Erfahrungen mit TS-Vereinen

Diskutiere Erfahrungen mit TS-Vereinen im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich war auch mal in dieser Wohnung. :shock: Zu viel gewollt, zu wenig Möglichkeiten trotz Engagement. Bin wieder raus mit dem Vorsatz: hier - nie...
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #21
Ich war auch mal in dieser Wohnung. :shock:
Zu viel gewollt, zu wenig Möglichkeiten trotz Engagement.
Bin wieder raus mit dem Vorsatz: hier - nie wieder. Gleichzeitig hat mir das Herz geblutet.
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #22
Ich war auch mal in dieser Wohnung. :shock:
Zu viel gewollt, zu wenig Möglichkeiten trotz Engagement.
Bin wieder raus mit dem Vorsatz: hier - nie wieder. Gleichzeitig hat mir das Herz geblutet.


ja, es ist wirklich gut gemmeint, aber echt schlecht umgesetzt.. arme katzen
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #23
Kann man da nicht versuchen, auf die gute Frau persönlich zuzugehen und ein Umdenken zu ermöglichen? Im Sinne der Katzen?

Sie scheint ja nun nicht komplett Banane zu sein, sondern auch sehr kompetent. Hört sich für mich nach Überforderung an, obwohl es gut gemeint ist. Aber gut gemeint ist eben nicht gut gemacht.
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #24
Ich habe mir bei diesem Verein auch mal ein Kater angeschaut, saß auf einer Pflegestelle, und ehrlich gesagt hat das für mich auch kein guten Eindruck hinterlassen und ich bin wieder gegangen. Ist eigentlich schade denn die Mäuse hätten ein gutes zu Hause verdient. Aber wenn man zu einer Pflegestelle kommt und das Haus betritt und einem die Nasenhaare abfallen weil es so nach Katzenurin riecht ist der erste Eindruck schonmal hin. Auch die spärlichen Infos zwecks Untersuchungen und Gesundheitszustand und die übervollen Klos haben den Eindruck nicht verbessert. :???:
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #25
cookmaster: es kenne allein 5 Leute, die es bei den beiden Frauen um die es hier geht im Guten versucht haben. Es ist kein Herankommen - jede Kritik wird als persönlicher Angriff bewertet oder abgewiegelt. Eine der beiden ist bereits 2 x vom Vet-Amt geräumt worden (nicht die mit dem Verein, sondern die mit der Pflegestelle von der Happy-Susi erzählt) - sie hat mir selbst ins Gesicht gesagt, daß sie weitermacht. Sie sehen sich im Recht, denn sie tun ja was Gutes - es ist kein rankommen möglich.
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #26
Von dieser "Pflegestelle" habe ich damals übrigens Clooney bekommen, den ich nach nur 4 Monaten Kampf gegen FIP gehen lassen musste. Ich habe keine Regressansprüche geltend gemacht, mir nur geschworen in Zukunft um diesen (leider) nicht gut umgesetzten Tierschutz einen Bogen zu machen.
Ironischer Weise verbrachte Veinte auch einige Tage auf dieser Pflegestelle, als er aus Spanien geholt wurde. Pesu hat mir erzählt, wie sie ihn krank und die Ohrchen voll mit Milben unter einem Brett, in einer von Kaninchen gegrabenen Erdhöhle hervorgezogen hat. Erst, als ich mich schon für Veinte entschieden hatte, wurde mir das so richtig bewusst, wo seine Auffangstelle war. Nicht, dass jetzt jemand denkt, pesu hätte es mir verheimlicht, aber der Zusammenhang viel mir erst später auf.
Angekommen dann bei mir dann stand noch Leukoseverdacht im Raum - im Zusammenhang wohl mit einer noch nicht so weit zurückliegenden Räumung dieser PS.
Dieser Verdacht konnte zum Glück entkräftet werden.

Es ist furchtbar, aber was soll man machen, was soll geschehen? Ich wünsche mir ein Kastrationsgesetz für Katzen, die nicht als Zuchttiere eingetragen sind - hier und im Ausland. Aber dahin ist noch so ein weiter Weg...:neutral:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #27
Was man machen kann ist folgendes:

Wenn man so eine Pflegestelle/Verein kennenlernt, dann Meldung ans Vet-Amt mit detailliertem Bericht. Ob es immer was nützt weiß man nicht, aber man sollte es wenigstens versuchen. Wer wegschaut, macht sich mitschuldig.

