Hallo ihr Lieben! Tut mir leid fürs lange weg sein, aber die letzten Wochen gabs viel zu tun, ich stehe ja allein hier vor Ort und da fehlt mir oft dann die Geduld mich noch ans Forum zu setzen.....sorry! Ich gelobe Besserung. Ich habe viel erlebt, positives aber auch sehr viel negatives. Dann kümmer ich mich derzeit wann immer es geht um ein Kätzchen die mir in der Zeit jetzt ganz doll ans Herz gewachsen ist und die einem sofort an die Katzenseele geht wenn man sie kennenlernt.....das Muckelchen. Dazu aber später mehr, denn für Mucki (so nenne ich sie immer) brauche ich auch dringend eure Hilfe.
Ich versuche von den wichtigsten Ereignissen ne kurze knappe Zusammenfassung zu schreiben und lasse alles andere mal weg weil es sonst zu lang wird.....
Purzel gehts prima. Wir sind ja inzwischen dicke Freunde geworden und schmusen und spielen immer ganz viel wenn das Wetter mal nicht so mies ist und er vorbeikommt. Leider sehe ich ihn momentan sehr wenig weil es regnet. Ich sage ihm auch immer das er gut auf sich aufpassen soll.....
Zu Frieda/Emely: trotzdem sie die tollsten Dosis hat die man sich denken kann und auch alle Zeit der Welt, mag sie sich nicht so richtig ans Familienleben gewöhnen. Sie jammert nicht oder so, sie ist halt einfach nur immer im Bad. Es war ja erst vor kurzem soweit das sie in die ganze Wohnung darf aber wenn jemand da ist bleibt sie im Bad. Nachts scheint sie rumzulaufen. Sie hat einfach noch große Angst. Es wurde lange mit Zylkene probiert, und dann habe ich ihr Bachblüten anmischen lassen um eine Besserung zu erzielen, aber die Fortschritte sind laut Dosi eher minimal bis gar nicht. Selbst mit Taskali hat die Dosi schon telefoniert um sich Tips zu holen wie man es Emely erleichtern könnte. Wenn die Situation dauerhaft so bleibt dann muss man sehen was man macht.....Das Auge jedenfalls ist gut verheilt. Ich wüsche mir so das Emily sich dort noch einlebt und im Sommer mit auf dem Balkon liegt.
Hier ein Bild von ihr im Bad (ich hoffe es ist ok das ich das einstelle, aber man sieht ja nichts weiter....):
Zu den 6 Gartenkatzen: Im Sept. gabs einen Hilferuf von einer Frau in deren Kleingartenanlage ne verwahrloste Miez mit 5 Babys aufgetaucht ist. Die sollten alle da weg und das O-Amt wollte wieder mal nichts machen. Sie wollte sie aber füttern bis die kleinen alt genug waren zum abgeben und war ja sowieso im Sommer fast den ganzen Tag in dem Kleingarten. Kurz und gut, die Frau hat das prima gemacht, alle recht gut an die Menschenhand gewöhnt und für drei Babys sogar selbst einen Platz gefunden. Ich habe so etwas vorher noch gesehen, 5 Katzenmädchen und alles
Schildpatt! Zwei der Minis durfte ich auf eine weiter entfernte PS bringen. Das war auch Zeit denn eins hatte schon ein Matschauge und auf der PS waren sie leider am zweiten Tag sehr krank und mussten in die Klinik. Sicher ist durch das einfangen und die lange Fahrt irgendwas hochgekocht was die in sich hatten. Aber sie haben es geschafft und ich bin so dankbar dafür. Für die Mama hatten wir es so arrangiert das wir ihr nicht alle 5 mit einmal weggenommen haben, sondern nach und nach. Dann sollte sie kastriert werden und ich sollte eigentlich auch für sie einen Platz finden weil die Frau im Winter dort nicht hingehen wollte. Und ohne Unterschlupf wäre es für die Katze ja auch ne Katastrophe dort, und sie wäre sicher fortgelaufen. Mit nach Hause nehmen wollte die Frau die Katze leider nicht, obwohl sie optimale Bedingungen hätte, sogar mit Freigang.....Neulich habe ich mich erkundigt ob nach der Kastra immer noch alles gut läuft mit Mamakatze und das es Zeit wird sie irgendwo unter zu bringen. Sie war in der Zwischenzeit auch schon zur Schmusekatze mutiert. Sie heißt jetzt Kitty. Jedenfalls darf Kitty zwar immer noch nicht mit zu der Frau nach Hause, aber dafür hat sie eine Katzenklappe eingebaut bekommen in der Gartenlaube und darf mittels Chip dort ein und aus gehen wie sie mag. Und man weiß ja nie was noch so alles kommt wenn es erst schneit......ich glaube Kitty darf bestimmt bald mit in die Wohnung ziehen, und falls doch nicht ist das doch auch ne tolle Lösung. Abgeben möchte die Frau sie jedenfalls nicht mehr. Dafür das sie mit Katzen nix am Hut hatte ist das doch toll.
