Murphy braucht nen Kumpel

Diskutiere Murphy braucht nen Kumpel im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, ich hab meine Dicken im September letzten Jahres zu mir geholt und ihn nun einige Zeit um mich gehabt. Er ist verschmust, sehr...
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #1
Dirie

Dirie

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Hallo zusammen,

ich hab meine Dicken im September letzten Jahres zu mir geholt und ihn nun einige Zeit um mich gehabt. Er ist verschmust, sehr lieb und stark auf mich bezogen. Nun kommt es mir jedoch so vor als wäre er einsam (aufgrund meiner Arbeit bin ich 11 h am Tag außer Haus). Er mauzt recht viel, hört sich teilweise auch sehr sehnsüchtig an und ich hab immer mehr den Eindruck dass er unterfordert ist, egal wie viel ich mit ihm spiele. Ich bring es nicht mehr übers Herz ihn allein zulassen und möchte ihm jetzt gerne einen Kumpel holen.

Eine Freundin war mit ihrem Kater zu Besuch (die beiden sind in etwa gleich alt) und mein Dicker hatte sich so aufgeregt und reingesteigert dass er sich sogar übergeben hat. Vom Fauchen und Knurren mal abgesehen.

Nun hab ich mir überlegt vielleicht einen jungen Kater (3 - 5 Monate) hinzuzuholen, in der Hoffnung dass kein oder nur wenig Revierverhalten stattfindet bzw, hab ich auch Bedenken dass sich mein Kater bedroht fühlt da er schon sehr sensibel ist.

Ich hab ne kleine 2-Raum-Wohnung mit ca 45m² - der Platz sollte eigentlich reichen und Strecken zum Flitzen und Jagen sind auch vorhanden.

Über Tipps wäre ich euch sehr dankbar.
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #2
Hallo Dirie,

ich finde es eine sehr schöne Idee, dass du deinem Kater einen Kumpel zur Seite stellen willst und du hast vollkommen recht, dass 11h ganz alleine nicht schön sind für so ein Katzentier.

Kannst du erstmal ein bisschen was über deinen Kater erzählen?
Wie alt ist er jetzt?
Wo hast du ihn her und hat er da mit anderen Katzen zusammengelebt?

Naja eben einfach mal ein bisschen was über die Vergangenheit deines Katers erzählen.

LG
Mara
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #3
Er ist im April letzten Jahres geboren, also jetzt 9 Monate (aber schon ein ganz Großer : ) )

Er hat beim Züchter mit Mama und Brüderlein zusammengelebt. Ich hab ihn mit 5 Monaten geholt.

Er ist wie schon gesagt n ganz Toller. Sehr clever, verschmust, schnattert viel und spielt gern. Er ist sehr neugierig und muss überall dabei sein und sich alles genau anschauen und achja er ist n tierische Wasserratte. Er ist aber auch sehr sensibel, reagiert auf neue Menschen sehr zurückhalten bis schreckhaft.
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #4
Ok, danke für die Zusatzinfos ;-).

Also, wenn dein Kater ein arges Sensibelchen ist, dann würde ich an deiner Stelle gezielt auf die Suche nach einem sehr gut sozialisierten Kater suchen, der nicht zu dominant im Umgang mit seinen Artgenossen ist. Schau dir das Spielverhalten deines Katers genau an. Jagt er z.B. lieber einem Bällchen nach, oder rauft er lieber (das ist natürlich ein bisschen schwierig ohne zweite Katze rauszufinden, aber versucht er z.B. mit deiner Hand zu raufen?). Danach würde ich dann bei einem zweiten Kater (oder wenn sein Spielverhalten es zulässt, auch bei einer zweiten Katze) gehen.

Ich persönlich würde die Auswahl jetzt nicht alleine vom Alter abhängig machen, sondern schau, dass du das passende Tier findest. Bei einem Kitten ist es natürlich sehr schwer den Charakter schon richtig einschätzen zu können und viel älter als dein Kater sollte ein Neuzugang auch nicht sein.

