hund und Katzen

Diskutiere hund und Katzen im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, wir haben seit ungefähr 3 Wochen einen kleinbleibenden Mischlingswelpen, der inzwischen 11 Wochen alt ist. Außerdem haben wir zwei Katzen...
  • hund und Katzen Beitrag #1
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nelmi

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Hallo,

wir haben seit ungefähr 3 Wochen einen kleinbleibenden Mischlingswelpen, der inzwischen 11 Wochen alt ist. Außerdem haben wir zwei Katzen einmal 8 und einmal 12 Jahre alt. Nun das Problem: Unser Welpe jagt die Katzen und bellt sie an, sodass sie angst bekommen und sich verstecken oder wegrennen...habt ihr tipps wie sie sich wenigsten tolerieren/akzeptieren können? Oder sich einfach aus dem Weg gehen können?

Danke schonmal.
 
  • hund und Katzen Beitrag #2
der Hund ist zufrüh von der mutter weggekommen- das nur vorab...
Du musst den Hund eben erziehen! Katzen jagen darf er nicht...und das machst du so wie man das eben macht. Bring ihm ein Abbruch signal bei und das benutzt du wenn er sie jagt!
(Und wenn du mich jetzt fragst wie man einem hund ein Abbruch signal beibringt dann bekomm ich nen Herzinfarkt weil du dich in dem FAll absolut null informiert hast!)
Generell hat dein hund aber sowieso die schlechteren Karten...wenn die Katze das erstmal merkt und sich wehrt hätt ich eher Angst um den Welpen.
 
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  • hund und Katzen Beitrag #3
Danke für deine Antwort.

Dass ich dem Hund ein Abbruch Signal beibringen muss weiß ich. Aber ich suche eigentlich nach Tipps wie sie sich noch eher tolerieren können :/
Problem ist auch, dass beide katzen unserem welpen schonmal eine 'verpasst' haben, sie sich trotzdem nicht davon abhalten lässt. Meistens gibt sie erst ruhe wenn wir die böse spritzkanne holen...aber das ist auch keine dauerlösung

lg
 
  • hund und Katzen Beitrag #4
Das tolerieren wird die Zeit bringen, der HUND muss erzogen und sozialisiert werden...dann wirst du sehen in wie weit sie zusammen finden...
 
  • hund und Katzen Beitrag #5
Naja- die kleine ist noch voll in der Soziallisierungsphase. Also ich denke der Hund lernt schon mit der zeit was geht und was nicht. Aber mit deshalb hab ich gesagt das er zufrüh von seiner mutter weg kam- die bringt ihm nämlich was Verhalten angeht in den Wochen zwischen 8 und 12 noch viel bei...aber da er nun schon bei euch ist hat er viel eben nicht gelernt.
Bist du denn mit Ihm in ner welpen Gruppe? Wäre wirklich wichtig damit er richtiges sozialverhalten lernt.
Und power ihn ordentlich aus damit er gar nicht erst so ne Menge Energie übrig hat um die KAtzen zu jagen.
Kannten deine Katzen den Hnde?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • hund und Katzen Beitrag #6
Hallo,

die Katzen benötigen eine hundefreie Zone und Möglichkeiten, sich nach oben zu retten (Kratzbaum, Schränke, Regale, was auch immer).
Plan A: Trenne einen Raum mit einem Gitter so ab, dass nur die Katzen dorthin gelangen können. In diesem Katzenbereich sollte auch das Futter stehen. Bei einem kleinbleibenden Hund könnte ggf. auch ein höheres Brett als Absperrung ausreichen.
Plan B: Trenne einen Bereich für den Hund ab. Der sollte dann auch dort gefüttert werden und seinen persönlichen Ruheplatz finden.

Sowohl Plan A als auch Plan B ermöglicht es den Katzen, Kontakt zu dem Hund aufzunehmen, wenn sie es wünschen.

Weiterhin kann man einen Hund mit einer Hausleine (leichte Schleppleine, ca. 5 m) ausstatten und so seinen Bewegungsspielraum begrenzen und kontrollieren. Das Abbruchsignal beizubringen dauert ja etwas länger und ihr braucht "sofortige Wirkung".
Und bitte: Vergiss die Wasserspritze. Die braucht kein Welpe.

Gewöhnt den Hund an einen sicheren Ruheort, z. B. eine Box. Welpi sollte vor allem Ruhe lernen (neben Stubenreinheit). Vor allem klappt es bei einem ruhigen Hund dann auch mit den Katzen. Die Katzen werden den Hund eher beobachten als ihn in seiner Box zu behelligen.

