Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ?

Diskutiere Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; na ja, wenn der alle 2 Wochen mal irgendwo markiert, heißt das ja nicht, dass ich ihm dauernd hinterherputze. Mit 7-8 Katzen und Kitten ist man...
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #21
na ja, wenn der alle 2 Wochen mal irgendwo markiert, heißt das ja nicht, dass ich ihm dauernd hinterherputze. Mit 7-8 Katzen und Kitten ist man sowieso mehr am Putzen als sonst üblich und gewisse Anpassungen an die Haltung von mehreren Katzen nimmt man sowieso vor. Ich würde z.B. nirgends Teppichboden verlegen oder Dinge aufstellen, von denen ich weiß, dass sie das nicht lange überleben. Aber so was bedenkt man schließlich auch, wenn man z.B. kleine Kinder oder Hunde hat. Als meine Kinder noch sehr klein waren, gab es Wohnungen von Bekannten, in denen ich nur gestresst war, weil da so viel schicke und zum Teil sehr teure Deko rumstand, die meine Kinder auch sehr spannend gefunden haben und ich deshalb immer aufpassen musste, dass sie die Finger davon weg lassen.

Kater markieren natürlich draußen nicht nur an die Stellen, die ich dafür okay finde. Aber da man potente Tiere nicht frei laufen lässt, sind die Nachbarn davon nicht betroffen. Das ist aber auch der Grund, warum unser Gemüsegarten abgetrennt vom Katzenbereich ist. Dann kommen wenigstens nur die Nachbarskatzen dran. .
 
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  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #22
Also, von einem Zwinger hatte ich nichts geschrieben, und ja, in meinem Büro bin ich täglich 8-10 Stunden....die Tiere könnten sich dann in ihren beiden Räumen und im Büro, das mittels einer Tür mit den Zimmern für die Katzen verbunden ist, bewegen...
Hallo,

also die Züchter die ich kenne, haben alle KEINEN einzigen eigenen Zuchtkater. Warum? Weil sehr schnell das Genpol erschöpft ist und wohin dann mit einem potenten Kater der markiert? Ausserdem sollte man sich vorher einem seriösen Verband anschliessen, dort gibt es strenge Richtlinien für die Zucht (bei Hunden ist es der VDH, bei Katzen habe ich den Namen vergessen,sorry, müsste aber zu googeln sein). Ein seriöser Züchter züchtet nur eine Rasse und diejenigen, die ich kenne, haben ihre Katzen alle bei ihnen im Haus und auch ein ausreichend großes Aussengehege. Eine Zucht verschlingt immens viel Geld, man sollte also ein gutes Geldpolster haben um dieses verwirklichen zu können. Allein, was bei manchen Rassen vorgeschrieben ist, wie Augenuntersuchungen, Blutuntersuchungen, dann die Decktaxe etc. verursacht immense Kosten. Bei den Züchtern die ich kenne, arbeitet keiner Vollzeit bzw. einer Vollzeit und einer der Ehepartner ist -wenn die Kitten noch sehr klein sind- ganztägig für sie da (Urlaub). Wohnungshaltung von Katzen kenne ich bei den Züchtern nicht, alle haben ein Haus incl. Auslaufgehege.

Die Frage ist auch, ob es noch mehr Katzen geben muss in Deutschland. Ich kann verstehen, dass man sich in eine Rasse verliebt, aber das Katzenelend ist so gross.

Alles Gute und bei einem seriösen Katzenverband bekommst Du bestimmt Antworten auf Deine Fragen.

Die Haltung in Innen-/Aussengehegen von der Du anfangs sprachst ist in den Staaten üblich, und ebenso die Haltung mehrerer Rassen.
Aber das wird in einem ganz anderen Stil gemacht als hier, dort gibt es Personal für die Tiere und eine ärztliche Versorgung von der wir nur träumen, eine Wohnungshaltung für Zuchttiere kommt dort erst sehr langsam auf.

Wer hier in grösserem Umfang züchtet oder gar mehr als eine Rasse braucht ebenfalls viel Platz, wenigstens ein Haus mit mehreren Etagen und Aussenauslauf allein um Rassenvermischung zu verhindern.
Und er braucht Hilfe zur Versorgung der Tiere, den ab einer bestimmten Anzahl Tiere hast Du weder genug Streichelhände noch genug Zeit die Würfe vernünftig aufzuziehen.

Ich spreche jetzt nicht primär dagegen, denn wenn Du 'echte' züchterische Arbeit leisten willst wirst Du in Grössen kommen die in einer Wohnung nicht mehr haltbar sind und allein sollte man eigentlich jeden Gedanken an Zucht vergessen.

