Erst mal drück ich feste die Daumen, dass nach der Kastra nun etwas entspannter wird.
Dies kann aber, wie es ja glaub schon erwähnt wurde, einige Zeit dauern bis die Hormone runter sind.
Ein winzig bisschen könnte man den Eindruck bekommen, dass Gismo tatsächlich mal etwas unsanfter zu Gino war. Sei es mit Absicht (was ich eher nicht denke) oder nicht.
Das behält Gino nun im Gedächtnis und weiß mit Gismo nicht so recht umzugehen.
Du schreibst, dass sie im Ausengehege sind.
Demnach sind sie ja Wohnungskatzen.
Ihr solltet euch auf jeden Fall mit beiden (wenn möglich gleichzeitig) beschäftigen im selben Raum.
Z.B. dein Mann spielt mit einer Schnur mit Gismo, und du mit einer andren Schnur mit Gino.
Oder ihr macht mal clickertraining mit den beiden. Die kann sowohl in getrennten als auch im selbten Raum statt finden. Je nachdem wie sich dabei benehmen.
Meine z.B. werden kirre wenn ich beim clickern eine aussperre. Im selben Raum machen sie beide brav mit, und wenn eine keine Lust mehr hat, setzt sie sich daneben, putzt sich und schaut zu.
Schlicht und erfreifend. Ihr müsst beiden durch euer Zutun helfen die Angst voreinander zu verlieren.
Die großen Pupillen von Gino kann aussagen, dass er grad agressiev drauf ist. Ebenso kann es aber auch bedeuten, dass er Angst hat oder absolut hyperaktive Spiellaune hat.
Beobachte ihn, wenn er Gismo anschreit. Achte auf seine Körperhaltung (bewegt er dabei den Schwanz? Wenn ja wie? ; welche Haltung haben die Ohren? ; usw.)
Eine schnellere Bewegung von Gismo könnte von Gino als Spielaufforderung zum jagen betrachtet worden sein. Da aber Gino Gismo nicht anggeriffen hat, hat er wohl aus Langeweile einfach jemand zum raufen gesucht.
Die Notfallglobulis sind eine gute Idee. Halte dich aber auf jeden Fall an die vorgegebene Menge.
Ich hatte mal zwei Katzen, da habe leider alle Bachblüten, Zylkene und was es sonst noch so gibt, versagt.