Kitten werden von meiner Tochter geärgert!

Diskutiere Kitten werden von meiner Tochter geärgert! im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich habe nun nur den ersten Beitrag gelesen nicht alles . Also da bist du als Mutter gefordert , deinem Kind Grenzen zu setzten . Meine beiden...
  • Kitten werden von meiner Tochter geärgert! Beitrag #21
Ich habe nun nur den ersten Beitrag gelesen nicht alles .

Also da bist du als Mutter gefordert , deinem Kind Grenzen zu setzten .

Meine beiden jüngsten Töchter sind 4 und 18 Monate und das was du schreibst macht die kleine manchmal noch . Da greifen wir natürlich ein , aber eine 3 Jährige sollte es wissen das sowas nicht geht .

Wenn die kleine zu grob ist wird sie sofort von den Katzen weggenommen . Wenn die Katzen fressen hat sie da nichts zu suchen . Da kommt das Türgitter zu und gut ist es ( habe keine Tür in der Küche da ist nur eine durchgang ) Wenn die Katzen schlafen , dann haben auch die großen ( habe 5 Kinder ) sie in ruhe zu lassen .Da gibt es hier klare regeln .

Die große würde ich ehrlich gesagt "bestrafen" das sie in ihr Zimmer muss oder zb keine Tv den Tag mehr schauen darf . Den ich denke da sollte man ganz klar gegenwirken . Tiere quälen geht garnicht .
 
  • Kitten werden von meiner Tochter geärgert! Beitrag #22
Du kannst dir doch von einem Kind nicht auf der Nase rumtanzen lassen und musst dem Kind Grenzen zeigen. Du bist deinem Kind ein Vorbild und das Kind muss lernen was man machen darf und was nicht.
 
  • Kitten werden von meiner Tochter geärgert! Beitrag #23
Ich denke, was hier wichtig ist, sind zwei Faktoren: Das Kind ist erst drei - und die Katzen sind erst kurz da. Woher soll ein dreijähriges Kind das so schnell wissen? In der Regel sind Kinder in diesem Alter selbst die Kleinen, auf die Rücksicht genommen wird.
Es ist jetzt wichtig, dass uhr euch die Zeit nehmt, es eurer Kleinen beizubrigen, indem ihr es vormacht, und eben nicht nur verbietet, den Katzen zu folgen, wenn die das nicht wollen, sondern sie dazu holt, mit den Kätzchen zu spielen, wenn sie das möchten. Kinder in diesem Alter sollte man, gerade wenn sie noch keine Erfahrung mit Tieren haben, auch nicht mit diesen alleine lassen. Denn weder Kind noch Tier können dann wissen, was sioe tun sollen oder eben auch nicht.
Und natürlich wird es mehrere Anläufe brauchen, so schnell kann ein Kind in dem Alter das nicht verinnerlichen. Aber wenn ihr immer dabei und dran bleibt, kann das für Kind und Katzen toll werden, zusammen aufzuwachsen.
Und für die Kätzchen solltet ihr wirklich ein paar Rückzugsmöglichkeiten schaffen, wo neugierige Kinderhände eben nicht rankommen, damit sie sich, wenn sie ihre Ruhe haben möchten, auch einfach zurückziehen können, ohne gleich fauchen oder hauen zu müssen.
 
  • Kitten werden von meiner Tochter geärgert! Beitrag #24
Also, zu aller erst quält meine Tochter die Katzen nicht. Sie tragt sie halt viel rum und rennt ihnen hinterher wenn sie die beiden sieht. Ich muss aber sagen, dass sich beides gebessert hat. Sie spielt nun auch viel vorsichtiger mit den beiden, lässt sie in Ruhe fressen und schlafen. Wenn sie sich den beiden gegenüber gut verhält, darf sie ihnen auf Leckerchen geben. Die Kätzchen näher sich auch ihr jetzt oft er und legen sich zu ihr, wenn sie auf der Couch sitzt. Das ist für sie etwas ganz besonderes. Ich sage ihr dann, dass sie das nur machen, weil sie lieb zu den beiden ist. Sie kommen auch immer dazu wenn meine Tochter und mein Sohn zusammen mit den Holzbausteinen spielen. Da spielen sie sogar mit. Also, alles in allem ist es wirklich besser geworden. Danke für die vielen Tipps.
LG Susi
 
  • Kitten werden von meiner Tochter geärgert! Beitrag #25
Das freut mich zu lesen.;-) Deine Tochter braucht eben auch die Zeit um zu lernen wie man mit Tieren umzugehen hat. Ist ja toll wenn es sich gebessert hat.
 