Was nun das arbeiten Zuhause betrifft ist das zwar eine bessere Voraussetzung für eine Zucht als ausser Haus zu arbeiten, aber zu einer Zucht genügt nicht nur Deine Anwesenheit, dazu gehört auch viel Zeit, die Katzen wollen auch etwas von Dir haben, und die Kitten ganz besonders.
Klar gesagt ab einer gewissen Grösse ist Zucht ein Volltimejob
Und glaube mir ein Büro wirst Du sehr schnell für Katzen zur Tabuzone erklären, spätestens dann wenn Dir die ersten wichtigen Unterlagen geschrottet haben oder den Compi bedient :)


Da kann ich Dir nur 100 % Recht geben! Wer züchten möchte, muss nicht nur extrem viel Zeit haben, das Geld spielt eine Rolle und oftmals wird auch das Fachwissen unterschätzt, das man dafür haben muss. Nur Zeit undLiebe für eine Rasse zu haben, ist etwas zu wenig.
 
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  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #23
Ausserdem sollte man sich vorher einem seriösen Verband anschliessen, dort gibt es strenge Richtlinien für die Zucht (bei Hunden ist es der VDH, bei Katzen habe ich den Namen vergessen,sorry, müsste aber zu googeln sein).

in der Katzenzucht gibt es keinen Verein bzw. Verband, der vergleichbar dem VDH wäre. Es gibt auch keine Rassezuchtvereinen, die sich speziell mit einer oder mehrerer verwandter Rassen beschäftigen und eine entsprechende Zuchtordnung ausarbeiten. Die Zurchtordnungen der Katzenvereine haben Vorgaben, die in der Regel den allgemeinen Zuchtbestimmungen des VDH entsprechend und die sind mehr als großzügig. Wenn auch Zucht ohne Verein nicht möglich ist, macht kein Verein aus einem Züchter einen guten Züchter.
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #24
#gold-locke, aber wie soll der Züchter denn "züchten" und nicht vermehren, wenn er nicht mehrere Kater hält???
Und dieses 1 Kater- und- 3 Katzen - Züchten ist doch nur Vemehrung, mit einer selektiven Zucht hat das nichts zu tun, es sei denn ich bemühe mich um wechselnde Deckkater, die in mein Programm passen und tausche die Zuchttiere so aus, wie ich bessere züchte...

Und die Liebe zu den Tieren bleibt dann wo?

Es kommt eine unruhe in die Gruppe rein, dadurch das Neuzugänge öfters kommen, es besteht jedesmal die Gefahr auf Krankheiten, wenn eine neue Katze einzieht, oder ich zum Fremddecken fahre. Oder meinen Kater zum decken freigebe. Klar soll der Typ ein Rolle spielen, aber man muss nicht nach jedem Wurf, oder dem 2. Wurf die Katze austauschen.

ich kaufe lieber bei "Vermehrer" im Verein, mit 1, oder eben 2 Kater und 4 Katzen, die nicht ständig ihre Gruppe tauschen.

Sorry, aber bei aller züchterischer Sicht, kann ich dieses: man muss so und so oft die Katzen tauschen, nicht nachvollziehen. Niemand sagt das man ein Zuchtziel in 10 Jahren erreichen muss.

Damit kommen wir zu dem, was ich vorhin versucht habe zu sagen: du wirst es nie allen recht mnachen können, einer, wird immer was an deiner Zucht oder Haltung auszusetzen haben. Dementsprechend muss jeder für sich entscheiden. Aber Katzen gehören bei mir auch in die Familie, sodass sie selber wählen können, wann sie zu ihrem Menschen gehen. Das können sie nicht, wenn sie keinen Zugang zum normalen Wohnbereich haben.

lg Juli
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #25
Die Frage ist auch, ob es noch mehr Katzen geben muss in Deutschland. Ich kann verstehen, dass man sich in eine Rasse verliebt, aber das Katzenelend ist so gross.

GENAU DAS WILL ICH NICHT !!!! Falls Du das nicht aus meinen vorherigen Posts herauslesen konntest, habe ich es wahrscheinlich nicht deutlich genug geschrieben/betont. Mir geht es darum, eine Rasse, die mit viel LIEBE erzüchtet worden ist, mit viel zeitlichem und finanziellem Aufwand,diese Rasse zu erhalten und weiter (insbesondere Fellmuster und Typ) zu verbessern !!!

Worum geht es denn den Züchtern mit 2 Katzen oder 3 ? Was sind deren Ziele? Ändern, verbessern dauerhaft ernsthaft an einer Rasse zu arbeiten ist so nicht möglich.
Ich verteufele nichts, und ich finde es gut, wenn sich Menschen für Tiere interessieren, gerade in der heutigen Zeit. Aber etwas realistisch sollte man (sich) auch betrachten.
Die einzelnen verschiedenen Rassen sind doch nicht entstanden, weil jemand im Wohnzimmer die erzüchtet und deren Standart gefestigt hat, oder doch?


Bitte mich nicht falsch verstehen, ich will keinen Streit. Bin sehr froh über so eine doch sehr sachliche Diskussion...das ist in anderen Foren sicher nicht möglich.

Sorry, aber bei aller züchterischer Sicht, kann ich dieses: man muss so und so oft die Katzen tauschen, nicht nachvollziehen. Niemand sagt das man ein Zuchtziel in 10 Jahren erreichen muss.

