Umstellung Nr. 528 - die Häppchenesser

Diskutiere Umstellung Nr. 528 - die Häppchenesser im Allgemeine Ernährung Forum im Bereich Katzenfutter; Ich mal wieder :lol: Diesesmal aber nicht mit Fragen zu den Winzlingen, sondern in der Tat zur alten Lady. 11 Jahre alt und eine furchtbar...
  • Umstellung Nr. 528 - die Häppchenesser Beitrag #1
Lerche

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Ich mal wieder :lol:

Diesesmal aber nicht mit Fragen zu den Winzlingen, sondern in der Tat zur alten Lady. 11 Jahre alt und eine furchtbar schlechte Esserin.
Zur Vorgeschichte und den Hintergründen ein wenig: Aus diversen gesundheitlichen Überlegungen heraus und der Tatsache, dass wir bei den Winzlingen von vornherein so wenig merkwürdige Gewohnheiten wie möglich einführen wollen, wollen wir hier umstellen - von Trockenfutter auf Nassfutter, langfristig (wenn ich mich bei dem Thema sicher fühle, gründlich eingelesen bin und eine Kühltruhe besitze...) dann in Richtung BARF.
"Von Trockenfutter auf Nassfutter" heißt hier, dass unsere Catitos vorher...ich gestehe, katastrophal ernährt wurden. Irgendwo hatte ich den Mythos gelesen, Katzen wären Häppchenesser und dementsprechend stand hier vornehmlich Trockenfutter herum. Bevorzugt wurde von den Pelznasen aber auch damals schon Nassfutter, wenn ich mit einer Dose oder einem Beutel kam, wurde ich belagert und der Napf...nunja, zumindest ersteinmal gründlich frequentiert, geleert aber auch da nicht.
Wir hatten auch damals schon Phasen, während denen es kein Trockenfutter gab, die gut funktionierten - Nassfutter wurde immer sehr gerne gefressen, lediglich eine der gekauften Marken (Grau) wurde mit gerümpfer Nase ignoriert.

Jeden Falls wollen wir diesen Schmu bei den Winzlingen gar nicht anfangen und auch den Großen langsam in Richtung normale Futtergewohnheiten helfen. Durch die lange Zeit der vollkommen planlosen Fütterung (ich habe so viel gelesen, dass ich am Ende quasi nichts mehr wusste...da eine Linie zu finden war für mich damals sehr schwer), sind die beiden wohl ziemlich vermurkst. Wir wissen nun aber nicht, wo wir anfangen sollen. Die Mengen, die unsere Catitos vertilgen, sind, unabhängig von Trocken- oder Nassfutter, echte Kleinstmengen. Körperlich sind sie fit (heute erst wieder beim Tierarzt gewesen), es sind beides Wohnungskatzen (Max 5, Pünktchen 11 Jahre alt).
Mein erster Ansatz war, die Katzen straight auf feste Fütterungszeiten umzustellen. Wir haben keine Futterverweigerung, sie kommen beide, wenn ich das Nassfutter (übrigens derzeit CFF) in die Näpfe fülle und fressen auch - aber eben nur Häppchen. Nach ca. 30 - 45 min. habe ich den Napf weggestellt, um ihn dann abends, in Runde 2, nochmal anzubieten - natürlich zimmerwarm. Wieder haben sie gefressen, Max mehr als Pünktchen, wieder Kleinstmengen. Sie bekommen zusammen keine 200 Gramm am Tag leer, tendenziell sind es bei der Fütterungsvariante eher 100 (Pünktchen wiegt ca. 2,5 Kilo, ist von der Statur her ohnehin, heißt seit wir sie haben, sehr dünn, fast dürr, da macht man sich irgendwie schneller Sorgen, wenn sie schlecht frisst... Max wiegt etwas über 4, letzterer frisst auch sichtlich mehr, aber immer noch sehr wenig)...das ganze Prozedere habe ich jetzt zwei Wochen durchgehalten. Zu Anfang hatte ich in die Näpfe auch noch kleine Mengen Trockenfutter untergemischt, aber das machte bei der Präferenz oder Futtermenge keinen Unterschied...der Napf mit Trockenfutter wurde genauso gut/schlecht genutzt, wie auch der andere, also habe ich das verworfen. Kein Unterschied in der Essgewohnhiet feststellbar. Aber dann kamen die Zweifel: Ist das nicht viel zu wenig? Kommen sie da auf den Nährstoffbedarf? Die große "Jetzt leeren sie die Näpfe aber"-Wende kam nicht.

Wie gesagt, auch zur härtesten Trockenfutter-Zeit war das Futterverhalten nicht anders (da haben wir ihnen diesen Blödsinn vermutlich beigebracht...), auch da hat Pünktchen nicht viel und über den Tag verteilt gegessen...nur kann ich das Nassfutter im Sommer schlecht stehen lassen.
Also was machen? Erstmal volle Nassfutter-Umstellung mit gewohntem Häppchen-Essen? Derzeit lassen wir das Futter morgens und abends etwas über eine Stunde stehen und räumen es erst nach einer längeren Zeitspanne weg, um gerade Pünktchen genug Zeit zum Fressen zu geben- damit werden zumindest schonmal 175 Gramm gefressen. Wieder inkosequent und schlicht falsch?

Ich weiß, Katzen können auch mit kleinen Mengen eine ganze Weile überleben...und vermutlich habe ich mich von den Pelznasen einfach breitklopfen lassen. Aber gerade bei Pünktchen ist Gewichtsmäßig nicht mehr viel Spielraum.
 
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  • Umstellung Nr. 528 - die Häppchenesser Beitrag #2
Ah, du wirst dich wundern was passiert wenn die Kitten da sind. Die werden eure Senioren ganz schnell vom Futternapf wegscheuchen und die Reste fressen.
Nein, im Ernst, es wird nicht einfach. Zu meinem Kater SAM, 8 Jahre kamen letztes Jahr im Oktober 2 ausgesetzte Kitten aus Griechenland. Von nunan konnte der gute SAM nicht mehr in Ruhe fressen. Die Kitten haben gefressen wie die Raupen, waren immer schneller und ich mußte ihn seperat oder heimlich füttern. Bin gespannt, wie das bei euch später funktioniert.
 
  • Umstellung Nr. 528 - die Häppchenesser Beitrag #3
Versuch einfach öfter am Tag zu füttern. Zur Not mit einem Automaten.

Katzen sind in der Tat Häppchenfresser. Das bedeutet aber nicht, dass permanent und unentwegt was dastehen muss.
 
  • Umstellung Nr. 528 - die Häppchenesser Beitrag #4
Danke für die ersten Tipps! Dann werde ich zukünftig die Futterbereitstellung gleichzeitig mit der Lüttenfütterung vornehmen. Ist ja auch nur sinnvoll, sie sollen ja irgendwann zukünftig auch gemeinsam gefüttert werden (sofern dann noch was für die Großen übrig bleibt...ich bin gespannt).

Wir sind jetzt auch auf flachere Näpfe respektive Teller umgestiegen, weil uns aufgefallen ist, dass sie vorzugsweise aus Behältnise fressen, deren Ränder ihren Schnurrhaaren nicht zu nahe kommen.
 
  • Umstellung Nr. 528 - die Häppchenesser Beitrag #5
Macht durchaus Sinn. Hier gibt es Futter immer vom Teller
 
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