Mitbewohner/in für Shyna?

Diskutiere Mitbewohner/in für Shyna? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Die folgende Geschichte auf wahrer begebenheit, ist nur etwas für Leute, die auch gerne etwas mehr lesen. Denn es lässt sich einfach nicht kurz...
  • Mitbewohner/in für Shyna? Beitrag #1
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Denni

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Die folgende Geschichte auf wahrer begebenheit, ist nur etwas für Leute, die auch gerne etwas mehr lesen. Denn es lässt sich einfach nicht kurz fassen. Zugleich werde ich am Ende auch einige Fragen an euch stellen, denn ich denke gerade darüber nach, ob meine Katze nicht einen Spielfreund oder eine Spielfreundin bekommen sollte... wer dennoch nicht gerne lesen tut, kann auch gleich zu den Fragen springen, die ich fett makieren werde (wobei die Vorgeschichte sicher gut zu wissen ist, um meine Katze einzuschätzen).

Aber nun fang ich mal an.

Oben seht ihr meine Katze Shyna (oder auch China in englisch ausgesprochen). Sie ist nun 5 Jahre jung und schon eine ganze weile meine treue Mitbewohnerin und Freundin.

Ich war schon immer Tierbegeistert, hatte jedoch damals einen Hund, bis dieser verstarb. Ich wollte den Hund nicht einfach mit einem "neuen" ersetzen und hatte nun eine weile garkein Haustier mehr.

Nach einer riesen Pechstrene in meinem Leben und einer vermutlich daraus resultierenden Depression, gelang ich an einem Punkt, an dem ich nicht mal mehr aus der Wohnung ging. Ich hatte quasi durch die Depression kaum noch am öffentlichen Leben teilgenommen und bin somit langsam in eine "Angststörung" rein gerutscht und hab somit das "raus gehen" nur noch gemieden. Meine Familie half mir wo sie nur konnte, selbst beim Einkauf.

Es kam der Punkt, an dem ich mich so einsam fühlte, das ich darüber nachdachte, mir ein Tier in die Wohnung zu holen. Zum einen weil ich eben schon immer Tierbegeistert war und zum anderen natürlich auch, da mir mehrere Menschen erzählten, das dies auch einen therapeutischen Sinn ergeben könnte, denn Tiere spenden liebe, wenn man ihnen auch liebe und ein schönes Zuhause bietet.

So kam es dann auch... Ein Hund kam nicht mehr in Frage aus den oben genannten Gründen. Zum einen weil es für mich ein gefühl des "ersetzens" meines verstobenen Hund gewesen wäre und zum anderen, war zu diesem Zeitpunkt garnicht an raus gehen und Gassi gehen zu denken, wegen der Krankheit und der Panikattacken, die mir draussen stehts drohten. Im Internet fand ich meine oben abgelichtete Katze. Sie war noch ein Kitty und gerade mal 12 Wochen jung zu dem Zeitpunkt, als ich ihr Profil sah. Ich war mir sicher, dieser Katze möchte ich ein Zuhause geben. Mein Onkel fuhr los um mir die Katze zu besorgen.

Insgesamt war ich 3 Jahre gesellschaftsunfähig erkrankt. Die letzten 2 Jahre ging es Berg auf und ich wurde immer gesunder, nur noch nicht arbeitsfähig. Heute sind 5 Jahre vergangen und ich fühl mich wie "der alte". Ich bin wieder gesund, arbeitsfähig und sehr oft unterwegs. Meine Katze hat sehr dazu beigetragen, das es mir wieder besser geht. Denn fern von der Famile, Freunden und anderen Helfern, war auch sie es, die mit mir durch dick und dünn ging. Eine Freundin, die mir sehr viel trost gespendet hat und mein damals trauriges Leben und die einsamen Jahre, wenigstens etwas lebenswert gemacht hat. Deshalb hab ich nie aufgegeben. Dank ihr, fühlte ich mich nicht mehr allein und hilflos.