Und: genauso wie man nicht bei Vermehreren kaufen sollte um das Geschäft nicht zu unterstützen gilt auch hier: nicht aus Mitleid in solchen Pflegestellen/Vereinen sich Tiere holen. Man bezahlt selbst vermutlich hinterher einen sehr hohen Preis dafür - und: dem von einem geretteten Tier werden 2 folgen, denn es ist ja wieder "Platz" um neue aufzunehmen...
Wenn das Vet-Amt nicht oder nur unzureichend handelt, dann ist diese Möglichkeit die einzige, die noch bleibt: wo kein Markt ist die Tiere loszuwerden, werden auch keine neuen Tiere in diese Hölle verfrachtet werden.
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #28
Siehst du - und genau damit tue ich mich schwer. Denn ich sehe ja auch ein gewisses Engagement, leider auch ein Zuviel an Unvermögen die Situation zu meistern in diesen Auffangstellen.
Es sind ALLES ungewollte Tiere, die meisten aus der Tötungsanlage. Auch wenn der Schuss so sehr nach hinten losgeht - Keiner hilft sonst.
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #29
cookmaster: es kenne allein 5 Leute, die es bei den beiden Frauen um die es hier geht im Guten versucht haben. Es ist kein Herankommen - jede Kritik wird als persönlicher Angriff bewertet oder abgewiegelt. Eine der beiden ist bereits 2 x vom Vet-Amt geräumt worden (nicht die mit dem Verein, sondern die mit der Pflegestelle von der Happy-Susi erzählt) - sie hat mir selbst ins Gesicht gesagt, daß sie weitermacht. Sie sehen sich im Recht, denn sie tun ja was Gutes - es ist kein rankommen möglich.

Okay, das weiß ich natürlich nicht. Ich bin ja nicht aus Berlin und die Geschichten aus dem Forum klangen jetzt für mich erstmal nach Überforderung und dass noch niemand versucht hätte, ohne Amtsvet dagegen vorzugehen.

Weil wenn man gleich die Amtsvetkeule schwingt, würde ich mich auch persönlich angegriffen fühlen. Manchmal sieht man einfach nicht, was man falsch macht.


Könnt ihr Berliner nicht an dem Fall dran bleiben und immer und immer wieder das Veterinäramt nerven, dass die tätig werden?
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #30
Andrea: Ja, aber genau DAS ist ja ihre Argumentation: Dort wo sie herkommen haben sies noch schlimmer... nur ganz ehrlich: zum sterben müßen die Tiere nicht quer durch die Welt gekarrt werden... :-(
Mal von dem Leid, was sie dann hier bei Leuten die die Katzen nehmen verusachen und der Krankheitsausbreitung diverser Geschichten auf andere Tiere mal ganz abgesehen.

Im übrigen: diese beiden kaufen in der Regel keine Tiere aus Tötungstationen auf, sondern von anderen - meist privaten - Tierschützern und "Sammelstellen". Also meist aus Streunerkolonien, wo die Tiere es zwar sicher nicht gut haben, aber dennoch nicht unbedingt "vom unmittelbaren Tod" bedroht sind. Und einige dieser "Quellen" waren zu höchstem Maße entsetzt, als sie erfuhren, was mit diesen Tieren hier passiert... ihre aktuellen "Quellen" kenne ich nicht - aber die, die sie vorher hatten haben sich von ihnen abgewandt...

Mit dem Mitleid und dem "ich mußte diese Tiere nehmen - sonst wären sie ja gestorben" - wird gern gespielt von solchen Leuten, denn es ist ihre Rechtfertigung für sich selbst um vor allem, was bei ihnen passiert die Augen verschließen zu dürfen.
Aber wo ist denn die Rettung?
Nehmen wir an ich habe 10 Streuner unversorgt draußen - lasse ich sie draußen, überleben vielleicht 5 - die Kleinen und Schwachen sterben und nur die Starken kommen durch.
Hole ich sie alle rein und setze sie derartigen Verhältnissen aus überleben ebenfalls ca. 5, denn die Kleinen und Schwachen sind dem dortigen Virusdruck nicht gewachsen....
Wo und was habe ich dann im letzten Fall jetzt gerettet?

