(Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr?

Diskutiere (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo! Ich hab mal eine Frage an alle Rassekatzen-Besitzer. Der Maine Coon Kater unserer Nachbarn musste Dienstag den Gang über die...
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Schweden-Tiger

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Hallo!

Ich hab mal eine Frage an alle Rassekatzen-Besitzer.

Der Maine Coon Kater unserer Nachbarn musste Dienstag den Gang über die Regenbogenbrücke antreten. Er war nur knapp 2 Jahre alt und wohnte erst 7 Monate bei unseren Nachbarn. Er hatte zwei faustgroße :shock: Tumore im/um/am Darm ....

Der Tierarzt meinte wohl, dass dies bei Rassekatzen absolut üblich sei. Nein, egal ob Papiere und egal ob die Eltern auf "irgendwas" getestet sind, das passiere bei ungefähr 2/3 aller Rassekatzen :shock: (Unsere Nachbarin und ich waren mehr als erschüttert!!) Und bei Maine Coons und den anderen Waldkatzen sei das schon fast eine natürliche Todesursache :shock:

Wir haben unseren Lastrami Kater vor 2 Jahren auch durch einen Tumor verloren. Aber irgendwie KANN ich nicht glaube, dass Tumore bei Rassekatzen mittlerweile so normal sein sollen! Angeblich liegt das daran, dass es kein natürliche Auslese bei Züchtern gibt, anders als bei Bauernhofkatzen :shock: Auch das kann ich mir nicht vorstellen.

Wie ist das bei Euch? Haben den hier "alle" Rassekatzen Tumore und Geschwüre?

Ich habe das für "blödes Gefasel" des Tierarzt abgetan, aber unsere Nachbarin nimmt das recht ernst. Dazu kommt noch, dass in der Nachbarschaft dieses Jahr schon ein Perser und eine BKH eingeschläfert werden mussten, weil sie Tumore hatten.

Da ihr Conan wohl recht starke Schmerzen gehabt haben soll, will sie nun nie mehr eine (Rasse)Katze haben, um nicht nocheinmal an dem Leiden einer Katze Schuld zu haben. Und bei Tierheim-Katzen hat sie nun auch bedenken, da man ja nie wisse, welche Rasse da "mitgespielt" hat.

Gibt es für Katzen irgendwie Vorsorgeuntersuchungen, so wie bei Menschen?

Sorry für den langen Text, aber die Geschichte hat mich sehr mitgenommen .... der Kleine war so lebenslustig und jetzt ist er so plötzlich und unerwartet gegangen ....
 
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  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #2
Jetzt machste mir aber angst..... :shock::cry:
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #3
Es KANN einfach nicht wahr sein!! Denn ansonsten hätte man da schon mehr drüber gehört oder so Werbung gelesen wie "Garantiert Tumorfrei!".

Angst wollte ich hier AUF KEINEN FALL verbreiten!! Sorry!!
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #4
Nein, ich meinte nicht, dass du hier angst verbeitest.... habe mich wohl falsch ausgedrückt..... sorry.... nur die Geschichte macht mir angst.... :-?
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #5
Es soll zwar Linien geben die Anfälligkeiten dazu haben, aber das dürften eher Vermehrerlinien sein. Gerade bei Maine Coons und anderen Waldkatzen gibt es Vermehrer wie Sand am Meer.
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #6
Hm, nun, mich würde interessieren, wie viele Katzen im Umfeld des TAes leben, wie viele davon Hauskatzen sind und wie viele der Hauskatzenbesitzer regelmäßig mit den Katzen zum Tierarzt gehen und welche der Hauskatzen, die versterben, obduziert werden. Und dann würde mich noch interessieren, ob diese vermeintlichen Rassekatzen tatsächlich Rassekatzen sind.

Dann relativieren sich solche Aussagen doch meist recht schnell.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich weiß, dass sich auch ganz viele Hauskatzenbesitzer liebevoll um ihre Tiere kümmern und regelmäßig den Tierarzt aufsuchen, aber es gibt auch ebenso viele, deren Freigänger dann eben 'weg' oder 'tot umgefallen' sind, von denen kein Mensch weiß, woran sie gestorben sind (falls man überhaupt den Kadaver findet).