Ihr könnt euch sicher vorstellen was für eine enge Bindung meine Katze zu mir hat, denn ich war überwiegend zuhause über die genannten Jahre und sie immer in meiner nähe. Ich fühle es förmlich, das sie heute traurig ist, wenn ich nur das Haus verlasse. Und wie sie mich bereits im Flur erwartet, wenn ich wieder abends Heim komme. Irgend etwas scheint merkwürdig zu sein mit dem "Herrchen", denkt sie wohl, wenn ich ihre Augen lese. Warum lässt er mich nun manchmal 6 und manchmal 8 oder 10 Stunden allein, das tat er doch damals nicht? Wie ich mich über meine zurückgewonnene Gesundheit freue, so tut es mir weh zu sehen, wieviel weniger Zeit ich für meine Katze nun aufbringe und wie sie es bemerkt. Ich meine in anbetracht der Zeit, die ich früher für sie hatte. Es scheint fast so als würde sie heute traurig sein, über die wenigen Stunden, die Herrchen zuhause ist. Ich weiß, das mag kitschig klingen. Aber so spür ich das.

Komm ich mal zum eigentlichen Punkt:

1. Ich frage mich ob es Sinn ergibt, meiner Katze Shyna eine/n Mitbewohner/in zu besorgen, damit sie jemanden zum spielen usw hat, in der Zeit wo ich nun immer ausser Haus bin. Ich jobbe derzeit Teilzeit, treffe allerdings auch wieder gerne Freunde und vermutlich werd ich auch wieder Vollzeit arbeiten wollen, wenn ich was finde.

2. Mit dem Character halbtags ruhe zu wollen und die andere hälfte des Tages auch mal radau zu machen, quasi schüchtern aber kommt auch gern mal aus sich raus und dreht am Hut und in anbetracht der oben genannten Sachlage der letzten Jahre... wie würde sie das wohl annehmen? 5 Jahre ihr Revier.. 5 Jahre ihr Herrchen.. würde Zuwachs hier überhaupt eine Chance haben und Sinn ergeben? Ich meine tuh ich ihr und dem Zuwachs was gutes oder eher nicht? Ich schätze meine Katze zum teil schüchtern, ängstlich ein, aber nur solange bis sie dich kennt, dann wirkt sie oft sehr dominant, frech, verspielt und neugierig.


3. Meine Katze benimmt sich und macht nur seltend was kaputt. Aber bei zwei tobenden Katzen, schalten die beiden nicht den Kopf total ab beim spielen und hier könnte viel mehr zu bruch gehen?
:lol:

4. Wäre es bei meiner 5 Jahre alten Katze überhaupt möglich, ein 12 Wochen junges dazu zu holen? Ich will nicht sagen, das mir ältere Katzen nicht gefallen. Immerhin hab ich meine immernoch lieb und würde sie auch nie weg geben. Aber wenn ich schon eine zusätzliche haben wollte, dann würd ich natürlich stark daran interessiert sein, diese aufwachsen zu sehen. Das war bei meiner schon eine sehr tolle Zeit. Kurz gesagt.. nur eine kleine käme bei mir in Frage. Geht das überhaupt?


Bei den Kosten, was weiteres Futter angeht, hab ich keine bedenken. Ich würde dann absofort große Dosen kaufen und die sind eh günstiger und gut für zwei. Mehr Katzenstreu kann ich auch einkalkulieren.

Ich hab aber bedenken was die evtl.Tierarzt kosten angeht. Da ich derzeit gespartes hier habe, wäre eine Kastration und Impfung der neuen Katze locker mit drin zu beginn. Nur das Leben steckt ja immer voller schlechten Zufällen.. was wäre wenn mal beide Katzen zur gleichen Zeit was haben? Kann das nichtmal schnell ganz teuer werden mit dem Tierarzt? Wie mach ich das dann?
Bei einer Katze kalkulier ich den Fall der Fälle mit ein und das geht. Bei zwei mach ich mir aber schon geldlich sorgen, wenn was wäre.

