Wir hatten vor etwa 5 Jahren ein ähnliches Problem mit unserem nunmehr 17 Jahre alten Perser. Er fing plötzlich an sich die Haare von den Flanken auszureissen. Erst waren es nur kleine Büschel hin und wieder, dann waren schnell kahle Stellen sichtbar. Wir sind daraufhin von einem Tierarzt zum Nächsten. Blutuntersuchungen,Untersuchungen auf äussere und innere Parasiten, Geschabsel auf Pilze. Gleichzeitig Antibiotika, Antihistaminika und, und, und. Die Einzigen die von den ganzen Therapien profitiert haben waren die TÄ indem wir 'ne M,enge Geld dagelassen haben. Geholfen hatte jedoch nichts. Schliesslich fing der Ärmste an sich den Schwanz komplett zu enthaaren und zu gutem Schluss hatte er sich dann auch noch die Schwanzspitze bis auf den Knochen aufgenagt. Also wieder Tierarzt, Lasertherapie zur besseren Wundbehandlung. Schliesslich war alles halbwegs verheilt, Halskrause entfernt und einen TAg später alles wieder von vorne. Von den körperlichen Symptomen abgesehen bemerkten wir, das sich der Ärmste auch psychisch völlig verändert hatte. Er war nicht mehr der ruhige, ausgeglichene Perser sondern nunmehr absolut nervös, nicht in der Lage sich in Ruhe irgendwo hin zu hocken und Fellpflege zu betreiben.. Er rannte immer nur noch hektisch durch die Gegend, war ängstlich, reagierte auf alle möglichen Geräusche die er zuvor mit ruhiger Gelassenheit ignoriert hatte.
Unsere TÄ wusste sich irgendwann auch keinen Rat mehr und warf dann zum guten Schluss noch das Zauberwort Futtermittelallergie in den Raum.
Aber sie hatte auch einen im nach hinein genialen Rat für uns. Sie verwies uns auf eine befreundete TÄ, die sich in alternativen Heilmethoden weitergebildet hatte.
In unserer Verzweiflung griffen wir auch nach diesem Strohhalm obwohl wir Therapien wie Bioresonanz, PENDELN und Akupunktur bis dahin immer in den Bereich Esotherik eingeordnet hatten. Aber wir hatten der Schulmedizin schon lange genug vertraut und nichts erreicht also gab es nichts zu verlieren.:lol:
Wir sind dann nach Hilden gefahren, eine Std. Fahrt von uns entfernt, und haben nach einer halben Stunde Anamnese, Pendeln ( wir konnten uns das Lachen kaum verkneifen, da wir auch von unserem Job eher schulmedizinisch geprägt sind ) und spritzen eines Lokalanästhetikums einen Kater wieder mit nach Hause genommen, der von seinem Verhalten her völlig verändert war. Letztendlich waren wir noch ca vier mal dort mit Pendeln und Akupunkturtherapie......und was soll ich sagen ............es hat einfach nur gewirkt. Ich weiss bis heute nicht WIE. Aber ich habe eins gelernt, nämlich offen zu sein für andere Therapieansätze.
Für mich gilt heute : WER HEILT HAT RECHT .
Bioresonanz, Akupunktur und klass. Homoöpathie gehören heute für mich neben der Schulmedizin zur Therapie bei Erkrankungen meiner Fellnasen dazu.