Wissen nicht, was wir mit unserem Kater tun sollen

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Deadalus

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Hallo,

ich bin neu hier und mit Katzen relativ unerfahren, habe mich aber auf Grund des von mir gleich näher erklärtem Problems in den letzten 4 Monaten viel über Katzen informiert, was uns jedoch leider bisher nicht wirklich geholfen hat. Daher erhoffe ich mir, dass Ihr uns helfen könnt.


Zur Situation:

Es geht um den kastrierten Kater meiner Freundin. Bisher lebte meine Freundin mit Ihrem alten Lebenspartner, 2 Hunden und dem besagten Kater(Freigänger in einem Haus. Als sich beide im letzten Sommer trennten, nahm er beide Hunde mit. Dafür kam dann kurz darauf meine Wenigkeit.

Das war zunächst auch überhaupt kein Problem. Bis dahin hatte ich mit Katzen relativ wenig zu tun und kannte sie nur als scheue Wesen. Doch dieser siebenjährige Kater mit Namen Sammy war anders. Offenbar hatte er überhaupt kein Problem mit Menschen, egal ob bekannt oder fremd. Er ging auf jeden zu und holte sich seine Portion Streicheleinheiten. Der nächtliche Schlaf endete jeden Morgen mit seinem hungrigen Gemaue. Schon morgens im Bad tapste er mir zwischen den Füßen rum, legte sich auf den Rücken und bat um Futter, was er natürlich auch immer bekam. Auch die Streicheleinheiten holte er sich, obwohl ich für ihn eigentlich noch recht fremd war, so gut wie immer bei mir.

Doch eines Tages, wir wissen beide nicht warum, änderte sich schlagartig alles. Schon am Abend wunderten wir uns, da er auf dem Dach vor dem Schlafzimmer saß und sich nicht traute rein zu kommen. Als ich das Schlafzimmer betrat und er mich sah, flüchtete er ängstlich vor mir. Am nächsten Morgen war er nicht zur gewohnten Zeit(ca. 6-7 Uhr) im Haus um nach Futter zu betteln. Stattdessen kam er ziemlich vertört gegen 11 ins Haus und stand ängstlich vor der Katzenklappe zur Küche. Als ihn meine Freundin rief, kam er brach aber in Panik aus, als er mich aus dem Wohnzimmer ebenfalls in die Küche kommen sah. Dieses Verhalten hielt einige Tage an. Wir sperrten ihn ein und ich beschäftigte mich ausgiebig mit ihm, gab ihm Leckerchen und plötzlich war er wieder der Alte ........für genau 2 Tage. Danach stellte sich wieder sein ängstliches Verhalten ein.

Das Ganze ist nun bestimmt 4 Monate her. Sether hat sich die gesamte Situation noch deutlich verschlechtert. Er kommt teils tagelang nicht mehr ins Haus, sitzt völlig verstört und verängstigt im Schuppen. Wenn er kommt, dann meist nur wenn ich nciht im Haus bin, aber auch dann ist er äusserst verängstigt und wachsam, denn ich könnte ja doch plötzlich die Tür hinein kommen.

Wir haben schon mal ca. 3 Tage versucht ihn einzusperren, um ihm zu zeigen, dass von mir keine Gefahr ausgeht. Ist aber auch problematisch, da er Freigang gewohnt ist. Aber er saß die ganze Zeit nur völlig apartisch in der Ecke. Zumindest so lange ich in seiner Nähe bin. Bin ich weg, verhält er sich normal, frisst und schmust. Aber eben auch nicht immer. Es gibt auch Phasen, wo er, wie schon erwähnt, überhaupt nicht kommt und nur im Schuppen hockt ohne zu fressen. Irgendwann kommt er dann nach einigen Tagen ausgehungert, frisst 4-5 Päckchen Sheba und verzieht sich wieder. Dann gibt es wieder Phasen, wo er sich auch ins Haus traut, wenn ich da bin, mich jedoch auf der oberen Etage aufhalte. Dann ist er immer besonders wachsam, sitzt erst mal einige Minuten vor der Katztenklappe, prüft die Lage und tapst äusserst vorsichtig Richtung Küche. Fressen tut er dann auch nicht in Ruhe, hat immer einen Blick Richtung Tür. Komme ich rein, hört er auf zu Fressen und ergreift die Flucht.

