Hallo Neuling26,
wir sind da ganz entspannt und bieten unseren beiden Schätzchen mit dem Klickern ein bisschen Abwechslung und geistige Beschäftigung ohne Perfektionismus.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es sinnvoll, eine bestimmte Übung erst perfekt zu haben, bis man andere beginnt. Das wollten wir gar nicht und haben - nachdem sie wussten, was wir mit der Übung wollten - auch schon andere Dinge geklickert.
Sie haben schnell gelernt (high five, Männchen, durch Reifen springen, in Transportbox gehen, Pfötchen geben, dem Target folgen, die einfachen Übungen eben zu Anfang) und mögen das Training. Wenn wir auf den Platz gehen (eine Stelle im Gästezimmer) kommen sie sofort und setzen sich aufmerksam hin.
Wir schließen jedes "Training" mit körperlicher Aktivität als Ritual ab. Drei bis fünf Trockenfutter-Stücke "weit" (sooo viel Platz haben wir dann auch nicht ..) weg oder hoch (= auf Catwalk) werfen, und sie rennen wie wild hinterher und fangen die Beute.
Als Belohnung für *jedes* gewünschte Verhalten geben wir *immer* ein Klick UND ein Stück Trockenfutter, nimm doch kleinere. Es geht darum, *dass* es etwas gibt, nicht wie viel. Was nimmst Du? Trockenfutter gibt es auch in kleinen Stückchen.
Die Häufigkeit unseres Klickerns ist unterschiedlich. Wenn sie den ganzen Tag alleine sind, nehmen sie uns abends manchmal so ein, dass wir gar nicht klickern, an einem Wochenendtag können es auch 3-4 Einheiten sein.
So schnell vergessen sie nichts, vielleicht ist eine tägliche Routine hilfreich - wenn Du das zeitlich hinbekommst.
Wir konditionieren nur auf die Hand- bzw. Target-Bewegung und begleiten das mit dem Befehl. Sprache alleine setzen wir (noch) nicht ein.
Andere mögen das anders machen, ich bin gespannt auf deren Geschichten.
Ich wünsche Dir viel Spaß!
LG
Boris