Dann würde ich dir zu einer langsamen Zusammenführung raten( das heißt, dass du die Tiere erstmal trennst), wenn dein Katerchen sich so aufregt. Das es Gefauche und Geknurre am Anfang gibt, ist ganz normal, aber wenn er sich dann auch noch übergibt...

Ach noch ne Frage: Ist dein Kater schon kastriert?

LG
 
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  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #5
Hallo ihr Lieben,
ich stehe grade vor der gleichen Entscheidung! Darf ich mich einfach hier mit einklinken, oder wäre es euch lieber wenn ich einen neuen Thread erstelle? :oops:
Entschuldigt mich, ich bin neu hier :)
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #6
Hallo ihr Lieben,
ich stehe grade vor der gleichen Entscheidung! Darf ich mich einfach hier mit einklinken, oder wäre es euch lieber wenn ich einen neuen Thread erstelle? :oops:
Entschuldigt mich, ich bin neu hier :)

Hi Dine,

da die TE nicht mehr online zu sein scheint und dir somit nicht antworten kann würde ich dir jetzt erstmal zu einem eigenen Thread raten.

LG
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #7
Hallo Dirie,
ich schließe mich Finny an. Vielleicht wird die Vergesellschaftung auch nicht ratzifatzi gehen. Solche eine brauchen zum Teil ganz viel Geduld. Ich drücke dir jedenfalls ganz fest die Daumen, dass du den passenden Kumpel oder die passende Kumpeline findest.

Achja, und ganz liebe Grüße in meine Heimatstadt :D.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #8
Danke für eure Anzworten : )

Ja sein Spielverhalten ist recht unterschiedlich, er jagd und apportiert sehr gern, hin und wieder rauft er auch mit meiner Hand, hört aber sofort auf wenn ich sage: "Murphy nicht beißen" Was immer dann zum Einsatz kommt wenn er zu "bissig" wird.

Es ist für mich sehr schwierig einzuschätzen. Er scheint schon sehr verspielt und animiert auch sehr häufig zum Spiel, aber im Vergleich zu anderen Katern ist er denk ich schon sanfter.

Und ja ich hab ihn vor zwei Wochen kastrieren lassen.

Was genau meint ihr mit zunächst trennen? Ich hab ne Wohnküche mit angrenzendem Schlafzimmer, Mini-Flur und Mini-Bad.

Mein Plan war eigentlich ne Woche Urlaub zu nehmen sodass ich die beiden unter Beobachtung habe.
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #9
Hi, finde ich schön, daß Du für Deinen Kater Gesellschaft möchtest. :p Uns ging es ähnlich. Haben unseren Leo im September 2012 im Alter von 3 Monaten zu uns geholt. Ein ganz toller, lieber Kerl. Da mein Mann viel von zuhause arbeitet, und ich wg. der KInder nur halbtags arbeite, ist bei uns meistens jemand zuhause. Aber trotz allem kann man die Gesellschaft einer anderen Katze nicht ersetzen. Und wenn Deiner dann sehr viel allein ist, ist das wirklich nicht schön. Du gehst ja zudem auch nicht nur arbeiten, sondern triffst Dich ja auch mit Freunden oder gehst zum Sport usw.... Wir haben seit 12 Tagen eine 2. Katze. Sie ist einen Monat jünger als er. Anfangs war es ein wenig schwierig, das Übliche: Gefauche, der grosse war beleidigt und eingeschnappt. Nach 2 Tagen wurde es besser und jetzt verstehen sie sich schon richtig gut . Jetzt spielen sie schon zusammen. Der Kater war anfangs etwas rabiat, das mochte die kleine Diva nicht. :razz: Aber jetzt hat er sich ihr schon ein wenig angepasst. Erst wollte ich mich auch immer einmischen, aber die beiden regeln das schon untereinander. Ich beobachte dann immer, was sie treiben. Die Idee Urlaub zu nehmen finde ich super! Ich hatte auch die letzten 2 Wochen frei, dann hat man richtig schön Zeit und kann sich mit beiden beschäftigen. Ich wünsche Euch ganz viel Glück!!! :razz: Liebe Grüße Blume
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #10
Ja sein Spielverhalten ist recht unterschiedlich, er jagd und apportiert sehr gern, hin und wieder rauft er auch mit meiner Hand, hört aber sofort auf wenn ich sage: "Murphy nicht beißen" Was immer dann zum Einsatz kommt wenn er zu "bissig" wird.

