Richtiges Anpaaren

Diskutiere Richtiges Anpaaren im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; Hallo ihr Lieben! Vor ab möchte ich meine Katten kurz vorstellen, damit ihr einen konkreten Eindruck bekommt. Seit vielen Jahren mache ich mir...
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #1
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Shepherds hill

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Hallo ihr Lieben!
Vor ab möchte ich meine Katten kurz vorstellen, damit ihr einen konkreten Eindruck bekommt. Seit vielen Jahren mache ich mir über Zucht Gedanken. Habe mich über Rassen informiert und habe mir letztes Jahr in relativ kurzem Abstand nach langer Züchtersuche und vielen zurückgelegten Kilometern eine Maine Coon Zuchtkitten in black tabby classic und ein paar Monate später einen Maine Coon Zuchtkater in creme gekauft. Ich stehe mit meinen Züchtern gut in Kontakt und sie gaben mir auch gute Tipps zum Einstieg in die Zucht. Dennoch ist es was anderes es mitzuerleben.
Nachdem ich so lange die passenden Katten gesucht habe und sowohl Hoffentlich Charakter und Genetik gut ausgewählt habe, fehlte mir nur noch das passende Alter, alle Gesundheitstest und eine gute körperliche Verfassung, um meine Zucht zu beginnen. Meine kätzin wurde erstmals mit 10 Monaten rollig. Nun ist sie 13 monate und der Kater 15 Monate. Sie rollt seit 3 Tagen und beide laufen zusammen in ihrem Zimmer. Der Kater zeigt keinerlei Interesse! Meine Züchter haben wegen ungewollten Makieren keine eigenen Kater und meinten ab dem dritten Tag sei eine Zusammenführung am erfolgreichsten? Ist das bei zusammen aufwachsenden Paarchen anders? Wie macht ihr das? Vielleicht können mir erfahrene Züchter helfen?
Liebe Grüße

Entschuldigt, es sollte "Katzen" nicht Katten heißen. Und es ist die erste Zusammenführung während der Rolligkeit. Sonst waren sie immer getrennt!
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #2
Nachdem ich so lange die passenden Katten gesucht habe und sowohl Hoffentlich Charakter und Genetik gut ausgewählt habe, fehlte mir nur noch das passende Alter, alle Gesundheitstest und eine gute körperliche Verfassung, um meine Zucht zu beginnen.

Vielleicht kannst Du den Satz etwas erläutern? Welche Tests fehlen denn bzw. was hast Du denn schon untersuchen lassen?

Nun ist sie 13 monate und der Kater 15 Monate. Sie rollt seit 3 Tagen und beide laufen zusammen in ihrem Zimmer. Der Kater zeigt keinerlei Interesse! Meine Züchter haben wegen ungewollten Makieren keine eigenen Kater und meinten ab dem dritten Tag sei eine Zusammenführung am erfolgreichsten? Ist das bei zusammen aufwachsenden Paarchen anders? Wie macht ihr das? Vielleicht können mir erfahrene Züchter helfen?

Der Junge wird noch zu jung sein. Es gibt Kater, die erst mit 2 Jahren oder älter erfolgreich bzw. überhaupt decken. Wie kamst Du denn darauf, Dir mit nur 1 Katze gleich einen Deckkater dazu zu holen?

Und wieso sind sie sonst immer getrennt?

Hast Du auch eine Homepage? Ich würde mir die beiden Süßen gerne anschauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #3
Hallo,
Es fehlen keine Tests! Ich habe alles machen lassen und meinen Züchtern und Verein eine Kopie zukomnen lassen.:)
Ich meinte nur so, dass man sich vor den Untersuchungen ja nie sicher sein kann, ob alle entsprechend ausfallen. Und ich war erleichtert das HCM schall/ nierenschall/ HD röntgen, Augenuntersuchung und Leukose etc etc in Ordnung sind.
Die Züchterin des Katers meinte auch, er brauche noch mehr Reife. Der Vater des Katers deckte allerdings schon mit 12 Monaten. Meine Katzen können sich soviel Zeit lassen wie sie brauchen. Hatte nur ne Torschlusspanik, dass meine Zucht schon bei der Grundsteinlegung scheitern könnte.:)
Ich habe mich für einen eigenen Kater entschieden, weil ich genug Platz habe, um sie trennen zu können, ich weiß, wie ich mit Kater Manieren umzugehen habe / zu ertragen habe und ich ein Katermensch bin und es Liebe war.

