Solange meine Freigänger daheim ihre normalen Portionen fressen und dabei nicht kugelförmig werden, geh ich davon aus, dass das, was sie sich ggf. draußen zusätzlich holen, mengenmäßig zu vernachlässigen ist. Und so ein paar kleine ungesunde Snacks zwischendurch sollten ja für eine Katze, die sonst hochwertig ernährt wird, eigentlich gehen.
Mein Grisu ist meiner Meinung nach viel zu schreckhaft und fremdenscheu, um bei irgendwem in der Mülltonne zu wühlen oder sich gar fremdfüttern zu lassen. Ihn seh ich draußen, wenn überhaupt, immer nur Mäuse fressen.
Mein durchgeknalltes Sternchen Peppi hat dagegen zu Anfang ihrer Freigängerkarriere auch ein paarmal "er"legte Brote von den umliegenden Baustellen mitgebracht ... später nicht mehr, da haben die Handwerker vermutlich besser auf ihr Frühstück aufgepasst :lol:
Ihr kam's allerdings wiederum mehr auf den Jagderfolg an als auf die Beute, sie hat die Wurst immer dem Hund und/oder Kater überlassen und sich um das Brot nicht weiter gekümmert.
Bei einer Katze, die so zutraulich ist wie Peppi und gleichzeitig so verfressen wie Griesel, würd ich mir definitiv Sorgen machen. Zum Glück weiß ich, dass hier im Wohngebiet wenigstens keiner Trockenfutter draußen rumstehen hat.