Bitte einmal eure meinung dazu

Diskutiere Bitte einmal eure meinung dazu im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Also meine Mutter arbeitet in einer WG für Demenzkranke Menschen. In der Einrichtung spielen sie jetzt mit den gadanken eine Katze (ich werde den...
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #1
Marie1991

Marie1991

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Also meine Mutter arbeitet in einer WG für Demenzkranke Menschen.
In der Einrichtung spielen sie jetzt mit den gadanken eine Katze (ich werde den auch noch die Vorteile von zwei näher bringen und hoffe die hören auf mich)
Es ist ja Bewisen das Tiere bei Demenz helfen können und viele Einrichting in die richtung haben auch Katzen oder Hunde.

In der Einrichtung wären ca. 16 Bewohner und immer 2 Mitarbeiter.

Was würdet ihr sagen kann man das verantworten da Katzen zu halten?

und wenn ja eher Kitten damit die das von klein auf gewohnt sind oder eher Ältere Katzen?
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #2
Ich arbeite gerade selber mit (hauptsächlich) dementen Senioren (FSJ), und ich denke, dass eine Katze auf jeden Fall eine Bereicherung für die Bewohner darstellen würde!
In der Einrichtung, in der ich arbeite, sind Haustiere übrigens auch erlaubt (im Moment sind es aber nur 2 Kanarienvögel soweit ich weiß).

Und ich würde ein älteres Tier wählen (vielleicht auch eine Katze, die schon zum Einzeltier erzogen wurde?!), da diese ruhiger sind als so ein hibbeliges Kittenduo. :mrgreen:
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #3
Tiergestützte Wirksamkeits-Effekte gibt es leider nur in der Theorie bzw. in der subjektiven Empfindung und sind nicht statistisch Nachweisbar - aber was solls ;)

Auf mich haben Katzen auch ohne Statistik eine super Wirkung, warum dann nicht auf Demenz-Patienten?

Es würde sich doch ein älteres Geschwisterpaar anbieten, oder? Ich sehe oft in unserem Anzeiger, dass 2 ältere Katzen noch ein Zuhause suchen und wenn es die Einrichtung zulässt, spricht doch nichts dagegen.

Schlecht fände ich hingegen eine junge Katze, die alleine dort gehalten werden würde. Aber das muss ja nicht sein - darauf hat man ja Einfluss :)
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #4
Meine Mama hat ganz schlimm Alzheimer. In ihrem Pflegeheim lebt eine liebe Katze aus dem Tierheim: Paula. Und meine Mama liebt diese Katze über alles. Mit ihr hat sie eine richtige Beziehung ... was mit Menschen gar nicht mehr geht.

Es ist für die Demenzpatienten eine ganz tolle Sache. Am besten ist es natürlich, wenn da 2 Katzen leben :wink:
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #5
Moin moin,
die Züchterin unserer Norweger leitet eine Pflegestelle für Demenzkranke.
Dort leben seit einiger Zeit zwei Kastraten von ihr. Die beiden fühlen sich sehr wohl da und die Patienten freuen sich über die Katzen. Ich würde auf jeden Fall auch zu erwachsenen Tieren raten.

LG
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #6
Tiergestützte Wirksamkeits-Effekte gibt es leider nur in der Theorie bzw. in der subjektiven Empfindung und sind nicht statistisch Nachweisbar - aber was solls ;)

Auf mich haben Katzen auch ohne Statistik eine super Wirkung, warum dann nicht auf Demenz-Patienten?

Es würde sich doch ein älteres Geschwisterpaar anbieten, oder? Ich sehe oft in unserem Anzeiger, dass 2 ältere Katzen noch ein Zuhause suchen und wenn es die Einrichtung zulässt, spricht doch nichts dagegen.

Schlecht fände ich hingegen eine junge Katze, die alleine dort gehalten werden würde. Aber das muss ja nicht sein - darauf hat man ja Einfluss :)

Natürlich ist das belegt:

'Dass der Kontakt zum Tier einfach gut tut, ist in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen belegt. So werden durch Streicheleinheiten sowohl beim Menschen als auch beim Vierbeiner vermehrt das Bindungshormon Oxytocin sowie die Glücksbotenstoffe Dopamin und Endorphin ausgeschüttet. Dafür sinkt die Konzentration des Stresshormons Cortisol. „Diese Effekte stellen sich jedoch nicht automatisch ein. Wichtig ist, dass man mit dem Tier ein emotionales Erlebnis verbindet“, sagt Dr. Otterstedt. Dementsprechend bleibt eine Wärmflasche in Hundeform oder ein Robbenroboter in Altenheimen wirkungslos, weil hierbei die Interaktion und die Seele fehlen.'

Quelle:

Wenn du die Namen der Wissenschaftler googelst, findest du ausführlichere Studienergebnisse, aber der Artikel erschien mir als Zusammenfassung am besten.
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #7
ich wollte jetzt keine grunddiskussion der evidenzbasierten medizin auslösen ;)
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #8
Ich auch nicht. Kannst mir aber gerne ein PN dazu schicken. Es soll ja hier nicht off-topic werden. Hört sich so an, als würdest du diese Studien nicht für voll nehmen?!
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #9
Also ich glaube
es braucht keine wissenschaftlichen Studien,
um zu verstehen,
das der körperliche Kontakt mit so
einem weichen und oft empathischem Geschöpf
einem Demenzkranken nur gut tun kann.
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #10
Das kann ich nur bestätigen:-D
Habe selbst mal in einem altenheim gearbeitet die hatten auch zwei katzen es ist wirklich eine bereicherung für die demenz erkrankten menschen. Pfleger haben eh weniger zeit sich um die menschen zu kümmern da finde ichs ganz toll mit den katzen.
Und die menschen bekommen es nich mehr so mit ob sie jetzt krank sind oder nich.
Würde auch eher zwei ältere katzen da hin bringen weil bei kitten hhhm? sie sind noch zu klein dafür usw.
Lg
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #11
Ich finde die Idee super !

Ich würde aber auch am ehesten etwas ältere Katzen nehmen, oder zumindest ausgewachsene,
da die Kitten dann doch etwas zu wild und hibbelig sind :D
 
  • Bitte einmal eure meinung dazu Beitrag #12
Ich würde auch zu älteren Katzen raten, da Kitten ja erstmal lernen müssen, wie sie mit Menschen umgehen können. Gerade am Anfang wollen die ja auch immer spielen und verkrallen sich im Arm und beißen auch schonmal spielerisch zu.
Für nicht-katzenerfahrene Senioren ist das bestimmt dann schwierig.

Bei älteren Katzen ist ja der Charakter auch viel deutliche ersichtlich und die Tierschutz/Tierheim-Mitarbeiter können besser einschätzen, welches Tier mit so einer Lebenssituation klar kommt.

Es sollten ja Katzen sein, die

- sehr geduldig sind
- nicht bei plötzlichen (eventuell auch mal unkontrollierten) Bewegungen Panik bekommen
- sich nicht ständig nur verkriechen, sondern sich gerne und viel streicheln lassen
- unbedingt 100% stubenrein sind
- noch gar keine oder sich abzeichnende Krankheiten haben/ bekommen
- eher ruhig und gelassen sind

Mehr fällt mir gerade nicht ein, aber ich denke so in der Art müssten die Katzen sein, damit so eine Heimatmosphäre auch für die Katzen schön ist. Denn die sollen sich ja auch pudelwohl fühlen.
 
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