Mir geht es darum, das man exakt dieses NICHT muss, da es eine ausreichende genetische Bandbreite in der Zucht geben soll, die exakt dies nicht erforderlich macht.
 
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  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #26
Und die Liebe zu den Tieren bleibt dann wo?

Es kommt eine unruhe in die Gruppe rein, dadurch das Neuzugänge öfters kommen, es besteht jedesmal die Gefahr auf Krankheiten, wenn eine neue Katze einzieht, oder ich zum Fremddecken fahre. Oder meinen Kater zum decken freigebe. Klar soll der Typ ein Rolle spielen, aber man muss nicht nach jedem Wurf, oder dem 2. Wurf die Katze austauschen.

ich kaufe lieber bei "Vermehrer" im Verein, mit 1, oder eben 2 Kater und 4 Katzen, die nicht ständig ihre Gruppe tauschen.

Sorry, aber bei aller züchterischer Sicht, kann ich dieses: man muss so und so oft die Katzen tauschen, nicht nachvollziehen. Niemand sagt das man ein Zuchtziel in 10 Jahren erreichen muss.

Juli, ein Zuchtziel muss man natürlich auf mehr als 10 Jahre ausrichten, und ich kenne ehrlich keinen Züchter, der das Ziel überhaupt je erreicht hat ;-)
Aber Du kennst sicher den Begriff 'Wohnzimmerzüchter' der den Züchtern gilt die wirklich nur mit 1-2 Katzen ständig die gleichen Verpaarungen machen, ein echter Beitrag zur Zucht ist das nicht.
Ich kenne einige Züchter die über lange Jahre züchterische Arbeit geleistet haben, und für sie alle stand immer an sich von Tieren trennen zu müssen, um guten Nachwuchs behalten oder neue Tiere zuführen zu können, denn unweigerlich nimmt über die Jahre der Tierbestand mehr zu als man versorgen kann.
Ich würde es auch nicht als lieblos bezeichnen wenn ein Züchter sich von Zuchttieren trennt -aus welchem Grund auch immer- solange es sich nicht um ältere Tiere handelt.
Und selbst da kann es Notwendigkeiten geben, denn nicht jede Zuchtkatze, die aus Altersgründen kastriert wird akzeptiert den Statusverlust und ist dann noch glücklich in der Gruppe.
Man sollte nicht übersehen, dass es doch einen Unterschied zwischen Zucht und Liebhaberhaltung gibt, eine Zucht kann Entscheidungen verlangen, die ein Liebhaber nicht treffen würde.
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #27
#russian, dem habe ich nichts hinzuzufügen....genau so sehe ich das....
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #28
GENAU DAS WILL ICH NICHT !!!! Falls Du das nicht aus meinen vorherigen Posts herauslesen konntest, habe ich es wahrscheinlich nicht deutlich genug geschrieben/betont. Mir geht es darum, eine Rasse, die mit viel LIEBE erzüchtet worden ist, mit viel zeitlichem und finanziellem Aufwand,diese Rasse zu erhalten und weiter (insbesondere Fellmuster und Typ) zu verbessern !!!

Hi,

ich muss jetzt auch mal fragen, meinst du die Rasse stirbt aus, wenn du nicht anfängst zu züchten? Als zuchtziel anzugeben, eine Rasse erhalten zu wollen, ist ein wenig fragwürdig für mich. Eben weil die Rasse kaum aussterben wird, wenn man selber nicht anfängt ;-) Fellmuster und Typ verbessern, ich kann dazuz nicht allzuviel sagen, ich kenne mich mit Bengalen nicht wirklich aus, aber ich denke mal, ein Großteil der Züchter die diese Rasse züchten, haben vermutlich dasselbe ziel. ;-)

@Russian
Aber Du kennst sicher den Begriff 'Wohnzimmerzüchter' der den Züchtern gilt die wirklich nur mit 1-2 Katzen ständig die gleichen Verpaarungen machen, ein echter Beitrag zur Zucht ist das nicht.
Ich kenne einige Züchter die über lange Jahre züchterische Arbeit geleistet haben, und für sie alle stand immer an sich von Tieren trennen zu müssen, um guten Nachwuchs behalten oder neue Tiere zuführen zu können, denn unweigerlich nimmt über die Jahre der Tierbestand mehr zu als man versorgen kann.
Ich würde es auch nicht als lieblos bezeichnen wenn ein Züchter sich von Zuchttieren trennt -aus welchem Grund auch immer- solange es sich nicht um ältere Tiere handelt.

ja ich kenne den Begriff Wohnzimmerzüchter, ich wäre so einer gewesen. Ich hätte mit 1 Katze und 1 Kater angefangen, und nach der 2. Verpaarung der beiden, entschieden, ob ich eine Nachzucht behalte, bzw eine 2. Zuchtkatze dazu kaufe. Was will ich denn gleich mit mehr als 3 potenten am Anfang? Wenn ich noch nicht einen wurf hatte? Null Ahnung habe von Linien, von stammis usw? Das bringt mich doch in Teufels Küche, mit sovielen Tieren anzufangen.

