Was Isi schreibt. Und schon mal vorab: Nein, Hundebarf ist nix für Katzen.
Erstens Taurin.
Zweitens sind Katzen Extrem-Carnivoren und brauchen für ihren Stoffwechsel keine Kohlenhydrate. Deshalb wird Katzenbarf wesentlich weniger Pflanzliches zugesetzt - nur etwa 5% als Ballaststofflieferant, damit die Verdauung klappt, manche Katzen kommen auch ganz ohne aus.
Drittens können Katzen in ihrer Eigenschaft als Extrem-Carnivoren mit einigen pflanzlichen Provitaminen nix anfangen (Beta-Carotin z.B.) und brauchen diese Vitamine direkt in ihrer tierischen Endstufe (in dem Fall Vitamin A aus Leber), weswegen man sich um die Zusätze mehr Gedanken machen muss als bei Hunden.
Viertens haben auch die diversen Pflanzenöle und Kräutermischungen, die im Hundebarf gern verwendet werden, im Katzenbarf im Großen und Ganzen nix zu suchen.
Fünftens sollten bei Katzenbarf die Mahlzeiten in sich ausgewogener sein als bei Hundebarf, weil Katzen in der Natur komplette Beutetiere verspeisen und nicht wie Hunde von größerer Beute mal dieses und mal jenes Stück abbekommen.
Sechstens muss man sich mehr Gedanken über die Calciumzufuhr machen, weil Katzen natürlich nicht so große Knochen kleinkriegen wie Hunde.
Siebtens sind viele Katzen empfindlicher, was die Frische des verfütterten Fleisches angeht, und etliche Leibspeisen von Hunden (Pansen und Blättermagen z.B.) werden von Katzen wegen des strengen Geruchs nicht unbedingt akzeptiert.
Und so weiter

Also lies dich am besten ein
