Katze und Antidepressiva??

Diskutiere Katze und Antidepressiva?? im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich werd mir morgen eine Zweite Meinung einholen!!! Werd dem TA einfach alles bis aufs kleineste Detail erläutern und dann hoffen das er vl. eine...
  • Katze und Antidepressiva?? Beitrag #21
Ich werd mir morgen eine Zweite Meinung einholen!!! Werd dem Tierarzt einfach alles bis aufs kleineste Detail erläutern und dann hoffen das er vl. eine bessere Lösung für uns hat!!!

@!!

Bei uns gibt es überhaupt keinen thp:cry: Ich weiß es klingt komisch aber bei uns ist ein Tier auch wenn es ein Haustier ist immer noch ein Tier und nix anderes!!! Ich seh das etwas anders aber die Leute hier sind alle gleich!!:evil::evil::evil:
 
  • Katze und Antidepressiva?? Beitrag #22
Also, ich muss in die nächste Tierklinik auch eineinhalb Stunden fahren. Geht alles. Bevor ich meine Katze mit sowas vollstopfe, mache ich das, um eine richtige Diagnose zu kriegen.
 
  • Katze und Antidepressiva?? Beitrag #23
@!!

Bei uns gibt es überhaupt keinen thp:cry: Ich weiß es klingt komisch aber bei uns ist ein Tier auch wenn es ein Haustier ist immer noch ein Tier und nix anderes!!! Ich seh das etwas anders aber die Leute hier sind alle gleich!!:evil::evil::evil:

ach menno!:-(
das ist doch echt mist.
ich glaube nämlich, dass so ein thp dir vielleicht noch besser helfen könnte.

aber gut, eine zweitmeinung ist ja auch schon was wert.
 
  • Katze und Antidepressiva?? Beitrag #24
Also, ich muss in die nächste Tierklinik auch eineinhalb Stunden fahren. Geht alles. Bevor ich meine Katze mit sowas vollstopfe, mache ich das, um eine richtige Diagnose zu kriegen.

Wir stopfen sie ja nicht damit voll!! Wie gesagt, ich werd das mal überprüfen lassen und hoffe, dass es eine andere Möglichkeit für sie gibt!!

ach menno!:-(
das ist doch echt mist.
ich glaube nämlich, dass so ein thp dir vielleicht noch besser helfen könnte.

aber gut, eine zweitmeinung ist ja auch schon was wert.

Ich werd auch noch eine dritte Meinung einholen aber wenn alles nichts Hilft dann werden wir es probieren!!
 
  • Katze und Antidepressiva?? Beitrag #25
meine daumen, hast du!

berichte bitte weiter, ja?
 
  • Katze und Antidepressiva?? Beitrag #26
Ich weiss garnicht was ich sagen soll, dass ist das erste mal das ich gehört habe, dass eine Katze Antidepessiva bekommen soll. Woher weiss der Tierarzt denn dass sie eine krankhafte Depression hat, oder soll es gegen dass Pinkeln sein? Ich weiss nur beim Menschen sind es teilweise recht stark wirkende Medikamente, und wenn ich mir da so ein kleines Tier vorstelle, und es bekommt die Nebenwirkungen, oh weh. Aber der Link den ich vorhin ja auch gelesen hatte, war ja nicht so schlecht. Vielleicht sollte man mal eine Umfrage starten ob Jemand ein Tier hatte, dass mit Antidepressiva behandelt worden ist.
 
  • Katze und Antidepressiva?? Beitrag #27
Wir hatten schon Katzen mit Antidepressiva. Clomicalm, um genau zu sein.

Ein schwerst traumatisierter Kater aus der Tötungsstation (war dort schlimmstens misshandelt worden und wollte hier nur noch sterben, hat sich total "hängenlassen", der arme Kerl ...). Bei dem gabs nach Zylkene, Feliway, Verhaltenstherapie und einer ganz lieben Pflegestelle nur noch die Möglichkeit, "Chemie" einzusetzen. Und siehe da: dem Kater geht es VIEL besser! Klar, er ist und bleibt ein ganz scheues Tier. Aber: er traut sich, auf seine neue Familie zuzugehen, lässt sich auch streicheln ... und vor allem: er frisst und gibt sich nicht mehr auf. Vor dem Medikament sah es ganz, ganz schlecht für ihn aus.