Natürlich kann ich nachvollziehen, das sich nicht jeder Kastrat wohlfühlt später, aber ich finde es mehr als befremdlich, wenn man schon vorher weiß, das die Zuchtkatze, nicht alt bei einem wird. Denn es geht wirklich nur noch darum, das man nicht alle behalten kann, weil es ist trockenes Kapital. Sicher, für manche Katzen ist es besser so, aber wenn ich als Züchter mal langsam machen würde, dann müsste nicht fast jede Katze, die ich gekauft hätte, irgendwann ihr Zuhause wechseln.

Ich finde es mehr als Fragwürdig, wenn ein Zuchtanfänger, schon von mehreren Katern spricht, ich habe oft genug mitbekommen wie Neuzüchter mit 8 potenten tieren angefangen haben, da gibt es für mich keinen Sinn dahinter, speziell dann, wenn ich heute schaue und die stammis sehe (inzwischen haben sie einige selber behalten). Bei so manchem Neuzüchter wird mir hundeübel, was die miteinander verpaart haben.

Zucht bedeutet sicher nicht nur Vermehren, aber Zucht bedeutet auch wissen und vieles Wissen, kommt erst mit der Zucht. Man muss nicht alles überstürzen, man kann durchaus die ersten 1-3 Jahre mit nicht mehr als 3 Tieren züchten, um zuz sehen, wie wird die eigene Nachzucht, wie entwickelt sie sich. wieviele Zuchtanfänger geben direkt was an anderer Züchter? Das sollte man gleich mal gar nicht, aus dem 1. wurf, finde ich zumindest. Ich habe über 5 Jahre für das stammbaumwissen gebraucht, was ich bis heute habe, und hätte ich das gekauft, was mir auf den ersten Blick gefallen hätte, ich hätte nur Katzen miteinander verpaart, wo man es besser lassen sollte. ;-) Ich hatte Hilfe, von langjährigen Züchtern und die fanden das gar nicht so verkehrt, das ich nur mit 1 Katze und 1 Kater anfangen wollte. Denn wieviele fangen ohne Hilfe an und kaufen mehrere Tiere ein und übernehmen sich damit?

Besonders in dem Fall hier, Katzen sollten mit dem Menschen leben, auch wenn man viel im Büro ist, die Katzen können nicht selber entscheiden, wann sie zuz ihrem Menschen zum kuscheln gehen können. Sie müssen warten, bis dieser im Büro ist. Was fehlt? Geräusche wie Kaffeemäsche, elektrische Zahnbürste, Fernseher, Radio, Wasserkocher, eventuell auch Türklingel. vor allem sollten die Katzen nicht zu ruhig aufwachsen, auch wenn es am Wohnhaus ist, es hat keine Verbindung, bzw keinen direkten, offenen Zugang zu den Menschen.

lg Juli
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #29
Hi,

ich muss jetzt auch mal fragen, meinst du die Rasse stirbt aus, wenn du nicht anfängst zu züchten? Als zuchtziel anzugeben, eine Rasse erhalten zu wollen, ist ein wenig fragwürdig für mich. Eben weil die Rasse kaum aussterben wird, wenn man selber nicht anfängt ;-) Fellmuster und Typ verbessern, ich kann dazuz nicht allzuviel sagen, ich kenne mich mit Bengalen nicht wirklich aus, aber ich denke mal, ein Großteil der Züchter die diese Rasse züchten, haben vermutlich dasselbe ziel. ;-)

Viele "Züchter" die Bengalen gezüchtet haben, haben vor allem ein Ziel gehabt: GELD !
Einfach mal zum Spass, wenn Zeit vorhanden, schau Dir doch bitte mal so 20 Kleinanzeigen zum Bengalen an, nachdem Du deren Standart gesehen/gelesen hast und dann sagst/schreibst Du mir das gleiche bestimmt nicht mehr.
(Interessant dabei auch, das nur nebenher, der mit dem Preis selbst für den Laien erkennbare Anstieg der Qualität in 98% aller Fälle)

und ein Großteil der Züchter hatte oder hat vor allem das Zuchtziel seinen Kontostand zu verbessern, aber sonst auch nix.
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #30
Viele "Züchter" die Bengalen gezüchtet haben, haben vor allem ein Ziel gehabt: GELD !
Einfach mal zum Spass, wenn Zeit vorhanden, schau Dir doch bitte mal so 20 Kleinanzeigen zum Bengalen an, nachdem Du deren Standart gesehen/gelesen hast und dann sagst/schreibst Du mir das gleiche bestimmt nicht mehr.
(Interessant dabei auch, das nur nebenher, der mit dem Preis selbst für den Laien erkennbare Anstieg der Qualität in 98% aller Fälle)

und ein Großteil der Züchter hatte oder hat vor allem das Zuchtziel seinen Kontostand zu verbessern, aber sonst auch nix.

Das mit dem Geld hast du bei jeder Rasse ;-) auch bei den Coonies. Deshalb wird die Rasse aber dennoch nicht aussterben, wenn ich nicht anfange mit züchten.

