Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze"

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Julia-kittykat27

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Liebe Katzenfreunde, ich brauche DRINGEND!! mal einen Rat von jemanden der sich gut mit Katzen und deren Verhalten auskennt. Ich bin mit meinem Latein wirklich am Ende und mit den Nerven mittlerweile auch! :(

Kurz zur Vorgeschichte :

Lilli ist eine 8 jährige, zierliche, sterilisierte Hauskatze. Ich bin die dritte Besitzerin und habe sie seit 2008 in meiner Pflege/ Obhut.

Lilli lebte davor vier Jahre bei Ihrem Erstbestitzer.

Leider habe ich den nie kennengelernt. Aus beruflichen Gründen musste dieser umziehen und konnte Lilli nicht in die neue Wohnung mitnehmen. Daraufhin hat meine Mutter sie -aus Mitleid- aufgenommen, da sie eine große Wohnung hat und bereits zwei Katzen besitzt.

Nach zwei Monaten hat sich herausgestellt, dass Lilli sich mit den anderen beiden Katzen (die Geschwister sind) nicht versteht und selbst nach Wochen nicht aus dem Schlafzimmer kam. Sie fing an, sich dort auch zu entledigen. Hilfesuchend fragte meine Mutter mich dann ob ich sie haben will. Da ich eine große Zweizimmerwohnung habe und mit Katzen groß geworden bin sagte ich Ihr zu. Lilli zog also bei mir ein und ich merkte schnell, dass Sie eine ganz besondere Katze ist! Wie gesagt, ich hatte schon viele Katzen davor gehabt doch keine war so wie Lilli. Sie gewöhnte sich schnell an mich und die Wohnung. Jede Nacht kam sie dann zu mir ins Bett gekrochen und kuschelte sich unter meine Decke (am liebsten in meine Arme) oder schlief auf meinem Bauch.
Generell kann man sagen, dass Sie eine sehr sensible und feinfühlige Katze ist (ich weiß, das man Tiere nicht vermenschlichen soll aber in diesem Fall dient das zur Beschreibung) und liebt kuscheln und Körperwärme/ Körpernähe über alles! Egal wo man sitzt (sogar auf dem Klo ;) dauert es keine zwei Sekunden und man hört ein leises schnurren auf dem Schoß. Soweit der positive Teil :(. Schnell stellte sich dann heraus, dass Lilli nicht ganz stubenrein war besser gesagt: Sie urinierte in verschiedene Ecken in meiner Wohnung und manchmal auch ins Katzenklo. Ihr großes Geschäft machte sie aber immer ins Katzenklo. Ich fing an nach den Ursachen zu forschen und las auch sehr viel zu dem Thema "Unsauberkeit bei Katzen". Vergeblich versuchte ich alle Möglichen Dinge aus:

-ich probierte die verschiedensten Katzenstreus aus,

- ich kaufte Ihr ein zweites Katzenklo und stellte es in ein anderes Zimmer (eines mit und eines ohne Deckel)

- ich machte Ihr Katzenklo alle paar Stunden sauber und einmal wöchentlich komplett!! d.h ich spülte es aus und füllte neues Streu herein!

- ich kaufte einen "Duftstecker" für die Steckdose der Katzen (angeblich) beruhigen soll und damit auch das Verhalten

- ich spielte mit Ihr

-ich kuschelte viel mit ihr

-ich benutzte andere Haushaltsreiniger (da Katzen bestimmte Reinigungmittel als "fremdartigen Urin" empfinden)

-ich kaufte ihr einen Kratzbaum

-ich ging mit ihr zum Tierarzt und ließ sie duchcheken, die Tierärztin sagte daraufhin, dass Lilli gesundheitlich das Vorzeigemodell einer Katze ihres Alters sein (Zähne, Gewicht u.s.w)!

Doch langsfristig konnte ich nur manchmal eine leichte Besserung feststellen! Am schlimmsten war es wenn ich den ganzen Tag über arbeiten war und erst abends nach Hause kam. Dann sah ich, dass "Madame" sich schon wieder in einigen Ecken entledigt hatte.
Im Jahr 2010 war ich dann 9 Monate (krankheitsbedingt) zu Hauseund hatte gehofft, dass es dann in den Griff zu bekommen wäre oder ganz verschwinden würde. Es besserte sich auch doch leider blieb es nie ganz aus.

