• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Kater möchte essen kann aber nicht?

Diskutiere Kater möchte essen kann aber nicht? im Sonstige Erkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen ich bin neu hier und habe auch gleich ein Anliegen wobei ich jede Hilfe gebrauchen kann. Und zwar ist mein Kater Benny, eine Main...
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Hallo zusammen

ich bin neu hier und habe auch gleich ein Anliegen wobei ich jede Hilfe gebrauchen kann.

Und zwar ist mein Kater Benny, eine Main Coon (13 Jahre alt) momentan in einem schlechten Zustand. Er ist total abgemagert und daher ziemlich kraftlos/lustlos.

Nachdem Benny seit ca 5 Tagen kein Futter mehr zu sich nahm, ging meine Mutter mit ihm in eine Notpraxis für Tiere. Dort wurden sofort die Nieren vermutet, nach einem Blutbild jedoch meinte die Ärztin die Werte sind ok und die Nieren wären es nicht. Sie vermutete eine Halsentzündung, also bekam er ein Antibiotikum und "ReConvales Tonicum" das ist ein "Diät?? Ergänzungsmittel für Katzen". Das bekommt er über den Tag hinweg mehrmals mit einer Spritze (ohne Nadel) ins Mäulchen, mehr oder weniger nimmt er es auch an.

2 Tage nachdem es dann nicht besser wurde gingen wir zu unseren normalen Tierarzt, er nahm Benny dann und knetete ihn kräftig durch, schaute ins Mäulchen, horchte sein Herz ab und sagte "Der Kater hatt wohl einen Tumor der an der Leber (oder in ihr ist?) Daher sei ihm wohl unwohl (deshalb würde er nicht fressen) aber er würde NICHT leiden und wenn es so wäre würde er mir raten ihn einschläfern zu lassen. Des Weiteren sagte der Tierarzt das der Tumor (wenn es denn einer ist) nicht operabel ist und man lediglich Bennys Lebensqualität verbessern kann, wobei er locker noch Monate wenn nicht sogar Jahre damit leben könne.

Meine Mutter meinte Benny hätte einen Knubbel gehabt den sie entfernen wollte, welcher aber weg war als sie dies tun wollte, wohlmöglich könnte also dieses "feste" in Bennys Körper ein dicker Haarballen sein. Der Tierarzt meinte zwar dafür wäre dieser dann zu hart, gab uns aber "Bezo-Pet" mit ein Mittel extra gegen Haarballen.

Nun soll ich ihm das täglich mehrmals mit dem Ergänzungsmittel geben. Am Ende bekam Benny eine Infusion (die ihm meiner Meinung nach sehr gut tat) Die Zähne sowie der Mundraum sind wohl in Ordnung sagte er und daher käme es nicht.

Da der Tierarzt sich dem Tier meiner Meinung nach nicht richtig angenommen hatt, habe ich am nächsten Tag eine Tierklinik aufgesucht um mir eine zweite Meinung einzuholen. Ich schilderte der Tierärztin dann den gesamten Fall und sie knetete ihn ebenso durch, meinte auch dort sei etwas in der Größe einer Kastanie im Körper (allerdings tippt sie auf Magen schließt die Leber nicht aus?!) Ein Haarball meint sie ebenfalls kann es nicht sein (da zu hart)

Auch sie meinte das die Zähne okay wären und sagte man könnte ihn röntgen, nachdem das Geschah meinte die Tierarzt auf dem Bild könne man nicht viel erkennen durch einen Erguss (Flüssigkeit vor der Magenwand) und deshalb könne sie nicht genau sagen was sich in Bennys Körper befindet (44 Euro für nichts). Danach bot sie mir einen Ultraschall an mit dem man wohl besser sagen könnte ob es ein Tumor ist (warum nicht gleich einen Ultraschall?)