Es ist für mich sehr schwierig einzuschätzen. Er scheint schon sehr verspielt und animiert auch sehr häufig zum Spiel, aber im Vergleich zu anderen Katern ist er denk ich schon sanfter.

Hallo Dirie,

geh auf die Suche nach einem Kater, von dem du genau die gleichen Dinge sagen würdest.
Ein Tipp: wenn du bei Pflegestellen schaust, dann können die dir meistens sehr gut den Charakter ihrer Schützlinge beschreiben

Und ja ich hab ihn vor zwei Wochen kastrieren lassen.

Dann würde ich dir raten noch drei-vier Wochen mit der Zusammenführung zu warten. Es dauert seine Zeit, bis die Hormone komplett runtergefahren sind und ohne Sexualhormone lässt es sich besser vergesellschaften ;-).

Was genau meint ihr mit zunächst trennen? Ich hab ne Wohnküche mit angrenzendem Schlafzimmer, Mini-Flur und Mini-Bad.

Mein Plan war eigentlich ne Woche Urlaub zu nehmen sodass ich die beiden unter Beobachtung habe.

Schau mal hier:



Da wird die unten auf der Seite die langsame Zusammenführung erklärt und der Sinn dahinter. Ist generell eine sehr informative Seite. Es würde einfach die Chancen erhöhen, dass es klappt.

LG
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #11
@blume 2170:
Wie habt ihrs angestellt? Die Zusammenführung mein ich?

@Finny:
Ich hab mir den Link durchgelesen. KLingt in jedem Fall sehr sinnig. Jedoch hab ich da die erste Herausforderung. Mein Schlafzimmer geht vom Wohnzimmer ab. Bisher durfte Murphy immer überall mit hin, schläft nachts auch mit im Bett.
Wenn ich den Neuen nun ins Schlafzimmer pack und Murphy im Wohnzimmer bleibt, würde es doch massive Eifersuchtsattacken von Murphy geben oder? Er darf ja dann plötzlich nicht mehr ins Schlafzimmer und das alles wegen dem Neuen. Wäre das nicht sein Gedankengang?
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #12
@Finny:
Ich hab mir den Link durchgelesen. KLingt in jedem Fall sehr sinnig. Jedoch hab ich da die erste Herausforderung. Mein Schlafzimmer geht vom Wohnzimmer ab. Bisher durfte Murphy immer überall mit hin, schläft nachts auch mit im Bett.
Wenn ich den Neuen nun ins Schlafzimmer pack und Murphy im Wohnzimmer bleibt, würde es doch massive Eifersuchtsattacken von Murphy geben oder? Er darf ja dann plötzlich nicht mehr ins Schlafzimmer und das alles wegen dem Neuen. Wäre das nicht sein Gedankengang?

Also Schlafzimmer halte ich auch für keine gute Idee. Es sollte doch eher ein neutraler Raum sein, wie das Bad, oder ein Arbeitszimmer. Alternative wäre, dass du das Schlafzimmer für die Separation nutzt, aber mit Murphy im Wohnzimmer schläfst.

Ansonsten:
Du musst dir das uberlegen. Es ist deine Entscheidung, und du musst abwägen, wie viel du Murphy zutraust. Du hast ja jetzt gelesen, wofür die langsame Zusammenführung gut ist.
Stell dir die Frage: halte ich das für nötig, oder kann man Kater mit dem Stress umgehen?

Eine positive Sache ist auf jeden Fall, dass dein Kater noch so jung ist. Die bekommen das eigentlich ganz gut hin.

Ich würde dir folgendes vorschlagen:
Wenn du einen Kater gefunden hast und ihn mit nach Hause nimmst (bitte warte wirklich noch ein paar Wochen ab, du machst dir das Leben damit einfacher), dann gehst du direkt ins Bad (s sollte dort auf jeden Fall ein Katzenklo bereit stehen) und lässt den Neuen bei geschlossener Badezimmertür raus. Ab jetzt bestimmen die Katzen die Geschwindigkeit. Wenn dein Neuer erst ein bisschen Zeit braucht, dann wirst du es merken und du kannst ihn im Bad ein bisschen zur Ruhe kommen lassen. Wenn er mutig ist, dann wird er dir schnell zeigen, dass er raus möchte.