Würde ich aber NUR die 5 Schwachen reinholen um mich gut und vernünftig um sie kümmern zu können, statt mich mit 10 zu überfordern und die 5 Starken draußen lassen, dann ist die Chance sehr hoch, daß alle 10 durchkommen - nur: ich kann mich dann ja nicht damit brüsten 10 Katzen gerettet zu haben, sondern nur 5... verstehst du?



cookmaster: Das Problem ist, daß die meisten Leute Angst haben hinterher Probleme zu kriegen und deshalb nicht den A... in der Hose haben ihre Erfahrungen dem Vet.Amt publik zu machen. Da wird unter der Hand erzählt und gewettert und um die arme Tiere geweint - aber immer mit dem Hinweis: aber nicht sagen, woher du das weißt! Was soll man da machen?
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #31
Verstehe, hab es ja selbst erlebt...
*mit gesenktem Kopf immer noch Clooney nachtrauert*

Ich stehe im Kontakt mit der Vorbesitzerin von Veinte in Spanien. Natürlich wusste auch sie nicht, wie es hier in Berlin abläuft. Sie hat damals zwei Tiere auf die Reise geschickt (Veinte und ein schwarzer 8 mon. alter Kater "Nirwana"). Ich habe ihr berichtet, wie es auf der Pflegestelle aussieht. Sie wird diese Vermittlungsstelle mit Sicherheit nicht weiter empfehlen.
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #32
Das ist gut *Daumen hoch
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #33
Hallo allerseits. Ich bin noch neu hier und habe mich angemeldet, weil ich Erfahrungsberichte zu „XXXXX“ suchte. Hiervon gibt es komischerweise nicht sehr viele und die wenigen, die es gibt, sind eher negativ. Ich selbst musste leider eine sehr schlechte Erfahrung machen, von der ich euch gerne berichten möchte:

Wir haben uns vor etwa 6 Monaten eine Katze (ca. 8 Jahre alt) aus dem Tierheim geholt. Die Eingewöhnung war relativ unkompliziert. Die Katze hat nur einen einzigen Makel ... Sie ist eine Opernsängerin. Kastriert ist sie. Davon kommt es also nicht. Wir kennen leider die Vorgeschichte dieser Katze nicht, so dass wir das Verhalten unserer Katze nur erahnen konnten. Wir dachten, sie vermisst oder sucht etwas oder trauert. Dann dachten wir, sie ist tagsüber vielleicht zu lange alleine und klagt deshalb nachts ihr Leid. Lange Rede, kurzer Sinn. Wir entschieden uns für eine Zweitkatze.

Da es im Tierheim keine passende Katze gab, sind wir auf "XXXXX“ gestoßen und haben dort angerufen. Die ältere Dame war am Telefon sehr nett und stellte uns allerhand Fragen (Größe der Wohnung, Anzahl der Personen, Kinder, Alter u. Geschlecht unserer Katze ...), was schon mal positiv zu bewerten ist. Letztlich machte sie uns Hoffnung, denn sie hatte eine passende Katze für uns. Eine 5-jährige Langhaarkatze, die sie vor 3 Tagen reinbekommen hätten. Sie sei auf der Straße gefunden und abgegeben worden. Einziger Makel sei ein trübes Auge, was uns jedoch nicht störte.

Wir fuhren ins Katzenhaus und nahmen die Katze mit. Sie war in einem sehr schlechten Zustand (sehr mager und verklebtes, stinkendes Fell) und tränende Augen. Die Katze sei wohl beim Tierarzt gewesen und angeblich auch gesund. Sie hätte lediglich eine Augensalbe bekommen. Das trübe Auge sollten wir regelmäßig mit Kamillentee säubern.

Die Eingewöhnung war für diese Katze im Prinzip auch problemlos. Die ersten zwei Tage verzog sie sich. Sie sah wirklich elend aus. Dann aber war sie immer bei uns. Sie lief uns hinterher wie ein Hündchen und suchte menschliche Nähe. Sie war regelrecht dankbar.
Nur Streicheln mochte sie nicht sonderlich.

Sie fraß ordentlich und trank erstaunlich viel, ging auf`s Klo. Wir kämmten ihr Fell und säuberten die Augen, die immer weiter tränten. Nach 6 Wochen tränten die Augen so stark, dass wir keine Zeit verloren und zum Tierarzt gingen.