Ich bin zurzeit daran eine Homepage zu erstellen, bin da etwas unbegabt und mir gefallen die Angebote für HPs, die Idiotensicher sind, nicht. Sobald ich was habe, werde ich es hier reinstellen:)

Sie sind nicht immer getrennt. Beide leben mit uns in unserer Wohnung und sind ein Dreamteam. Als meine Kätzin mit 10 und 11 Monaten rollig wurde, trennte ich sie, daher weiss ich nicht, ob der Kater zu diesem Zeitpunkt irgend ein Interesse an einer gut riechenden Katze hatte.
Eben hat er an ihr gerochen und ist dann wieder weg gegangen. Vielleicht findet er, dass noch nicht der richtige Zeitpunkt ist? Die kater testen ja auch über das Riechen wann es bei der Kätzin klappen könnte?

Ich bin mit meinem Smartphone im Forum und ich weiß nicht wie ich auf diesem Wege Fotos einstellen kann? Technik ist nicht so meins :-/
Mein Kater ist creme tabby, 7,8 kg schwer, gelbe passende Augen, schöne Pinsel und besitzt einen sehr ruhigen ausgeglichen Charakter.
Meine Kätzin ist black tabby classic, wiegt 4,6 kg und ist eher die verspielte, rumtobende Variante.
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #4
Ich habe mich für einen eigenen Kater entschieden, weil ich genug Platz habe, um sie trennen zu können, ich weiß, wie ich mit Kater Manieren umzugehen habe / zu ertragen habe und ich ein Katermensch bin und es Liebe war.

Ob der Burschei n der Wohnung markieren wird, weiß man ja noch nicht und für den Kater ist das kein Problem, nur für seine Zweibeiner. Aber ein Kater, der nur 1 Mal pro Jahr ans Ziel all seinens Strebens gelangen darf, kann ziemlich frustriert sein. Oder willst Du auch andere Kätzinnen zum Decken annehmen?

Sie sind nicht immer getrennt. Beide leben mit uns in unserer Wohnung und sind ein Dreamteam. Als meine Kätzin mit 10 und 11 Monaten rollig wurde, trennte ich sie, daher weiss ich nicht, ob der Kater zu diesem Zeitpunkt irgend ein Interesse an einer gut riechenden Katze hatte.

Wenn er Interesse gehabt hätte, hättest Du es ganz sicher gemerkt. :twisted:

Eben hat er an ihr gerochen und ist dann wieder weg gegangen. Vielleicht findet er, dass noch nicht der richtige Zeitpunkt ist? Die kater testen ja auch über das Riechen wann es bei der Kätzin klappen könnte?

Eigentlich decken die meisten potenten Kater alles, was sich richtig verhält und nur annähernd nach Rolligkeit riecht. Nur wenn die Kätzin krank ist oder sie einem Kater gar nicht passt, dann passiert bei manchen Katern nichts. Das ist aber eher selten der Fall. Ehe Deine Katze noch mehrere Male leer rollt, würde ich an Deiner Stelle erst einmal zum Fremddecken fahren. Du kennst doch sicher einen Vereinskollegen, zu dem Du fahren könntest. Und beim nächsten Wurf ist dann Dein eigener Kater bestimmt reif genug.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #5
Ja über fremddecken habe ich mir schon Gedanken gemacht und auch schon einen im Auge. Ende des Jahres sollte eine weitere Zuchtkatze einziehen. Gesundheitlich sind beide vor kurzem abgecheckt worden, auch Entwurmung etc haben sie Ende Februar erhalten. Eben ist der Kater hinter ihr her gewesen, hat sie versucht zu besteigen, die Kätzin zeigt sich sehr willig, dennoch ließ er nach 2 tollpatschigen Versuchen von ihr ab und kam zu mir... Ich beobachte weiter.