Oh man oh man. Ich hab sicher noch mehr Fragen... das ist mir ganz unangenehm euch mit soviel Text zu quälen. Aber ich muss gestehen ich hab da ein kleines weibliches Tiegerchen gesehen, welches 12 Wochen jung ist und orangenes Fell hat mit weißen kleinen Maserungen.. zu süß und die ist noch zu haben. Seh ich nun schon seit einer Woche.. wenn ich alles durchdacht hab, könnte ich sie mir reservieren, sagte die Besitzerin. Was denkt ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mitbewohner/in für Shyna? Beitrag #2
Huhu,

freue mich mit Dir, dass es Dir nach der schweren Zeit wieder besser geht. Vielleicht wäre es für Shyna nicht verkehrt, wenn Du ihr eine Mitbewohnerin holen würdest.

Am Besten wäre ein weibliches Tier, das auch ungefähr das gleiche Alter hat. Es gibt verschiedene Tierschutzorganisationen mit denen Du Dich in Verbindung setzen könntest. Dort kann man Dir sicher auch Auskunft über den Charakter des Tieres geben und diese sind fast immer bereits gechippt und kastriert. Auch hier im Forum werden Katzen vermittelt. Vielleicht ist ja dort schon die Richtige dabei.

Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute.

LG
 
  • Mitbewohner/in für Shyna? Beitrag #3
Danke dir :) Meinst du bei einer sehr jungen Katze wäre die Chance auf Probleme wesentlich größer? Wiegesagt nicht das ich was gegen ausgewachsene Katzen hätte..

hab meine ja auch noch und würd sie niemals mehr weg geben. Aber das aufwachsen sehen einer Katze ist schon sehr interessant, das ich eher da hin tendieren würde, eine 12 Wochen alte zu holen, wenn das überhaupt ratsam ist.
 
  • Mitbewohner/in für Shyna? Beitrag #4
Hey

Erstmal vorab: es freut mich, daß du dich wieder gefangen hast und es freut mich auch, daß du erkennst, daß deiner Mietz dann nun etwas fehlt.

Zum Thema selbst ist zu bedenken, daß zwar eine Vergesellschaftung mit einem Kitten in der Regel sehr viel einfacher und kürzer ist, das das Kleine noch keinen Revieranspruch erhebt, aber es dafür ganz andere Probleme geben kann (und wird). So ist es z.B. gut möglich, daß einerseits das Kleine große Probleme kriegt bei der Vergesellschaftung, da die Große mit voller Inbrunst ihr Revier verteidigt auf das Miniding losgeht und das sich nicht wehren kann... nicht schön und kann zu bösen Folgen für das Kleine führen (körperlich wie seelisch). Sollte die Vergesellschaftung funktionieren, dann wird umgekehrt die Große dann bald ein Problem haben, denn das junge Ding ist noch ein Kind und will nur eins: spielen spielen spielen. Davon könnte deine Grüße dann bald genervt sein...
Deshalb ist es in der Regel schon besser zu einer erwachsenen Katze eine charaktrerlich ähnliche andere erwachsene Katze zu holen. Da ist zwar dann zu Anfang mit einer heftgeren Reaktion zu rechnen, aber schlußendlich wenn es sich dann einpendelt funktioniert es besser.

Ausnahmen gibt es allerdings auch - aber dann muß Kitten und erwachsene Charakterlich sehr gut aufeinander angepasst sein und man muß bereit sein als Mensch das Kleine regelmäßig auszupowern, um zu verhindern, daß das Kleine die Große zu sehr nervt.
Wenn man Kitten zu erwachsenen setzen möchte, dann machen sich 2 Kleine meist besser. Denn dann haben die Kleinen einander und die erwachsene kann mitspielen, wenn sie will, aber es auch sein lassen, wenn sie keine Lust hat...
 
