Eine meiner kleinen Schwestern ist gerade 3 1/2 und war ganz genauso wie deine Kleine vor einigen Monaten noch.
Meine Mutter hat es folgendermaßen hinbekommen:
Katzen streicheln und kuscheln war nur mit einem Erwachsenen erlaubt, ging sie von allein an die schlafende Katze/Katze aufm Klo/fressende Katze gab es ein sehr energisches "nein Viktoria, sie schläft!", und wenn das nicht half, musste sie sich gefühlte 2 Minuten mit ihr auf nen Stuhl setzten. Das selbe wenn sie sie hochnehmen wollte oder sie ihr hinterher rannte. (Schwanz ziehen tat sie einmal, dann schaute sie 4 Tage ihrer Hand zu wie die Kratzer heilten

)
Dazu gab es aber mehrmals täglich gemeinsame Katzenzeit. Wenn die Katze wach war und zum schmusen kam, dann hat meine Mutter Viki gerufen und ihr immer folgendes gesagt " schau mal, Mini kommt her, streicht mich an und möchte gestreichelt werden - möchtest du auch streicheln - jetzt will sie es"
Außerdem durfte sie beim fressen geben und klo saubermachen helfen und mit der Spielangel mit ihr spielen oder Leckerlie werfen. (oftmals war das die Belohnung, wenn sie sie in Ruhe ließ "lass sie jetzt schlafen, wenn sie wach ist und möchte spielen wir zusammen mit ihr")
Das dauerte ca 2 Monate bis meine Schwester selbst ein Gefühl entwickelt hat, wann die Katze möchte und wann nicht.
Sie wurde geholt und ihr gezeigt, wann die Katze möchte und auch gesagt/gezeigt woran sie das erkennt und wenn sie nicht wollte, dann wurde eben nein gesagt und auch warum.
(das war beim Klo echt knifflig und hat ewig gedauert :roll: sie wollte den Po abwischen wenn die Katze groß war)
Und für die Katze gabs Catwalk, großen Kratzbaum, einige Kisten und in den ersten 2 Wochen ein Kindergitter an der Schlafzimmertür, wo die Katze einfach drüberhopst (ok, sie hat sich meist durch die Gitter gezwängt :lol

und für schwesterherz war da aber Schluss.
Ich empfehle euren beiden Tigern auch so einen Raum, da sie ja "erst" 14 Tage da sind haben sie ja irgendwo doppelt Stress: Kuschelwütiges menschenkind und neue umgebung.
Ich kenn es leider von einer Freundin genau gegenteilig: Das Kind ging mit den Katzen um wie mit einer Puppe und die Eltern haben nicht ausreichend entgegen gewirkt... irgendwann bekam das Kind die Katzen nicht mehr zu fassen bzw zu Gesicht, der Rest der Familie aber auch nicht, weil sie sich überall versteckten, nur noch abends/nachts/beim Kindermittagsschlaf rauskamen. :-(
Ich wünsch dir viel Erfolg, Ausdauer und Konsequenz und drück die Daumen. Vielleicht hilft dir irgendetwas von unserer Methode.