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Diskutiere Frage ;) im Rohfleischfütterung Forum im Bereich Katzenfutter; Guten Tag euch allen! Ich überlege meinen Hund nach dem Sack Trockenfutter wieder auf BARF umzustellen, musste es vor 8 Monaten aus ermangelung...
  • Frage ;) Beitrag #1
Kakashi

Kakashi

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Guten Tag euch allen!
Ich überlege meinen Hund nach dem Sack Trockenfutter wieder auf BARF umzustellen, musste es vor 8 Monaten aus ermangelung einer eigenen Küche aufgeben. Meine Katzen wurden bisher immer fertig ernährt.
Wie sieht das mit Katzenbarf aus? Wieviel ist da anders? Meinen Hund fütter ich 70/30 , also 70% Fleisch und 30% Gemüse. Ein Päckchen Fleisch hat immer 500g und meine Hündin bekommt davon am Tag 250g Fleisch, würden die restlichen 250g für 2 bzw. evtl. bald 3 Katzen reichen? Was muss ich bei Katzen beachten? Bei meiner Hündin weiß ich so ca. was ich ihr alles geben kann ;)
 
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  • Frage ;) Beitrag #2
Katzenbarf ist n bischen umfangreicher, da musst du dich gut einlesen. Du musst ja auch supplementieren.

Und wegen der Menge: Bei erwachsenen Katzen gilt 30g pro Kilo Körpergewicht am Tag. Plus Supplemente halt.
 
  • Frage ;) Beitrag #3
Da ist schon einiges anders, wie Lisa schon geschrieben hat.

Am besten du schaust dir mal den FAQ- Fred an.
 
  • Frage ;) Beitrag #4
Wie Du ja schon sieht, ist Deine Frage nicht "mal eben" zu beantworten.

Was bei Hunden zu beachten ist, weiß ich zwar nicht, aber es ist wohl DEUTLICH weniger als für eine (oder mehrere) Katzen. Lies Dich in Ruhe ein, am besten fängst Du mit dem FAQ-Thread an, der hier gaaaaaanz oben angepinnt ist.
 
  • Frage ;) Beitrag #5
Bin noch dabei, wow, das ja ne heiden arbeit. Beim Hund ist es quasi Fleisch in den Napf, Gemüse dazu und auf abwechslung achten :D Dazu ein paar Knochen und alles paletti.
Bei Katzen ist es ja schon eine Wissenschaft für sich, ich glaub ich bleib beim Dosenfutter...
 
  • Frage ;) Beitrag #6
Och einmal verstanden ist es soooo einfach.
 
  • Frage ;) Beitrag #7
Ja, es ist zu Anfang recht viel Arbeit, aber es lohnt sich. Und auch, wenn man es kaum glauben mag, wenn es erst einmal "Klick!" gemacht hat, ist es ECHT einfach!
 
  • Frage ;) Beitrag #8
Ich geh grad den umgekehrten Weg;-). Die Katzen werden schon gebarft, der Hund in Zukunft auch und ich stelle fest, für den Hund ist es wesentlich weniger kompliziert.^^
Für die Katzen muss man schon einiges mehr lesen und lernen, aber wie die anderen schon geschrieben haben, wenn man's mal drin hat....;-)
 
  • Frage ;) Beitrag #9
Ich habs auch umgekehrt gemacht, erst die Katzen dann die Hunde. Der Dank ist, dass ich bei den Hunden Suppis gebe die 90% der Hundebarfer wsl nicht mal kennen und ich schonmal das Hundefutter in den Katzen-DB Kalki klatsche um das richtige Knochen-Calciumsuppi-Verhältnis zu berechnen. :lol: Das ist allerdings nicht nötig, weil es bei Hunden nicht aufs Verhältnis ankommt.