Dann gabs hier noch eine sehr aggressive, traumatisierte Katze, bei der es auch ganz toll gewirkt hat. Aber den Fall kenn ich nicht so gut.

Ehrlich, einen Versuch ist es wert, wenn sonst nichts anderes hilft ...
 
  • Katze und Antidepressiva?? Beitrag #28
Wir hatten schon Katzen mit Antidepressiva. Clomicalm, um genau zu sein.

Ein schwerst traumatisierter Kater aus der Tötungsstation (war dort schlimmstens misshandelt worden und wollte hier nur noch sterben, hat sich total "hängenlassen", der arme Kerl ...). Bei dem gabs nach Zylkene, Feliway, Verhaltenstherapie und einer ganz lieben Pflegestelle nur noch die Möglichkeit, "Chemie" einzusetzen. Und siehe da: dem Kater geht es VIEL besser! Klar, er ist und bleibt ein ganz scheues Tier. Aber: er traut sich, auf seine neue Familie zuzugehen, lässt sich auch streicheln ... und vor allem: er frisst und gibt sich nicht mehr auf. Vor dem Medikament sah es ganz, ganz schlecht für ihn aus.

Dann gabs hier noch eine sehr aggressive, traumatisierte Katze, bei der es auch ganz toll gewirkt hat. Aber den Fall kenn ich nicht so gut.

Ehrlich, einen Versuch ist es wert, wenn sonst nichts anderes hilft ...

Finde ich toll dass du Dich meldest, ich habe dass noch nie gehört. Deine Erfahrung war nicht so schlecht, aber es waren auch schwerst Traumatisierte Tiere. Ich glaube hier gehts um die Pinkelei, oder? Aber in diesem Bericht soll es ja auch dagegen helfen. Aber Traumatisierte Tiere sind leider auch oft nicht stubenrein. Vielleicht kann man dass nicht so auseinander halten. Also meine Mutter hatte einen schweren Unfall ist alt und lag lange im Krankenhaus und kam zum sterben nach Hause, sie hat auch ein mildes Antidepressivum bekommen was schnell wirkt und siehe da sie hat neuen Lebensmut bekommen, manchmal ist es nicht schlecht. Aus der Humanmedicin stammen fast alle Medikamente für unsere Vierbeiner. Ich finde es nur so schwer , weil unsere Tiere nicht sprechen können, da muss man schon viel Feingefühl haben um zu sagen, ein Tier ist depressiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katze und Antidepressiva?? Beitrag #29
Es ist nicht so einfach, festzustellen, ob nun "Depressionen" oder "Angstzustände" oder sowas bei Tieren vorliegen ... das kann man natürlcih nie so genau sagen.

Aber wenn man sein Tier sehr gut beobachtet, kann man schon sehen, ob es verängstigt ist, eher aggressiv, ob es Trennungsängste hat und so ...

Ja, und dann gibt es eben Erfahrungswerte, dass dieses oder jenes Medikament unterstützend oder lindernd wirken kann. So ist es wohl mit dem Clomicalm. Bei manchen Pinkelkatzen soll es auch ganz toll helfen.

Ich probiere es auch gerade bei meinem Pinkelkater Tonio aus. Er hat ganz schlimme Angstzustände, bei jeglicher Veränderung hier im "Haus". Wobei "Veränderung" schon sowas ist:
- ein Nachbar spricht im Flur, während er die Treppe hochgeht.
- Der Postbote klingelt.
- Der Nachbar hängt ein Bild auf und schlägt einen Nagel in die Wand.
- Draußen fährt ein Lastwagen vorbei.
- Wetterveränderung (kälter insbesondere, das mag er gar nicht).

Also, Tonio ist ein extremes Sensibelchen. Ich will ihm da helfen, denn so kanns nicht weitergehen. Deshalb probiere ich eine relativ geringe Dosis aus, und dann gucken wir mal, ob es mit dem Pinkeln besser wird, und ob er nicht bei allem und jedem mit riesigen schwarzen Augen durch die Wohnung geht und überall sucht und sucht und sucht, ob sich da nicht doch irgendwas verändert hat.

Tonio müsste eindeutig auf die Couch, aber das geht ja leider nicht bei Tieren :-( wenn der erzählen könnte, was mit ihm los ist, da könnten vermutlich mehrere Psychoanalytiker jahrelang dran arbeiten ...

PS: toll, dass es Deiner Mutter besser geht! Ich hoffe, es geht weiter aufwärts.
 
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