Jedenfalls hatten wir 3 Optionen: 1.Ultraschall 46 Euro würde laut ihr aber nichts bringen 2.da aufschneiden mit der Gefahr des Todes in seinem Zustand 3. direkt einschläfern. Sie meinte egal wie Benny würde leiden und jeder Tag wäre eine Qual, an seinem Verhalten jedoch kann man das nicht erkennen. Er kommt schmust, schnurrt wenn man ihn streichelt, hält seinen Bauch hin, blinzelt mit den Augen und sieht soweit zufrieden aus.

Ich tat nichts von den 3en und ging zu dem vorherigen Tierarzt (weil dieser ja sagte er würde nicht leiden) also konfrontierte ich ihm mit dem Geschehenen. Kurz gesagt bekam Benny wieder eine Infusion und ein Schmerzmittel, wir sollten dann nach 2 Tagen nochmal kommen. Zuhaus kam mir Benny dann etwas fitter vor er versuchte auch zu fressen (es steht 2Mal Nassfutter und einmal Trockenfutter) jedoch machte er sehr komisch Geräusche beim kauen so ein knirschen als wenn ne Pfeffermühle oder Steine aneinandereibt ( ) mit dem Video ging ich dann heute wieder zum Tierarzt und zeigte ihm das, jedoch vergebens, er konnte mir nicht sagen weshalb Benny diese Geräusche beim kauen macht. Dann schaute er nochmal ins Mäulchen und fummelte an den Zähnen rum meinte aber wieder das diese okay sind und es eventuell sein könnte das die Zähne aneinander schleifen. Ich find das der Linke obere Zahn auch irgendwie dicker/größer und stumpfer ist als der Rechte.

Wieder bekam Benny eine Infusion und ein Schmerzmittel (welches wir nun auch für Zuhaus haben) der Tierarzt meinte evtl könnte man könnte Benny damit überlisten sodass er frisst (weil er ja keine Schmerzen hatt). Nun sollen wir Freitag nochmal zum Tierarzt für eine Infusion und zur Besprechung der Ereignisse.

Der Tierarzt meint die Appetitlosigkeit kommt daher weil Benny sich nicht fühlt. Aber er will doch essen?! Nur habe ich das Gefühl das ihm irgendwas stört sobald er kaut oder ihm das kauen weh tut. Flüssigkeit vom Nassfutter leckt er, auch versucht er Stücke zu futtern und ebenso geht er ans Trockenfutter aber jeweils nur sehr kurz. Trinken seh ich ihn eigentlich nicht (aber er lässt Urin ab) ich spritz ihm dann immer Wasser ins Mäulchen damit er Flüssigkeit in sich hatt. Kot habe ich seit 3 Tagen nicht gesehen auch kein Erbrochenes (wo bleibt das nur??)

Wir haben heute eine Schale mit Thunfisch und Sprühsahne hingestellt an beidem ging er ran (eher an dem Thunfisch). Da waren wir ganz froh drüber das er wenigstens etwas zu sich nimmt und was im Magen hatt. Er schüttelt dann immer seinen Kopf hin und her wenn dieses Geräusch beim kauen ist und lässt es nach kurzer Zeit sein.

Ich weiss nicht mehr was ich tun soll (der Tierarzt lässt sich auch gut bezahlen und ich bin schon an meine Miete ran) aber irgendwann hab ich nichts mehr. Sterben lassen will ich ihn aber nicht und ich möchte Himmel und Hölle in Bewegung setzen das es ihm besser geht, durch dieses Geräusch beim kauen habe ich das Gefühl das er schmerzen dabei hatt. Aber angeblich hatt er im Mundraum ja nichts, nun steh ich vor 2 Optionen.

1. Ich warte bis zum Ende der Woche, schaue ob sich sein/e Fressverhalten/Gesundheit bis dahin verbessert hatt und lasse ihn je nachdem (natürlich mit Rücksprache des Tierarzt) einschläfern oder eben nicht sollte es besser werden.

2. Ich geh zu einem weiteren anderen Tierarzt (evtl spezialisiert auf Katzen??) und zeige dem das Video Bzw. erzähle des alles und hoffe das dieser Benny helfen kann.