Die Züchterin des Katers sagt mir, dass manche einfach Spätzünder sind... Jetzt kommt mir die Frage auf, wie häufig tritt Impotenz bei Rassekatzen auf? Sowas mag ich ungern meine Züchter fragen, auch wenn dies züchterisch nie ausgeschlossen werden kann und ja auch passieren kann? Mit den Züchtern des Vereins bin ich noch nicht so innig, dass ich mich viel austausche. Letztens hatten wir ne Versammlung, Ausstellungen sind nicht so mein Ding, daher habe ich nicht so viel Kontakt...
Irgendwie bin ich zu ungeduldig, aber ich habe mir das anders vorgestellt. Er ist einfach nein Traumkater...

NICHT austausche natürlich...
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #6
Wart mal noch ein Jahr ab und dann kannst Du dir Gedanken darüber machen, ob Dein Kater impotent ist. Im Moment wird er einfach zu jung sein.
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #7
Irgendwie bin ich zu ungeduldig, aber ich habe mir das anders vorgestellt. Er ist einfach nein Traumkater...

Geduld gehört zur Zucht, lasse dem Kater Zeit.
Und vielleicht wäre eine Fremddeckung auch gar keine schlechte Lösung, denn falls Du aus dem Wurf eine Katze behalten möchtest, sollte der Vater nicht Dein Deckkater sein
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #8
Du hast dich - wie es scheint - über vieles, was für Zucht notwendig ist, im Vorfeld informiert und auch vieles richtig gemacht: Kater aus Zuchten gekauft, zu denen du jetzt noch Kontakt hast, getestet usw.

Leider hast du dich offensichtlich nicht wirklich mit dem Punkt Zuchtmanagement auseinandergesetzt - und auch das natürliche Verhalten der Katzen scheint noch nicht so richtig "deins" zu sein.
Es ist ausgesprochen unclever eine Zucht mit einem eigenen Deckkater zu beginnen. Zuchtkaterhaltung gilt nicht umsonst als die "Königsdisziplin" in der Zucht und erfordert vor allem viel Erfahrung. MC gehören (wie die meisten "großen" Rassen) zu den Spätzündern. Die meisten Katern decken erst mit anderthalb, zwei Jahren zum ersten Mal.

Wenn dein Kater noch nicht markiert, ist er sehr wahrscheinlich auch noch nicht potent. Wenn er sich nicht für das Mädel interessiert, ist es wohl sehr viel wahrscheinlicher, dass er noch nicht potent ist, als das er impotent ist.

Katzenzucht ist mehr, als sich über rein sachliche Aspekte zu informieren (was ohne Frage absolut wichtig ist) und dann Katze und Kater aufeinandersetzen. Um in der Zucht etwa zu erreichen braucht es vor allem sehr viel Geduld - und auch die Fähigkeit, Fehlentscheidungen zu erkennen und zu revidieren.

Vielleicht solltest du als Anfänger darüber nachdenken, aus dem Kater ein schönes Liebhabertier zu machen und ihn kastrieren zu lassen.

Zum Thema Zuchtmanagment:
Denn wie soll es mal weitergehen - er deckt deine Katze - du behälst ein Mädchen aus dem Wurf ... und hast dann wieder nur eine Katze, die er decken kann. Also Wiederholungsverpaarung ... und dann?? Züchterisch bringen dich solche Wiederholungen nicht weiter.

Grüße,
Nic
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #9
Hi
Hmm welcher Züchter hat mit viel Erfahrung und genug Wissen angefangen? Nur weil ich mir unsicher bin, soll ich meinen Kater gleich kastrieren? Ich möchte kein Kitten aus dieser Verpaarung behalten. Es soll eine weitere Zuchtkatze aus einer bestimmten Linie dazu kommen. Und ein Zuchtmanagement habe ich nur, wenn ich schon 10 weitere Zuchtkatzen in der Warteschleife habe, anstatt eine kleine gezielte Cattery aufzubauen? Ich habe mir seeehr viele Gedanken gemacht und über das Thema Zuchtaufbau mit erfahrenen Leuten gesprochen. Für alles gibt es Vor- und Nachteile. Konstruktive Ratschläge sind hilfreich, aber destruktive, ohne gezielte Fragen zu stellen, wie mein Management denn aussieht, sind dazu gegebener Senf. Danke nochmals für den Rat. Am besten lässt jeder neue, etwas unsichere Züchter seine auserwählten teuer gekauften Zuchtkatzen sofort kastrieren, wenn man noch nicht Erfahrung wie ein Profi hat.