Hier Fotos:
Zum Glückskätzchen-Findelkind: Im Okt. ruft mich eine Bekannte an, das ältere Leute bei ihr im Laden waren und erzählt haben das sie ein Minikätzchen gefunden haben, ganz allein zwischen zwei Ortschaften. Die Frau hat es mitgenommen weil es ihr leid tat, aber behalten ging nicht. Ob ich nen Platz hätte....ansonsten würden sie es zum O-Amt bringen und von da dann ins Tierheim. Erst dachte ich "ok da hältst dich schön raus, erstens kannste nicht zaubern innerhalb von einem Tag und zweitens hat offensichtlich das O-Amt mal seine Aufgabe wahr genommen". Aber weil ich ja das
Tierheim kenne, ließ es mir keine Ruhe. Ich wusste das Kätzchen würde vermutlich dort sehr krank werden oder noch schlimmeres. Ich also hin zu den Leuten und Foto gemacht. Das kleine Glückskätzchen hat mich sofort verzaubert und es war noch sooo klein, ca. 4-5 Wochen alt. Sie brauchte dringend was zum ankuscheln, das hat man gleich gemerkt. Bei FB sofort um Hilfe geschrien und ich hatte ein riesen Glück, das Minikätzchen durfte zu Susanne ziehen, die PS der
Tierheim Schweinfurt ist. Die erste Nacht hat das Kätzchen bei Ulli verbracht, und die hat es am nächsten Tag zu Susanne gebracht. Ulli war auch sofort schwer verliebt in die Kleine. Sie wurde bei Susanne auf den Namen Alice getauft.
Foto von Alice, noch bei den Leuten die sie fanden:
Zur Dogge Duke: nur kurz und knapp. Duke war ein Doggenrüde aus schlechter Haltung (siehe Hundeforum-Tiervermittlung). Ein Bekannter von mir hat ihn dort rausgeholt, wir sind erstmal zum Tierarzt weil Duke ein schlimmes Bein und schlimme Augen hatte. Nachdem Duke sich etwas erholt und eingewöhnt hatte versuchten wir die Vermittlung. Duke war und ist ein ganz toller Hund und super brav. Nachdem ich Duke inseriert hatte meldete sich nach 15 Minuten ein Pärchen, und das war sofort ein Volltreffer! Duke lebt nun in der Nähe von Gießen und hat ein Traumzuhause.
Foto von Duke, auf PS:
Zwischendrin, nur kurz erwähnt, hatte ich noch eine Schlange vermittelt, eine Boa Constrictor. Das war Glück, die lebt jetzt gleich hier nicht weit weg von mir um die Ecke.
Dann habe ich vor ein paar Wochen noch mit einer Bekannten die extra weit gefahren war, auf einer Raststätte drei Katzen eingefangen. Direkt neben der Autobahn. Ich wusste nur von einem kleinen Kätzchen, aber dann waren es drei, zwei Kleine und deren Mama. Da kann ich nicht zu sehr ins Detail gehen weil ich da ne Anzeige bekommen soll, obwohl ich vorher Kontakt mit
Tierheim und O-Amt hatte. Ist ne lange Geschichte und ich habe da auch keine Fotos. Den Katzen gehts gut, sie sind auf einer tollen PS die sich mit scheuen auskennt und sich große Mühe gibt.