Das schlimme an der ganzen Situation ist zum einen mit anzusehen, welche panische Angst dieses Tier hat, wenn ich in seiner Nähe bin. Wenn er mal nicht weg kann, sitzt er dort völlig apartisch, hat riesige Pupillen und regt sich nicht mehr. Aggresivtät legt er nie an den Tag. Er lässt sich immer anfassen, was ich jedoch nicht mehr tue, da er immer den Eindruck macht, sich seinem Schicksal zu fügen und wie schon erwähnt völlig regunglos da zu sitzen. Er soll ja von alleine kommen. Zudem atmet er auch panisch, zittert am ganzen Körper, pinkelt und kackt dann auch mal, was für dieses Tier wirklich völlig untypisch ist. Meine Freundin meint, sie hätte es in den 5 Jahren noch nie erlebt, dass er ins hAus macht. Wenn man ihn hoch hebt und wieder ablegt, bleibt er starr genau so, wie man ihn wieder abgelegt hat.

Zwischendurch haben wir auch mal vermutet, dass ihm draussen mal jemand etwas getan hat, weil er plötzlich auch Angst vor dem Vater meiner Freundin hatte, der schon immer viel im Haus war. Das legte sich jedoch schnell wieder. Auch hatte er ein paar Schrammen sowie einen fehlenden Zahn, wie uns der Tierarzt später bestätigte. Dann humpelte er und hatte ein verletztes Bein. Laut Tierarzt wurde er angefahren.

Das Problem ist, dass der Kater zwischendurch immer wieder Phasen hat, wo er zutraulicher wird, um dann, von heute auf morgen wieder Tage weg zu bleiben und danach völlig verstört Heim zu kommen. Ein Grund, warum ich immer meine, wir sollten ihn mal eine ganze Weile einsperren um zu sehen, wie er sich dann verhält. Andererseits ist er Freigänger und würde ihm draussen wirklich etwas passieren, würde er doch im Haus bleiben und nicht das Haus meiden und draussen herum streunen.

Nun kommt er wieder seit einigen Tagen gar nicht ins Haus und frisst auch nicht. Sonst kommt er zumindest in der Nacht wenn alles ruhig ist oder wenn tagsüber mal niemand im HAus ist. Nun haben wir ihm zum ersten Mal das Futter nach draussen vor den Schuppen gestellt, aber trotzdem hat er nicht gefressen, obwohl er definitiv im Schuppen sitzt.

Wir wissen nicht mehr was wir mit ihm tun sollen. Fakt ist, dass Tier leidet, aus welche Gründen auch immer und ist auch sehr unglücklich. Das tut meiner Freundin weh und mir noch mehr, zum einen weil ich ihn als glücklichen, lebensfrohen und verschmusten Kater kennen gelernt habe und zum anderen weil ich das Tier eben deswegen sehr mag und es erschreckend ist zu sehen, wie er sich jetzt in meiner Nähe verhält.

Ich kann mich ja auch gar nicht mit ihm beschäftigen, da er immer die Flucht ergreift.

Bliebe die Alternative ihn einzusperren, dass macht ihn aber auch nciht glücklich. Ihn einfach in Ruhe zu lassen, in der Hoffnung, er würde sich wieder einkriegen, hat in den Letzten Monaten aber auch nciht funktioniert. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl, er distanziert sich immer mehr, da er inzwischen auch immer öfter vor meiner Freundin weg läuft und nicht mehr aus seinem Loch gekrochen kommt, wenn sie ihn ruft.

So nun habe ich in der Tat viel geschrieben:)

Ich hoffe, Ihr könnt uns helfen

Gruß
Deadalus:)

Hat einer Tips?
 
  • Wissen nicht, was wir mit unserem Kater tun sollen Beitrag #2
Hmm, schwierig.

Ihr vermutet ja schon selbst- ihm ist draussen irgendwas schlimmes widerfahren.

Vermutlich hatte es mit Männern zu tun, wenn er sowohl vor dir als auch vor noch einem männlichen Part solche Angst hat.

Wenn ihr ihn drinnenbehaltet fasst er mit der Zeit wieder Vertrauen und wird normal, das spricht ja dafür, das von dir kein unbewusstes Fehlverhalten ausgeht, sondern das immer wieder draussen "irgendwas" passiert.

Habt ihr katzenhassende Nachbarn, oder wüsstet ihr sonst jemanden der ihm etwas antun könnte/würde?