Auspowern würde ich für einen Welpen nicht empfehlen. Wenn du Pech hast, hast du nachher einen "ADHS-Hund". Welpen lernen Stubenreinheit, Rückruf und Ruhe - Punkt. Der "Rest" kommt, wenn sie das können. Selbst meine vierjährige Beagelin dreht nach langen Spaziergängen auf, rennt im Spielmodus auf die Katzen zu und "dreht am Rad". (Meinen Katzen ist das völlig egal.) Ein Welpe dreht da noch mehr auf. Und deinen Katzen ist das ja offensichtlich nicht egal. Also: Hund beibringen, ruhig zu sein.

@FrauMutzelbacher: Welpen werden heute bereits im Alter von 8 Wochen vermittelt, auch von seriösen Züchtern. Das ist so - leider. Ich finde das auch zu früh und vermute, dass viele Probleme mit Hunden daher rühren. Ich kenne noch Zeiten, da Welpen frühestens mit 12 Wochen abgegeben wurden. Das sollte man wieder einführen.

Nelmi, lass dich durch nichts entmutigen. Bewahre Ruhe, verströme Gelassenheit. Und sei überzeugt, dass die Tiere sich nicht nur tolerieren, sondern sogar lieben werden. Nachbars Hovawartmix wuchs zwischen den Pfoten von zwei Katzen auf. Nachbars alter Collie lebt seit ca. 2 Jahren mit zwei Katzen. Nachbar X: Zwei Möpse, vier Katzen. Nachbar Y: Ein Mops, ein Labbi, zwei Katzen. (Könnte ich endlos fortsetzen) Meine Beagelin (war 2 1/4 als sie zu mir kam, die Katzen waren 2 1/2) ist ein wahrer Katzenversteher. Sie ist ruhig und bewegt sich langsam auf Katzen zu. Also: Das geht. Ist man überzeugt davon, dass es funktioniert, geht es schneller.

Wie man einem Welpen die notwendigsten Dinge beibringt, kannst du in den Hundeforen nachlesen. Es gibt in allen gefühlte Millionen von guten Threads.

Kurzfassung meiner Tipps Infos: Hundefreie Zone für die Katzen und der Hund muss neben Stubenreinheit und Abruf RUHE lernen.

Viel Spaß mit deiner gemischten Gruppe.

LG, Walks
 
  • hund und Katzen Beitrag #7
Ja unsere Katzen kennen Hunde. Bis jetzt war es immer so dass sie zwar etwas schreckhaft am Anfang waren aber letztendlich diese dann ignoriert haben. Diese Hunde wollten sie aber auch nicht jagen. Sozialisiert ist unser Welpe wirklich gut. Beim Gassi gehen begrüßt und spielt sie hin und wieder mit anderen Hunden. Eine Welpenschule besuchen wir am Wochenende.
Lg und danke für die Ratschläge!
 
  • hund und Katzen Beitrag #8
Wann Welpen abgegeben werden, hängt auch von der Rasse ab. Welpen entwickeln sich unterschiedlich schnell und ich hätte meine nicht erst mit 12 Wochen haben wollen.

Aber das was walks-with-cats geschrieben hat, ist schon richtig. Das Welpi weiß noch gar nicht, was er soll und was nicht und sollte von Anfang an auf den richtigen Weg gebracht werden. Bei den meisten Hunden ist das Wichtigste, dass sie lernen ihre Aktivität runterzufahren und zu entspannen. Gerade wenn so ein gut sozialisiertes Hundekind ins neue Zuhause kommt, ist alles super spannend, alles dreht sich um das Hundchen und es wird für alles beachtet, was es tut. Das ist genau das Gegenteil von dem, was ein Hundekind in einer Hundefamilie erfahren würde. Da würde nämlich die Erziehungphase anfangen, in der Aktivitäten, die dem Welpen gefallen, immer stärker eingeschränkt werden, sowohl von den Geschwistern als auch von den erwachsenen Hunden.

Gut ist immer, wenn man sich etwas ausdenkt, wie man von vornherein verhindert, dass der Welpe etwas falsch macht. Dann kann man auch mehr für richtiges Verhalten belohnen. Mit einer dünnen Leine im Haus kann man verhindern, dass er viel Spaß daran hat, die Katzen zu scheuchen, und man kann ihn für Herkommen belohnen, auch wenn das mit Leine nicht ganz freiwillig war.
 
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