Das war die Antwort vom Tierheim
Hallo,
zunächst mal vielen Dank für Ihr Interesse.
Aber unsere Erfahrungswerte haben uns gezeigt, daß es keinen Zweck
hat Katzen an Familien mit so kleinen Kinder/Babies zu vermitteln.
Auch der Deutsche Tierschutzbund rät erst ab 8 Jahre wobei wir sagen ab 5 Jahre,
Katzen zu vermitteln. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie mich gerne unter
...... anrufen.
Ich habe auch nicht schlecht geschaut!
Habe darauf folgendes geantwortet:
Ich finde es sehr schade das sie einem von Anfang an die Chance nehmen! Das ist für mich kein Grund! Dann wären ja alle Katzen die bei Paaren leben und diese irgendwann ein Kind bekommen schlecht aufgehoben. Ich hätte gerne zwei kleinen ein schönes Zuhause gegeben. Sehr schade das dies nicht möglich sein wird und ich mich dan doch privat umschauen muss. Schönen Tag noch
Mal sehen ob sie darauf nochmal antwortet.
Ich finde es eine Sauerei
Das ist in der Tat eine Sauerei! :evil:
Und du bringst da genau den Punkt, der mir als erstes in den Sinn kam - soll ich also meine Katzen abgeben, falls ich schwanger werden sollte, weil kleine Kinder nicht mit Katzen leben sollten? :roll:
Das ist doch völlig benebelt.
Ich finde, wie Con_Meo schon schrieb, wenn man den Kindern von Anfang an den richtigen Umgang und Respekt vor Tieren beibringt, dann ist das überhaupt gar kein Problem.
Es ist teilweise sogar hilfreich, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, da es Allergien vorbeugen kann.
Habe allerdings von vielen Freunden in Deutschland ähnliches gehört...
Tierheime finden scheinbar immer öfter Gründe, warum sie Tiere nicht abgeben können. An sich ist es ja gut, dass sie ein Auge darauf haben und Tiere nicht an die erstbeste "Meine Tochter will so gern ein Kätzchen zu Weihnachten!" Familie abgeben, aber wenn dann so fadenscheinige Gründe kommen... also ehrlich. :roll:
Dann wundern die sich, dass so viele Tiere da verrotten, wenn sie verantwortungsvollen Leuten aus lächerlichen Gründen keine abgeben. :roll:
Wir haben unsere Mädels von Tierschutz und Privat.
Ruska lebte bei einer Pflegefamilie und wurde über den örtlichen Katzenschutz vermittelt, Gebühr von 80€, dafür frisch kastriert, geimpft und alles.
Phoebe haben wir von Privatleuten... einer von scheinbar vielen Unfallwürfen.
Die Diskussion darüber gab es ja schon, ob das nun gut ist oder nicht.
Sicher sollte man so Leute keinesfalls unterstützen, aber solang sie kein Geld verlangen, sehe ich es weniger als Unterstützung der Besitzer als als Rettung kleiner Kätzchen, die sonst "anderweitig entsorgt" werden an.
Weiß nicht wie das in Deutschland ist. Aber Bauernhofkätzchen in Finnland werden oft einfach abgeschlachtet, wenn man sie nicht loswird. :-(
Da "unterstütze" ich das lieber und gebe so einem armen Würmchen ein Zuhause.
Aber das sollte jeder mit sich ausmachen.
Wenn DU es für okay hältst, dann sollte dich nichts daran hindern, auch nicht Leute die sagen "Mach es nicht!". Wenn es für dich selbst auch ein no-go ist, dann hör nicht auf Leute wie mich, die es okay finden, sondern schau beim Tierschutz die über Paten vermitteln oder bei einem seriösen Züchter.^^
Wie auch immer du dich entscheidest, ich bin sicher bei deiner guten Vorbereitung kann gar nichts schiefgehen. :-D
Lieben Gruß,
Anni