Zu Muckel: nun zu meinem Herzkätzchen Muckel. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen aus Datenschutzgründen. Muckel ist ca. 1 Jahr alt und behindert. Sie ist vermutlich ein Inzuchtopfer und wiegt gerade mal 2,5 kg. Sie hat ein behindertes Pfötchen mit dem sie aber gut zurecht kommt, hatte einen gebrochenen Schwanz (man merkt es nur beim anfassen) und legt auch den Schwanz immer längs über den Rücken, nicht wie eine normale Katze also. Muckel ist körperlich zurückgeblieben und anscheinend auch geistig etwas. Als ich sie das erste mal zu Gesicht bekam hätte ich heulen können weil sie so bedauernswert aussah. Muckel sieht aus wie eine 6 Monate alte Katze und benimmt sich sehr eigenartig. Sie sollte bei der Abgabe im
Tierheim aufgrund ihrer Behinderung am Pfötchen eingeschläfert werden. Das wurde GsD verhindert. Muckel lebt derzeit bei einem Bekannten von mir den ich über FB wiedergetroffen habe. Dort hatte sie sich viele Monate nur versteckt, und zwar unter der Küchenzeile die ja auch vorne durch eine Blende zu ist. Man meinte es gut und wollte Muckel nicht bedrängen da sie sehr ängstlich ist und es anscheinend mit Männern auch nicht wirklich so hat. Frauen liegen ihr mehr. Die vorhandene Zeit gibt es auch nicht her sich intensiv um Muckel zu kümmern, so wie sie es bräuchte. Sie sollte selbst entscheiden wann sie rauskommen mag und wann nicht, und den Zeitpunkt alleine bestimmen. Sonst sehr lobenswert, aber wie sich rausstellte in diesem Fall ein Fehler! Muckel passt auch nicht zu den dort vorhandenen zwei anderen Katzen, sie wird gemobbt wann immer es geht, jedenfalls von einem Kater, mit der anderen gehts einigermaßen. Das waren bis ich es selbst sah nur Erzählungen. Wir vereinbarten das ich Fotos mache und ich versuche für Muckel einen tollen Einzelplatz zu finden, oder zumindest mit nur noch einer sehr sozialen Katzendame. Für Muckel wäre das besser so, und nur das zählt. Er liebt sie sehr aber dort ist es für Muckel nicht richtig wegen der mangelnden Zeit und den anderen Katzen. Mein Bekannter hatte den Zugang um unter die Küche zu kommen dicht gemacht, sonst hätte sie sich ja nicht blicken lassen. Als ich sie sah....ich kanns nicht beschreiben, sie tat mir einfach nur leid.
Hier das erste Foto was ich von ihr machen konnte, da kannte sie mich aber schon ein paar Tage:
Wie ihr mich alle kennt habe ich mich natürlich intensiv mit ihr beschäftigt. Dabei stellte ich fest das sie Ohrmilben hatte, und auch fürchterlich aus dem Maul stank. Als es mir gelang ihr ins Maul zu schauen dachte ich mich trifft der Schlag.....das ganze ZF hochgradig entzündet und schon Wucherungen ohne Ende, der Gestank war kaum zum aushalten. Was das meist bedeutet wusste ich ja und mein erster Gedanke war.... wer das bezahlen soll....?! Ich dachte auch an
Leukose oder
FiV, tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf. Weder mein Bekannter hat das Geld für sowas, noch ich. Trotzdem musste Muckel dringend zum Arzt. Erstmal gab ich ihr Metacam und was gegen die Ohrmilben. Ich kratzte alles zusammen was ich noch locker machen konnte und er auch, und ab zu einer TÄ die ich nicht kannte. Dort bekam Muckel natürlich erstmal AB und Cortison als Depot. Weil ich wissen wollte ob sie
FiV oder
Leukose hat nahm man ihr noch Blut ab und schickte es ins Labor. Vom Zähne ziehen wollte man dort aber nichts wissen, sie sollte den Rest ihres Lebens alle 4 Wochen eine Cortisonspritze bekommen. Das fand ich nicht so optimal weil Muckel sowieso ein schlechtes Immunsystem hat (sie war sehr krank als Kitten und ein toller
Tierarzt impfte sie mitten in den Schnupfen rein, sie wäre fast daran gestorben). Sie ist auch noch nicht kastriert weil sie immer irgendwie krank war.
Der Bluttest ergab das sie negativ ist. Ab dem
Tierarzt Besuch konnte man zugucken wie es ihr besser ging, das ZF sah viel besser aus und sie versteckte sich nicht mehr. Ich brachte ihr ein Körbchen mit und das hat sie gleich als ihre Festung auserkohren. Leider lag sie ab da nur noch in dem Korb und stand nur zum fressen und Geschäft machen auf. Sie liebte es aber dort drin gestreichelt und bespaßt zu werden, nur rauskommen mochte sie nicht. Weil ich sehr oft hinfuhr und es noch tue (leider ist es nicht gerade um die Ecke) und dort stundenlang verbringe, dachte ich auch Muckels Unsauberkeit in den Griff zu kriegen (das kommt nämlich auch noch dazu). Ich stellte fest das diese Katze eine Todesangst vor dem Katzenklo hat und sich mit allem was sie zuzusetzen hat wehrt wenn man sie da rein setzen will. Ich habe sowas noch nie gesehen. Nun haben wir es schon so weit geschafft das sie wenigstens auf Küchenpapier pullert, welches in einer Kloschale unter einer Treppenstufe liegt. Sie merkt beim runtersteigen quasi gar nicht das sie in das Klo einsteigt. Leider kackt sie noch immer ins Bad. Sonst hätte ich Muckel nämlich schon lange zu mir geholt um mich besser und öfter mit ihr beschäftigen zu können. Aber ich habe Teppichboden überall und das kriege ich nie wieder raus, mein Vermieter tötet mich. Dort wo sie lebt ist Laminat und Fliesen, da kann man das wegwischen. Mein Bekannter hat da auch eine Engelsgeduld muss ich sagen, er hat noch nie mit ihr geschimpft, auch nicht wo sie noch überall hin gepullert hat. So wie es jetzt noch ist, kann man ja an eine Vermittlung gar nicht denken, das wäre ja ein 6er im Lotto da was gutes zu finden.