Selbst wenn ich im Nachbarzimmer saß, pullerte sie (demonstrativ??)in die Ecke.
Bewundernswerterweise stellte ich auch fest, dass Lilii eine Art Spiegel meiner selbst war. Das heißt, wenn ich gestresst war und auch nicht zu viel Zeit zum kuscheln mit Ihr hatte war sie auch gestresst und es war schlimmer.

Letztes Jahr im Sommer bekam ich dann das unfassbare Angebot für 1,5 Jahre in NYC zu studieren! Das war immer mein großer Traum gewesen und nun hatte ich die einmalige Gelegenheit dazu! Solch eine Chance bekommt man nicht oft im Leben und schon gar nicht ein Studentvisum für die USA! Da ich noch relativ jung bin, wollte ich diese tolle Chance nutzen denn Englischkenntnisse werden ja immer wichtiger heutzutage in der Berufswelt! Nach langer Überlegung entschloß ich mich zuzusagen (und mir ist es wirklich nicht leicht gefallen wegen Lilli :(. Letztes Jahr im November ging es dann los für mich, glücklicherweise habe ich eine liebe Freundin, die Lilli für diesen Zeitraum nehmen wollte und wenn es gut mit ihr klappt auch behalten wollte (denn ich wollte Lilli dann nach 1,5 Jahren nicht schon wieder irgendwo herausreißen). Meine Bekannte studiert auch und ist viel zu Hause da sie viel lernen muss. Ich dachte mir, dass sei die perfekte Voraussetzung für eine Kuschelkatze wie Lilli die so viel Zuneigung und Aufmerksamkeit braucht. Da ich ja die Erfahrung gemacht hatte, dass es wesentlich besser mit dem pullern war als ich 9 Monate zu Hause war mit Ihr.

Lange Rede, kurzer Sinn es hat leider nicht geklappt und meine Bekannte ist kurz vor einem Nervenzusammenbruch weil Lilli mittlerweile überall hinmacht und sie mit dem wischen nicht mehr hinterherkommt :( sie ist mittlerweile jetzt 9 Monate dort. Anfangs hatte es wohl ganz gut geklappt doch dann fing es wieder an. Meine Bekannte ist jetzt mittlerweile stinksauer auf mich (was ich auch verstehen kann, da ich sie darum gebeten hatte Lilli zu nehmen) und schreibt mir wütende Nachrichten bei Facebook. Die letzte Nachricht war, dass sie Lilli in ein Berliner Tierheim gibt wenn ich nicht so schnell wie möglich einen neuen Besitzer finde :( da ich erst nächstes Jahr im Juni wieder zurückkome ist die Möglichkeit ausgeschlossen, dass sie so lange dort bleiben kann. Abgesehen davon, dass mich diese ganze Sache unheimlich belastet lenkt sie mich auch stark von meinem Studium ab. In erster Linie denke ich natürlich an Lilli! Doch meine letzten Prüfungen waren alle nicht berauschend und der ganze "Spaß" mit dem studieren ist hier echt auch sauteuer!! Ich habe jetzt nach vielen schlaflosen Nächten beschlossen, dass ich Lilli ein neues Zuhause suchen möchte indem sie die Möglichkeit hat rauszugehen. Da ich nach allem was ich gesehen habe denke, dass es die einzigste Möglichkeit ist Ihre Unsauberkeit in den Griff zu bekommen (den dann kann sie ja draussen pullern). Meine Frage ist jetzt dazu: Kann meine eine Wohnungskatze wieder einfach so "auswildern" ohne dass sie verletzt wird oder wegläufT? Ich brauche wirklich dringend Hilfe und bin dankbar über jede brauchbare Antwort denn das ganze belastet mich wirklich! Ich möchte das Beste für Lilli aber kann von hier aus New York aus auch gar nichts machen. Mittlerweile muss ich auch erhlich zugeben, dass ich etwas abgenervt von Lilli bin weil ich nur Probleme mit ihr habe :( Danke im vorraus...
 