Ich würde niemals, auch wenn ich plane, die Katzen schnell zusammenzulassen einfach die neue Katze vor die alte setzen und machen lassen. Immer erst einmal ankommen lassen und dann danach handeln, wie die Katzen sich verhalten.

Wenn du die Katzen dann zusammenlässt, dann bitte mit allen Konsequenzen. Das heißt:
sind sie zusammen, dann bleiben sie auch zusammen. Keine Trennungen in der Nacht, oder wenn du nicht da bist.
Wenn sie sich wirklich so zanken sollten, dass Blut fließt oder einer so verängstigt ist, dass du sagst es geht so nicht, dann musst du sie erstmal dauerhaft trennen, aber ich denke, man kann es ja erstmal anderns versuchen.

Überleg dir, wie du es machen möchtest. Was du deinem Kater zutraust (das kannst nur du. Keiner von uns kennt deinen Kater) und wie du es umsetzen möchtest.
Es gibt eben verschiedene Wege zum Ziel.


Noch eine Anmerkung:
Unabhängig von der Zusammenführung ist es eigentlich immer ganz gut, wenn man eine neue Katze erst einmal separiert, denn es besteht immer das Risiko, dass sie Krankheiten mitbringt. In den ersten Tagen kann man die neue Katze dann beobachten und gegebenenfalls handeln und sie steckt nicht gleich die schon vorhandene Katze an.

Nur mal so als Randbemerkung.

LG
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #13
Ich finde es auch schön, dass dein Kater einen Kumpel bekommt! =^..^=!:razz:

Ich hoffe nur, das die zwei sich dann vertragen, man weiß ja nie!
Also, ich bin gespannt!
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #14
Ich würde es schon lieber langsam angehen lassen. Ich hab ja seine Reaktion das letzte Mal gesehen, dazu muss ich aber auch sagen dass unser Besuch sehr imposant aussah, auch n Coonie aber sehr typvoll und riesengroß.

Die Idee mit dem Bad gefällt mir ganz gut, jedoch ist mein Bad sehr klein und hat kein Bad, also kommt wohl eher die Variante mit dem Schlafzimmer in Frage und ich mit Murph auf der Couch : )

Ich hab vor nen Burschi ausm Tierheim zu holen, zum einen da diese ja aus allen Nähten platzen und zum anderen weil die doch schon geimpft und z.T. kastriert sind. Sollte dementsprechend auch Krankheiten mit einschließen.

Ich werd das Ganze auch erst Mitte bis Ende März aus arbeitstechnischen Gründen angehen können, was dann ja zu deinem Tipp mit dem Warten passt.

Ich danke euch sehr für eure ausführlichen Antworten.
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #15
Ich finde Finny hat alles super beschrieben und ich pflichte ihr voll bei!!! :razz:

Bei uns war es die harte Tour. Ich wusste auch überhaupt nicht, wie ich es anstellen sollte und hatte voll Angst.... Habe dann die Züchterin gefragt, und sie meinte, die wären beide noch sehr jung , ich solle sie beide gleich zusammen lassen. Als wir zuhause waren, habe ich den Korb ins Wohnzimmer gestellt, meinen Kater gerufen und aufgemacht. Die Kleine ist ganz selbstbewußt rausegestratzt und hat sich alles neugierig angesehen. Der Kater hat gefaucht, und ist nach oben gelaufen. Ich bin hinterher, aber er wollte sich von mir nicht mehr anfassen lassen. Ich habe ihn trotzdem immer komplett mit einbezogen, es wurde von Stunde zu Stunde besser. Am nächsten Tag, ist er immer hinter ihr hergelaufen und hat geguckt, was sie macht. Noch einen Tag weiter hat er sie abgeschleckt.
Aber das hätte auch echt nach hinten losgehen können. Du mußt wirklich versuchen Deinen Kater einzuschätzen und dann entscheiden...
Wie Finny es beschrieben hat, finde ich richtig und gut, aber bei uns hätten beide ständig an den Türen gekratzt, weil sie sich nicht einsperren lassen hätten.
Ich wünsche Dir von Herzen viel viel Glück. Meld Dich doch mal, wie es gelaufen ist.
GlG Blume :razz:
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #16
Murphy mauzt und scharrt auch an der Schlafzimmertür wenn die mal zu ist, aber ich denk wenn ich mit ihm im Wohnzimmer schlafe sollte es erträglicher für ihn sein.
Ich hab auch bissle Schiss vor der Zusammenführung, aber wenn ich sein herzzerreißendes Gejammer höre könnt ich losheulen. Also werd ich in den sauren Apfel beißen und ihn in ein paar Wochen nen Kumpel suchen. Das hat er einfach verdient.