Was würdet ihr tun? Wie kann ich ihm das Leben erleichtern? Ist es Quälerei ihn nicht einzuschläfern? Ich mein immerhin liegt er viel rum aber ab und zu springt er sogar wieder aufs Bett, ist neugierig wenn er am Fenster sitzt und schmust gerne. Mir als Laie kommt es nicht so vor als würde er sich quälen, jedoch kann ich ihn auf Dauer nicht Zwangsernähren (das mag er bestimmt auch nicht).

Ich bin 21 und Benny kommt aus unserer Hauseigenen Zucht dementsprechend hab ich ihn sein ganzes Leben/mein Halbes an meiner Seite. Darum ist es für mich sehr schwer einzusehen das es keinen anderen Weg als den Tod für ihn gibt, er war immer für mich da, schlief bei mir im Bett und teilte Trauer sowie Freude mit mir :cry: . Er ist also kein normales Haustier für mich sondern mein ganz besonderer tierischer Partner.

Momentan finde ich das es ihm schon ein bisschen besser geht, er ist fitter und hängt nicht mehr so oft rum wie am Anfang. Aber ich kann ja nicht genau sagen wie er sich fühlt und er kann mir nicht sagen wie es ihm geht (er miaut auch nicht). Ich wäre echt dankbar für JEDEN Tipp oder Ratschlag.

MfG
Andy
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #2
Hallo,

wow, du hast einen halben Arztmarathon hinter dir, aber weist nach wie vor nicht was dein Kater hat. :shock: Da frag ich mich ob die Tierarzt dran interessiert sind, mal richtig nachzuforschen.

Ich würde den Schall machen, damit klar wird, wieso Flüssigkeit im Bauchbereich ist. Was die Zähne betrifft, wenn er so auf anhieb nichts sieht, heißt es nicht, das da nicht doch was ist. Allerdings könnte man das, ganz genau auch nur mit Röntgenbild feststellen. Ich weiß, das es alles teuer ist, aber ich persönlich, für mich, möchte wissen, was mein Tier hat, bevor ich aufgebe. Ich würde mich später sonst immer wieder fragen, ob ich alles richtig entschieden habe. Ich würde mit dem Schall anfangen, es muss einen Grund für die flüssigkeit geben und die sollte da irgendwie raus, inwiefern da die Möglichkeiten sind, muss ich aber passen.

Warum er solche Geräusche beim kauen macht, weiß ich auch nicht.

Frisst er denn momentan?

Daher sei ihm wohl unwohl (deshalb würde er nicht fressen) aber er würde NICHT leiden und wenn es so wäre würde er mir raten ihn einschläfern zu lassen. Des Weiteren sagte der Tierarzt das der Tumor (wenn es denn einer ist) nicht operabel ist und man lediglich Bennys Lebensqualität verbessern kann, wobei er locker noch Monate wenn nicht sogar Jahre damit leben könne.

Wow, ein Hellseher. Katzen stellen ihr fressen immer ein, wenn sie sich wohl fühlen :roll: Entschuldige, aber hat der sie noch alle? Dein Kater frisst nicht, also geht es ihm nicht gut. Also leidet er momentan sehr wohl, wie kommt der dann darauf, das er nicht leidet? Kein röntgenbild, nichts und er weiß, das es ein Lebertumor ist. Diesen Tierarzt würde ich am besten meiden ;-)

lg Juli
 
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #3
Hallo Juli erstmal danke für dein Interesse

Mittlerweile trinkt Benny schon erstaunlich viel und auch das Fressverhalten hatt sich mMn sehr gebessert (er hatt zwar irgendwie Probleme) aber das Geräusch tritt nicht so laut und exobitant wie gestern auf. Er geht von allein auch mehrmals ans essen und ist im Allgemeinen wesentlich besser drauf als vor ein paar Tagen.