Bei sensiblen Tieren reicht es sicher schon, sie regelmässig vom Hof zu jagen, oder eben schlimmeres :/...
Dann wäre es aber irgendwie auch ungewöhnlich, warum er nicht ins schützende Heim kommt, sondern lieber draussen bleibt.
Könnte mir nur denken, das er, was auch immer, mit Männern allgemein in Verbindung bringt und deshalb lieber draussen wartet als sich zu dir in die Wohnung zu trauen.

Könnt ihr ihm mal ein, zwei Tage lang irgendwie "folgen"?
Einfach unauffällig, um zu sehen, wo er sich so überall rumtreibt bzw. vielleicht auch zu sehen, was da draussen vor sich geht...

Ansonsten... Hilft entweder nur ganz viel geduld ohne Aussicht auf Erfolg oder wirklich das Ummodeln zu einer Wohnungskatze.
Wenn er dann wieder "normal" lieb und zutraulich wird? Stört es ihn denn icht raus zu können, randaliert er? Könnt ihr ihm alternativ vielleicht einen Balkon oder eine terasse sichern?

Ich kann mir nicht so recht vorstellen, das auch das Tier selbst mit seiner Situation glücklich ist :/...
 
  • Wissen nicht, was wir mit unserem Kater tun sollen Beitrag #3
Hallo,

danke für die Antwort.

Ist bei all dem Text wohl untergegangen, aber drinnen behalten haben wir ihn erst 2 x. Beim ersten Mal hat er schon nach einem Tag wieder Vertrauen gefasst. Ich habe ruhig auf ihn eingeredet und ihn aus meiner Hand fressen lassen.

Das geht heute gar nicht mehr, da er wie schon beschrieben völlig apartisch in einer dunkelen Ecke sitzt und sich nicht regt. Da kann ich ruhig reden wie ich will, wird höchstens noch schlimmer.

Daher hat das 2. Mal einsperren auch nicht mehr so richtig funktioniert. Fressen aus meiner Hand tut er eh nicht und sitzt nur vor der Klappe und jammert weil er raus will - blos weg von mir. Da haben wir ihn nach 3 Tagen wieder raus gelassen, in der Hoffnung, er würde sich von alleine wieder einkriegen.

Genau das ist ja der Punkt. Aber und an wird er wieder etwas zutraulicher und kommt wie beschrieben rein, hält sich, wenn nicht nicht da bin, auch im Haus auf. Ab und an auch, wenn ich da, aber auf einer anderen Etage bin. Man bekommt Hoffnung und vom ein auf den anderen Tag wird alles noch viel schlimmer als vorher.

Den Verdacht Männer hatten wir ja auch, da er vor dem Vater angst hatte. Das legte sich aber wie gesagt schnell wieder. Auch als neulich der Ex meiner Freundin im Haus war, kreuchte Sammy ihm zwischen den Beinen rum.

Das Problem liegt augenscheinlich bei mir, aber ich habe keine Ahnung was los ist. Noch weniger vestehe ich seine Verhaltensänderungen. Die kann ich gar nicht irgendwie immer wieder neu auslösen, da ich so gut wie nie Konatakt mit ihm habe - er flüchtet ja immer und wenn wir ihn einsperren und er nicht vor mir flüchten kann, wird es erst richtig schlimm. Ohnehin dreht sich einem von seinem wirklich pausenlosem leid- und qualvollen Gemaue regelrecht der Magen um. Das tut echt besonders weh:( Auch sein apartisches Verhalten, bin ich in seiner Nähe.

Aber damit könnte ich leben, weil er zwischendurch zumindest ein glücklicher Kater ist, wenn ich nicht im Haus bin und er sich normal verhält. Aber das Problem ist ja, dass dies eben auch nicht immer so ist und sich die Situation immer öfter, immer schneller und immer dramatischer verschlechtert. immer wenn man meint, er fängt sich wieder, gibt es einen Rückschlag der alles noch mehr verschlimmert.

Nun wissen wir nicht was wir tun sollen. Sollen wir ihn einsperren, in der Hoffnung, dass es nach einer Weile besser wird, unter der Permisse, hinzunehmen, dass er zunächt mal noch mehr leidet?

oder lassen wir ihn einfach in Ruhe und seinen eigenen Weg gehen? Macht imho auch keinen Sinn. Da es ja augenscheinlich immer schlimmer wird.