Ich werde berichten wenns durch ist.
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #17
gaaaanz gaaanz wichtig bei der Suche:

Schüchtern zu schüchtern
Raufbold zu Raufbold
ängstlich zu ängstlich

die Tiere sollten sich vom Charakter und vom Spielverhalten schon sehr ähnlich sein.

Deshalb beobachte deinen Kater ganz genau und schreibe dir eine Liste

spielt gerne
kuschelig
kratzbürstig
schreckhaft
usw.

alles ganz genau beobachten

Dann können dir die Leute im Tierheim/bei einer Katzenhilfe den richtigen Partner suchen

good luck
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #18
Ich würde es auch auf jeden Fall versuchen! Für Deinen Kater ist es die beste Entscheidung, auch wenn es am Anfang nicht so klappt, aber später wird er froh sein, dass er Gesellschaft hat!!! Dann ist er nicht mehr einsam und Du hast kein schlechtes Gewissen mehr. :razz::razz::razz:
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #19
[...]
Wie Finny es beschrieben hat, finde ich richtig und gut, aber bei uns hätten beide ständig an den Türen gekratzt, weil sie sich nicht einsperren lassen hätten.

Das ist dann ja genau das, was ich gemeint habe mit: Katzen beobachten und je nachdem wie sie sich verhalten weiter verfahren ;-).
Es gibt Katzen, die wollen gleich raus und ihr neues Heim erkunden und welche die haben erst einmal rießen Schieß und brauchen ein bisschen Zeit, um sich einzuleben, da muss dann nicht gleich alles auf eimal kommen. Hat man die Katze erst einmal in einem getrennten Raum, dann kann man je nach Situation die Tür öffnen, oder erst mal geschlossen lassen.

Wenn man sich nun eine neue Katze holt, dann weiß man meist nicht, wie sie reagieren werden. Deshalb erst mal langsam anfangen.

Bei einer sehr sensibelen Katze kann man schon viel kaputt machen, wenn sie aus dem Korb in eine neue Umgebung kommt und gleich ein fauchendes Etwas vor sich hat. Wenn man den Korb aber im Wohnzimmer öffnet, dann hat man da keinen Einfluss mehr drauf und kann nicht reagieren.

Es ist schon richtig, dass es bei Kitten oft sehr schnell geht. Ich hatte hier anfängliche "Badzeiten" bei den Kitten von 5 Minuten bis 15 Minuten. Dann standen sie immer schon an der Tür und wollten wissen, wer da draussen so einen Krach macht :mrgreen:. Bei einem Kitten sehe ich in dem Moment auch keinen Grund nicht die Türe zu öffnen.

Erwachsene Katzen sind aber ein anderes Kaliber ;-).


Nur noch mal, damit es hier nicht zu Verwechselung kommt: Das oben Beschriebene hat nichts mit einer langsamen Zusammenführung zu tun. Es ist nur eine etwas abgeschwächte Hauruck-Methode.

LG
 
  • Murphy braucht nen Kumpel Beitrag #20
Ja Finny, da gebe ich Dir vollkommen recht. Du scheinst auch schon eine ganze Menge Erfahrung zu haben. :razz::p Ich bin noch Anfängerin und lerne auch gern noch dazu! :p
Leute wie Du bereichern dieses Forum ungemein! Kompliment!:-D
 
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