Von überdurchschnittlich hohen Anzahlen an Tumoren habe ich noch nichts gehört.

Schau mal hier () - leider bin ich nie zu einer Auswertung gekommen, aber interessant liest sich der Thread schon.

Und hier der gleiche Thread nur bei den Netzkatzen .
 
Zuletzt bearbeitet:
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #7
Und dann würde mich noch interessieren, ob diese vermeintlichen Rassekatzen tatsächlich Rassekatzen sind.

Naja .... soviel versteht der Tierarzt wohl nicht von "echten" Rassen .... als ich mal mit war und wir etwas geplaudert haben, sagte ich ihm, wir haben reinrassige Lastramis .... er hielt sie für eine echte Rasse und fand es toll, dass der Tierschutz für die beiden auch Papiere ausgehändigt hat. Naja, diese "Papiere" waren der Schutzvertrag ....

Schau mal hier () - leider bin ich nie zu einer Auswertung gekommen, aber interessant liest sich der Thread schon.

Und hier der gleiche Thread nur bei den Netzkatzen .

Danke für die Links! Den oberen werde ich mir nachher in Ruhe mal durchlesen. Den unteren kann ich leider nicht lesen, ohne mich zu registrieren ... mal sehen, ob ich das mache. Ich registriere mich so ungerne "irgendwo" ....

Verzeihe bitte meine direkte Frage, aber hat bei Dir schon mal eine Katze den Kampf gegen eine Tumor verloren?
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #8
Naja .... soviel versteht der Tierarzt wohl nicht von "echten" Rassen .... als ich mal mit war und wir etwas geplaudert haben, sagte ich ihm, wir haben reinrassige Lastramis .... er hielt sie für eine echte Rasse und fand es toll, dass der Tierschutz für die beiden auch Papiere ausgehändigt hat. Naja, diese "Papiere" waren der Schutzvertrag ....

Das haben wohl die wenigsten TÄ.Auf den Behandlungskarten meiner Katzen stehen auch Perser oder Norweger obwohl es Mixe sind.Und bei meinem Hauskater EKH.
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #9
[...] Danke für die Links! Den oberen werde ich mir nachher in Ruhe mal durchlesen. Den unteren kann ich leider nicht lesen, ohne mich zu registrieren ... mal sehen, ob ich das mache. Ich registriere mich so ungerne "irgendwo" ....[...]
Brauchst du nicht, wenn du nicht willst, der Thread ist im Prinzip derselbe wie hier.

[...] Verzeihe bitte meine direkte Frage, aber hat bei Dir schon mal eine Katze den Kampf gegen eine Tumor verloren?
Kein Thema: Nein. Aber ich weiß von einer ehemaligen Zuchtkatze bei einer befreundeten Züchterin (8-jährig).
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #10
Irgendwas scheint wohl schon "dran" zu sein, an der Theorie, dass Rassekatzen "anfälliger" sind als Lastramis.

Als mein Merlin (reinrassiger Perser) im Alter von nur ungefähr 4 Jahren plötzlich zusammengebrochen ist und offensichtlich einem Herzanfall erlegen ist (genau weiß ich es nicht, hab ihn nicht obduzieren lassen), meinte meine TÄ aber auch: sowas kommt leider bei Persern öfter vor.:???:

Mein Möhrchen Nr. 1 (Lastrami) ist übrigens im Alter von 16 1/2 ebenfalls an einem Tumor gestorben, bzw. ich musste die schwerste aller Entscheidungen treffen. Sie hatte einen inoperablen Zungentumor.:cry:
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #11
Irgendwas scheint wohl schon "dran" zu sein, an der Theorie, dass Rassekatzen "anfälliger" sind als Lastramis. [...]
Tut mir leid, aber ich wage die Behauptung, dass das einfach prozentual nicht stimmt.
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #12
Dass Rassekatzen "anfälliger" sind für gewisse Krankheiten, ist ja bekannt (vererbbaren Krankheiten). Darum testen ja auch seriöse Züchter ihre Zuchtkatzen auf diese entsprechende Krankheiten. Aber auf Tumore kann man ja wohl nicht testen und ich glaube auch nicht, dass Rassekatzen ihrem Züchter sagen, wann und warum ihre Katze verstorben ist (klar, Ausnahmen gibt es da immer). Aber wenn ich als Züchter nicht weiß, dass in "meiner Linie" immer dieselben Krankheiten auftreten, kann ich wohl auch nichts machen, außer auf die "Rassetypischen" Krankheiten zu testen, oder?