In der Nachbarschaft gibt es sehr viele andere Katzenhalter. Da sollte es, bis auf einen Vollidioten, 2 Häuser weiter, der ihn vor einigen Jahren mal angeschossen hat- gibt es keine Beweise für-, nur katzenfreundliche Menschen. Da geht er aber auch nicht hin, womit ich gleich eine weitere Frage von Dir beantworten kann.

Es gibt draussen nur 2 Plätze, an denen er sich aufhält. Das ist unser Schuppen und der Schuppen des Nachbarn, zu welchem wir über unseren Garten auch teilweise Zugang haben. Er wandert also nicht, sondern sitzt wirklich vor dem Haus im Schuppen. Gestern habe ich ihn mal wieder gesucht, da ich ihn im Schuppen nicht fand. Am Ende habe ich ihn im Schuppen aber doch ausmachen können. Er saß zwischen Dachziegeln und Holzbalken, schön geschützt vor dem Sturm unter dem Dach im absoluten Dreck, war kaum noch zu erkennen vor Schmutz. Natürlich habe ich ihn dort sitzen lassen und nur aus der Ferne ein paar minuten beobachtet.

Was sollen wir tun? Würde vielleicht eine 2 Katze Sinn machen, oder die Situation nur noch verschlimmern?
 
  • Wissen nicht, was wir mit unserem Kater tun sollen Beitrag #4
Eine zweite Katze würde momentan sicher nichts bringen, das "traute Heim" würde ihm damit sicher noch unheimlicher und feindseliger vorkommen und am Ende würde er gar nicht mehr kommen.

Tust du vielleicht unterbewusst etwas das den Kater ängstigt?
Katzen ängstigen sich oft eher vor Männern, wegen ihrer tieferen und ausdrucksstärkeren Stimmen, eine Katze sollte man niemals anstarren/in die Augen schauen, ihr gerade wenn sie sensibel ist niemals etwas aufzwingen...
Aber ich denke, das wisst ihr.

Als wir Odin zu uns holten, hatte er auch extreme Männerangst.
nun, Odin ist ein Wohnungskater und seine "Phobie" hatten wir innerhalb einiger Monate völlig beseitigt. Heute liebt er meinen Freund abgöttisch, schläft auf seinen Beinen, lässt sich knuddeln etc.

Eich bleiben wohl zwei Möglichkeiten, das ist dir sicher auch bewusst.

entweder, ihr macht einfach so weiter, und der Kater wird irgendwann womöglich einfach nicht mehr wiederkommen sondern sich ein neues Zuhause suchen...
Oder ihr macht "Intensivtherapie", so wie wir. Die kann aber wohl nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn das tier keine weiteren schlechten Erfahrungen macht, in eurem Fall also, nicht mehr ungesichert nach draussen kommt.
Weiss der Teufel warum er so ist wenn er draussen ist...

Ihr könntet es z.B., wenn der Kater es zulässt, ja erstmal einen Monat versuchen...
Behaltet ihn einen monat drinnen, beschäftige du dich viel mit ihm, füttere ihn, gob ihm Leckerlis... Sichert ihm irgendwas offenes, Fenster, Balkon oder Terasse...

Wenn er sich damit abfindet, und ganz der alte wird, nicht extrem nach draussen drängt, laut wird oder unsauber... Ich glaube dann würde ich ihn drinnen behalten... auch ihm zuliebe- diese ständige angst ist ja kein Leben.

Wenn er aber sehr nach draussen drängt, dann lasst ihn nach einer Weile wieder nach draussen- aber eben mehr als nur ein paar Tage...
Und hofft, das das Vertrauensverhältnis soweit gestärkt ist, das es bleibt.

Wenn er in der wohnung Vertrauen zu dir findet und zur Ruhe kommt,
DANN wäre auch der Gedanke an eine zweite Katze siche rnicht verkerht, aber nicht vorher.
Sie könnte ihm zeigen, das von dir nichts böses ausgehtm er würde auf Dauer merken, das ihr nichts geschieht, wenn sie mit dir umgeht.

Solchge Ängste abzubauen ist eine langwierige, schwierige Angelegenheit, Bachblüten können da oft recht nützliche Dienste erweisen.

LG
Sandra

LG
Sandra
 
  • Wissen nicht, was wir mit unserem Kater tun sollen Beitrag #5
Hallo Daedalus,

ist ja wirklich eine vertrackte Situation.
Das erste was mir dazu eingefallen ist, ist folgendes:
Sichert ihm ein Stück Garten, wo ihr ihn im Auge behalten könnt, er aber doch raus aus der Wohnung kann.

