Bin am überlegen, ob ich meine Queenie zum Augenspezialisten bringen soll. Sie ist 2 Jahre alt, wurde als junge Katze vom Tierschutz völlig verwahrlost auf einem Bauernhof aufgegriffen, damals hatte sie so schlimmen Schnupfen, dass ihr linkes Auge entfernt werden musste.
Als ich sie zu mir nahm (ist inzwischen 1 1/2 Jahre her) hieß es, sie wäre geheilt und hätte keinerlei Probleme mehr. Aber nur kurz nachdem sie zu mir gekommen war, fing ihr verbliebenes Auge an zu tränen. Lt. TÄ ist der Tränenkanal entweder verstopft oder aber gar nicht mehr vorhanden, jedenfalls sammelt sich die Flüßigkeit immer im Augenwinkel, bleibt dort "kleben" und kriegt mit der Zeit auch so ne fiese braune Farbe. Die TÄ sagen zwar, das würde ihr nicht schaden, da es ja nur Tränenflüßigkeit ist. Allerdings wird das Fell unter der angestauten Flüßigkeit auch wund, das kann doch nicht gut für Queenie sein?
Leider lässt Queenie sie überhaupt nicht anfassen, wenn es um "Behandlungen" geht. Ich war wegen der Augengeschichte schon bei 3 TÄ mit ihr, einmal habe ich Tabletten bekommen - die haben ein bisschen geholfen, aber inzwischen werden sie nicht mehr hergestellt. Dann habe ich Augensalbe für sie bekommen - die kann die TÄ zwar gut reinmachen (genauso kann die TÄ wunderbar das Auge putzen, da Queenie sich auf dem Behandlungstisch immer tot stellt) aber ich kann froh sein, wenn ich einmal in zwei Wochen Salbe in Queenies Auge bringe... das gleiche gilt für Augentropfen.
Sie ist unglaublich misstrauisch, hat auch lange gebraucht, bis sie Zutrauen zu mir gefasst hat. Sie lässt sich nicht festhalten, und wenn ich einmal "böse" war und sie erwischt habe, kann ich sie über ne Woche lang allerhöchstens am Rücken streicheln, und auch nur, wenn sie nen Fluchtweg freihat. Ich kann ihr also nicht regelmäßig irgendwas ins Auge geben, oder das Auge reinigen. Erst dachte ich, ich mach es wie von der TÄ empfholen und lasse sie einfach - die TÄ meinte, es gibt zwar ne OP aber die sei selten von Erfolg gekrönt.
Habt ihr da zufällig Erfahrung? Ist so etwas operierbar, und sind die Chancen auf Erfolg wirklich so schlecht? Wir haben hier eine TK mit einer Augenspezialistin, kann es sein, dass die eine Möglichkeit hat, Queenie zu helfen, die die "normale" TÄ vielleicht nicht kennt? Ich kann die arme Maus doch nicht immer mit verschmiertem Auge rumrennen lassen, das ist doch bestimmt nicht angenehm, egal was die TÄ sagen...