Was soll ich nur machen???

Diskutiere Was soll ich nur machen??? im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, habe gestern meine kleine Maus einschläfern müssen. Sie hieß Daisy und war eine schwarze eher zierliche Perserdame mit Näschen und mein...
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CDTini

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Hallo,

habe gestern meine kleine Maus einschläfern müssen.
Sie hieß Daisy und war eine schwarze eher zierliche Perserdame mit Näschen und mein halbes Leben mein Begleiter (14 wunderschöne Jahre).

Anfang des Jahres wurde bei ihr eine CNI diagnostiziert. Bis zur Mitte des Jahres hatten wir es auch sehr gut im Griff und die Werte lagen zwischen normalem und hohem Bereich. Vor einer Woche fing sie jedoch an alles abzulecken, worauf mein Mann am Mittwoch mit ihr zur Tierklinik gefahren ist. Dort wurde festgestellt, dass die Werte inzwischen im sehr hohen Bereich lagen und sich selbst die Tierärztin gefragt hat, wie es ihr mit diesen Werten noch so gut gehen kann (sie futterte munter, hatte keinen Durchfall und übergab sich auch nicht) und gab ihr noch max. ein knappes Jahr. Bin dann am Freitag nochmal mit ihr hin, und hab mir homöopathische Mittel mitgeben lassen + Blut auf Anämie getestet (Blutwerte waren super). Abends rauschte sie auch noch durch die offene Wohnungtür rüber zur Nachbarin (sie ging davon aus, dass das ein teil ihres Reiches war, in dem sie nur so selten reingelassen wurde *g*) und ließ sich kraulen und beschmusen. Hat sich noch ein Schälchen Futter und ein Lerckerchen gegönnt und sich dann wie immer auf ihrer Decke neben meinem Kopfkissen zusammengerollt.
Nachts wurde ich dann wach, weil sie vom Bett gefallen war, ich hob sie wirder hoch, legte sie auf meine brust und wir schliefen zusammen wieder ein.
Mogens schreckte meine Mann dann hoch, weil Daisy bei ihm am Bein der Länge nach ganz schlapp lag.
Uns war sofort klar, dass sie nicht mehr wollte. Sie konnte sich nur noch ganz schwach auf den Beinen halten und hatte die Augen nur noch halb offen. Ich nahm sie auf den Arm und wir fuhren in die Klinik um sie zu erlösen. Es gab zwar noch die Möglichkeit, sie an den Tropf zu hängen, allerdings gab die Ärztin ihr auch dann nicht mehr als evtl. eine Woche und ich habe mir schon immer geschworen, ihr Leben nicht unnötig zu verlängern. Also haben wir sie erlöst. Sie ist ganz ruhig in meinen Armen eingeschlafen.

Haben sie dann auch wieder mit nach Hause genommen und ein Tierkrematorium angerufen, da ich sie gern in einer Urne bei mir haben möchte.

Auf dem Weg zum Tierbestatter brach dann alles aus mir heraus, vorher war ich sehr gefasst und habe einfach funktioniert, weil ich ihr so viel wie möglich ersparen und helfen wollte. Ich habe sie die ganze Autofahrt und bei der Besprechung im Arm gehalten und nur geweint, sie geküsst und gestreichelt und mir teilweise noch eingebildet, ihr Öhrchen hätte sich bewegt, obwohl sie schon kalt wurde.....
Konnten uns dann noch in einem sehr schönen Raum von ihr verabschieden, ich konnte sie kaum dort lassen, musste immer wieder zurück um sie nochmal zu streicheln.

Heute drehe ich fast durch, ich sehe sie überall....wie sie auf ihrem Platz am Fenster sitzt, ich sie anspreche, sie zu mir schaut, maunzt und die Augen zusammen kneift. Ich sehe ständig etwas schwarzes um die Ecke huschen, warte dass sie maunzent kommt wenn ich weine um mich zu trösten.