Ich habe heute bei einem Tierarzt in Dortmund Kley angerufen. Die meinen wir sollen vorbeikommen Ultraschall machen und dann wird nachgeguckt ob er zum Dental Röntgen in Narkose versetzt werden kann (könnten sie mir so nicht genau sagen)

Da soll ich um 17 Uhr hin

Der Erguss Bzw. die Flüssigkeit vor der Magenwand beim Röntgenbild kommt laut Tierarzt von der Infusion welche Benny bekommen hatt. Vor ca 14Tagen ging ich in der Nacht zum WC als ich zurück kam (hatte kein Licht an) setzte ich mich aufs Bett und dabei auf Benny ich bin natürlich sofort aufgesprungen.

Benny miaute aber auch nicht und man konnte danach kein wehklagen oder sonstiges erkennen. Nun mach ich mir natürlich Vorwürfe und Sorgen das vielleicht ich all das herbei geführt habe. Wobei beide TÄ meinen das es davon nicht kommen kann,

Anbei bekommt ihr ein paar Bilder von dem Blutbild und den Quittungen (mit den darin enthaltenen Leistungen)











Zum angucken einfach aufs Bild und dann auf Vollansicht (ich hoffe man kann es gut lesen)

Das Video geht jetzt übrigens ( )

MfG
Andy
 
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  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #4
Hallo Andy,
weisst du bei welcher Ärztin oder Arzt du den Termin hast ?
Eins weiss ich, sie sind dort eigentlich sehr gründlich.
Alles gute für Euch,
Conny
 
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #5
Hallo,

Habe gerade durch Zufall gesehen das du mit dem Kater in Castrop bei Tierärzten warst.

Die Praxis am Westring (erste Quittung) taugt leider nichts....

Ich komme aus Castrop und bin beim Erhardt, konnte leider nicht sehen ob du da auch warst? Weil ich bin von ihm eigentlich sehr begeistert.

Ich hoffe sehr das euerem Kater bald geholfen werden kann!

Lg
 
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #6
Möchte dir insofern Mut machen als dass du dir mit der "Praxis am Dorney" wirklich die für mich kompetentesten TAs in DO ausgesucht hast! Ich habe hier alle Praxen durch und mit meinen jetzigen und früheren Katzen so ziemlich alles erlebt, aber glaube mir, soviel Fachwissen unter einem Dach findest du nirgendwo sonst!!! Ich drücke dir die Daumen!
 
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #7
Hier mal Bennys Röntgenbild:



Benny geht es den Umständen entsprechend gut und er frisst/trinkt halbwegs gut. Er lässt auch Urin ab und Kot in gewisser Hinsicht auch (ich habe Kot von ihm in meinem Zimmer gefunden) aber verhältnismäßig wenig. Ich habe ihn auch schon auf dem Klo gesehen beim Versuch Kot abzulassen jedoch scheint das nicht zu funktionieren.

Wie dem auch sei geht es momentan ausser das sein Bauch immer praller und runder wird. Also wenn man drüber streichelt ist der Bauch schon sehr angespannt und das macht mir sehr große Sorgen.

Wir waren dann nochmal beim behandelnden Tierarzt Lehmann welcher ihm eine Infusion + Lactose gab (damit Benny Kot ablassen kann) nachdem wir dann raus waren und fast Zuhaus fing Benny extrem an zu sabbern (worauf ich sofort umdrehte und wieder zum Tierarzt fuhr) dieser meinte dann das sei normal und würde in einer halben Std aufhören.

Zuhaus versuchte Benny dann Kot abzulassen... vergeblich. Wir haben diese Lactose für Zuhaus mitbekommen, haben uns aufgrund der Nebenwirkungen (aufgeblähter Bauch,Übelkeit,Erbrechen,Appetitlosigkeit) aber dazu entschieden ihm das nicht zu geben.

Da dies ja alles Nebenwirkungen sind die Bennys Zustand noch mehr verschlechtern würden. Wir gaben Benny nun erstmal einen Tag Ruhe von den Ganzen Tierarzt Besuchen und den damit verbundenen Stress.

Nachdem ich mit Benny nun in der Praxis am Dorney war, wissen wir im Grunde immernoch nicht was genau Benny hatt.