  • Mitbewohner/in für Shyna? Beitrag #5
Moin,
kämen 2 Kitten für dich in Betracht?
Dann haben sie einander zum Spielen und Shyna kann sich ausklinken, wenn sie keine Lust mehr hat.
 
  • Mitbewohner/in für Shyna? Beitrag #6
shynaonherscratchpostkratzbaum2.jpg


Die folgende Geschichte auf wahrer begebenheit, ist nur etwas für Leute, die auch gerne etwas mehr lesen. Denn es lässt sich einfach nicht kurz fassen. Zugleich werde ich am Ende auch einige Fragen an euch stellen, denn ich denke gerade darüber nach, ob meine Katze nicht einen Spielfreund oder eine Spielfreundin bekommen sollte... wer dennoch nicht gerne lesen tut, kann auch gleich zu den Fragen springen, die ich fett makieren werde (wobei die Vorgeschichte sicher gut zu wissen ist, um meine Katze einzuschätzen).

Aber nun fang ich mal an.

Oben seht ihr meine Katze Shyna (oder auch China in englisch ausgesprochen). Sie ist nun 5 Jahre jung und schon eine ganze weile meine treue Mitbewohnerin und Freundin.

Ich war schon immer Tierbegeistert, hatte jedoch damals einen Hund, bis dieser verstarb. Ich wollte den Hund nicht einfach mit einem "neuen" ersetzen und hatte nun eine weile garkein Haustier mehr.

Nach einer riesen Pechstrene in meinem Leben und einer vermutlich daraus resultierenden Depression, gelang ich an einem Punkt, an dem ich nicht mal mehr aus der Wohnung ging. Ich hatte quasi durch die Depression kaum noch am öffentlichen Leben teilgenommen und bin somit langsam in eine "Angststörung" rein gerutscht und hab somit das "raus gehen" nur noch gemieden. Meine Familie half mir wo sie nur konnte, selbst beim Einkauf.

Es kam der Punkt, an dem ich mich so einsam fühlte, das ich darüber nachdachte, mir ein Tier in die Wohnung zu holen. Zum einen weil ich eben schon immer Tierbegeistert war und zum anderen natürlich auch, da mir mehrere Menschen erzählten, das dies auch einen therapeutischen Sinn ergeben könnte, denn Tiere spenden liebe, wenn man ihnen auch liebe und ein schönes Zuhause bietet.

So kam es dann auch... Ein Hund kam nicht mehr in Frage aus den oben genannten Gründen. Zum einen weil es für mich ein gefühl des "ersetzens" meines verstobenen Hund gewesen wäre und zum anderen, war zu diesem Zeitpunkt garnicht an raus gehen und Gassi gehen zu denken, wegen der Krankheit und der Panikattacken, die mir draussen stehts drohten. Im Internet fand ich meine oben abgelichtete Katze. Sie war noch ein Kitty und gerade mal 12 Wochen jung zu dem Zeitpunkt, als ich ihr Profil sah. Ich war mir sicher, dieser Katze möchte ich ein Zuhause geben. Mein Onkel fuhr los um mir die Katze zu besorgen.

Insgesamt war ich 3 Jahre gesellschaftsunfähig erkrankt. Die letzten 2 Jahre ging es Berg auf und ich wurde immer gesunder, nur noch nicht arbeitsfähig. Heute sind 5 Jahre vergangen und ich fühl mich wie "der alte". Ich bin wieder gesund, arbeitsfähig und sehr oft unterwegs. Meine Katze hat sehr dazu beigetragen, das es mir wieder besser geht. Denn fern von der Famile, Freunden und anderen Helfern, war auch sie es, die mit mir durch dick und dünn ging. Eine Freundin, die mir sehr viel trost gespendet hat und mein damals trauriges Leben und die einsamen Jahre, wenigstens etwas lebenswert gemacht hat. Deshalb hab ich nie aufgegeben. Dank ihr, fühlte ich mich nicht mehr allein und hilflos.

