das ist meistens ein kleiner Futterrest. Ich nehme allerlei:
ein Watterstäbchen mit:
- warmen Wasser aus dem fliessenden Hahn.
- reinem Arganöl
- reinem Sonnenblumenöl
- reinem Olivenöl
- Desinfektionsmittel für Schleimhäute.
wenn die Kruste sehr hart ist, löse ich sie vorher an, indem ich es mit der Flüssigkeit betupfe, dann ein bisschen warte. Evtl. das wiederhole, wenn das Betupfen die Kruste noch nicht aufgeweicht hab.
Es besteht keine besondere Gefahr, wenn du die Kruste runterschiebst, selbst wenn es eine Wunde ist. Die Nase ist kein 100% steriler Ort und du weisst wenigstens, was es ist: Wunde oder festgepapptes Nassfutter.
Wichtig ist, den Kopf des Kätzchens zu stabilisieren: nie Zug auf die Halswirbelsäule bringen, dadurch, dass du einfach fest zupackst und unter dem Kinn und auf der Stirn gegen zappeln stabilisierst. Ich klemme den Kleinen gleichzeitig mit den Füsschen zwischen die Oberschenkel auf dem Schoss ein.
Nach und während der schrecklichen Prozedur wird beruhigend geredet, viel gelobt und sofort danach kurz fest gehalten, geliebt und kurz danach reichlich belohnt und viiile gelobt.
Wir haben hier ja ne Hasenscharte an der Nase, so dass das zum Alltag geworden ist. Funktioniert super.