Der Rat mit der Fremddeckung war sehr sinnvoll. Eventuell könnte ich das versuchen und ein Mädel behalten, da es genetisch zum Kater passen könnte. Da werde ich mit dem Besitzer des fremden Katers genau wohl Stammbäume durchforsten:) 2-3 Zuchtkatzen wären aber für den Anfang mein absolutes Limit. Erfahrung sammeln und lernen steht für mich auf dem Lehrplan. Ich werde mir Gedanken machen.
Allen Frohe Ostern!
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #10
Pfft .... mein erster Gedanke?? Typisch Anfänger - weiß gleich alles besser!

Hi
Hmm welcher Züchter hat mit viel Erfahrung und genug Wissen angefangen?

Die wenigsten ... aber das habe ich dir auch nicht zum Vorwurf gemacht.

Nur weil ich mir unsicher bin, soll ich meinen Kater gleich kastrieren?
Nein - sondern weil es nicht clever ist, gleich mit einem eigenen Kater anzufangen!!

Ich möchte kein Kitten aus dieser Verpaarung behalten.
Dann frage ich gleich (du wolltest ja Fragen):"Welchen Sinn hat diese Verpaarung, außer süße Katzenbaby zu produzieren, die an Liebhaber abgegeben werden?"

Eine Verpaarung, bei der von vornherein geplant ist, alles an Liebhaber abzugeben, ist im Prinzip nur "Vermehren mit Papieren" - züchterisch liegt da herzlich wenig Sinn drin. Ziele erreicht man so nicht.

Und ein Zuchtmanagement habe ich nur, wenn ich schon 10 weitere Zuchtkatzen in der Warteschleife habe, anstatt eine kleine gezielte Cattery aufzubauen?
Habe ich so nicht gesagt - aber Zuchtmanagment bedeutet auch weiterzudenken ... Zucht (zumindest wenn sie ernshaft betrieben wird) bedeutet denken in größeren Zeiträumen. Und unter "Cattery aufbauen" versteht man auch eine Linie "zu ziehen" - und nicht nur Fremdkatzen einzukaufen, immer mit dem selben Kater zu verpaaren und alles an Liebhaber zu verkaufen. Außerdem sollte (das hat hier auch schon jemand erwähnt) ein Kater so ca. 3-5 Mal im Jahr decken, damit er zufrieden ist. Ach ja ... und hat dir jemand gesagt, dass es keine besonders gute Idee ist, wenn man zwei "Jungfrauen" zusammen bringt?

Einer von beiden sollte schon Deckerfahrung haben. Noch ein Grund, der dagegen spricht mit einer Katze und einem Kater eine Zucht aufzubauen.


Ich habe mir seeehr viele Gedanken gemacht und über das Thema Zuchtaufbau mit erfahrenen Leuten gesprochen
Ja ... vemutlich mache ich das einfach noch nicht lange genug ...

Konstruktive Ratschläge sind hilfreich, aber destruktive, ohne gezielte Fragen zu stellen, wie mein Management denn aussieht, sind dazu gegebener Senf.
Den pampigen Ton solltest du dir vielleicht auch noch abgewöhnen. Um jemandem zu sagen, dass es für einen Anfänger nicht gerade klug ist, mit einem eigenen Kater anzufangen, brauche ich keine Fragen stellen!

Am besten lässt jeder neue, etwas unsichere Züchter seine auserwählten teuer gekauften Zuchtkatzen sofort kastrieren, wenn man noch nicht Erfahrung wie ein Profi hat.
Das ist jetzt Kindergarten ... aber ich denke, dass ist dir klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #11
Und ein Zuchtmanagement habe ich nur, wenn ich schon 10 weitere Zuchtkatzen in der Warteschleife habe, anstatt eine kleine gezielte Cattery aufzubauen?