Ihr könnt euch sicher vorstellen was für eine enge Bindung meine Katze zu mir hat, denn ich war überwiegend zuhause über die genannten Jahre und sie immer in meiner nähe. Ich fühle es förmlich, das sie heute traurig ist, wenn ich nur das Haus verlasse. Und wie sie mich bereits im Flur erwartet, wenn ich wieder abends Heim komme. Irgend etwas scheint merkwürdig zu sein mit dem "Herrchen", denkt sie wohl, wenn ich ihre Augen lese. Warum lässt er mich nun manchmal 6 und manchmal 8 oder 10 Stunden allein, das tat er doch damals nicht? Wie ich mich über meine zurückgewonnene Gesundheit freue, so tut es mir weh zu sehen, wieviel weniger Zeit ich für meine Katze nun aufbringe und wie sie es bemerkt. Ich meine in anbetracht der Zeit, die ich früher für sie hatte. Es scheint fast so als würde sie heute traurig sein, über die wenigen Stunden, die Herrchen zuhause ist. Ich weiß, das mag kitschig klingen. Aber so spür ich das.

Es ist wunderbar, dass Du aus diesem Tief herausgefunden hast und ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg in deinem "zweiten" Leben.

Komm ich mal zum eigentlichen Punkt:

1. Ich frage mich ob es Sinn ergibt, meiner Katze Shyna eine/n Mitbewohner/in zu besorgen, damit sie jemanden zum spielen usw hat, in der Zeit wo ich nun immer ausser Haus bin. Ich jobbe derzeit Teilzeit, treffe allerdings auch wieder gerne Freunde und vermutlich werd ich auch wieder Vollzeit arbeiten wollen, wenn ich was finde.

Sicher ist es sínnvoll, vor allem, weil sie es nicht gewohnt ist alleine zu sein und Katzen von haus aus keine Einzelgänger sind, wie leider noch oft propagiert wird.

2. Mit dem Character halbtags ruhe zu wollen und die andere hälfte des Tages auch mal radau zu machen, quasi schüchtern aber kommt auch gern mal aus sich raus und dreht am Hut und in anbetracht der oben genannten Sachlage der letzten Jahre... wie würde sie das wohl annehmen? 5 Jahre ihr Revier.. 5 Jahre ihr Herrchen.. würde Zuwachs hier überhaupt eine Chance haben und Sinn ergeben? Ich meine tuh ich ihr und dem Zuwachs was gutes oder eher nicht? Ich schätze meine Katze zum teil schüchtern, ängstlich ein, aber nur solange bis sie dich kennt, dann wirkt sie oft sehr dominant, frech, verspielt und neugierig.

Da sie nicht alleine sein sollte, ist es an Dir eine passende Gefährtin zu finden.
Der Neuzugang sollte etwa gleich alt sein und einen ähnlichen Charakter haben.
Auf Pflegestellen kennen die Leute ihre Katzen meist sehr gut und können Dir bei der Auswahl behilflich sein. Im Tierheim ist es oft leider aus Zeitmangel nicht so weit her mit Beratung und Hilfestellung.

3. Meine Katze benimmt sich und macht nur seltend was kaputt. Aber bei zwei tobenden Katzen, schalten die beiden nicht den Kopf total ab beim spielen und hier könnte viel mehr zu bruch gehen? :lol:

Wenn sie sich gut verstehen, werden sie sich mehr miteinander beschäftigen und vor allem viel kuscheln und nicht viel Unfug anstellen.
Eher eine Einezlkatze, die sich langweilt und die frustriert ist, wird an Deine Einrichtung gehen und diese "bearbeiten".