Die Diagnose:

- chronischer Katzenschnupfen (ansteckend für unsere Erstkatze)
- schwere Arthrose und starke Schmerzen
- erhöhter Augendruck bei dem trüben Auge (muss operativ entfernt werden) und
damit einhergehend starke Schmerzen
- beginnende Eintrübung des gesunden Auges
- vermutete Diabetes
- Gebiss müsste komplett saniert werden
- wahres Alter der Katze: mindestens 10 Jahre (nicht 5)

Die Katze wurde aus Russland eingeschleppt. Sie hatte sogar einen Impfpass (komisch, wo sie doch auf der Straße aufgegriffen wurde).

Der Tierarzt sagte es zwar nicht eindeutig, jedoch durch "die Blume" ... Wir würden mit dieser Katze keine Freude haben und die Katze selbst hätte keine Lebensqualität, da sie starke Schmerzen hat ... Die Augen-OP würde sie in diesem Zustand überhaupt nicht überstehen. Der Tierarzt gab ihr eine Schmerzspritze und Antibiotikum und uns den Rat, die Katze zurückzugeben. Er meinte, er könne anhand der Impfungen sehen, dass die Katze mindestens schon seit einem Jahr in Deutschland sein müsse. Wer weiß, durch wie viele Hände sie schon gegangen ist.

Ich war völlig überfordert, geschockt, traurig, wütend ... und rief bei der alten Dame an. Wir wollten die Verantwortung für diese Katze nicht übernehmen, auch wenn sie uns wahnsinnig leid tat und brachten sie zurück. Letztlich wollten wir auch keine Ansteckung zu unserer Erstkatze riskieren.

Eine Woche (genauer gesagt gestern) später teilte uns die alte Dame telefonisch mit, sie hätten die Katze einschläfern lassen. Gleichzeitig bombardierte sie uns mit Vorwürfen, wir hätten nicht alles für diese Katze getan und ob sie es denn überhaupt gut bei uns gehabt hätte. Wir wären viel zu spät zum Tierarzt gegangen und sie hätten doch sämtliche Kosten übernommen (darum ging es überhaupt nicht), aber bei einer totkranken Katze könnten auch sie nichts mehr machen. Die Pflegefamilie (ich frage mich welche) wolle wissen, warum die Katze plötzlich (????) so krank geworden sei.

Ich bin immer noch fassungslos. Es wurde uns von Anfang an eine totkranke Katze vermittelt und wir sollen jetzt Schuld daran sein, dass sie eingeschläfert werden musste?! Die Katze hatte von Anfang an starke Schmerzen (deswegen wollte sie ja vermutlich auch nicht gestreichelt werden), was uns jedoch nicht bewusst war, da wir glaubten, sei gesund (so wurde sie uns ja auch vermittelt). Wie soll man das normale Verhalten einer Katze von dem Verhalten unterscheiden, wenn sie Schmerzen hat und leise leidet, wenn die Katze neu ist und man davon ausgeht, dass mit dieser Katze alles in Ordnung ist?

Wieso werden Katzen vermittelt, bevor ein richtiger Tierarzt drüber geschaut hat? Dieser hätte festgestellt, dass es sich bei dieser Katze um eine "alte Oma" handelte, die dringende medizinische Versorgung benötigt hätte.

Ich bin maßlos enttäuscht. Für mich kommt dieser Verein nie wieder in Frage. Ich kann nur abraten.

Um die Geschichte zu Ende zu bringen ...

Das Gejaule unserer Erstkatze war in der Zeit, als die zweite Katze bei uns war weniger geworden, setzte dann aber wieder voll ein. Mittlerweile haben wir eine neue Zweitkatze (private Hand) und siehe da ... Das Jaulen ist so gut wie weg und unsere Erstkatze ist verschmuster denn je.
 
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  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #34
Hallo,

ich habe eine Frage für eine Freundin...
Kennt jemand den Verein Kanarenhunde? Antworten gerne per PN!
Danke!
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #35
Hallo,

meine Schwester hat vor ca. zwei Wochen eine Katze von XXXX adobtiert nur leider zeigt sich nun, dass die Katzen nicht wie gesagt, sehr sozial mit anderen Katzen ist. Die neue greift die alt-Katze an. Diese sitzt nur noch unter dem Bett oder wenn sie sich raustraut und die andere am Netz trifft, macht sie unter sich.