Es reicht nicht den standart sich durchzulesen und paar Katzen der Rasse anzuschauen, ich habe das nicht sofort gesehen, was große, kleine ohren sind. Was knochenstärke betrifft bei den coonies und was nicht. Ich habe es gelernt, weil mir Züchterfreunde anhand ihrer eigenen Babys den Unterschied erklärt haben und das so lange, bis ich es alleine gesehen habe. Deshalb wird mir das bei den Bengalen nichts dringen, mir nur den standart durchzulesen und schon erkenne ich da schöne, bzw weniger schöne Bengalen ;-)

und gerade deshalb finde ich es auch so wichtig, das man gut überlegt anfängt, und nicht mit mehreren potenten Katern. Wenn man jetzt mal als Beispiel nimmt, man fängt mit 4 potenten Mädels an, und 2 Katern. Die kauft man alle recht zeitnah, dann hat man den ersten Wurf und man hat nicht für alle Kitten sofort ein neues Zuhause. Was dann? Die anderen kann man auch nicht ewig auf Pille halten und den nächsten wurf hinterher, während der erste noch sein Zuhause sucht, möchte ich nicht machen. (jetzt gehe ich von mir aus, nur von mir) und die Kater permenant wegsperren würde ich auch nicht wollen, aber in der Gruppe laufen lassen, ohne Pille bei den Mädels...nun da ist das Risiko schon argh hoch, das die dir alles eindecken.

lg Juli
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #31
mir geht es nicht darum, mit dutzenden Katzen eine Zucht zu beginnen. Das sehe ich genau wie Du. Eine Zucht sollte aufgebaut werden, und da wird zum Anfang mit einer oder zwei Katzen begonnen. Der Punkt ist der, wenn ich dann in meiner Zwei-Zimmer-Plattenbau-Wohnung schon außer meiner unendlichen Liebe keinen Platz mehr habe, mir aus den Würfen die besten Jungtiere zu behalten, diese jedesmal abgeben muss...was soll daran Zucht sein?
Es geht darum, die Möglichkeit zu besitzen Tiere/Würfe behalten zu können, deren Entwicklung und gegenbenenfalls deren Einbau in die Zucht überhaupt realisieren zu können.
Anfangen würde ich genau so, wie Du es geschrieben hast. Es wird sich auch sowieso keiner drum reißen, mir seine besten Zuchttiere geben zu dürfen...:mrgreen:
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #32
Es geht darum, die Möglichkeit zu besitzen Tiere/Würfe behalten zu können, deren Entwicklung und gegenbenenfalls deren Einbau in die Zucht überhaupt realisieren zu können.
Anfangen würde ich genau so, wie Du es geschrieben hast. Es wird sich auch sowieso keiner drum reißen, mir seine besten Zuchttiere geben zu dürfen...:mrgreen:

Das wird das größte Problem werden, wenn du genau weißt, was du willst. War bei mir nicht anders, viele Katzen wollte ich nicht und die, die mir richtig gefallen haben, wo auch der Stammi passte, die waren meist vergeben. Ich kann dir sagen, als Laie war das viel einfacher sich eine Katze anzuschaffen, als wie als Züchter, wo man auf so vieles mehr achten muss. :mrgreen:

Ja, stimmt schon mit dem Platz, aber es haben eben nicht alle Züchter ein Haus und ich finde es nicht gerade fair, sämtliche Züchter als Vermehrer abzustempeln, weil wie vielleicht kein 200 qm Haus mit Freigehege haben und dadurch eben wenig Tiere. ;-) Für mich ist und war es immer wichtig zu sehen, das die Züchter die tiere lieben, das die Tiere einen Stammi haben und es ihnen sonst an nichts fehlt. Für mich als Liebhaber (aus heutiger sicht) war es besser, wenn die Eltern 4 und 6 Jahre alt waren, als 1 und 2 Jahre alt. Das fand ich schon damals und sehe es auch heute noch so. Was jetzt nicht bedeuten soll, das man mit 2 Katzen 6 Jahre dasselbe züchten soll. Abver für den Käufer, in dem Falle, der Liebhaber, vioelleicht sogar Züchter, ist es nur von Vorteil. Zumindest ich hatte bisher keinen Nachteil daran, das der Vater meiner einen Katze 5 damals war, die Mutter meines Katers 6.

lg Juli
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #33
Ich denke, was Coco hier anspricht, ist der große Konflikt in der Zucht. Ich muss mal sagen: Hut ab - für jemanden, der offensichtlich nicht mal angefangen hat zu züchten, hat sie deutlich mehr Vorstellung davon, was echte Zucht und züchterische Arbeit heißt, als viele langjährige Züchter, die ich kenne.

Sicherlich muss man relativieren, dass vieles in Theorie erst mal anders aussieht als in der Praxis.

Aber Coco sieht es schon völlig richtig (und das trifft mal defintiv nicht nur auf die Bengalen zu).
Es gibt zuviele Züchter, die in meinen Augen nur einfach Liebhaber sind, die auf höhrerem Niveau (nämlich mit Papieren) vermehren.