Erstmal wurde ein Ultraschall gemacht das hatt Benny auch soweit ganz gut über sich ergehen lassen. Dabei meinte der Tierarzt Benny hätte sehr viel Flüssigkeit im Körper und diese könnte, sofern sie nicht verschwindet im Laufe der Zeit auf Bennys Organe drücken und das würde dann unangenehm für ihm werden.

Einen Tumor sowie Tierarzt Lehmann sagte konnte dieser Tierarzt nicht erkennen, jedoch hatt eine Gewebsveränderung in Bennys Körper stattgefunden und die weiteren Organe sehen soweit lt. Tierarzt nicht verdächtig aus.

Also hatte er FIP anhand der Symptome vermutet, dazu nahm er ein Punktat aus Bennys Körper welches aber weder gelblich noch zähflüssig (wie eben bei FIP) war, sondern eher klar und ganz leicht rötlich. Des Weiteren hatt Benny in der gesamten Zeit auch kein Fiber gehabt.

Der Tierarzt machte dann einen Schnelltest welcher laut ihm auf FIP "hinweisend ist" jedoch keine 100%ige Bestätigung dafür wäre. Dazu müsste er dieses Punktat zum Labor schicken, wobei man dann nur einen erhöhten Verdacht auf FIP hatt, es aber immernoch nicht zu 100% bestimmen könnte (würde nur beim toten Tier gehen)

Er sagte wie auch immer es würde nichts an Bennys Behandlung ändern da FIP nicht heilbar sei und jetzt wissen wir wieder nicht was genau er wirklich hatt.

Diese Behandlung hatt mich auch wieder 135 Eur gekostet und zudem habe ich an dem Tag iwo auch noch 20Eur verloren Bzw. evtl beim Tierarzt zuviel bezahlt.

Ich weiss nun wirklich nicht mehr was ich machen soll, da ich auch schon fast meine komplette Miete für die Tierarzt Besuche hergegeben habe. Benny verhält sich den Umständen entsprechend soweit normal (springt,frisst,schmust und schnurrt beim schmusen, ist neugierig und miaut sofern er frisches Tatar bekommt)

Der Tierarzt meinte Benny würde NICHT leiden und ich könne ihm höchstens noch ein paar schöne Tage (evtl Wochen) machen und Benny erlösen, sofern er dann das Futtern einstellt (denn ab da an würde er leiden)

Und das alles obwohl ich immernoch nicht weiss was genau Benny nun hatt und ob es nicht doch noch eine Chance für ihn gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #8
So nachdem wir gestern nochmal mit Benny beim behandelnden Tierarzt Lehmann waren. Und ihn über die bisherigen Ereignisse rund um Bennys Gesundheit aufgeklärt haben sind wir nun total am Boden.

Wir erzählten dem Tierarzt das Benny Kot ablassen will aber nicht kann und das der Bauch immer praller wird. Das gefiel dem Tierarzt nicht und er meinte dieser Zustand sei nun grenzwertig, daraufhin fragte ich ob ein Einlauf oder halt Microklist keinen Sinn machen würde (Ich habe NICHT darauf bestanden!!!!) Dies verneinte er veranlasste die Tierarzt Helferin dennoch dazu einen Microklist zu holen.

Ich dachte das sind so kleine Dinger?! Aber das war ein Schlauch mit einem Beutel wie bei einer Infusion hinten dran (mind 250ml) Benny hatt dabei miaut und aufgeschrien, sodass ich gar nicht mehr hinschauen konnte, eigentlich wollte ich den Tierarzt sogar bitten aufzuhören (hätte ich es mal besser gemacht)

Danach bekam Benny ein Schmerzmittel ins Mäulchen und ihm wurde mit einer Spritze die Flüssigkeit aus dem Bäuchlein gezogen (halbe Nierenschale voll) lt. Tierarzt KEIN FIP. Dazu bekam er noch eine Spritze gegen Wasser.

