenn ich Stunden auf ihn warten muss.

Ich wäre Euch echt dankbar für ein paar Tipps?????

Wir kann ich ihn überhaupt die Angst vor der Transportbox nehmen? Ich habe es letztes Mal schon mit paar Tage vorher hinstellen und Leckerbissen versucht, aber vergebens. Wenn er rein muss ist Panik angesagt.

Ich wäre Euch echt dankbar für ein paar Tipps?????
 
  • Unser 1. Umzug Beitrag #2
Halllo,
als ich hab es so gemacht, dass die miezis mit kratzbaum, futter, klo, körbchen in der alten wohnung in einem zimmer eingesperrt wurden am tag des umzugs, weil in der neuen wohnung ist ja alles fremd und dann noch der lärm vom aufbauen...
in der alten wohnung bekommt er den zwar auch mit, aber da kennt er sich wenigstens aus.
wenn du neue möbel kaufst würde ich die am besten schon vorab aufbauen, also nicht am tag des umzugs, so dass der umzugstag relativ schnell geht und wenig aufbaulärm ist der nicht unbedingt sein muss (dass die möbel die du mitnimmst lärm machen ist schon klar) :)
wegen dem freigang kann ich dir leider nicht helfen aber da wird sicherlich noch jemand mit freigängerkatzen antworten
ich hoffe ich konnte dir ein bisl helfen, umzug is immer stress, aber meine habens damals echt gut weggesteckt obwohl kasimir ein extremer angsthase ist :) viel glück
 
  • Unser 1. Umzug Beitrag #3
Bei der Transportbox musst du ihn notfalls zu seinem Glück zwingen.
Handtuch über die Katze werfen, rein in die Box, Klappe zu. Und dann nur schauen ob er sich nicht im Handtuch verheddert hat.
Oder aber du übst noch fleißig mit ihm, damit er freiwillig rein geht (was die bessere Alternative wäre) ;-)

Vielleicht gibt es jemand bei dir, den die Katze schon kennt. Dann wäre es sinnvoll, wenn diese Person im neuen Zuhause einfach die ganze Zeit bei der Katze in einem separaten Zimmer ist und sich mit ihr beschäftigt.
Ich habe es so gemacht (allerdings keine Freingänger), dass meine Schwester in der alten Wohnung die ganze Zeit in einem Zimmer mit den Katzen war, während wir alles in die neue geschafft und dort aufgebaut haben.
Erst als alle weg waren, habe ich meine Katzen eingepackt und hab sie in die neue Wohnung gebracht.

Du musst nicht unbedingt mit ihm an der Leine raus.
Lass ihn erst mal vier bis sechs Wochen in der neuen Wohnung richtig ankommen. Da gibt es für ihn genug zu entdecken, dass er nicht so unbedingt angepisst sein wird wenn er erst mal nicht rauskommt.
 
  • Unser 1. Umzug Beitrag #4
Wir haben unsere Freigänger auch am Abend zuvor nicht rausgelassen, am nächsten Morgen natürlich auch nicht. Wir haben sie in ein leeres Zimmer gesperrt, Tür abschließen, damit nicht ein Umzugshelfer versehentlich die Tür öffnet.

Als alles verladen war, habe ich die Tiger in die Transportboxen gesteckt und wir sind in die neue Bleibe gefahren. Hier kamen sie wieder in ein Zimmer, abschließen. Als alles fertig war, haben wir die Tür geöffnet, sie konnten die Umgebung erkunden.

Unsere Katzen sind, was Baumaßnahmen betrifft, stresserprobt. Mein Mann werkelt viel, sie besuchen ihn regelmäßig in der Werkstatt und auch wenn er im Haus irgendetwas repariert wird oder wir im Garten arbeiten, stecken sie ihre neugierigen Nasen immer überall rein und begutachten und inspizieren. Deshalb sind bei uns Möbelaufbau, Wandbohrungen etc. überhaupt gar kein Problem.

Hausarrest gab es bei uns vier Wochen - natürlich wollten sie vorher raus, durften sie aber nicht. Dass sie geschmollt hätten, beleidigt gewesen wären o. ä. haben wir auch nicht bemerkt. Als wir dann für sie die Terrassentür öffneten, erkundeten sie wieder ganz vorsichtig erst die Terrasse, dann den Garten und dann die Nachbarschaft. Mit der Leine habe ich noch nie Katzen an den Freigang gewöhnt bzw. nach dem Umzug die Umgebung "gezeigt". Umgezogen mit Katzen bin ich schon zweimal.
 
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