So Ihr Lieben.
Wir müssen morgen Hector über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Er ist jetzt 18,5 Jahre alt. Seit gut 3 Jahren hat er ne SDÜ und seit einem Jahr kommt noch ne
CNI dazu. Die SDÜ haben wir zwar gut im Griff mit Medis, aber die Nieren leider nicht. Dazu kommt Arthrose. Die konnten wir auch noch gut auffangen. Nun hat er einen Tumor / eine Entzündung im Mund. Um das zu richten müsste er in Narkose (wenn es überhaupt zu richten wäre), die überlebt er aber halt nicht mehr. Außerdem ist er fast blind und wohl auch dement. Er schreit nachts ganz oft, weil er in die Küche wuselt und dann nicht mehr weiß wie er wieder ins Schlafzimmer kommt. Wir stehen fast jede Stunde auf um ihn zu holen. Licht anlassen hilft leider auch nur bedingt.
Er hat die letzten Wochen stark abgebaut und wir haben vor 10 Tagen entschieden, dass wir ihn diesen Mittwoch gehen lassen (unsere ukrainischen Gäste sind letzte Woche ausgezogen und wir wollten noch ein paar Tage mit ihm alleine genießen).
und nun frisst er seit Freitag nix mehr

er nimmt noch reconvales Tonikum und liquid Snack und Katzenmilch. Feste Nahrung verweigert er. Heute Nacht war er besonders unruhig und ich hab kaum geschlafen. Und ich frag mich grade, ob wir wirklich noch bis morgen warten sollen. Aber der
Tierarzt kann heute nicht zu uns kommen und wir müssten ihn in die Praxis bringen. Ich wünsche ihm so, dass er hier zu Hause sterben kann, ohne Stress.
Es ist so traurig und doch zeigt er deutlich, dass es für ihn Zeit ist zu gehen.