Ich glaube, Du hast da etwas falsch verstanden. Ein Zuchtmanagment betreibt man schon ab der ersten Katze, wenn man geplant vorgeht (und das tust Du doch). Das hat nichts damit zu tun, wie viele Katzen man hat. Und mit einem eigenen Kater stellt sich schon die Frage, ob sich das lohnt, wenn man nur 1-2 Katzen hat. Wiederholungsverpaarungen sind für die Rasse nur dann sinnvoll, wenn nur sehr wenige, sehr gute Katzen daraus in die Zucht gehen. D.h. die Anzahl der sinnvollen Würfe mit dem eigenen Kater ist sehr begrenzt. Dem gegenüber stehen die Schwierigkeiten der Katerhaltung.

Aber Du hast jetzt Deinen Kater und hast das Pech, dass Du ihn erst einmal nicht einsetzen kannst. Da wird dir nichts anderes übrig bleiben, als mit einem anderen Kater zu verpaaren.
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #12
Ich werde aus diesem Wurf kein Kitten behalten, d.h. Aber nicht, dass alle als Liebhabertiere abgegeben werden. Ein Zuchtkitten geht in die Zucht meines Züchters. Ich muss mir meine Linie zuerst aus fremden Linien aufbauen und wenn ich nur wenige Zuchtkatzen besitze, dann schaue ich wie sich meine Nachzucht entwickelt, mache einen Wiederholungswurf und behalte dann ein Zuchtkitten. Den Kater kann ich jederzeit kastrieren. Und ja 2 Jungfrauen ist wirklich blöde, aber für mich war es der Versuch wert, da ich auch zu einem anderen Kater ausweichen kann. Ich denke nicht, dass ihr alle aus euren Würfen immer was behaltet. Und bedeutet Zucht nicht auch sich die Entwicklung der Nachzucht anzuschauen? Geht das nur im eigenen Cattery?

Ich bezweifle nicht, dass es unklug ist mit einem eigenwn Kater zu beginnen. Das haben mir schon viele gesagt. Dennoch ist meine Ausgangssituation nun mal so, also finde ich es konstruktiver jemandem zu sagen, wie er das beste aus dieser Situation macht, wie z.B. Fremd decken, um einen bemühten Anfänger zu begleiten. Ich finde es aber unrealistisch und weltfremd jemandem zu sagen, dass der Auserwählte jetzt keine 10 Monate ohne Deckakt aushält und ihn kastrieren zu lassen. Wenn er Spätreif ist, hat er vorher sowieso kein Interesse und mit dann, wenn alles gut ginge, 3 Zuchtkatzen, hätte er eine Aufgabe. Also kastrieren ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Alternative für mich.
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #13
Ich werde aus diesem Wurf kein Kitten behalten, d.h. Aber nicht, dass alle als Liebhabertiere abgegeben werden. Ein Zuchtkitten geht in die Zucht meines Züchters.

In meinen Augen ebenfalls ein völlig falscher Ansatz! Ich verkaufe doch nichts in eine fremde Zucht, um mir die Entwicklung anzusehen! Aus LInien, von denen ich nicht weiß, wie sie sich entwickeln, geht normalerweise gar nichts in die Zucht. Zuerste behält man selbst und dann erst verkauft man an Fremde!


Ich denke nicht, dass ihr alle aus euren Würfen immer was behaltet.

Nein - das sicherlich nicht. Aber das Ziel eines jeden Wurfes sollte sein, mit wenigstens einem Kitten daraus weiterzuarbeiten. Nur so hat der Wurf Sinn - alles andere ist - wie ich oben schon sagte, ein reiner Vermehrerwurf. Und ich züchte bestimmt nicht für andere - sondern für mich. Entweder ist in dem Wurf etwas richtig Gutes dabei - und dann behalte ich es oder eben nicht. Und dann verkaufe ich bestimmt nicht an Fremde.

Natürlich ist es jetzt so, dass nicht in jedem Wurf das dabei, was man sich vorstellt - oder das der Wurf schlicht nicht gut genug ist für die Weiterzucht. Dann wird eben alles verkauft. Aber von der Planung her, sollte es eben immer etwas für die eigenen Weiterzucht sein - sonst kann ich es auch lassen.


