Huhu,
ich war leider ewig nicht da weil wir im Urlaub waren. Und dann hatte ich abends schon einen ewig langen Text übers Ipad verfasst und durch das hin und her Switchen auf verschiedenen Webseiten hat es sich irgendwann gelöscht (hat wohl zu lange gedauert :roll: ) und da hatte ich so spät dann keine Lust mehr alles neu zu schreiben.
Also, wenn ich das einfach mal so sagen darf sind die meisten Argumente doch nur Spekulation.
Ist garnicht böse gemeint.
Ich achte ja nun mittlerweile selbst stark auf das Futter. Ich glaube ich habe noch nie so viele Futterzusammensetzungen auf den Dosen gelesen und geprüft. Und ja, auch der Hund bekommt mittlerweile halb Trocken- halb Nassfutter Bozita 93% Fleisch.
EIne Statistik die besagt das Nierenschäden die zweite häufigste Todesursache sind besagt für mich noch lange nicht das diese allein an falscher Fütterung liegt. Auch das seit der Einführung von Fertigfuttermitteln andere Erkrankungen gestiegen sind...
Whiskas hat beispielsweise das Nassfutter 1960 auf den deutschen Markt eingeführt.
Ich behaupte mal ganz einfach das es vor 1960 auch noch überwiegend so war das auf die Katzen die an Haus und Hof lebten bei weitem nicht so sehr geachtet wurde wie heutzutage.
Zu dieser Zeit war eine Katze noch überwiegend ein Nutztier zum Mäusefangen. Wenn die Katze mal nicht nach Hause kam wurde da nicht gleich der Notstand ausgerufen und wenn es dem Kätzchen nicht so gut ging musste es schon extrem viel Glück haben das überhaupt dran gedacht wurde einen Tierarzt zu besuchen.
Die Lebenserwartung von Haustieren ist mit der Haltung als reine Haustiere extrem gestiegen. So können auch erst Statistiken zu etwas erstellt werden wenn überhaupt Interesse daran besteht.
Nonsequitur, du hast ja auch geschrieben das es natürlich auch mit steigendem Alter zu solchen Krankheiten kommt.
Für mich hat weiterhin nichts mit dem Futter zu tun.
Und das für die Futterindustrie eine ab 7 Jahren als Senior gilt hat für mich keinen anderen als finanzielle Gründe.
Ich dachte spezielles Kittenfutter wäre auch nicht nötig, wäre auch nur teurer.
Die Chefin von meinem Mann kam in der ersten Januar Woche und brachte mir eingefrorene Hühnerherzchen, "da ihr ja ein kleines Katerchen habt". Ihr 19 Jahre alter Tom musste eingeschläfert werden. Seine Blasen/ Nieren Beschwerden waren zu stark geworden. Da ich mich doch sehr dafür interessiere im Moment kam meine Nachfrage. Siehe da, hauptsächlich gebarft mit einem kleinen Angebot von hochwertigen Nass/Trockenfutter was immer im Hof stand für die Zeit wo die Katzen draußen sind.
Wieder nur ein Zufall? Eine Ausnahme?
Solange es keine genaue Möglichkeit gibt zu erkennen ob eine Todesursache mit dem Futter zu tun hat kann ich mich auf diese Theorien nicht einlassen. Und es ist doch eher unwahrscheinlich das soetwas möglich ist. Vielleicht ist das Futter im Nachhinein einfach ein toller Sündenbock.
Überall auf dieser Welt haben Tiere und Mensche gehäufte Todesursachen.
So sind es beim Menschen in unseren Breitengraden z.B. Herz-Kreislauf-Probleme die bei 40 % zu Tod führen.
Übrigens habe ich gerade etwas gefunden was die Nieren erst auf Platz 5 der häufigsten Todesursachen bei Katzen setzt. Übrigens wird dort erklärt das die Niereninsuffzenz bei speziell älteren Tieren auftritt. Vielleicht hat es einfach doch was mit dem Alter zu tun? Oder wo ist die Statistik das vermehrt jüngere Katzen an diesen angeblich typischen Krankheiten leiden?
Auf Platz eins sind übrigens Katzenschnupfen gefolgt von Katzenseuche, Endoparasiten und
Ektoparasiten.
Bei Hundefutter ist es zum Großteil sogar so das in gleicher Qualitätsstufe das Trockenfutter fast vorzuziehen ist. Da im Nassfutter prozentual weniger Proteine und Fetter vorhanden sind und meist mit einem überhöhten Feuchtigkeitsanteil gestreckt wird. Daher muss man Mengenmäsig auch mehr Nassfutter füttern. So steht es jedenfalls verständlich auf hundefutter-hilfe.de über Stiftung Warentest geschrieben.
Füttert man also ein hochwertiges Trockenfutter ist das nicht schlechter als die Fütterung mit Nassfutter.
Mundgeruch durch Nassfutter entsteht übrigens hauptsächlich durch Futterreste die bei Nassfutter vermehrt zurückbleiben als wie bei der Fütterung mit Trockenfutter.
Ein wenig Durchfall nach der plötzlichen Gabe von Nassfutter ist natürlich normal, alles andere wäre ja auch unlogisch.
Das damit dauerhaft eine Durchfallerkrankung verschleiert wird halte ich für Quatsch. Der Organismus stellt sich natürlich auf das Futter ein, aber eine Erkrankung mit Durchfall wird sich auch mit der Fütterung von Trockenfutter zeigen da dies eine Änderung im bis dahin ausgeglichenen Wasserhaushalt bedeutet.
Nicht umsonst steht auf allen Futterbeuteln das man dem Tier immer ausreichend zu trinken anbieten soll. Unser altes Mädchen trinkt über Tag verteilt eigentlich eher wenig wobei das im Vergleich zu anderen auch wieder viel sein kann. Allerdings plättet sie den Wassernapf sogleich sie ihr Trockenfutter gegessen hat. Was würde es also für einen Unterschied machen das ich ihr die Menge Futter mit einem halben Liter Flüssigkeit vermengt anbiete?
Nun, ich denke mal das man da so wirklich nicht auf einen Nenner kommt.
Ich persönlich füttere meinen Tieren nun das was ihnen schmeckt und was halt von den Inhaltstoffen entsprechend hochwertig ist. Darüber bin ich echt froh das ich meine Meinung geändert habe und halt mal ein bisschen geforscht habe. Ich habe mir halt zuvor weniger Gedanken gemacht wegen irgendwelchem Gemüse im Futter. Und desweiteren habe ich vorher auch nicht erwartet das es sogar Zucker in verschiedenen Marken gibt, völlig sinnlos. Allerdings hat das für mich rein garnichts mit evtl Krankheiten zu tun die meine Tiere irgendwann mal bekommen könnten.
Denn ich bin der Meinung das das in Verbindung bringen mancher Krankheiten mit dem Futter...übertrieben ist.
Edit hatte ein paar Wörter vergessen
