Katzen sind Einzelgänger hört man immer wieder, aber das sind sie nur bedingt.
Zwar brauchen sie nicht die ständige Nähe und Hilfe von Artgenossen wie sie Rudeltiere brauchen, aber sie sind dennoch gesellig und schätzen die Gesellschaft von Artgenossen.
Für eine Wohnungskatze ist dieser Artgenosse sogar unerlässlich, denn auch der liebevollste Mensch kann ihn nicht ersetzen.
Nicht nur zum spielen braucht eine Katze diesen Artgenossen, sondern auch zur Kommunikation, allein die Vielfalt der Körpersprache einer Katze zeigt, dass sie alles andere als ein Einzelgänger ist, denn die Natur gibt keinem Wesen etwas, was es nicht braucht.
Zwingend ist dieser Artgenosse für Katzenkinder erforderlich, denn sie lernen ihr ganzes soziales Verhalten im Spiel mit den Geschwisterchen, und nur das befähigt sie dann später auch das Gelernte auf das Zusammenleben mit Menschen umzusetzen.
Nur sehr wenige Katzen lehnen Artgenossen ab, und meist beruht dies auf negativen Erfahrungen und Fehlern an denen Menschen beteiligt waren.
Zwei Katzen kosten auch nicht viel mehr als eine Einzelne, denn viele Anschaffungen können sie sich teilen.
Lediglich die Tierarztkosten würden dann höher, aber dafür sollte man schon bei einer Katze klugerweise ein Sparbuch anlegen oder an eine Versicherung denken, denn Tierarztkosten sind selten vorhersehbar.
Eines sind zwei Katzen ganz gewiss, doppelte Freude für den Menschen