Wenn man dagegen "echte" Zucht betreiben will und wirklich etwas bewegen will, dann muss man an der einen oder anderen Stelle eben auch mal unbequeme Entscheidungen treffen. Und vor allem damit rechnen, dass man übel von den "Wohnzimmer"-Züchter gemobbt wird.

Coco will etwas anderes als die Züchter, die einen Wurf planen und schon bei Wurfankündigung feststellen, dass alles an Liebhaber verkauft wird. Das sind in meinen Augen reine Vermehrer-Würfe ohne Sinn und Verstand! Und sie sind überflüssig.

Fakt ist allerdings, wie Russian schon darstellte, dass diese Art von Zucht in Deutschland eher unüblich ist - und das könnte dir massive Schwierigkeiten beim Verkauf einbringen (vom Stress mit anderen Züchtern mal abgesehen).

Ich selbst habe mich für eine Art Mittelweg entschieden. Ich habe in Regel drei potente Mädchen (und nach letzten nicht so dollen Erfahrung keinen eigenen Kater mehr). Jeder Wurf ist so geplant, dass ich mir selbst etwas daraus behalten möchte (ok - klappt nicht immer, weil eben nicht das gewünscht fällt) - ich verkaufe auch in die Zucht (wobei ich mir die Züchter sehr, sehr genau aussuche). Ich habe mir über die Jahre (immerhin schon neun) eine eigenen Linie aufgebaut, von der ich glaube, dass sie sich sehen lassen kann - aber mir ist auch klar, dass ich mit der geringen Quantität in der ich arbeite niemals die Welt verändern werde.

Ich gebe auch Kastraten ab - einfach, weil man nicht alles behalten kann und weil es auch andere Menschen gibt, bei denen es meine Katzen gut haben (allerdings sind die sehr sorgfältig ausgewählt - und bis auf wenige Ausnahmen leben alle meine abgegebenen Kastraten bei Freunden). Wenn ich irgendwann nur noch immer dieselbe Verpaarungen wiederholen und niedliche Bärchen vermehren würde, die alle an Liebhaber gehen, weil ich keinen Platz mehr habe, dann würde ich aufhören ...
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #34
Wenn man dagegen "echte" Zucht betreiben will und wirklich etwas bewegen will, dann muss man an der einen oder anderen Stelle eben auch mal unbequeme Entscheidungen treffen. Und vor allem damit rechnen, dass man übel von den "Wohnzimmer"-Züchter gemobbt wird.

Coco will etwas anderes als die Züchter, die einen Wurf planen und schon bei Wurfankündigung feststellen, dass alles an Liebhaber verkauft wird. Das sind in meinen Augen reine Vermehrer-Würfe ohne Sinn und Verstand! Und sie sind überflüssig.



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Hi Nic,

naja, also erst einmal, wird man nie mit allen Züchtern gut Freund sein, es werden immer genügend vorhanden sein, die was gegen dich haben. (und es offiziell nicht zugeben) Dann musste ich etwas schmunzeln, von Wohnzimmerzüchtern gemobbt? Hier in dem Forum ist mir eher aufgefallen, das jeder als Vermehrer betitelt wird, wenn er es nicht so machen will, wie die meisten meinen, es ist richtig. Du sagst ja selber, Wohnzimmerzüchter sind überflüssig. ;-) Ich denke aber, das ist dennoch jedem selbst überlassen, wie, oder besser gesagt, in welchem ausmaß er züchtet. Wenn jemand also meint, mit 5 oder 8 potenten Tieren anfangen zu müssen, dann kann er das ja. Nur wie gesagt, mir stellt sich die Frage wie lange das gut geht. Wenn jemand also mit 2 tierenb anfängt und es dabei für lange Zeit bvelässt, ist er für mich kein Vermehrer. Dasselbe Wort in dem Fall zu benutzen, wie für all diejenigen die auf dem Rücken der Tiere Geld machen (Schwarzzüchter, ohne Gesundheitsvorsorge) finde ich schon mehr als heftig.

Wieso ist eigentlich ein wurf, bei dem alles an Liebhaber geht, aber ich mir selber eine Nachzucht behalte, ohne sinn und Verstand? Für dich vielleicht schon, für mich aber nicht. ;-)

lg Juli
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #35
Du sagst ja selber, Wohnzimmerzüchter sind überflüssig. ;-) Ich denke aber, das ist dennoch jedem selbst überlassen, wie, oder besser gesagt, in welchem ausmaß er züchtet.

Klar - ist ein freies Land :mrgreen: ... aber deshalb darf ich das doch überflüssig finden, oder?

Wenn jemand also meint, mit 5 oder 8 potenten Tieren anfangen zu müssen, dann kann er das ja.

Aber das sehe ich ganz genauso wie du - das ist in der Regel hirnrissig - und geht tatsächlich meist nicht lange gut.