5Minuten nach alle dem fing Benny extrem an zu erbrechen. Dabei hatte er Tränen in den Augen und schaute mich so vorwurfsvoll an, so als wenn er mich dafür hassen würde (aber ich wollte ich doch nur helfen :( )

Trotzdem schickte der Tierarzt uns nach Hause mit der Info "Wenn der Zustand sich nicht bessert, kommen Sie morgen um 15:30 zum einschläfern". Auf der Fahrt nach Hause erbrach Benny weiter und sperrte sein Mäulchen weit auf lt. meiner Mutter und grausamer Anblick.

Zuhaus dann war Benny total geschafft er erbrach weiterhin mehrmals und kotete sich selbst im liegen ein (wobei er versuchte aufs Klo zu gehen aber zu schwach war um sich zu halten)

Dann lag er teilweise recht lang nur rum und war total fertig, er reagierte auf gar nichts mehr und man dachte das er nur noch sterben möchte (was hab ich ihm da nur zugemutet)

Des Weiteren hatt er extrem viel getrunken fast schon so als wolle er sich ersäufen o_O . Gegen 21Uhr sah es dann so aus als wenn Benny seine letzten Atemzüge macht, wir saßen dann allesamt bei ihm und ich hielt sein Köpfchen.

Auch seine Atmung wurde mehr oder weniger sehr schwach und er kühlte aus, deshalb deckte ich ihn zu. (ich dachte echt es geht zuende)

Nachdem wir dann bis 4Uhr morgens bei ihm saßen und er sich in dieser Zeit ein paar mal aufgerappelt hatte, nahm ich ihn mit ins Schlafzimmer. Da lief er dann sogar ein paar mal rum aber mehr oder weniger wie ein besoffener.

Dann trank er wieder ganz viel und schlief (um 9Uhr morgens muss ich dann wohl eingeschlafen sein) er sprang irgendwann zu mir aufs Bett worauf ich wach wurde. Bis jetzt liegt er nur rum und tut eigentlich gar nichts mehr.

Ich habe meinem kleinen Freund nur helfen wollen aber durch den gestrigen Tierarzt Besuch habe ich nur das Gefühl ihn auf dem Gewissen zu haben. Klar, davor gings ihm nicht blendend wahrscheinlich wegen dem aufgeblähten Bauch aber nun ist er total K.O.

Ich hätte ihm wohl einfach ein paar schöne Tage machen sollen und abwarten sollen bis er das Fressen einstellt. Aber nun ist es zu spät ich kann nur hoffen das er es schafft, doch dazu müsste ein Wunder geschehen :(.

Wahrscheinlich wäre ich auch nicht nochmal zum Tierarzt gegangen wenn ich durch die ganzen Aufrufe (auch hier im Forum) nicht ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber gehabt hätte. Denn ich dachte wenn ich nicht zum Tierarzt gehe, hab ich nicht alles versucht, doch nun denke ich das es falsch war.

Wie dem auch sei ich bin allen die Benny und mir versucht haben zu helfen sehr dankbar. Jedoch solltet ihr euch nicht zuviel von den Meinungen anderer beeinflussen lassen, was bei mir leider der Fall war.

Dennoch vielen Dank und in diesem Sinne wünsche ich euren Katzen alles Gute und das sie bloß nicht diesen Weg wie Benny beschreiten müssen.

Er ist noch nicht tot und ich hoffe auch inständig das er es schafft, jedoch sieht es momentan nicht so aus.

MfG
Andy
 
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #9
Hallo Andy,
es ist schwer, Verantwortung für ein Handeln zu übernehmen. Und oftmals weiß man erst im Nachhinein, ob es denn klug war. Aber Deine Intention war Deinem Kater zu helfen, und nur das zählt. Wie groß die eigenen Vorwürfe gegen sich selbst gewesen wären, wenn es anders gelaufen wäre, kann man nicht sagen.
Wenn man so kämpft und so ein Leiden mit ansehen muss, dann wünscht man sich sehr, ein Fingerschnippen könnte helfen. Du hast und wirst das Beste für den Moment versuchen.
Viel Kraft.
 
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #10
Hey Andy!

Tut mir leid, was Ihr gerade durchmacht.