Es passt also so gar nciht. Und die neue müsste jetzt wieder zurück dorthin. Die neue ist eine total liebe und total anhänglich.

Meine Frage, ist wie ihr verfahren würdet, weil im Vertrag steht ja, dass sie dorthin zurück muss. Und die Frau Noto bemütht sich ja eig. viel um die Katzen nur das es dort ein wenig zu viele sind..
 
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  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #36
Zurück in die Hölle? Was hat deine Schwester denn bei der Zusammenführung bisher unternommen?
Hat sie ein Tür-Netz? Das klingt fast so. Wie ist denn die Vorgeschichte der Erstkatze?
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #37
Hallo,

ja sie hat ein Türnetz.

VOrgeschichte von alt Katze ist, sie ist mit ca. 1 Jahr aus schlechter Haltung zu meiner Schwester gekommen. Lebte dann bis vor vier Wochen mit einer fast fünfzehnjährigen Katze zusammen, die aber leider einen Lebertumur hatte. Danach hat Alt-Katze wenig gefressen und die Entscheidung für eine neue war gefallen.

So zog die neue ein. Erst in separaten Raum, Ohrmilden behandeln.... dann ist sie nach ca. einer Woche entwischt und sofort auf die alte drauf, ohne Rücksicht auf Verluste. Seid dem Tag, traut sich Alt-Katze nur noch raus, wenn sie weißt, dass die neue weggesperrt ist, aber nicht wenn die Tür auf ist und die neue hinter dem Netz wäre und nicht raus kann, nur wenn dort die Tür zu ist. Alte Katze lebt praktisch unter dem Bett und wenn sie die andere maunzen hört ist sie weg, oder macht Pipi unter sich...

Ich habe meiner Schwester gesagt, sie soll noch etwas warten, aber sie macht sich natürlich sorgen um ihre alte Katze, oder sie soll die Dame fragen ob sie die neue bis sie ein neues Zuhause hat, als Pflegestelle agieren kann...
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #38
Oh man, blöde Situation.
Bei einer anderen Vermittlungsstelle wäre es leichter.
Bei der Angst, die jetzt bei der Altkatze da ist, hätte ich (leider) auch große Bedenken. Wenn eine Katze aus Angst unter sich macht, ist vermutlich an dieser Konstellation wenig zu retten. Oder nur mit extrem langem Atem.
Sie braucht für ihr Angsthäschen vermutlich eine ultrafreundliche und soziale Miez, vielleicht sogar auch wieder etwas älteren Semesters.
Die Idee, als Pflegestelle zu agieren finde ich zwar gut, aber das kann unter Umständen sehr lange dauern, bis die neue Katze vermittelt werden kann. Vielleicht ist hier ein Ende mit Schrecken (zumindest für die Erstkatze) besser. Leider geht die Neue dann zurück in ein sehr ungewisses Schicksal.
Vielleicht legt sich die Aggressivität ja doch noch. Sie könnte es mal mit Zylkene und Pheromonsteckern probieren .
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #39
Bevor ihr sie zurück zu Frau XXX gebt, gebt sie lieber ins normale Tierheim. Eine zutrauliche Einzelkatze ist dort sicher bald gut vermittelt und ich weiß, das Berliner Tierheim mag eigentlich niemand so richtig, aber die Vermittlungstiere haben es dort besser als bei Frau XXX.
Das wäre meine Idee um die Situation für alle schnell und mit gutem Ausgang zu regeln...
 
  • Erfahrungen mit TS-Vereinen Beitrag #40
Hallo,

daran habe ich auch schon gedacht. Aber es gibt einen Schutzvertrag wo drin steht dass sie nach dort zurück muss. Wie ist das rechtlich?

Da muss man sich doch dran halten. Und würde sich sonst Strafbar machen??

Ich habe ja auch schon überlegt, sie zu nehmen. Aber meine Kater sind 10 einer hat seid ca. 6mon eine Ataxie und auch mal schlechte Tage. Aber meine kenne fremde Katzen. Allerdings hatte ich die neue schon mal unten und auch separiert und einer meiner Kater ist mir durchgeflutscht und Mathilda hat wieder sehr schlecht reagiert, und ist gleich drauf...

War aber auch der Kater, der eher unsicher ist. Der andere Ataxie-Kater, denn hat sie erst durch die Tür angefaucht aber irgendwann nicht mehr... Mit dem würde es klappen.
 
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