  • Kitten werden von meiner Tochter geärgert! Beitrag #26
Schön, dass es sich entspannt hat. Es ist halt nicht nur alles für die Katzen neu sondern auch für das kleine Töchterchen. Klar, das da auch erstmal die Grenzen ausgetestet werden müssen und die Kätzchen einfach zu süß und spannend sind.

Mein Sohn war auch so ein Spezi und vielleicht erzähl ich mal kurz, wie wir das in den Griff bekommen haben und zwar ohne strikte Verbote, Auszeiten oder andere Erziehungsmaßnahmen, die sich ggf. dann doch wieder gegen "die Katz" richten wenn wir nicht dabei sind oder er unbeaufsichtigt ist. Meist sind ja die verbotenen Dinge am reizvollsten und Mama und Papa haben hinten leider keine Augen. ;-)

Junior fand klein Fluffy auch einfach nur spannend und das Kitten hatte kaum Auszeit von ihm. Er hat ihm zwar nicht weh getan aber wollte ihn permanent um sich haben. Der Kleine wurde von A nach B getragen und wenn er in seinem Körbchen geschlafen hat geweckt und zum Spielen aufgefordert.

Ich hab dem Menschenkind Moritz dann ein Spiel vorgeschlagen. Er einen Tag lang Fluffy und die Mama Moritz. Fand er klasse, also haben wir es am nächsten Tag (einen Sonntag mit viel, viel "Ärgerzeit") gleich umgesetzt.

Morgens wurde Kind-Fluffy von Mama-Moritz dann schon mal einfach aus dem Bett gehoben und ins Bad getragen. Hallo? Ich wollte schließlich spielen! In Ruhe frühstücken? Never - Versteckspielen ist doch viel spannender....usw. Das Wecken hat er mir leicht übel genommen, danach fing es dann an ihm einen Heidenspaß zu machen und er hat mich sogar permanent aufgefordert weiter irgendwas zu tun. Ich bin da auch ganz strikt dran geblieben. Lego spielen? Pffff, ich wollte lieber puzzlen. Wii oder PS3? Malen ist doch viel schöner. Raus gehen? Nöö, drin geblieben und Bücher angucken.

So ein Tag ist lang und spätestens nach zwei Stunden und zehn Aufforderungen seinerseits war Fluffy-Sohn schon total genervt von seiner Moritz-Mama und wollte aufhören. Dabei gab es noch so irre viele Möglichkeiten immer das zu machen, was er gerade NICHT wollte. Nebenbei noch alles schön mit rum schleppen und Spaß und guter Laune meinerseits. Selbstständig Laufen war an dem Tag so gut wie gar nicht drin. Abschluss war dann das Abendessen, dass ich ihm auch ein bissel vermiest habe und ihn stattdessen aufs Fensterbrett zum raus gucken gesetzt habe.

Übrigens habe ich den ganzen Tag den eigentlichen Fluffy nicht erwähnt, so nach dem Motto: "So muss der sich jetzt fühlen!" sondern "das Spiel" durchgezogen. Wir haben erst darüber gesprochen als er im Bett lag und wir den Tag Revue passieren ließen. Er hat recht schnell von sich aus angesprochen, dass er das so nicht mehr machen will, denn es war ätzend doof! Nie durfte er machen was er will, immer war ich in seiner Nähe...usw.
Abschlußsatz: "Der arme Fluffy. Ich war einfach nur gemein!"

Fazit....es war für mich auch kein prickelnder Tag und mein Rücken hat es mir tagelang danach noch "gedankt" aber es hat seinen Zweck erfüllt. Seitdem denkt er erstmal kurz nach bevor er handelt und teilt es mir oft mit.
Er soll und darf ja mit dem Kitten spielen, immerhin ist er sein halber Dosi...aber erst dann, wenn Fluffy das auch mag und glaubt mir, das passiert oft genug. Die beiden haben so eine besondere Beziehung als wenn klein Fluffy spürt, dass Moritz auch noch ein Kind ist. Jetzt gehen die Spielaufforderungen nur noch von Fluffy aus und Moritz ist glücklich, dass er nicht nachtragend ist und trotzdem so oft VON SICH AUS mit ihm spielen und schmusen mag.

Kitten und Kinder können eine wunderbare Konstellation sein und ich bin stolz auf meinen kleinen Großen der wesentliche Dinge begriffen hat. Das hat mich nur einen Tag Überwindung und ein paar Tage Rückenschmerzen gekostet.:mrgreen:

Es gibt zu Fluffy übrigens einen Partner, allerdings ist unser großer, sanfter, wunderschöner toller Kuschelbär ganz anders und hat dem Moritz von Anfang an ganz klar seine Grenzen aufgezeigt.
 
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