Skovkat (eine Züchterin) hat vor ein paar Tagen einer anderen Userin einen Tipp gegeben, wie man auch in Gärten, wo keine baulichen Maßnahmen erlaubt sind, ein Stück sichern kann:

(Zitat)
Hast Du nicht die Möglichkeit, einen Cat-Fence aufzubauen? Der funktioniert eigentlich fast überall, ist mühelos montiert und eigentlich überall bombensicher!


_________________
(Zitat Ende)

Wenn ihr das so aufbauen könntet, das er durch eine Hintertür, ein Fenster oder so jederzeit flüchten kann, wärs ideal.
Dann hat er den Freiraum, Dir derzeit aus dem Weg zu gehen, ist aber trotzdem in Sicherheit.
Wenn das nicht geht, könnte vielleicht Deine Freundin ihn in den gesicherten Bereich tragen, wenn er zu sehr rausdrängt, so wie ich das verstanden habe, hat er vor ihr ja nicht ganz soviel Panik.
Vielleicht beruhigt er sich dann mit der Zeit wieder.
Frag auch mal bei einem Tierarzt oder in der Apotheke wegen einer Bachbütentherapie oder Rescue Tropfen an, damit der Kleine nicht mehr ständig in Panik ist.

Als ich Dein erstes Posting gelesen hab, war mein allererster Gedanke, das er von jemandem mißhandelt wird, der Dir in irgendeiner Art ähnlich ist, vieleicht vn Gestalt und Manierismen oder auch der Stimme.
Wenn er trotzdem immer wieder rausdrängt..
Hmm, ist jetzt nicht die Zeit, wo Katzenmädels rollig werden?
Vielleicht hat jemand in der Nachbarschaft ein Freigehege in dem ein liebreizendes Katzenmädel sitzt, das Dein Kater anschmachtet und der Nachbar, der nicht weiß, das Dein Kater kastriert ist, verjagt ihn.
So ein Szenario halte ich für denkbar, es wäre auch der einzige Grund, der mir einfällt, warums Deinen Kater nach draussen zieht, obwohl ihm dort doch offensichtlich etwas übles zustösst.

Im Augenblick fällt mir leider auch nicht mehr ein, ich hoffe, irgendetwas davon ist für euch praktikabel.
 
  • Wissen nicht, was wir mit unserem Kater tun sollen Beitrag #6
Ich bedanke mich erst mal für die Ratschläge.

Denke, dass wir ihn mal eine ganze lange Weile einsperren werden.

Über Bachblüten werde ich auch mal nachdenken. Hört sich ganz gut an.

Gruß
Deadalus
 
  • Wissen nicht, was wir mit unserem Kater tun sollen Beitrag #7
Hallo Daedalus,

du könntest auch mal was homöopathisches probieren. Es hört sich an, als hätte der gute Sammy wohl irgend ein Trauma und da könntest du mal Stramonium D12 geben (3x/Tag jeweils 3 Kügelchen in´s Maul geben oder einfach ins Trinkwasser tun, über einen zeitraum von ca 1 Woche - wenn er nur unregelmäßig im Haus ist dann gib es eben über eine Woche hinweg so oft es geht). Wenn das nichts bringt könntest du auch Opium D12 in der gleichen Prozedur probieren.

Eigentlich bin ich Homöopathin für 2-Beiner und um ehrlich zu sein ist mein Wissen bei Katzen und Homöopathie begrenzt. Bei körperlichen Erkrankungen würde ich auch nicht über das Netzt solche Tips verteilen, aber du hörst dich sehr verzweilfelt an und bei einem solchen Bild würde man bei Menschen u.a. an diese Mittel denken. Ich habe mal eine andere extrem verängstigte Katze so behandelt und es hat ihr sehr geholfen (sie hatte sich einen Großteil ihres Fells abgeleckt vor lauter Angst und hinterher kam das Fell zurück und sie war insgesamt weniger ängstlich). Viel falsch machen kann man eigentlich dabei nicht, nur solltest du nach einer Woche mit den Kügelchen aufhören wenn sie nix gebracht haben.

Besser wäre es natürlich, einen guten homöopathischen Tierarzt/Heilpraktiker deshalb aufzusuchen, aber die sind (wie man in einem anderen Thread hier lesen kann) schwer zu finden.
 
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