Ganz ne Böse Sache: KaFu Vorrat für 3 Monate machen und danach Hundefutter für den Abend zusammenmischen, man denkt ununterbrochen man hat was vergessen ;-)
 
  • Frage ;) Beitrag #10
Für den Hund hab ichs halt immer sehr bequem gehabt, alle zwei Tage was auftauen und dazu halt das Gemüse werfen was wir am Tag hatten, alles gut pürieren , zermatschen und das alles schon im Napf :) die Knochen gabs zwischendrin. Keine Mangelerscheinungen und top Blutbild, so wie es sein soll.
Dachte bei Katzen könnte ich es dann evtl. gleich machen :( Aber das scheint echt ne Kunst und mit viel viel viel Arbeit verbunden zu sein.
 
  • Frage ;) Beitrag #11
Katzen verzeihen eben nicht so viel, wie Hunde.
 
  • Frage ;) Beitrag #12
Warum pürierst Du das Mampf für die Hunde? Können/dürfen die nicht "kraftvoll zubeißen"?

Ja, gutes Barf ist eine gewisse Kunst, aber nur, weil man wissen muss, warum eine Katze welchen Nährstoff braucht und in welchem Verhältnis er zu etwas anderem stehen muss, damit die Katze es aufnehmen kann.

Bevor ich mich mit Barf beschäftigt habe, dachte ich auch nur, dass Katzen Fleisch und Taurin haben müssten. Jetzt weiß ich auch, dass da mehr nötig ist, damit die Kleinen lange gesund und munter sind und ich gucke mittlerweile auch Nassfutter SEHR kritisch an und freue mich dann, dass ich das nicht mehr geben muss, sondern immer etwas (fast) geruchsneutrales im Froster habe.

Und ich freue mich, dass ich mir sehr gutes Katzenfutter leisten kann, trotz meines geringen Bugets. Und das nur, weil ich es selber mache.
 
  • Frage ;) Beitrag #13
Das Gemüse wird püriert, damit der Hund die darin enthaltenen Nährstoffe besser aufnehmen kann.
 
  • Frage ;) Beitrag #14
Jop. Hunde können zwar pflanzliche Vitamine verwerten, aber nur wenn die Cellulose aufgebrochen ist, intakte Zellwände machen das ganze also unverdaulich. Ein bisschen helfen da noch Verdauungsenzyme die in Pansen bzw. vorverdautem Mageninhalt vorhanden sind, aber die bekommt der typische Haushund ja eher selten. Es wird vermutet das Hunde die gezielt Kot von Herbivoren fressen (Pferdeäpfel z.B.) entweder einen mangel an diesen Enzymen haben oder einen natürlichen Instinkt folgen. Wer so einem kotfresser rohen Pansen gibt kann das Problem meist damit lösen.
Auf jeden Fall kann man die Zellwände mit pürieren oder kochen aufbrechen und da das Futter roh sein soll nimmt man ersteres ;-)
 
  • Frage ;) Beitrag #15
Oh , Pansen gibts hier zu genüge ;) Dann zieht Männe immer für ein paar Stunden aus, ist aber ja immer nur 2x die Woche ca.
Gibt es gute Bücher zum Thema Katzenbarf?
 
  • Frage ;) Beitrag #16
Danke! Wieder was gelernt! ;-)

Neee, leider gibt es keine guten Bücher zum Thema Katzenbarf (es sei denn Du druckst Dir den FAQ und die Fragen dazu aus und bindest es) *duck und weg* :mrgreen:

Das beste ist echt, Du nimmst Di einen guten Tee/Kaffe/Wasser/Cola und etwas Nervennahrung wie Kekse/Schokolade/Chips und machst Dir mit Laptop/Tablet/PC einen netten Tag auf dem Sofa. Da kannst DU auch gleich alle Fragen stellen und sie werden beantwortet, anders als bei einem Buch ;-)
 
  • Frage ;) Beitrag #17
Zum Einlesen am besten find ich die Webseiten

und
(mehrteiliges Tutorial).
Außerdem das Einsteigerscript von dubarfst. Guck da auch mal nach den Grundrezepten - als ich die zum ersten Mal gesehen habe, sind mir gleich mehrere Fragezeichen vom Hirn gefallen :)

Als Buch zur Ergänzung kannst du dir "Natural Cat Food" von Susanne Reinerth kaufen, aber bitte nicht als einzige Informationsquelle. Da steht von allen Katzenbarfbüchern, die ich kenn, noch am wenigsten Quatsch drin.
 
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