Ich hab da mal so ne' Idee:?: Unser Willi, der am besten geeignet wäre, sich mit fremden Katzen zu prügeln, der zieht sich zum Glück vor überlegenen Katzen, bzw. Katern zurück, lässt sich lieber sein Futter weg fressen und schaut zu... Am besten geeignet meine ich deswegen, weil er körperlich der größte und ein gelernter Outdoor-Kater ist. In der hausinternen Hierarchie steht er vor Fritz, aber im Vergleich zu den anderen, insbesondere unkastrierten Dorfkatern ist er als kastrierter Kater wohl im Nachteil. Das hat er wohl erkannt und lässt sich lieber sein Futter weg fressen, als verprügelt zu werden.
Fritz hat das scheinbar nicht erkannt, das es besser ist, die anderen zu dulden und legt sich, obwohl unterlegen, mit allen an. Und nun zum Punkt meiner Theorie: Ich kenne es von anderen Tierarten, typisch soll das bei Wildschweinen sein, wenn da Gefahr droht, schicken die nicht wie man meinen sollte, erst mal den stärksten vor, z.B. den stärksten Keiler oder eine starke Bache, sondern das schwächste Tier in der Rotte, das quasi geopfert wird, um erst mal zu sehen, ob die Luft rein ist. Ob das vielleicht bei Katzen auch so ist?