Das sind keine
Siam
… und wenn ich nun eine bestimmte Katzenrasse haben möchte? Woran erkenne ich einen seriösen Züchter?
Auf jeden Fall muss das Rassetier einen Stammbaum haben.
Es gilt: Kein eigener Stammbaum – offiziell keine Rassekatze.
Zuchtkatzen werden erst mit 12 Wochen und geimpft abgegeben, denn das ist das Alter, in der eine Katze frühestens sozialisiert ist. Außerdem wachsen die Kitten bei einem guten Züchter in einem familiären und gepflegtem Umfeld auf.
Ein seriöser Züchter ist einem Verein angehörig. Die Elterntiere sind geschallt auf
HCM (
HCM ist die häufigste Erbkrankheit bei Katzen, hier ist der Herzmuskel ganz oder zum Teil verdickt) und
PKD (Bei
PKD bilden sich Zysten an der Niere, das kann zum Nierenversagen und somit zum Tod führen. Auch
PKD ist eine Erbkrankheit)
Auch sollte das Kitten ein Geundheitszeugnis haben, welches nicht älter als 24 Stunden sein sollte.
Die Elterntiere haben einen Stammbaum, aber das Kitten nicht? Finger weg! Denn ein seriöser Züchter bekommt IMMER auch für die Kitten Stammbäume – es sei denn, er hat etwas zu vertuschen.
Natürlich sind Zuchttiere teuer. Dafür hat man aber die Sicherheit, gesund und gut sozialisierte Tiere zu haben.
Wer das Geld nicht hat, kann sich gern im Tierheim umsehen, nach Katzen, die der Wunschrasse ähnlich sehen – aber bitte niemals eine vermeindliche Rassekatze ohne Papiere kaufen. Wie o.g. ist diese dann keine, und die Wahrscheinlichkeit immenser Tierarztkosten ist deutlich (!!) höher, als bei Tieren von seriösen Züchtern.
Dazu kommen die Elterntiere. Beim seriösen Züchter kann man sicher sein, dass diese gesund sind.
Jeder, der seine Katze im Tierschutz oder bei einem seriösen Züchter kauft, hilft damit ein ganz großes Stück, das Katzenelend in Deutschland zu minimieren. Denn nur so kann man verhindern, dass Menschen aus Geldgier oder anderen Beweggründen ihre Tiere vermehren. Es leiden viel zu viele Katzen wegen eben diesen Menschen.