Silvester - damals und heute
Damals glaubten die Germanen, dass der gefürchtete Kriegs-Gott Wotan vor allem in der dunkelsten Jahreszeit, dem 31. Dezember, sein Unwesen treibe; dass er an diesem Tag mit seinem wilden Gespenster-Heer durch die Lüfte schwebe.
Die Menschen fürchteten die Silvesternacht und veranstalteten deshalb selbst ein "Höllenspektakel". Jeder machte so viel Lärm, wie er nur konnte. Sie zündeten Holzräder an, die sie brennend ins Tal rollen ließen, um die Dunkelheit und die bösen Geister zu vertreiben.
Heute wird dieser Brauch in wenigen Tagen wiederum fortgeführt. Wurden im Jahr 2011 113 Mio. EUR für die "Vertreibung der Geister" ausgegeben, so waren es im Jahr 2012 bereits 115 Mio. EUR.
Wie viele Millionen Euro werden wohl im Jahr 2013 für die Vertreibung der fiktiven Geister ausgegeben werden? Es wird wohl um einiges mehr sein, denn selbst in den Nachrichten wird bildreich davon berichtet, wie die Menschen ganze Autoladungen an Feuerwerkskörpern kaufen...
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Kinderarbeit in der Feuerwerksindustrie
Neben dem alljährlichen Sektkorkenknallen, Bleigießen und dem Verteilen von Glücksbringern darf bei den meisten Menschen wieder eines nicht fehlen: ein schönes, buntes, lautes und meist auch teures Feuerwerk.
Seit 2007 geben die Deutschen jährlich mehr als 100 Millionen Euro für legale Böller und Raketen aus. Tendenz steigend...
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