Ich habe noch 2 Katzen unter anderem ihren Bruder, der zwar auch verschmust aber halt nicht so bezogen auf Menschen ist und so sehr unsere Nähes sucht wie Daisy.

Es ging schon so weit, dass ich sie wieder beim Bestatter abholen wollte, um sie noch einmal hier zu haben (obwohl sie jetzt nun einmal gekühlt ist....) und sie selbst zum Krematorium zu bringen.

Ich kann nicht mehr, was soll ich denn ohne sie machen, sie war immer da!! Ich war 13 als ich sie und ihren Bruder als kleines Kätzchen bekommen (eine Katze war immer mein größter Wunsch) habe und mitten in der Pubertät, wenn ich mal wieder Streit mit meiner Mutter oder sonstige Ängste hatte war sie immer da! 2 Umzüge haben wir mitgemacht, sie mochte jeder, da sie immer direkt auf Fremde zuging (könnte ja Leckerchen oder Streicheleinheiten abfallen), ich habe sie so sehr geliebt.

Sie fehlt mir so sehr. Ich hatte schon gebetet, nimm meine beiden anderen Katzen, nur gib mir meine Maus wieder. (Hatte direkt Schuldgefühle, wie ich sowas auch nur denken kann)

Es gibt noch die Möglichkeit, dass das Krematorium sie aufbart, wo ich sie nochmal sehen und bürsten kann (ich hätte so gern ein wenig fell von ihr). Ich bin mir aber nicht sicher ob ich das durchhalte, da ich Angst habe sie dann nicht mehr loslassen zu können, möchte sie aber auch sooooo gerne nochmal im Arm halten, sie riechen und streicheln.

Was würdet ihr machen, habt ihr euer Tier schon einmal aufbaren lassen und wie war das für euch?

Bitte helft mir!

LG Tini
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #2
Ob Du sie aufbahren lassen sollst oder nicht, kann ich Dir leider nicht beantworten. Ich kann allerdings absolut nachempfinden, wie Du dich fühlst. Ich habe meine Zora heute selbst im Garten vergraben und kann Dir versichern, ich hatte Mühe, den steifen Körper anzufassen und mit dem in Verbindung zu bringen, was mir die lebende Katze gegeben hat. Sie war ebenfalls sehr menschenbezogen und verschmust. Ich würde sagen, sei dankbar, dass Du sie so lange bei Dir haben durftest und lasse sie jetzt in Würde los und behalte sie in Erinnerung, wie sie war als sie noch gesund war. Meine Zora durfte nur 15 Monate alt werden und wurde vergiftet. Deine Maus hat ein langes glückliches Leben an Deiner Seite und du an Ihrer. Sei dankbar dafür. Ich habe auch noch zwei andere Katzen, mir geht es aber wie Dir. Zora war mir die Liebste, auch wenn ich die beiden anderen auch liebe. Das ist nicht verwerflich. Aber die anderen beiden brauchen jetzt auch unsere ganze Liebe und Aufmerksamkeit, auch wenn es schwer fällt.

Ich drück Dich und fühle mit Dir.
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #3
Liebe Tini.
Es tut mir so unendlich leid dass deine Daisy gehen mußte. Du hast mein tiefstes Mitgefühl. Ich habe mein erstes Kätzchen auch an dieser Krankheit verloren. Laß dich mal ganz lieb in den Arm nehmen. Dein Liebling ist jetzt für immer in deinem Herzen.

Liebe kleine Daisy lebe wohl, jetzt hast du keine Schmerzen mehr. Im Katzenhimmel kannst du mit all unseren Sternenkätzchen spielen und wieder glücklich sein.
Grüß bitte meine fünf Lieblinge von mir.

PS. Ich habe alle meine Kätzchen drei Tage zu hause aufgebahrt.

Traurige Grüße Kathi.
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #4
Es tut mir so leid um Deine süße Daisy :-(

Ich glaube, Deine Reaktion, die Du im Moment hast, kommt daher, dass Du total von Daisys Tod überrascht, geradezu überrumpelt worden bist. Du konntest Dich nicht darauf vorbereiten, es hat Dich total überrollt.

