Hallo,
ich bin neu hier; genau genommen das erste Mal hier. Ich weiß leider nicht weiter, sitze gerade alleine zuhause und bin nur am Weinen und verzweifeln. Ich weiß mir keinen Rat und weiß auch nicht was das Richtige für meine Süße ist.
Etwas zur Vorgeschichte: Habe eine total klasse Katze. Ihr Name ist Mäusle uns sie ist 12 Jahre alt/jung. Sie ist eine Glückskatze (3-farbig) und ist auch vom Wesen her ein wundervoller Charakter. Ehrlich gesagt, habe ich noch nie so ein tolles Wesen an einem Tier festgestellt, so wie es bei ihr der Fall ist. Sie war immer für mich da, auch wenn es mir schlecht ging; ich kann ihr tolles Wesen gar nicht in Worten ausdrücken um nur annähernd aufzuzeigen wie toll sie ist. Tja, nun ist sie krank!!! Vor ein paar Jahren hatte ich schon mal total die Angst sie zu verlieren, da man irrtümlich eine Niereninsuffizienz diagnostiziert hat, die dann aber Gott sei Dank keine war und lediglich eine chronische Magenentzündung war, die man ca. 1x im Jahr mit einer Cortisonspritze behandelt hat und dann auch wieder für die nächsten 12 Monate gut war. Dieses Jahr dann, kurz nach Ostern hat sie mit Husten angefangen. Ausgegangen ist der Tierarzt von Würmern. Ich muss dazu sagen, meine Katze ist eine reine Wohnungskatze. Tja, es wurde also eine Wurmkur gemacht und dann eine Woche später auch ein großes Blutbild gemacht, bei welchem die Vermutung weiterhin nahe lag, dass es sich um Würmer oder aber um eine Allergie handelt. Besser wurde es jedoch nicht. Beim nächsten Tierarztbesuch hatte sie dann auch Fieber und hat natürlich Antibiotika bekommen. Seit diesen Anfängen im Mai ist meine Süße permanent in tierärztlicher Behandlung. Zwischenzeitlich bin ich dann auch übergewechselt in eine Tierklinik, da ich mich bei den örtlichen Tierärzten nicht gut aufgehoben gefühlt habe und einfach wollte, dass meiner Katze geholfen wird und endlich festgestellt wird, was ihr tatsächlich fehlt, um ihr Abhilfe zu schaffen. Sie hat teils Antibiotika und teils Cortison bekommen, was zum Teil eine Linderung von 3 Wochen verschafft hat und dann wieder von vorne los ging. Sie war auch ein Mal 5 Tage stationär in der Tierklinik, wegen Verdachts auf Lungenentzündung. Die Tierärztin in der Tierklinik hatte sich dann auch etwas gewundert, warum es denn nicht zu einer dauerhaften Besserung kommt, sondern immer nur ein paar Wochen gut ist und dann wieder von Neuem los geht und dann auch in verschiedenen Erscheinungsformen. Sie hatte auch zwischenzeitlich eine Mandelentzündung. Tja, immer wieder entzündliche Vorgänge im Körper! Im August dann wurde im Schulterbereich an den Lymphen eine Probe entnommen, da der Verdacht nahe stand, dass es sich um ein malignes Lymphom handelt. Leider bestätigte sich der Verdacht durch eine Biopsie. Schlimmer ging es nicht mehr!!! Der weitere Schritt sah dann so aus, dass ich in einer Tierklinik war, die auf krebskranke Tiere spezialisiert ist. Der Allgemeinzustand vom Mäusle war derzeit gut und das war am 27. August 2012. Vier Tage zuvor hatte ich ja erst diese schreckliche Nachricht bekommen. Der Tierarzt dort meinte, dass es eben zwei Möglichkeiten geben würde; entweder Chemo, die man zuhause verabreicht oder aber Cortisonspritzen so ca. 1x im Monat. Da ich bei meiner Süßen schwer tue mit Tabletteneingabe meinte der Tierarzt dort, dass es dann mit einer Chemotherapie zuhause nicht machbar wäre, da dies auch für mich gesundheitsschädlich werden würde, da die Inhaltsstoffe der Tablette nicht in Kontakt mit dem menschlichen Organismus kommen dürfen, wenn diese beginnen sich aufzulösen. Tja, so haben wir beschlossen es mit Cortison zu händeln. Das ist nun nicht mal 1 Monat her und seitdem geht es nur bergarb bzw. ich bin nur noch als Dauergast beim Tierarzt. Zwei Wochen danach musste ich den Tierarzt vor Ort nachhause kommen lassen, da sie nicht mehr gefressen und auch nicht mehr gesoffen hat. Dies war am 3. September. Dann ging es wieder fast 2 Wochen gut und seit letztem Wochenende hat es wieder angefangen, dass sie das Fressen und Saufen verweigert. Endgültig eingestellt hat sie es dann wieder am Dienstag dieser Woche. Ich war mit ihr Dienstag, Donnerstag und heute beim Tierarzt. Die Prognose steht schlecht, da sie einfach das Fressen verweigert. Am Dienstag hatte sie dann auch Fieber. Das Fieber ist nun zwar wieder weg, aber trotzdem frisst sie nicht. Sie hat angeschwollene Lymphknoten am Hals und halt schon seit längerem diese Atemgeräusche. Auf der Lunge ist zwar ein Schatten zu erkennen, der aber nicht genau definierbar ist. Heute beim Röntgen war der Schatten auch wieder in der Lunge zu sehen und es waren wie ne Art Wolkenbildung in der Lunge zu sehen, was anscheinend auf Wasser deuten soll. Sie hat heute dann erneut 3 Spritzen bekommen (1 x Antibiotika, 1 x Cortison und 1 x zum Entwässern wegen dem Wasser in der Lunge). Ich weiß sie hat den Krebs in sich und sie wird nie mehr die Alte werden und es wird ihr nie mehr gut gehen, aber ich hatte gehofft, dass sie mir schon noch ein paar Monate und vielleicht mit etwas Glück auch länger noch erhalten bleiben würde. Ich kann garnicht beschreiben wie weh das tut und wie es mir jedes Mal aufs Neue das Herz zerreißt, wenn ich sie in die Transportbox quetschen muss und es zum Tierarzt geht und sie dort gepiekst wird. Die Tierärztin ist wirklich heute mit total hohen Dosen herangegangen, weil sie eben sagt, dass sie jetzt unbedingt darauf ansprechen muss, denn sonst sieht sie groß keine Chancen mehr. Am Montag muss ich wieder hin und habe natürlich riesengroße Angst, dass es dieses Mal das letzte Mal ist, dass ich sie wieder nachhause nehmen kann, aber dieses Mal nicht mehr lebend. Der Gedanke allein macht mich verrückt! Als Kosenamen hatte sie immer Süße, Schnecke, Kröte und vorallem Baby. Mein Baby!
Vielleicht könnt Ihr mir ja helfen! Bin echt am Verzweifeln!
LG Solix