Wenn jemand also mit 2 tierenb anfängt und es dabei für lange Zeit bvelässt, ist er für mich kein Vermehrer.

Hier haben wir uns vielleicht falsch verstanden ... ich mache es nicht an der Zahl der Katzen fest (ich habe ja selbst nicht allzuviele) - sondern immer daran, was dahinter steht!

Dasselbe Wort in dem Fall zu benutzen, wie für all diejenigen die auf dem Rücken der Tiere Geld machen (Schwarzzüchter, ohne Gesundheitsvorsorge) finde ich schon mehr als heftig.

Deshalb sagte ich ja: Vermehrer auf höherem Niveau ... aber die bloße Mitgliedschaft in einem Verein - DAS macht für mich noch keinen seriösen Züchter.

Wieso ist eigentlich ein wurf, bei dem alles an Liebhaber geht, aber ich mir selber eine Nachzucht behalte, ohne sinn und Verstand? Für dich vielleicht schon, für mich aber nicht. ;-)

Vielleicht habe ich mich auch hier undeutlich ausgedrückt: ich meinte Würfe, die komplett an Liebhaber gehen sollen. Die also überhaupt nicht mit der Absicht geplant werden, etwas zu behalten! Die sind überflüssig!

Wenn man selbst etwas behält und damit weitermacht, hat es ja einen Sinn!

Grüße,
Nic
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #36
#Westpark-Nic, Du hast genau das oder besser gesagt, die Passagen angesprochen, die mir am Herzen liegen.
Ich kann mir nicht vorstellen, das es in D keine Züchter/Zuchten gibt, die es genauso sehen, und eine Rasse nicht nur züchten, um die Jungtiere dann alle abzugeben. Ok, kann man machen, wäre mir zu wenig und hat genau den Schein von "Vermehrer", oder mir erklärt jemand den Sinn darin.
Ich denke schon das es auch hierzulande Züchter gibt, die Rassen weiter bzw. vorwärts bringen wollen und dies nicht dauerhaft im Wohnzimmer können. Aber wahrscheinlich werden diese sich hier nicht äußern, da sie dann Probleme damit bekommen könnten, die Tiere, die für eine Weiterzucht nicht benötigt werden, abzugeben.
Wie kann jemand, der z.B. mit zwei Katzen ohne Kater züchtet, alle Jungtiere abgibt, jemals seine Rasse verbessern?
Ich werde meine Pläne und Absichten genau mit dem Amtsveterinär absprechen, dieser ist hier Aufgrund der anderen gehaltenen Tiere sowieso ab und an zugegen und kennt die Verhältnisse. Er kann mir dazu evtl. noch gesetzliche Gegebenheiten darlegen.
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #37
@Russian


ja ich kenne den Begriff Wohnzimmerzüchter, ich wäre so einer gewesen. Ich hätte mit 1 Katze und 1 Kater angefangen, und nach der 2. Verpaarung der beiden, entschieden, ob ich eine Nachzucht behalte, bzw eine 2. Zuchtkatze dazu kaufe. Was will ich denn gleich mit mehr als 3 potenten am Anfang? Wenn ich noch nicht einen wurf hatte? Null Ahnung habe von Linien, von stammis usw? Das bringt mich doch in Teufels Küche, mit sovielen Tieren anzufangen.
ich hábe auch nicht gemeint, dass man gleich mit mehreren Zuchtkatzen anfängt, aber wenn Du züchterische Arbeit leisten willst werden es mehrere werden, anders geht das nicht.
Ich würde auch als Jungzüchter nie gleich mit einem eigenen Kater beginnen, aber wenn der dann kommt braucht er genug Mädchen oder Fremddeckungen.

Natürlich kann ich nachvollziehen, das sich nicht jeder Kastrat wohlfühlt später, aber ich finde es mehr als befremdlich, wenn man schon vorher weiß, das die Zuchtkatze, nicht alt bei einem wird.
Das sollte man natürlich nicht gleich voraussetzen, aber ein potenter Kater bleibt sehr selten lange, denn irgendwann wird er markieren, und ich fände es schlimmer ihn dann zu separieren.
Was die Katzen betrifft, denke einmal an die Tiere, die sich aus unterschiedlichen Gründen als nicht zuchttauglich herausstellen, das kann jedem Züchter passieren und er kann sie nicht alle als Kastraten behalten.
Man muss nicht alles überstürzen, man kann durchaus die ersten 1-3 Jahre mit nicht mehr als 3 Tieren züchten....
Überstürzen muss man nichts, aber wissen sollte man welchen Weg man als Züchter gehen will, und deshalb finde ich Cocos Fragen hier recht vernünftig.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #38
Also zu der Sache "Katzen abgeben" will ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Ich denke, zu sagen, dass ein Züchter nicht richtig handelt, wenn er Kastraten abgibt, ist einfach nicht richtig. Die Katzen gewöhnen sich so schnell an ein neues Zuhause, weil sie beim Züchter ja eine gute Sozialisierung genossen haben, dass es ihnen wahrscheinlich viiiel weniger ausmach ihr Heim zu wechseln als uns Menschen. Wenn ein Züchter sich nun überlegt, dass ein süßes Kätzchen toll für seine Zucht wäre, es zwei bis vier Würfe bekommen lässt (dann ist die Katze ja meistens schon eine ganze Zeit beim Züchter) und sie dann aber kastrieren lässt und meinetwegen mit einem ihrer Kitten oder einfach so in ein Zuhause mit anderen Katzen vermittelt sehe ich darin überhaupt kein Problem. Auch ein Züchter hat seine Herzkatzen, die er niemals abgeben würde. Aber er hat sicher auch Katzen, die er eher abgeben würde, was natürlich nicht heißt, dass sie weniger geliebt werden.
Wenn keine Kastraten abgegeben werden, dann wird auch sicher nach einiger Zeit die Harmonie in der Gruppe stark zu leiden haben. Ich denke, eine Gruppe aus 5 Katzen lebt entspannter und mit weniger Streitereien als eine Gruppe von 15 oder 25 Katzen (das kann nach langjähriger Zucht ja durchaus zusammenkommen).
Ich züchte selber nicht, aber ich habe mich jetzt schon seit längerem damit beschäftigt und einen guten Eindruck bekommen. Wenn man nichts abgibt, dann funktioniert es irgendwann einfach nicht mehr ;-)
 