Dann wolltest Du auch stark für Deine Süße sein, und irgendwann hat der Schock dann zugeschlagen.

Deshalb reagierst Du so, dass Du sie immer weiter körperlich bei Dir haben möchtest, sie aufbahren willst ... es wäre so etwas wie der Anfang eines Abschieds...

Also, so empfinde ich das, was Du schreibst ...

Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob das eine gute Idee ist, Deine Maus jetzt noch einmal zu sehen. Ich will es Dir nicht ausreden, auf keinen Fall. Wenn Du es so empfindest, dass Du sie sehen MUSST, dann tu es lieber. Vielleicht hilft es Dir, Dich richtig zu verabschieden.

Und manche Leute brauchen es auch, das Tierchen selbst zum Krematorium zu bringen. Es ist auch so etwas wie ein Teil der Trauerarbeit.

Rufe doch dort, wo die Maus jetzt liegt, morgen an und besprich das alles.

Alles Liebe für Dich.

PS: ich habe es als sehr beruhigend und "trauerheilend" empfunden, als Nini in ihrer Urne zu mir zurückkam. Die Urne habe ich in den ersten Tagen nicht aus der Hand gegeben. Ich habe sie auch im Rucksack mitgenommen, wenn ich aus dem Haus ging.
Irgendwann hatte ich dann aber vor allem Angst, der Urne könne etwas passieren. Sie war dann immer ganz nah bei mir, zuhause.

Was auch immer Dir bei Deiner Trauer hilft, es ist wichtig, dass Du es tust. So, wie Du es als richtig empfindest.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #5
Ich danke euch so sehr für die lieben Worte.

Leo (ihr Bruder) vermisst sie auch. Gestern ist er noch ganz lange durch die Wohnung gelaufen und hat sie überall gesucht. Als ich dann baden war, hat er sich ins Waschbecken gesetzt, was er sonst nie macht, da sich Daisy dort immer aufgehalten hat, wenn ich baden war (weit genug weg vom Wasser, aber trotzdem hoch genug, dass sie was sehen konnte *g*).

Habe gerade beim Krematorium angerufen. Am Freitag kann ich nochmal in Ruhe Abschied von ihr nehmen, anschließend wird sie eingeäschert und ich kann sie wieder nach Hause bringen. Habe mich doch dazu entschlossen, weil ein Gefühl in mir sagt, dass es so richtig für mich ist. Würde ich es nicht machen, hätte ich Angst es hinterher zu bereuen.

Ganz lieben Dank euch allen. Es tut so gut auch andere Geschichten zu hören.

Die ersten Erfahrungen mit Menschen (vom Leben benachteiligte) die es nicht verstehen, dass man zu einem Tier eine genauso tiefe Verbindung haben kann, wie zu einem Menschen hab ich heute auch schon gemacht....

LG Tini
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #6
Huhu,

es tut mir unendlich leid um Deine süße Daisy. Wir alle trauern mit Dir und hier im Forum kann jeder Dich verstehen.

Daisy ist jetzt eine Sternenkatze, die immer ihren Platz in Deinem Herzen hat. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

LG
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #7
Deine Entscheidung, sie nochmal zu sehen, ist ganz sicher richtig. Du fühlst es so, dann ist es gut so.

