Hallo Mistbaer,
1. Dort ist auch eine salvatorische Klausel vorhanden
2. Nun eigentlich habe ich die Mail an den Züchter nicht belehrend gemeint, ich muss einfach zugeben ich war überaus verschreckt von den vielen Folgen die genetische Krankheiten mit sich ziehen könnten und wollte auch hinzuschreiben was ich nun eigentlich durchgelesen habe, nicht dass ich Tests verlange ohne selbst zu wissen was für Folgen das hat. Man kann natürlich in einer Email keinen Stimmen-tonfall mitschicken, so dass leicht vieles Missinterpretiert wird. Dafür habe ich in Zukunft einfach die Tipps von den vielen netten Usern beherzigt und rufe gleich an.
3. Ich will keine Garantie für eine Perfekte Katze,
nur finde ich bei der Konfrontation mit solchen Tierverträgen dass die Käufer massiv benachteiligt werden. Man muss für alle möglichen Schäden alleine aufkommen, muss jedoch im Zweifelsfalle alle Rechte dem Züchter zugestehen. :-|
Ehrlichgesagt finde ich es auch unverschämt wie du mich hier angreifst,
ich versuche nur mein bestes mich zu informieren, durchzulesen und umzuhören.
Ich glaube, wenn dem ist, wie du schreibst, dann stehen genau die beiden Probleme!
NATÜRLICH ist unendlich erschreckend, wenn man liets, was alles sein KANN, und genau so selbstverständlich MÖCHTE man bestimmte Dinge nicht erleben... weil es unendlich weh tut, das Leid eines geliebten Tieres mitzuerleben. Leider weiss ich davon ein sehr trauriges Lied zu singen! Ich habe im November eine kleine, 6 Monate alte Katze aus dem Katzenhaus aufgenommen, die so wundervoll war, dass mir das, was geschehen ist, bis heute weh tut; das ist kein Spruch, das ist tatsächlich so. Sie verstarb am Neujahrstag, wenige Wochen nach der Kastration, an
FIP. Und bis JETZT begreife ich nicht, dass ein solches so unendlich dankbares und liebevolles Tier so viel Leid erleben muss und nicht einfach nur LEBEN, lieben, geliebt werden darf!
Augenscheinlich reagierst du auf den Schreck, der dir in die Glieder gefahren ist, als du all das gelesen hast, was sein KANN. Dann kann ich dir nur raten, kurz drüber nachzudenken, welchen EINDRUCK das, was du schreibst, wahrscheinlich beim Gegenüber erzeugt. Der stimmt -wenn alles stimmt, wie du es schreibst- nämlich nicht mit dem überein, was du schreiben und zum Ausdruck bringen WILLST.
Die massive Käuferbenachteiligung ist oft, sehr oft, Bestandteil von AGB... da brauchst du nur bei nem klassischen Möbelhaus (alter Schule) zu schauen, was DIE sich einbilden, wie oft und lang sie Lieferungen verschieben und Teillieferungen vornehmen dürfen! Weil das so ist, gelten gerichtliche Auseinandersetzungen ÜBER AGB als sehr aussichtsreich für den Verbraucher. Lang nicht alles, was geschrieben steht, ist rechtens... man kann aber, und hier kommen wir zu DEM Züchter, der dir diesen Vertrag vorgelegt hat, aus dem, was der Verkäufer in seinen Vertrag reinschreibt, allerhand entnehmen, mit wes Geistes Kind man es zu tun hat. Und das hab ich -denk ich- in meinem Post zum Züchter, um den es dir grad geht, klar zum Ausdruck gebracht:
Ob ich allerdings einem Züchter, der ein solches "Geschäftsgebaren" an den Tag legt, ein Tier abnähme, ist eine andere Frage... wie ich sie beantworte, weiss ich.
Überdeutlich: Ich nähme NICHT!
Abschließend:
Mag sein, dass du mit deinem
"Ist es überhaupt rechtens sich aus jeder Gewährleistung herauszuziehen, wenn das Tier nach einigen Jahren an einer genetisch bedingten Krankheit erkrankt und enorme Kosten so an den Käufer fallen?"
tatsächlich nur gemeint hast:
"Ich möchte doch, dass ein Züchter sich nach HEUTIGEM Erkenntnisstand die größte Mühe gibt, ein gesundes Tier heran zu züchten... im Interesse des Tieres!"
Dann ist der Satz da oben schlicht unglücklich ausgedrückt... der liest sich anders.
Es gibt keine Garantie.
Was es gibt, sind "gute Voraussetzungen".
Die bekommst du, wenn du einen Züchter findest, der verantwortungsvoll handelt.
Es ist nicht schön, aber: Ich denke, dazu wirst du sehr genau hinschauen und ein ganzes Weilchen suchen müssen.
ODER du lässt dir von Menschen, die hier tätig sind und züchten und denen du nach deinem Eindruck Vertrauen entgegen bringst, ein paar Ansprechadresse geben, bzw findest auf andere Weise einen Züchter, der DEINEN Vorstellungen verantwortungsvoller Zucht entspricht. Und wartest dann, bis dort ein Tierchen geboren ist.
Dann kann es natürlich sein, dass du noch ein wenig länger auf ein Tier warten musst... dafür wüsstest du aber, in welchem Bettchen es auf diese Welt kam! Und dann könntest du, denke ich, das haben, dessen es am Ende bei einer solchen Entscheidung eben auch bedarf: Vertrauen. Vertrauen in den Züchter und damit in eine gute Zukunft für dich und dein künftiges Tier!
Ich wünsche dir Glück bei der Suche.
edit @sisasu:
Ich denke, dass damit auch dein letztes Posting beantwortet ist... ich mag nicht wieder endlos werden...