Also machst du mir ja doch gerade Vorwürfe? ^^
Dann sag doch nicht, dass du mich nicht gemeint hast.
Verantworten hin oder her..
Mal ehrlich! Wenn ich in eine andere Stadt ziehe; z.B. aus Arbeitsgründen; bin bereits im Besitz von Katzen die ihr ganzes Leben lang raus konnten....
Klar kann ich gucken, das die Strasse ruhig ist wo man hinzieht. Klar kann ich gucken, dass sich die Tiere langsam dran gewöhnen.
Aber niemand! Wirklich niemand setzt sich 2 Monate in seinen Garten um jede Katze zu zählen die vielleicht übers Grundstück laufen könnte. Dazu hat doch niemand Zeit... und selbst wenn man die Zeit hat, sind die Wohnsituationen nunmal begrenzt um noch schön aussortieren zu können, welches schicke Häuschen mit Umgebung nun am besten passt.
Das mag vielleicht ziehen, wenn ich mir in einem bestehenden Haushalt eine Katze zulege. Dann lebt man schon eine Weile vor Ort,kennt die Nachbarn und weiss evtl. wie viele katzen durch das Stadtviertel ziehen.
Besonders schwierig ist es bei unseren Floyd. Der verlässt zwar freiwillig niemals das Grundstück, aber er ist ein ausgesprochener Angstkater mit Hang zum Markieren. Und jedesmal wenn hier eine neue Katze auftaucht müssen wir alle Hebel in Bewegung setzen und versuchen ihm diese Angst wieder zu nehmen. Vom Markieren des ganzen Hauses mal ganz abgesehen.
Du schilderst genau beide Extreme. Du hast die Katze die andere Tiere verletzt und gleichzeitig aber auch das Sensibelchen zuhaus mit der extremen Reaktion.
Du solltest also ohne Probleme beide Seiten verstehen können inkl. den Stress für die Tiere.
Ich finds richtig, dass du deinen Kater nur noch gesicherten Freigang lässt.
Klar zoffen sich Katzen um ihr Terretorium. Vergleichbar wie Hunde mit der Rangordnung.
Wenn aber ein Tier ins krasse Extrem schlägt, ist das für mich kein normales Verhalten mehr. Hunde bekommen dann schliesslich auch ein Maulkorb und Leinenzwang wenn sie auffällig aggressiv sind.
Privat sind sie ja dennoch häufig die liebsten Tiere.
Mal ein Beispiel:
Vor wenigen Monaten wurde bei meinen Eltern eine Katze von 2 Hunden förmlich zerfetzt. Ein solches Ende gönne ich keinem Tier..
Diese Katze hat allerdings sämtliche Tiere in der Umgebung angegriffen. Egal ob Welpen, Kitten oder fremde Menschen. Die 2 Jagdhunde waren angeleint und gingen mit ihrem Herrchen auf dem Fussweg spazieren.
Nur durch Augenzeugen konnte bewiesen werden, dass dieses Tier es tatsächlich fertig gebracht hat, in zwei angeleinte Hunde zu springen und diese anzugreifen, bis es dermassen eskaliert ist.
Das ist für mich verantwortungslos!Wenn man als Halter eines Tieres weiss, dass das eigene Tier aggressiv ist und nicht handelt. Würden unsere Katzen übermässig aggressiv sein, dürften sie auch nicht mehr ohne Sicherung raus.
Abgesehen davon, hast du mit deinen Nachbarn so offen gesprochen? Oder ist das einfach nur deine Einschätzung?
Haben sie gesagt "Scheiss auf Hunde in der Gegend?"; Haben sie gesagt "Scheiss auf Katzenhasser, wird schon gut gehn?" Wenn es so ist, geb ich dir recht. Ich finde man sollte nur immer vorsichtig sein, wenn man nicht genau weiss wovon man spricht.
Schau Dich mal bsw. in einigen Gartenforen um und frag dort mal Gartenbesitzer die selbst keine Katze haben, aber mindestens 30 Katzen aus der ganzen Umgebung dulden müssen. Frag mal Leute die jeden Tag mit mindestens ein Dutzend frischer Katzenwürstchen in den Gemüsebeeten leben müssen.
Das Thema hat zwar nix mehr mit der Startthematik zu tun aber gut.
Es gibt kein Gesetz das es Katzen verbietet frei zu laufen. Gerade in den Bilderbuchgebieten für Katzen (Ländlich oder einfach nur Häusern mit grossen Gärten) ist es lt. Gesetz "hinzunehmen", da es zur Natur der Katzen gehört weiträumige Streifzüge über den eigenen Garten hinaus vorzunehmen.
Das das für passionierte Gärtner dennoch nicht immer toll ist, ist verständlich.Doch sollte sich eigentlich jeder Halter der sich deshalb im direkten Konflikt mit seinen Nachbarn befindet, sich für eine Lösung zusammensetzten.
Oder ihm eine art gut gemeinte Geste entgegenbringen.
Da sind manche Hundehalter verantwortungsloser. Denn sie wissen ganz genau wo ihre Hunde die Häufchen machen wenn sie mit ihnen raus gehen...Und nur die wenigsten sind bereit diese auch zu entfernen. Egal obs Nachbars Vorgarten; mitten auf dem Fussweg oder bei nem Besuch auf einem Spielplatz ist.
PS: Salem *.* Schöner Name ^^ Kein wunder, dass er es schafft sich rauszuzaubern