.... Das haben mir schon viele gesagt. [...] Ich finde es aber unrealistisch und weltfremd jemandem zu sagen, dass der Auserwählte jetzt keine 10 Monate ohne Deckakt aushält und ihn kastrieren zu lassen.

Sorry, dass ich das so direkt sage: aber das ist genau die Art von Einstellung mit Jungzüchter immer wieder auf die Schnauze fallen. OBWOHL du jetzt schon mehrfach (von Leuten, die vermutlich schon etwas länger züchten) etwas gesagt bekommst, gibst du nichts drauf und ziehst dein Ding durch. Das sind dann später die Züchter, mit denen keiner mehr spricht ... erst fragen sie um Rat und werden dann noch pampig, wenn ihnen die Antwort nicht in den Kram passt ... und am Ende machen sie sowieso nur das, was sie für richtig halten. Das redet man sich dann schön, indem man den Altzüchtern unterstellt, sie seien ja nur neidisch und wollten keine Konkurrenz.

Leute mit solchen Einstellungen habe ich schon sehr zahlreich kommen - und auch ganz schnell wieder (unter-)gehen sehen.
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #14
So, dann zähle ich wohl zu den Vermehrern:) Meine Züchterin ist keine Fremde, sie wird ihre Linie achon kennen und nach 21 Zuchtjahren wissen was sie tut! In diesem Sinne Frohe Ostern! :)
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #15
nun, du hast gefragt und hast nun ein paar Antworten bekommen, die mit deinen Überlegungen nicht passen. Vielleicht verarbeitest du das erst mal,was du nun an anderen Informationen bekommen hast. Keiner hat hier das Wort 'Vermehrer in die Texte gebracht.

Also entspanne dich.

lg
Verena
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #16
Hmmm, so wie ich die sache doch angehe, sei es Vermehren mit Papieren.
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #17
@westpark-nic Vielen vielen dank für den Beitrag ? ich gehörte auch zu denen die das mit den Züchtern und Vermehrern nicht wirklich Begriffen haben *rotwerd* ich hab immer nur gedacht die gesundheitschecks und so machen den größten Unterschied . Aber nun hat es endlich Klick gemacht. Da steckt noch viel mehr drin . Und wenn man sich die Fotos deiner Zucht ansieht dann weiß man das du es richtig machst ? du hast so tolle Bärchen *verliebtbin*
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #18
Ich finde, dass hier gleich ganz schön scharf geschossen wird. Wenn ich mal vergleiche, wie Vereinszüchter so vorgehen, dann hat Sheperds Hill viel mehr Richtiges getan als schätzungsweise 70% der anderen, teil langjährigen Züchter. Er hat seine Katzen umfassend untersuchen lassen. Er hat eine Züchterin, die ihn unterstützt und er hat nicht einfach irgendwelche Katzen gekauft, sondern sie mit Beratung gezielt ausgewählt. Keiner von uns kennt seine Katzen und weiß aus welchen Linien sie stammen.

Ob er jetzt mit seinem Zuchtkater klar kommt oder nicht, wird sich zeigen, da muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Und dass er nicht gleich aus dem ersten Wurf etwas behalten will, ist doch wirklich seine Sache. Keine Katze wird darunter leiden und der Rasse schadet er damit auch nicht. Gut, in andere Zuchten würde ich aus dem ersten Wurf auch nichts verkaufen, gerade weil man vorher nicht weiß, wie eine Katze vererbt. Ob überhaupt andere Züchter Interesse an dem Wurf haben, ist eine ganz andere Frage und wenn die Züchterin seiner Katze ein Kitten aus dem Wurf haben möchte, dann wird zumindest sie schon wissen warum.

Ich finde, man kann sehr wohl über die Vorgehensweise diskutieren und seinen Standpunkt dazu darstellen, Vorwürfe finde ich aber eher unangebracht. Ein wirkliches Urteil kann man sich meiner Meinung nach in diesem Fall erst in 5-10 Jahren bilden, weil man erst dann sieht, ob die Zucht von Shepherd Hill für die Rasse förderlich war.
 
