sylvie, erstmal: Du hast natürlich völlig Recht!
Aber ich hab jetzt, seit Kali fort ist, eine seltsame Sache festgestellt; es ist, als hätte ich die Trauer um sie schon zu ihren Lebzeiten "erledigt" (bäh, blöd gesagt). Schon bei meiner zweiten Ratte (bzw 2. und 3.) hab ich geweint, wo ich sie als Kinder bekam, weil ich wusste, was ihnen bevorsteht. Und bei jedem Ansehen, jedem Spiel, jedem Yoghurtdrop war mir das bewusst. Ich bin nicht in Sack und Asche gegangen, aber in gewisser Weise habe ich mich, ja, von ihnen verabschiedet.
Kann das irgendwer verstehen?
Das war unbewusst, nicht als geplante Schutzhandlung, aber vielleicht geht es aiur und anderen ja ähnlich.
Ich geniesse jeden Tag mit meinen Tieren (und auch meinen Menschen) sehr bewusst, ob ich will oder nicht, denn der Gedanke ist immer da.
Vielleicht komplett bescheuert, aber so tickt mein Köpfchen eben, und irgendwie funktioniert es ganz gut.
Die tatsächliche Trauer nach einem Tod fühlt sich irgendwie anders an als früher, eher resigniert und ergeben als scharf und verzweifelt.
Äh... sorry, falls ich jetzt mal wieder gaga erscheine! Meine Mama hat's sofort verstnden, als ich ihr das so sagte, aber die erträgt mich ja auch schon seit 26 Jahren! :wink:
aiur, ich weigere mich, an etwas Schlimmes bei dem grossen Weissen zu glauben, so lange, bis irgendetwas feststeht. Vielleicht versetzt Glaube tasächlich Berge- ich steuere hier nen kleinen Felsen bei, ok?
Steffi