Hallo

Ich habe mich hier angemeldet da ein Wunder suche, oder einfach nach einem Weg, mein Herz in Würde und ohne Schmerzen leben und gehen zu lassen wenn es so weit ist.
Zu Murre: Als Baby kam sie mit ihrer Schwester zu uns, nun ist sie schon 14. War nie krank, schon immer sehr dominant (ihre Schwester wanderte freiwillig ein paar Straßen weiter), ein bisschen wie ein Hund (sitzt vor der Klotür und maunzt, wenn sie nicht mit rein darf), kann schnurren wie blöde und maunzt so lang und laut bis Notfalls ein Nachbar klingelt, damit die Dame ins Haus kann. Und droht der Tierarzt, riecht sie das irgendwie und bleibt einfach mal den Tag über weg. Ein bisschen schleckig noch dazu. :roll:
Irgendwann bemerkten wir, dass sie sich nicht mehr richtig putze, sabberte, aus dem Maul stank. Erst dachten wir an einen schlechten Zahn, denn sie fraß auch seltsam, irgendwie auf der Seite, mit leicht schrägen Kopf, langsamer und weniger als sonst. Als beim Sabber Blut dabei war ging es zum Tierarzt.
Das war am 26. März.
Diagnose: Tumor an/unter der Zunge, quasi an der Zungenwurzel. Daher OP unmöglich. Biopsie nur unter Vollnarkose möglich, was mit 14 auch nicht so ungefährlich wäre und was wir ihr auch einfach nicht zumuten wollen. Scheinbar sind jedoch eh 90% aller Tumore im Mund bei Katzen in dem Alter bösartig..
Sie bekam eine Spritze,
Antibiotikum.
Das Blut kam daher, dass der Tumor offen war. Nach der Spritze wurde es besser, sie begann wieder normal zu fressen, putzen ging auch besser.
Bürste gekauft, ab und an feucht abwischen, Fressen zerkleinern/verschiedenes anbieten bis sie es will.
3 Wochen später die gleichen Symptome. Tierärztin diesmal kommen lassen, damit Murre nicht wieder so leiden muss dort.
Diesmal noch
Cortison gespritzt dazu, war mein Wunsch. Es war das einzige, das ich im Internet gefunden hab...
Seitdem hat sie gut zugenommen, ist fit, draußen unterwegs, alles normal.
Auch, dass Blut aus dem Maul tropfte kam nicht wieder vor.
Gestern sabberte sie wieder, also heute zum Tierarzt und Spritze geholt, die bekommt sie jetzt Zuhause, stressfreier für alle. Wieder Antibiotikum und Cortison gemischt. Reicht wohl für 4 Wochen.
Das Problem ist, sie lässt sich nicht ins Maul schauen. Daher können wir von hier nur anhand des Sabbers beurteilen wann wieder eine Spritze muss.
Wie schnell/ob er wächst kann ich daher nicht sagen, es waren auch 2 verschiedene Tierärzte die sie sich angeschaut haben. Es sind seit der Diagnose ja auch schon 2 Monate rum - mit so viel Zeit hatte ich nicht gerechnet.
Ich glaube auch nicht, dass sie Schmerzen hat, ganz sicher nicht, wenn der Tumor zu ist.
Dass wir sie gehen lassen müssen, wenn sie nicht mehr fressen/trinken kann, ist uns klar.
Ich hoffe nur, dass ich noch einen anderen Weg finde. Ich will Zeit. Gute Zeit, für uns alle.
Daher ein paar
Fragen:
1. Kennt jmd einen ähnlichen Fall?
2. Alternative Behandlungsmethoden: Artemisinin, Neoplasenen. Kennt das jmd? Ist es mit Schmerzen verbunden?
3. Cortison: Macht das Sinn? Es gibt auch Globulis davon.. kennt die jmd die Wirkung?
4. Sonstige Kräutermixturen auf Lager?
So... Ich glaub das wars erstmal.
Liebe Grüße
Vis & Murre