In erster Linie sollte natürlich immer darauf geachtet werden, daß die Charaktere zusammenpassen, unabhängig vom Geschlecht. In der Regel ist es nun aber mal so, daß gleichgeschlechtliche Kombis häufiger besser passen. Der erwähnte Blog stammt übrigens von einer Halterin, die selbst (ich glaube) 11 oder 12 Katzen hat und sich seit Jahren intensiv um Wildlinge und den
Tierschutz kümmert. Ich denke, daß man daher schon von einer zuverlässigen Aussagekraft ihrer Beiträge ausgehen kann

! Zumal sich diese mit den Erfahrungen sehr vieler User decken.
Bei Luna-Maus könnte nach der Beschreibung der Katze evtl. auch ein Kater passen. Allerdings ist meine Jule z.B. ähnlich drauf. Die hat Feuer im Hintern, ist nicht ängstlich, geht munter auf alles los, walzt hier, wenn nötig, alles nieder. Und trotzdem gab es plötzlich Probleme mit dem Bruder, als die zwei älter wurden. In den ersten ca. 5 Jahren war alles prima. Dann fing Bolle auf einmal an, immer ruppiger im Spiel zu werden, sie gezielt in die Ecken zu drängen, in den Schwitzkasten zu nehmen und zu vermöbeln. Er jagte sie durch die Wohnung, fing an, ihr am Klo aufzulauern oder hat sie aus heiterem Himmel angesprungen.
Fast jedes Spiel artete irgendwann in Keilerei aus. Mit Geschrei, Geknurre und leider einige Male auch mit Angstpipi von Jule. Und ich kann nun wirklich nicht behaupten, daß sie ein Hämfpling ist, der körperlich gar nichts entgegenzusetzen hat. Bolle wurde natürlich auch immer unzufriedener, weil seine Schwester nicht so mit ihm spielen wollte, wie er das gerne gehabt hätte. Somit mußte ich ausgleichen.
Es KANN immer gut gehen, MUSS es aber nicht. Und wenn man die Wahl hat, würde ich immer für die günstigeren Voraussetzungen sorgen.
Gruß
Jubo