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #19
Ich finde, dass hier gleich ganz schön scharf geschossen wird. Wenn ich mal vergleiche, wie Vereinszüchter so vorgehen, dann hat Sheperds Hill viel mehr Richtiges getan als schätzungsweise 70% der anderen, teil langjährigen Züchter.

Ich finde, man kann sehr wohl über die Vorgehensweise diskutieren und seinen Standpunkt dazu darstellen, Vorwürfe finde ich aber eher unangebracht. Ein wirkliches Urteil kann man sich meiner Meinung nach in diesem Fall erst in 5-10 Jahren bilden, weil man erst dann sieht, ob die Zucht von Shepherd Hill für die Rasse förderlich war.

@Borealis
Vielleicht hast du recht - und ich lege wieder zu hohe Maßstäbe an. Sicher hat er/sie mehr richtig gemacht als die Meisten (das hatte ich auch irgendwo erwähnt).

Vielleicht sind es auch gar nicht so sehr irgenwelche Teilaspekte, die sicher diskussionswürdig sind, sondern vielmehr die Haltung, die (für mich zwischen den Zeilen rüberkommt). Da ist jemand, der sich offensichtlich intensiv vorher eingelesen hat - aber möglicherweise resultiert genau daraus dieses "Unbelehrbare" was mich so nervt. So dieses "das haben mir auch andere gesagt - aber ich mach es trotzdem so, wie ich will". Auf der einen Seite zwar dieses Faktenwissen - aber dann so eine Frage, wie "mein Kater deckt noch nicht - ist er vielleicht impotent?" ... das zeugt für mich davon, dass sich jemand mit dem "Wesen Katze" nicht so wirklich beschäftigt hat.

Aber vielleicht hast du recht - und er/sie soll sich erst einmal ein paar Jahre durchschlagen ... und kommt dann auch irgendwann zur Einstein´schen Einsicht: Je mehr ich weiß, umso mehr erkenne ich, dass ich nichts weiß.

Grüße,
Nic


@Seyma
ich gehörte auch zu denen die das mit den Züchtern und Vermehrern nicht wirklich Begriffen haben *rotwerd* ich hab immer nur gedacht die gesundheitschecks und so machen den größten Unterschied . Aber nun hat es endlich Klick gemacht. Da steckt noch viel mehr drin
Das ist auch wirklich nicht einfach zu verstehen (ich kenne eine Menge Züchter, die es nicht tun ;-) )
Aber ich denke, das hat eine Menge damit zu tun, dass man sich seiner Verantwortung bewusst ist. Wir gehen hin und "produzieren" Katzenbabys, während zeitgleich die Tierheime voll sind. Da muss der Unterschied schon etwas mehr sein, als die Optik, ein Stammbaum und ein paar Gesundheitstests, wenn so etwas gerechtfertigt sein soll.

Aber wie ich nie müde werde zu betonen, sind "Gesundheit, Charakter und typvolles Aussehen" eben keine Zuchtziele. Ein Ziel ist etwas, was ich irgendwann mal erreichen will ... - und die drei Aspekte sind für mich die Grundvoraussetzung, damit ich überhaupt mit einer Katze arbeite. Zuchtziele fangen da an, wo ich den Typ verbessere und/oder festige - das heißt, jede Generation sollte (!) etwas besser sein, als die vorhergehende. Natürlich gelingt das nicht immer und Zucht ist auch immer mit vielen Fehl- und Rückschlägen verbunden, aber das sollte letztendlich das Ziel sein. Das geht aber nur, wenn ich mit meiner nächsten Generation weitermache. Dazu gehören dann natürlich auch so unpopuläre Entscheidungen, wie ehemalige Zuchttiere abzugeben - weil sonst einfach die Gruppe zu groß wird. Alles in allem schon ein recht komplexe Angelegenheit, die - wenn sie ernsthaft betrieben wird - weit über "niedliche Katzenbabys produzieren" hinausgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Richtiges Anpaaren Beitrag #20
Hmmm, so wie ich die sache doch angehe, sei es Vermehren mit Papieren.


Ach nun sei nicht beleidigt. Es gibt so viele Züchter die nicht annähernd so gut vorbereitet waren wie du es bist. Das witzige an hohen Maßstäben ist die subjektive Betrachtung.

lg
Verena
 
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