Wir denken alle an Dich am Freitag. Alles Liebe für Dich.
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #8
Hallo Tini,
ich muß Dir schreiben mir ging es oder besser geht es genau wie Dir .
Meine Jerrymaus ging am 2.4.über die Brücke und ich habe ihn gar nicht
begraben wollen am liebsten hätte ich ihn einfach nur bei mir behalten .
Er war das größte der innigste Kater überhaupt ich habe noch vier weitere Katzen
alle meine liebsten aber Jerrymaus unvorstellbar ihn nicht mehr zu haben .
Ich habe ihn im Garten meiner Eltern begraben nur leider wird das Haus irgendwann verkauft
und ich könnte jetzt schon wahnsinnig werden bei dem Gedanken das Jerrymaus dann dort zurück bleibt.Ich hatte vor kurzem schon wieder die Idee ihn dort weg zu holen was natürlich völliger Quatsch ist .Aber in der Trauer kommt man auf die blödesten Ideen ich zumindest ich .Ich habe mir übrigens auch gewünscht das ich ihn wieder bekomme und man kann mich ja für verrückt halten aber ich habe wie schon oft im Forum berichtet einen neuen Kater der im Internet vermittelt wurde .Er heißt durch zufall auch Jerry ist ca. so alt wie unser Jerry war als er zu uns kam und er ist vom Charakter zum verwechseln ähnlich alle die ihn kennenlernen und den alten Jerry auch kanten wundern sich .Er war der jenige der mich trösten konnte ich wünsche Dir das Du auch wieder eine Katze triffst die du so lieben kannst .
gruß Helma
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #9
Hallo ihr lieben,
Daisy nochmal zu sehen, war die beste Entscheidung die ich machen konnte. Es viel mir sehr viel leichter von ihr Abschied zu nehmen als ich sie so gesehen habe. Sie war natürlich immer noch meine Maus, aber es war halt nur noch die Hülle (die Augen waren trüb, und sie fühlte sich einfach nicht mehr so an wie sonst, obwohl das fell immer noch wunderschön war) das was sie ausgemacht hat, war schon lange nicht mehr da....
natürlich war ich traurig, aber mehr als eine kleine träne war nicht.

Das Krematorium kann ich nur empfeheln, sehr nette Menschen, wunderschönes Anwesen und einen goldigen Hauskater, den ich so hätte mitnehmen können. Daisys Urne wurde uns nach 1 1/2 Stunden übergeben und jetzt steht sie in der Vitrine im Arbeitszimmer.

Es sind jetzt fast 4 Wochen seidem sie nicht mehr da ist und ich bin froh, dass ich sie langsam nicht mehr überall sehe. Vielleicht möchte ich deswegen auch kein einzelnes Bild von ihr aufstellen, ich kann mir zwar Fotos von ihr anschauen, aber ich möchte keines in der Wohnunung haben, wo ich unmittelbar drauf schaue.

Oft träume ich auch von ihr....einmal sogar, dass ihr doch noch die infusion gegeben wurde und sie danach noch monate glücklich gelebt hat...danach war ich fix und fertig und könnte immer noch heulen, wenn ich daran denke. Es ist doch komisch, dass ich keine Gewissensbisse hatte als ich sie habe einschläfern lassen, weil ich wusste ich mache das richtige...die kommen erst jetzt....

Mein Mann hat eine schöne Entdeckung gemacht. Da uns sehr schnell klar wurde, dass jemand fehlt und wir uns wieder eine Katze hohlen werden, hat er sich auf die Suche gemacht. Erst wollte ich unbedingt wieder eine kleine perserdame (am liebsten natürlich schwarz) mit nase. Jedoch habe ich inzwischen eingesehn, dass ich sie niemals ersetzten kann und keine Katze ist wie die andere und eine Kopie von Daisy zu suchen, wäre ihr und der neuen Katze gegenüber nicht fair.
Haben eine Züchterin gefunden, deren Kitten am gleichen Tag geboren wurden, als Daisy starb. Ich finde es sehr schön und tröstlich, das ein Leben gehen musste, dafür aber neues entsteht. Werden die kleinen bald kennen lernen und dann mal schauen was sich ergibt.

Jedenfalls wollte ich mich nochmal ganz doll bei euch bedanken. Dieses Forum hilft mir sehr dabei, langsam über die Trauer hinweg zu kommen.