Wenn er nicht gekackt hat, kann sich alles hochstauen, was schließlich zu Erbrechen und natürlich Appetitlosigkeit führt. Diese kann durch Zahnprobleme natürlich auch bedingt, bzw. verschlimmert werden.

Die Blutbefunde, die Du eingestellt hast, empfinde ich als unzureichend. Bei einer Katze von 13 Jahren wäre ein geriatrisches Profil angebracht, zu dem eben Leber-, Nierenwerte, Blutzucker, Blutbild und dergleichen gehören, besonders bei so unklarem Bild.

Einen Tumor durch bloßes Tasten zu diagnostizieren - naja. Es kann ein Kotballen sein oder Haarballen im Magen, die nicht abgehen. Tumor heißt ja erstmal nur Gewebezubildung. Ultraschall und Röntgen sind da erste Mittel der Wahl, um überhaupt mal einen Überblick zu bekommen.

Und die Zähne sollten auch genau untersucht werden, resp. die Maulhöhle. Klar, daß Du keine Narkose willst, wenn Dein Schätzchen so geschwächt ist. Aber aufgrund einer derart vagen Diagnostiziererei einschläfern in Betracht zu ziehen, halte ich für übern Punkt von Seiten des Tierarzt.

Andy, meines Erachtens hast Du bisher alles richtig gemacht. Du willst wissen, was Dein Kater hat und gehst natürlich zum Tierarzt. Daß diese evtl. danebenliegen, in dem, was sie machen, dafür kannst Du nichts. Dich trifft absolut keine Schuld am Zustand Deines Katers!

Ist bei den ganzen Praxen, die Du konsultiert hast, eine dabei, zu der Du Vertrauen hast? Du könntest nochmal nen Extra-Thread machen: Dringendst guter Tierarzt in xy gesucht! Vielleicht kann Dir dann jemand einen guten empfehlen.

Bei älteren Katzen bietet es sich an, einen geriatrischen Check zu machen, Rö und US, Zähne und Maulhöhle.

250ml Flüssigkeit sind kein Mikroklist sondern ein amtlicher Einlauf. Ein Mikroklist sind in der Regel wenige ml, ein kleines Tübchen mit ner Tülle vorne dran, die in den After eingeführt wird. Dann wird das Zeug ins Pöppeschen gedrückt und in der Regel kommt zügig ne Antwort. So nen Rieseneinlauf würde ich als Tierarzt nicht einfach so machen, ohne zu wissen, wo der Hammer hängt. Wenn da was klemmt und sich die Flüssigkeit im Darm sammelt und nicht ablaufen kann - danke Tante Frieda.

Siehst Du noch irgendwelche Möglichkeiten für Dich, eine sichere Diagnose zu bekommen? 13 ist zwar ein ordentliches Alter, aber eigentlich noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Vielleicht hat er auch ne Mischung aus verschiedenen Problemen. Zähne, evtl. Zahnfleischentzündung / Zahnstein (den sieht man aber direkt), Verstopfung und daraus resultierend Übelkeit.

Du kannst ihm vielleicht Hippgläschen geben, die Fleischgläschen, die mit nem Schuß Wasser verdünnen, damit er sie aufschlabbern kann. Du kannst ihm das Futterschüsselchen etwas höher stellen, auf einen umgedrehten Kochtopf z.B., damit er gerade sitzen kann beim Schlabbern, was den Bauch entlastet. Wie sah denn sein Stuhl aus nach dem Einlauf? Was macht er gerade?

Lieben Gruß,
Sisja, die auch nen Seniorkater zuhause hat.
 
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #11
Hallo Andy,
ich habe hier öfters mitgelesen, aber bisher nicht geantwortet, weil ich keine Tipps für euch habe.

Dein Beitrag von heute hat mich aber so berührt, dass ich nun doch antworte. Es tut mir so leid, dass dein Benny so viel mitmachen muss, und dass der Tierarzt ihn heute so gequält hat. Er wollte Benny sicherlich helfen, aber trotzdem hat er den armen Kerl damit aus meiner Sicht unnötig leiden lassen.