4. Wäre es bei meiner 5 Jahre alten Katze überhaupt möglich, ein 12 Wochen junges dazu zu holen? Ich will nicht sagen, das mir ältere Katzen nicht gefallen. Immerhin hab ich meine immernoch lieb und würde sie auch nie weg geben. Aber wenn ich schon eine zusätzliche haben wollte, dann würd ich natürlich stark daran interessiert sein, diese aufwachsen zu sehen. Das war bei meiner schon eine sehr tolle Zeit. Kurz gesagt.. nur eine kleine käme bei mir in Frage. Geht das überhaupt?

Davon würdew ich abraten. Eine Katze, die es nicht gewohnt ist mit Jungspunden zu spielen und von diesen auch gefordert zu werden, kann da leicht gestresst reagieren.
Eine Katze, die vom alter her passt und "die gleichen Interessen" hat, wäre besser und das Risiko das die Vergesellschaftung schief geht ist geringer.


Bei den Kosten, was weiteres Futter angeht, hab ich keine bedenken. Ich würde dann absofort große Dosen kaufen und die sind eh günstiger und gut für zwei. Mehr Katzenstreu kann ich auch einkalkulieren.

Stimmt, große Dosen und Großpackungen sind eh immer günstiger, wenn man's umrechnet.

Ich hab aber bedenken was die evtl.Tierarzt kosten angeht. Da ich derzeit gespartes hier habe, wäre eine Kastration und Impfung der neuen Katze locker mit drin zu beginn. Nur das Leben steckt ja immer voller schlechten Zufällen.. was wäre wenn mal beide Katzen zur gleichen Zeit was haben? Kann das nichtmal schnell ganz teuer werden mit dem Tierarzt? Wie mach ich das dann?
Bei einer Katze kalkulier ich den Fall der Fälle mit ein und das geht. Bei zwei mach ich mir aber schon geldlich sorgen, wenn was wäre.

Entweder Du machst Dich mal in Beziehung Tierversicherung schlau (ich habe sowas für 3 Freigänger und bin zufrieden damit) oder du legst ein Katzensparschwein an, wo jeden Monat was reinkommt und für Notfälle zur Verfügung steht.


Oh man oh man. Ich hab sicher noch mehr Fragen... das ist mir ganz unangenehm euch mit soviel Text zu quälen. Aber ich muss gestehen ich hab da ein kleines weibliches Tiegerchen gesehen, welches 12 Wochen jung ist und orangenes Fell hat mit weißen kleinen Maserungen.. zu süß und die ist noch zu haben. Seh ich nun schon seit einer Woche.. wenn ich alles durchdacht hab, könnte ich sie mir reservieren, sagte die Besitzerin. Was denkt ihr?

Wie gesagt und das werden Dir viele raten, ein Kitten ist in Deinem Fall nicht unbedingt die erste Wahl. Überleg es Dir noch einmal, in Tierheimen und auf Pflegestellen gibt es viele süsse Mäuse die gern ihr Leben mit Dir und Deiner Shyna teilen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mitbewohner/in für Shyna? Beitrag #7
Danke euch allen für das Feedback. Das alles sollte also wie immer sehr gründlich bedacht sein. Der Character einer neuen Katze lässt sich ja wie ihr sagt sicher vorher erfragen und darauf würd ich dann auch achten.

Das es bei einer jüngeren Katze evtl schwieriger werden könnte, ist sehr schade. Ich hab es aber nicht so eilig mit meiner Entscheidung, das ich mal drüber nachdenken werde, evtl sogar eine gleichalte Katze zu holen. Ich lass mir das alles mal durch den Kopf gehen. Ich überstürze prinzipiell nie Entscheidungen, vorallem nicht wenn es um Tiere geht.

Waren aufjedenfall schon sehr viele Hilfreiche Infos genannt hier über die ich nun nachdenken kann. Danke euch.
Ich werd euch auf dem laufenden halten. :)

Danke natürlich auch für die ganzen Glückwünsche und netten Gesten bezüglich meiner wiedererlangten Gesundheit :)
 
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