LG Tini
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #10
Liebe Tini,

du hast mein volles Mitgefühl!!! Es tut mir so leid für dich und ich kann es sehr gut nachempfinden... Ich musste meine Katze montag einschläfern und versuche alles um mich abzulenken. Aber andererseits gehts ihnen jetzt gut, sie haben keine Schmerzen mehr und müssen sich nicht quälen. Unsere Beiden tollen bestimmt schon freudig miteinander!!! Sei ganz fest gedrückt von mir und halte durch!!!!
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #11
Mein tiefes Beileid für dich. Sie hatte ganz sicher ein schönes und vor allem langes (wenn auch sicherlich immer noch für dich zu kurzes) Leben.
Ich musste meinen Kater nach nur 3 Jahren unter die Erde bringen. Er verstarb ganz plötzlich und schnell. Aber als er starb und ich wirklich aufgeben musste, konnte ich ihn auch nicht mehr aus den Armen lassen. Ich habe ihn gehalten, gestreichelt und über seinen Kopf gestreichelt. Er war noch so warm...

Irgendwann habe ich ihn dann in ein Handtuch gewickelt und am Tag, als er beerdigt wurde, habe ich mir eine Haarsträhne abgeschnitten und zu ihm gelegt, nach dem ich von ihm etwas Fell abgeMein tiefes Beileid für dich. Sie hatte ganz sicher ein schönes und vor allem langes (wenn auch sicherlich immer noch für dich zu kurzes) Leben.
Ich musste meinen Kater nach nur 3 Jahren unter die Erde bringen. Er verstarb ganz plötzlich und schnell. Aber als er starb und ich wirklich aufgeben musste, konnte ich ihn auch nicht mehr aus den Armen lassen. Ich habe ihn gehalten, gestreichelt und über seinen Kopf gestreichelt. Er war noch so warm...

Irgendwann habe ich ihn dann in ein Handtuch gewickelt und einen Tag später, als er beerdigt wurde, habe ich mir eine Haarsträhne abgeschnitten und zu ihm gelegt, nach dem ich von ihm etwas Fell abgeschnitten hatte. So habe ich immer etwas von ihm und er auch von mir.

Ich finde es gut, dass du langsam über deine Trauer hinweg kommst. Man sollte immer nach seinem Bauchgefühl gehen und für dich war es richtig, sie noch einmal zu sehen. Ich wünsche dir alles Gute.
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #12
Hallo,

wollte mich nochmal vor Weihnachten melden und erzählen wie es mir ergangen ist.

Nächsten Sonntag holen wir unseren neuen Familienzuwachs ab.
Die kleine Maus ist ein Ragdoll und wurde an dem Tag geboren, als Daisy starb.

Wir haben sie schon 2x besucht und sind vollkommen begeistert. Sie ist superlieb, hat keine Scheu vor Fremden, ganz im Gegenteil, sie schnurrt direkt wennman sie streichelt, meinem Mann hat sie direkt die Finger abgelegt und sich bei mir auf den Schoß gelegt.
Sie erinnert mich sehr an meine kleine Daisy.
Mal sehen wie sie sich bei uns entwickelt. Wird bestimmt eine tolle Weihnachtszeit.

Ich träume immer noch oft von Daisy (mal gut, mal weniger gut), aber ich denke die Kleine (sie wird "Nanami" heißen) wird mir auch noch über die Trauer hinweg helfen.