Ich hoffe sehr, dass diese Behandlung wenigstens einen positiven Effekt hat und Benny nun doch Kot absetzen kann. Ich drücke deinem Katerchen ganz fest die Daumen, dass er es schafft und bald wieder gesund wird.

Solltest du aber erkennen, dass er sich wirklich nur noch quält und ihr ihm nicht helfen könnt, dann wünsche ich dir ganz viel Kraft um Benny bei seinem letzten Weg zu begleiten. Aber das ist hoffentlich nicht nötig.
 
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #12
Bennys Zustand ist momentan stabil würde ich sagen.
Er frisst zwar wenig aber wenigstens versucht er es. Trinken tut er auch
halbwegs genügend (wobei wir immer nochmal mit der Spritze ins Mäulchen
nachgeben). Urin lässt er auch und Kot auch aber wenig (er frisst ja
auch nicht viel).

Er liegt die meiste Zeit ziemlich erschöpft rum
und schläft sehr viel. Jedoch hatt er es gestern sogar geschafft auf
mein Bett zu springen (ich hätte nie damit gerechnet) aber er scheint
mich doch nicht für den Tierarzt Besuch zu hassen.

Nunja wir hoffen
jetzt das es besser wird und er wieder zu kräften kommt. Dann wollen wir
evtl. je nach Zustand nochmal zum Tierarzt/TK.

Jedenfalls hab ich für
meinen Teil ehrlich gesagt die Schnauze voll von den Tierarzt's. Wir waren
ingesamt bei 3TA's und bei 1TK Und wisst ihr was? Die TK wollte Benny
direkt einschläfern (obwohl es ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht so wie
jetzt ging) die Praxis am Dorney (in einem der Foren von mehreren
empfohlen bekommen) haben uns mit der Diagnose FIP nach Hause geschickt
und meinten wir können ihm nur ein paar schöne Tage machen.

In
der heutigen Zeit gibt es keine Tierarzt/TK wie in Filmen die alles für das
Tier tun. Nein die sehen nur die Euros und mehr nicht! Ausnahmen
bestätigen die Regel, mag wohl sein, doch der Großteil sieht doch nur
das Geld.

Nach dem Letzten Tierarzt Besuch bin ich nun dermaßen geschockt das mein Vertrauen für Tierarzt's erstmal im Keller ist. Ich habe fest damit gerechnet das Benny nach dem Letzten Tierarzt Besuch seine Letzten Atemzüge macht. Doch wie man sieht ist der Kleine ein großer Kämpfer.

Danke nochmal an ALLE die mir hier helfen wollten und wollen!

MfG
Andy
 
  • Kater möchte essen kann aber nicht? Beitrag #13
Hey Andy!

Wir drücken Dir und Benny die Daumen, daß es weiterhin bergauf geht. Werden so TÄ und TK´s nicht irgendwie kontrolliert? Aber offensichtlich nicht. Man hört soviel ungute Geschichten. Wir haben glücklicherweise im November nen neuen Tierarzt im Ort bekommen. Er ist Spitze, sodaß wir nicht mehr den Weg in die TK (die wirklich richtig gut ist) zurücklegen müssen, der für Leo sehr anstrengend ist. Wir fühlen uns echt gesegnet.

Die TÄ, bei der wir vorher waren, hatte ich den Eindruck, daß sie ne Geldschneiderin ist. Insgesamt o.k., aber was wir da immer gezahlt haben! Jetzt hat sie Konkurrenz, was sicher nicht verkehrt ist.

Wir waren auch bei einer Tierheilpraktikerin mit unserer vorherigen Katze. Mann, hab ich da ein Geld gelassen! Es hat zwar der Kleinen geholfen, aber mich selbst finanziell an die Grenze gebracht. Auch da werde ich mir eine Alternative suchen.

Schade, daß es in dieser Branche so viele komische Leute gibt.

Alles Liebe für Euch! Berichte bitte weiter, wie es Benny geht.
Sisja
 
Thema:

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