Hallo,
bin neu eingestiegen, bin etwas geschockt und wollte meine Erlebnisse teilen. Ich werde wohl auch noch für Tipps und Unterstützung dankbar sein. Hier meine Geschichte, es handelt sich nicht um ein medizinisches Wunder sondern um Pfusch. Wir haben unsere zwei Miezen im November mit drei Monaten aus dem Tierheim geholt. Im Tierheim sagte man mir, sie würden die Kastration noch übernehmen, so dass ich Ende Februar einen Termin ausgemacht habe und beide zur Kastration dort hingebracht habe. Die Ansprechpartnerin im Tierheim war mir auch recht symphatisch, die Tierärztin kannte ich nicht, ich hatte aber zumindest im Internet was über sie gefunden, was ganz vernünftig klang. Soweit verlief alles auch gut, als die Wunden verheilt waren habe ich die beiden dann erstmals ins Freie gelassen.
Tja, nun habe ich vor kurzem bemerkt, dass die Zitzen bei Bella sich verändert haben, hatte dann eine Tierärztin hier, die meinte, sie könne sich nur vorstellen, dass vielleicht ein minimaler Rest vom Eierstock verblieben sein könnte, der Hormone produziert, man solle erstmal abwarten, da sich auch keine Veränderung im Verhalten eingestellt habe. Nachdem aber nun auch ihr Bauch deutlich runder wurde habe ich sie heute einer anderen Tierärztin vorgestellt, die mir dann nur noch zum Nachwuchs gratuliert hat.
So, nun habe ich schon den ganzen Nachmittag damit verbracht, mich über unsere bevorstehenden Freuden einzulesen. Ich bin noch ziemlich durch den Wind, freue mich aber auch ein wenig, jetzt kann man ja eh nichts mehr ändern. Laut Tierarzt ist sie so in der 5./6. Woche.
Ich habe heute auch schon beim Tierheim angerufen und meine Wut abgelassen. Am schlimmsten finde ich, dass ich das arme Tier dann später nochmals operieren lassen muss.
Hätte vorher nicht gedacht, dass es sowas gibt, deswegen dachte ich, ich lasse euch mal teilhaben.