LG und eine wunderschöne Weihnachtszeit
Tini
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #13
Hallo Tini ,
ich wünsche Euch alles gute für den Zuwachs :)
Nun kann man ja denken das ist kein Zufall das die Maus an dem Tag geboren wurde also ich habe meinen Jerry im April gehen lassen müssen meine größte bisherige Katzenliebe .Dann fand ich eine Katze im Internet irgendetwas sagte mir guck mal ohne absicht ehrlich da war er ein Kater die Farbe umgedreht er sah total hässlich aus aber er hatte es mir angetan .Das war schon komisch er hieß doch tatsächlich Jerry und kam an dem Tag als mein Jerry ging aus Griechenland .Es war wie bei Dir er hat uns sofort unter beschlag genommen er war in einer Pflegestelle und ließ keine andere Katze mehr an uns ran .Wir nahmen ihn mit und zuhause wurde er ohne Quatsch sofort ins Rudel (vier Katzen )einbezogen als wäre Jerry wieder nach Hause gekommen .Den besten Kontakt hat er jedoch zu Pepe der war auch mit dem vorherigen Jerry dick befreundet.Ansonsten wie vorher Frauchenkater es ist toll aber gut ich denke noch an Jerry 1 aber es ist als hätte er ihn geschickt oder hätte den Körper gewechselt das hört sich verrückt an ist aber so .
Also ich wünsche Euch ein schönes Weihnachtsfest mit dem Weihnachtskätzchen und bindet den Baum fest ;-)

Gruß Helma
 
  • Was soll ich nur machen??? Beitrag #14
Hallo ihr Lieben.
2 Jahre ist es jetzt her, seit Daisy nicht mehr bei mir ist und ich heule immer noch wie ein Schlosshund wenn ich die Beiträge lese.
Habe inzwischen eine Fotowand von unseren Katzen gemacht, wo Daisy natürlich auch dabei ist.
Träumen tuhe ich so gut wie nicht mehr von ihr (kann mich zumindest nicht daran erinnern).

Nanami entwickelt sich prächtig. Sie ist zwar vom Typ her ähnlich wie Daisy, aber doch ganz anders.
Gekrault wird sie zwar gerne, auch auf dem Arm, möchte aber immer schnell wieder runter. Auf den Schoß legt sie sich nur ganz selten. Hat ihm Bett ihr eigenes Seitenschläferkissen (liegt direkt an der Wand), dass sie von meinem Mann in Beschlag genommen hat *g*. Aber sie ist jetzt erst 2 und ich kann mich daran erinnern, dass Daisy auch erst mit 2 oder 3 Jahren bei mir im Bett geschlafen hat. Also schauen wir mal was da so noch kommt.
Dafür hat sich Finchen wunderbar gemacht. Ihr tat Nanami richtig gut. Fine war immer eine sehr scheue und ängstliche Katze. Zumindest bei Fremden. Hatten wir Besuch (so ab 3 Personen) war sie unterm Bett und ist da nicht eher rausgekommen, bis die Bude wieder leer war. Inzwischen bleibt sie ganz entspannt auf ihrem Schlafplatz liegen (zur Weihnachtsfeier waren wir mit 17 Mann in der Wohnung) und störrt sich noch nicht mal daran, wenn jemand unmittelbar an ihr vorbeigeht oder sie anspricht.
Letztens stand sie sogar aufgepumpt wie Rambo in der Haustür, weil Nachbarin mit einem Labrador im Hausflur stand. Früher wär sie um ihr Leben gerannt.
Nanami ist eh sehr mutig und knurrt alles an, was ihr nicht geheuer ist. Ihr würde ich auch zutrauen, den Hund (egal wie groß) zu verprügeln, wenn er auch nur eine Pfote in die Wohnung setzt.
Wir haben also inzwischen 2 Kampfkatzen.
Mal schauen, in ca. 1 Jahr wollen wir uns langsam nach einem eigenen Haus umschauen....da gibts dann ein Schild an der Haustür mit "Vorsicht Rambo-Mietzen" ;o)

Ach ja, Nanami läuft super an der Leine. Mit ihr Machen wir bei gutem Wetter immer eine Radtour: Hab ein Korb von Pod I Love besorgt, total genial das Teil. Kommt vorne an den Lenker, man kann es halb oder ganz offen machen. Drin ist eine kleine Leine mit einem Haken, der am Geschirr befestigt wird, so kann sie nicht rausspringen und sie liebt es, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.
Manche schauen uns zwar doof an, aber das ist mir gleich. Ist doch egal ob Hund oder Katze im Korb. Solange er oder sie Spaß daran hat.

Würde mich freuen von euch zu hören.
 
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