Weiß jemand von "Tumor-Vorsorge-Untersuchungen" für Katzen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #13
Tut mir leid, aber ich wage die Behauptung, dass das einfach prozentual nicht stimmt.

Kann ja sein, ich weiß es ja auch nicht.;-) Mir ist nur noch die Bemerkung meiner TÄ in Erinnerung, als sie sagte, dass sowas bei Persern "öfter" vorkommt. Irgendwoher muss sie die Erfahrung ja haben.:???:
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #14
Mich würde es interessieren, warum das so sein sollte,
dass eine Rassekatze anfälliger für Tumore ist,
als ein Lastrami.
Hat der Tierarzt in der Richtung was gesagt ?
Ich fürchte, dass die "teureren" Katzen halt öfter genauer untersucht oder
"obduziert" werden.
Und so entstehen dann "falsche" Statistiken.
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #15
Dass Hüftprobleme (wie bei Schäferhunden) oder Atemprobleme (wie bei Möpsen) vererbbar sind, ist klar, aber Tumore? Vielleicht sind Katzen allgemein auch irgendwie anfälliger dafür als Hunde/Menschen/Pferde?
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #16
Ich glaube ja, Tumore sind nicht vererbbar :???: und es kann jede Katze "treffen".
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #17
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #18
ich glaube auch, dass speziell katzen anfälliger sind, für tumore.

hier bestätigt das auch ein Tierarzt:
Katzen reagieren auf Injektionen weitaus empfindlicher als andere Kleintiere, da sie eine starke Neigung zur Entartung der Zellen aufweisen.
quelle:


also allein das spritzen, von welchen substanzen auch immer, kann schon zum problem werden.

ich glaube aber nicht, dass es rasseabhängig ist.

liebe grüsse
melanie
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #19
Dass Hüftprobleme (wie bei Schäferhunden) oder Atemprobleme (wie bei Möpsen) vererbbar sind, ist klar, aber Tumore? Vielleicht sind Katzen allgemein auch irgendwie anfälliger dafür als Hunde/Menschen/Pferde?
Tumore direkt sind nicht vererbbar, was aber vererbbar sein könnte ist eine gewisse Anfälligkeit für Tumorerkrankungen.
 
  • (Rasse)Katzen und Tumore .... ist es wahr? Beitrag #20
Dass Rassekatzen "anfälliger" sind für gewisse Krankheiten, ist ja bekannt (vererbbaren Krankheiten). Darum testen ja auch seriöse Züchter ihre Zuchtkatzen auf diese entsprechende Krankheiten. Aber auf Tumore kann man ja wohl nicht testen und ich glaube auch nicht, dass Rassekatzen ihrem Züchter sagen, wann und warum ihre Katze verstorben ist (klar, Ausnahmen gibt es da immer). Aber wenn ich als Züchter nicht weiß, dass in "meiner Linie" immer dieselben Krankheiten auftreten, kann ich wohl auch nichts machen, außer auf die "Rassetypischen" Krankheiten zu testen, oder?

Weiß jemand von "Tumor-Vorsorge-Untersuchungen" für Katzen?
Ich gebe zu, das ist nur eine Mutmaßung, weil ich mich nicht besonders gut auskenne in dem Gebiet. Aber ist es nicht wahrscheinlicher, dass Rassekatzen nicht per se anfälliger sind für vererbbare Krankheiten, sondern sie bei selbigen einfach öfter diagnostiziert/erforscht werden?
Das mag sicher nicht für alle gelten, aber wer lässt eine Hauskatze schon auf zum Beispiel HCM schallen und nimmt diese dann bei positivem Ergebnis aus der unkontrollierten Vermehrung raus?

Ich habe mit meinen beiden Muckels die ersten Rassekatzen und hoffe nicht, dass ich sie irgendwann an einen inoperablen Tumor verlieren werde. Die einzige meiner Katzen, die bisher wegen eines solchen eingeschläfert werden musste, weil sie einfach nur noch litt war ein uns zugelaufener FWWKater, der geschätze 16 Jahre alt wurde.
 
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