Es geht um meinen Moppi, ein alter Freigängerkater von 14,5 Jahren, der bei meine Mutter lebt.
Vor ungefähr 3 Wochen war ich mit ihm beim Tierarzt, weil er immer schlechter aussah. Die TÄ stellte fest, dass er wohl eine Arthrose hat. Soweit so gut.
Allerdings hatte er auch im Maul Probleme. Wir haben in das Maul geschaut und er hatte mehrere kleine, rote, wohl entzündliche Punkte. Er hat aber noch gefressen. Wir verblieben dann so, dass ich mit ihm zur Blutuntersuchung wiederkomme und wir uns dann um alles weitere kümmern.
Naja, das zog sich blöderweise wegen andernweitigem Stress hin und jetzt war es Anfang letzter Woche so, dass er nicht mehr fressen wollte und nur noch apathisch in seinem Körbchen lag. Wir haben davon Dienstagabend um 19 Uhr erfahren :roll: Da hatte natürlich nichts auf und irgendwie begriffen wir nicht, wie akut es ist.



Mittwochnachmittag/abend sind wir dann doch mit ihm in eine
Tierarzt-Praxis gefahren, bzw. meine Mutter ist gefahren und wir kamen nach. Dort wurde ihm ebenfalls ins Maul geschaut und es war tatsächlich "plötzlich" so, dass im Maul mehrere Löcher waren, die mit Eiter gefüllt waren (daher stank er auch so aus dem Maul). Die TÄ dort meinte, es könne Knochenkrebs sein - das müsse aber pathologisch untersucht werden (logisch) und man müsse da wasauchimmer aus seinem Kiefer rausstanzen und einschicken und das sei halt (logisch) mit großen Schmerzen verbunden für ihn.
Er war total dehydriert und blieb deshalb in der Klinik. Am nächsten morgen wurde eine Blutuntersuchung gemacht und er wurde geröngt. Die Blutwerte sind für sein Alter wohl alle in Ordnung, also nichts mit Nieren usw. Er hat dann auch angefangen zu fressen und sich wieder zu putzen!!! Wir durften ihn dann mit nach Hause nehmen am nächsten Abend (Donnerstag) und es ging ihm richtig gut! Er ging raus, er fraß (wenig, aber immerhin) und wir bekamen Metacam für ihn mit. Das hat er seitdem jeden Abend bekommen - einmal eine halbe Stunde zu früh, aber das macht ja nichts, oder?!?
Jedenfalls ist es jetzt so, dass er wieder nichts frisst und nur im Bett liegt. Ich fürchte, die Zeit ist gekommen, ihn erlösen zu lassen.
Aber ich verstehe das nicht. Ich habe das mit dem Maul nicht verstanden, vor allem wie das so schnell gehen kann, und wie Knochenkrebs da reinspielt und noch weniger verstehe ich, wieso es ihm nach drei Tagen recht gut auf einmal wieder so schlecht gehen kann. :-

cry:
Hat jemand Erfahrung mit so etwas?? Ein Austausch täte jetzt richtig gut, auch wenn sein Schicksal besiegelt scheint... (woran ich, wie ihr seht, immer noch nicht recht glauben kann)
cookmaster + desas