Also ich hab ein gemischtes Team hier rumstromern: Cosmo und Wanda sind Wurfgeschwister und waren in ihrem Leben noch nie voneinandern getrennt (außer zu Kastra, nehme ich mal an

). Sie kamen im Mai zu mir und Queenie, nachdem unser Sternenkater überfahren wurde. Queenie litt sehr unter der Einsamkeit. Meine drei verstehen sich sehr, sehr gut. Cosmo und Wanda natürlich sowieso, aber auch mit Queenie klappt es super.
Witzigerweise verstehen sich die Mädels sogar mit Cosmo noch besser als untereinander. Das liegt glaube ich v.a. daran, dass er so ein totaler Kuschelbär ist. Wenn er eine der Mädels irgendwo liegen sieht, kommt er und legt sich dazu, egal ob es nun seine "echte" oder nur seine "adoptierte" Schwester ist
ganz selten kommt es vor, dass er den beiden zu wild spielt. Dann wird er ordentlich angefaucht, fängt evtl. noch eine und dann ists wieder gut. Aber das ist wirklich nicht oft der Fall, da Wanda auch ziemlich aufdrehen kann (die beiden sind
Siam-Mixe und haben unendlich viel Energie ;-)).
Manchmal hatte ich schon den Eindruck, dass die beiden Queenie vielleicht zu chaotisch sind - aber wenn ich sie dann tatsächlich mal kurz getrennt habe, damit Queenie in Ruhe fressen kann oder so, hing Queenie jammernd an der einen Seite der Tür und Cosmo und Wanda an der anderen

ich glaube, die drei sind sehr zufrieden miteinander.
Ich denke, gemischte Gruppen können gut klappen, wenn der Charakter der Tiere passt, und das hört sich bei deinen doch gut an.
Ach ja genau, meine sind auch Wohnungskatzen - im Moment noch alle drei, weil wir grade umgezogen sind. Wenn Queenie ihren Freigang irgendwann wieder einfordert, werde ich ihr das auch erlauben, aber Cosmo und Wanda müssen wegen ihrer Taubheit drin bleiben. Ich hatte aber noch nie das Gefühl, dass das in der Gruppe irgendwelche Probleme macht, auch nicht in der alten Wohnung, wenn Queenie draußen war und die beiden anderen drin.