So, bin neu hier, Grüße an alle
Es geht um einen Pflegekater. Ist 5 Jahre alt, gefunden in Spanien als er 6 Wochen alt war, mit verletzten Bein, der leider amputiert werden musste. Hat sich in einen Riesenkater entwickelt, über 7 kg Gewicht, einfach groß aber nicht so dick.
Vor drei Wochen fing er schlechter zu laufen, hat die Hinterpfote gezogen und konnte schlecht klettern. Er kann schlecht springen da ihm die hintere linke Pfote fehlt.
Danach war er immer inaktiver und es schien, er leidet unter Schmerzen.
Bei Besuch beim Tierarzt würde er Untersucht und eine Röntgenaufnahme gemacht. Nichts auffälliges, die Wirbelsäule zeigt den Einfluss von Laufen mit fehlenden Bein und der Arzt diagnostizierte es als Bandscheibenvorfall, er bekam Meloxidyl.
Die Schmerzen wurden zwar weniger aber er hörte auf zu Essen, war auch an Essen nicht interessiert und ging nicht auf die Toilette.
Noch mal zum Tierarzt und er wollte Bluttest machen. Da der Kater aber nicht nüchtern war, hat er ohne Anästhesie versucht, mit Hilfe von zwei Helferinen aber so lies er sich freiwillig sein Blut nicht geben, die Blutentnahme war ohne Erfolg. Er bekam eine Spritze Kortison, da der Arzt eine Entzündung vermutete. Die Blutentnahme war für letzten Montag vereinbart.
Als ich mit dem Hilo, dem Kater, nach Hause kam, bekam er Appetit und hat gegessen. Ging später auch auf Toilette. Stuhlgang und Wasserlassen Ok. Da er wieder anfing zu Essen, auch Tag danach, und Toilettengang war in Ordnung, und abgesehen von schwereren gang wegen hinterer Pfote keine Beschwerden, habe ich dem Tierarzt gesagt, dass er sich wieder besser fühlt und Bluttest war nicht mehr notwendig. Nach Absprache mit dem Tierarzt vereinbarten wir, dass ich mich melde falls es ihm wieder schlechter geht.
Dann fing es am Dienstag Abend was neues. Er hatte plötzlich keine Karft in den vorderen Pfoten, konnte sich schlecht auch beim Sitzen abstützen und manchmal rollte er einfach bei Seite. Ich musste ihm bei Gehen helfen.
Ich rief wieder beim Tierarzt, ledier hatte er keinen Termin bis Freitag frei, da bin ich am Donnerstag zu einer anderen Tierarzt gegangen, die unter Narkose Blut entnommen hatte, ihm abgetastet und Schmerzquelle im unteren Bauchbereich gefunden. Sie vermutete, es wären die Nieren.
Der Test heute morgen zeigte nichts groß auffälliges. Einzig abweichende Werte:
LDH 216 Normal: < 182
Erythrocyten 10.4 Normal: 5 - 10
Hämatokrit 56 Normal: 28 - 45 %
MCHC 27 Normal: 31 - 35
Segmentkernige 23 Normal: 50 - 75 %
Lymphocyten 68 Normal: 15 - 50 %
Segmentkernige (absolut) 1575 Normal: 3000 - 11000
Sein Tierarzt hat gesagt, die Tierarzt, die Blut entnommen hat, soll Screening auf FIV, FIP und Leukose anfordern, da der Blut paar Tage im Labor bleibt, es muss nicht noch mal Blut entnommen werden.
Abgesehen von der Schwierigkeit beim laufen (er kann vielleicht unsicher einen Meter laufen, danach braucht er Pause), nicht weiter auffälliges. Geruch-Hör und Sehsinn in Ordnung. Er reagiert auch auf Geräusche, hebt den Kopf ganz normal hoch, kann er sogar spielen (sein liebstes Spiel, Beißen) aber nur wenn die Hand/Finger/Spielzeug in der Reichweite sind. Appetit hat er weiter, allerdings mag er Trockenfutter sehr gern, die gebe ich ihm aber sehr wenig, da ich Angst habe, er würde kein Wasser trinken. Er hat auch kein Taubgefühl in den Pfoten und Reflexe sind normal. Kein erhöhtes Fieber und sonst alles in Ordnung, Atmung normal. Beim gehen sieht es so aus, als hat er keine Schmerzen, bloss keine Kraft, so meine Schätzung. Schmerzmittel Meloxidyl bekommt er immer Abends entsprechend seines Gewichts.
Tierarzt sagt, ist auch mit seinen Latein am ende und wartet bis Montag auf zusätzlichen Screening.
So, wenn jemand etwas ähnliches erfahren hat, vielleicht hilft es weiter