Wir hatten schon Katzen mit Antidepressiva. Clomicalm, um genau zu sein.
Ein schwerst traumatisierter Kater aus der Tötungsstation (war dort schlimmstens misshandelt worden und wollte hier nur noch sterben, hat sich total "hängenlassen", der arme Kerl ...). Bei dem gabs nach Zylkene, Feliway, Verhaltenstherapie und einer ganz lieben Pflegestelle nur noch die Möglichkeit, "Chemie" einzusetzen. Und siehe da: dem Kater geht es VIEL besser! Klar, er ist und bleibt ein ganz scheues Tier. Aber: er traut sich, auf seine neue Familie zuzugehen, lässt sich auch streicheln ... und vor allem: er frisst und gibt sich nicht mehr auf. Vor dem Medikament sah es ganz, ganz schlecht für ihn aus.
Dann gabs hier noch eine sehr aggressive, traumatisierte Katze, bei der es auch ganz toll gewirkt hat. Aber den Fall kenn ich nicht so gut.
Ehrlich, einen Versuch ist es wert, wenn sonst nichts anderes hilft ...