Als das Cortison nachlies entschied ich mich hier zu einer TÄ zu gehen um eine andere Meinung zu bekommen wegen dem ZF. Muckel bekam nun erstmal wieder Metacam und ihre Ohren werden immer noch behandelt. Die TÄ wollte uns in die Klinik schicken um ihr alle Zähne mit einmal ziehen zu lassen, das wollte sie selbst nicht machen. Mir war aber Angst und Bange denn ich hatte Bedenken das Muckel diese Prozedur nicht überleben wird. Aber ein Leben lang Cortison ist doch auch keine Lösung. Außerdem waren da wieder die Kosten, wir hatten beide kein Geld mehr. Ich telefonierte mit Ulli und die hat mir paar Tips gegeben und bestätigte mich eigentlich in meinen Gedanken das es besser wäre mit den Backenzähnen anzufangen und dann erstmal zu gucken wie es wird. Alle guten Dinge sind 3 und ich ging noch mal mit ihr zu meinem
Tierarzt hier und wollte wissen was er machen würde. Er schlug das gleiche vor, erstmal "nur" alles raus was unbedingt raus muss, und dann weiter sehen. Leider war das bisher noch nicht möglich weil ihr ZF so furchtbar schlimm aussieht das es bei der OP zu heftig bluten würde. Sie bekommt seit zwei Wochen AB und Spritzen um die Entzündung einzudämmen.
Muckel macht in ihrem Verhalten Fortschritte und ich habe sie sogar schon mehrfach spielen sehen jetzt und sie lag schon paarmal auf dem Kratzbaum. Sie braucht noch lange und wird sicher nie ne normale Katze werden aber sie ist was ganz besonderes und so lange sie Fortschritte macht, dann lohnt es sich doch auch oder?! Mein Muckelchen kann schnurren wie ein Weltmeister und wenn man ihr die Hand vor die Nase hält dann köpfelt sie was das Zeug hält. Klar ist sie noch sehr verstört und alles und wenn man sie hochnimmt dann zittert sie am ganzen Leib, erschrickt sich ganz oft, aber beim richtigen Menschen wird das alles werden, da bin ich mir sicher. Man muss sie sich vorstellen wie ein kleines behindertes Kind. Ihr glaubt nicht wie gerne ich sie zu mir nehmen würde, auch wenn das gegen meine Prinzipien ist, sie hat mein Herz erobert. Nur bei meinen Grazien hätte sie es auch nicht leicht. Sie braucht keine anderen Katzen, nur eine Menschenfrau (keine Kinder) mit viel Liebe und Zeit und ne kleine kuschelige Wohnung. Mein Bekannter hat nicht so einen Zugang zu Muckel wie ich (er hat auch nicht so ne Katzenmacke, sie haben alles was sie unbedingt brauchen, aber eben auch nur das), sie vertraut mir, wenn ich komme bringe ich Leckerli mit oder Miamor Feine Filets ( da freue ich mich wie es den Katzen schmeckt, vor allem wenn Muckel schön frisst ), dann spreche ich sie an in Babysprache "hallo meeeeeiiin Muuuucki" und dann schmeißt sie sich im Körbchen auf den Rücken und fängt an zu schnurren und kriegt sich nicht mehr ein....
Fotos von Muckel vor ein paar Tagen:
Der OP Termin ist für nächsten Mittwoch angesetzt, aber wird erst morgens entschieden ob es gemacht werden kann oder doch noch warten.
Dafür brauche ich wieder einmal eure Hilfe, ich weiß bisher noch nicht wie ich das bezahlen soll. Bisher habe ich schon 150 Euro bei den TÄ gelassen und ich habe keinen Spielraum mehr. Ich brauche euch um weiter machen zu können! Ich weiß auch die Höhe der Kosten noch nicht weil man nicht vorher sagen kann wie viele Zähne raus müssen. Die Kastra spielt ja auch noch ne Rolle, aber da weiß ich auch noch nicht wann das stattfinden kann.
Kann mir bitte wer helfen...damit ich Muckel helfen kann???