  • Halten alle Züchter Ihre Tiere in der Wohnung ? Beitrag #39
@WestparkNic
ich denke wir haben uns da wirklich missverstanden, im Grund sind wir so ziemlich derselben Meinung.

ich hábe auch nicht gemeint, dass man gleich mit mehreren Zuchtkatzen anfängt, aber wenn Du züchterische Arbeit leisten willst werden es mehrere werden, anders geht das nicht.
Ich würde auch als Jungzüchter nie gleich mit einem eigenen Kater beginnen, aber wenn der dann kommt braucht er genug Mädchen oder Fremddeckungen.
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Wer sagt denn, das der Kater dann fremddeckungen braucht? Meiner war fast 2 Jahre alt als mein Mädchen einzog und hatte gar keine zum decken. Er hat bis dahin nicht markiert, was nicht zuletzt daran lag, das er kein rolliges Mädchen vor sich hatte. Hätte ich ihn zum Fremddecken freigegeben, hätte er sicherlich angefangen zu markieren. ;-) Ich hätte ihn nicht freigegeben zum fremddecken, auch wenn ich vorerst nur das 1 Mädchen gehabt hätte.
Das sollte man natürlich nicht gleich voraussetzen, aber ein potenter Kater bleibt sehr selten lange, denn irgendwann wird er markieren, und ich fände es schlimmer ihn dann zu separieren.

nun der Vater meiner Britin lebte immer noch bei denen als er 15 Jahre alt war, dann als Kastrat. (so war der stand als ich die Züchter das letzte mal auf show gesehen habe) Der Vater von Tessa lebt auch jetzt noch, soweit ich weiß, potent bei der Züchterin, mit 8 Jahren und auch durchaus in der Gruppe. Das sind auch nicht die einzigsten die ich kenne, mit potenten Katern die älter als 2 /3 Jahre sind. Sicher separieren würde ich auch nicht wollen, aber mal ehrlich, was bringt mir das separieren, wenn ich ein problem mit dem markieren habe? Es riecht so oder so. Ob ich den Kater nun extra setze, macht da keinen Unterschied, ich habe das geputze nur nicht direkt im Wohnraum. Finde ich jetzt zumindest, separieren macht nur Sinn, wenn er nicht alle gleichzeitig eindecken soll, aber wegen dem markieren würde es für mich, keinen Unterschied machen.

Also ich selber würde mit einem eigenen Kater anfangen, muss aber auch zugeben, ich bin mir bewußt, das man potente Kater riecht in der whg. Hat man auch bei meinem, obwohl er nicht markiert hat. Also ich könnte jetzt nicht sagen, es hätte nie gerochen damals. Nicht schlimm, aber ich habe es gerochen, wenn ioch von Arbeit kam und es waren die Fenster geschlossen. Es war, wenn auch nur ein leichter, Geruch von potentem Kater.

Ja ich weiß das es jedem Züchter passieren kann, das Katzen nicht für die Zucht geeignet sind, weswegen auch immer. Sicher kann man nicht alle behalten, aber ein Züchter der gar keinen Kastraten hat und alle abgibt? Das kann ich nicht nachvollziehen. Oder Sätze wie: Manchmal fühlen sich Katzen nicht wohl als Kastrat in Verbindung mit noch potente Katzen auf der Seite, wo dazu steht: sie wird in 1 Monat kastriert und sucht dann ein neues Zuhause. :roll: ich glaube nicht das die Katze schon vorher weiß, ob sie sich als kastrat da noch wohl fühlt, oder nicht.

wie gesagt, ich sehe es grundsätzlich, denke ich, nicht anders als ihr. Ich glaube nur, wir drücken uns unterschiedlich aus :-D

lg Juli
 
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