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  • Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze" Beitrag #2
Hallo,

ja, Pinkelkatzen kosten Nerven :(

Was mir aber fehlt, Urinuntersuchung und ein Blutbild? Wurde das gemacht?
 
  • Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze" Beitrag #3
Leider glaube ich nicht, dass sich jemand für eine "Pinkelkatze" findet. Muss auch meiner Vorgängerin zustimmen. Hier ist nichts von TÄ Abklärung geschrieben worden. Die arme Maus hat schon so viel erlebt. Immer wieder Wechsel. Dennoch verstehe ich Deine Freundin. Du solltest, oder Deine Freundin, Kontakt mit dem Tierschutz aufnehmen. Vielleicht können Die Euch nach Tierärztlicher Abklärung eine Tierpsychologin empfehlen. Ich denke, wenn man das nicht mehr leisten kann oder will, wird der armen Maus das Tierheim nicht erspart bleiben. Denn jetzt indem Alter mit Freigang zu experimentieren ist nicht die Lösung. Sie wird trotzdem drinnen pinkeln. Sie will Euch damit was sagen. Und es dauert auch Zeit, eine Bindung aufzubauen. Bevor das nicht passiert ist, wird sie beim Freigang vielleicht unter die Räder kommen oder weglaufen. Vielleicht gibt es ja einen Hof mit anderen Katzen, wo sie pinkeln kann und es stört niemanden. Ich glaube auch nicht, dass Du aus so einer Entfernung viel tun kannst.
Also Tierarzt und/oder Psychologe wäre mein erster Tipp, dann Gespräch mit dem Tierschutz. Ich drücke alle Daumen für die arme Seele.
 
  • Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze" Beitrag #4
guten Morgen,
in den allerseltensten Fällen hat das Urinieren an allen möglichen und unmöglichen Stellen von Katzen einen körperlichen Grund. Und diese Katze zeigt eigentlich schon ganz deutlich, dass sie seelische Probleme hat, nicht körperliche, dazu benötigt es keinerlei Blut- oder sonstige teuere Tests.
Ein Tier ist kein Mensch, hat also ganz andere Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung als wir.
Wenn eine Katze in der Wohnung uriniert, hat das IMMER psychische Ursachen. Mal ganz knallhart ausgedrückt: DAS TIER LEIDET!
Die Ursachen hierfür sind ganz vielfältig, und es wäre nach diesem langen Zeitraum müssig, danach suchen zu wollen, denn ein menschliches Fehlverhalten, das vor einigen Jahren geschehen ist, kann heute niemand mehr nachvollziehen, geschweige denn, sich überhaupt daran erinnern. Was wir nämlich als "normal" und gut ansehen, muss für ein Tier noch lange nicht gut sein.
Da ist etwas, das ich sehr interessant finde, warum hat denn niemand versucht, ihr einen Gefährten zu geben? Wenn sie sich mit den "alteingesessenen" Katzen Deiner Mutter nicht vertragen hat, so ist ja immerhin möglich, dass diese sie nicht als neues Rudelmitglied akzeptieren wollten! Es muss also gar nicht an ihr gelegen haben, denn was wir häufig sehen, sind nicht Ursachen, sondern Reaktionen auf Ursachen.
Dass sie damals bei Deiner Mutter im Schlafzimmer uriniert hat, müsste doch allen schon ganz klar gezeigt haben, dass sie sich nicht wohlgefühlt hatte, dass sie Angst hatte.
Wenn dies mein Tier wäre, würde ich sie bestimmt nicht schon wieder einfach nur umsetzen, denn das bedeutet für die arme Maus noch mehr Leid!
Ich würde versuchen, eine zweite Katze (evtl. einen kleinen Kater) dazu zu nehmen, Zimmer, in denen ich sie nicht unter Kontrolle habe, schließen und auf jeden Fall versuchen, über Positiv-Erlebnisse sie zurück zu führen. Wenn das nicht klappen sollte, dann kann man selbstverständlich versuchen, einen Platz auf einem Bauernhof zu finden - allerdings erst im Frühjahr, denn sie ist von ihrem Fell und Körperfett her gar nicht auf "draussen" eingerichtet, sie würde frieren. Man setzt Tiere niemals VOR dem Winter nach draussen, sondern immer NACH - macht auch Sinn, oder?
Übrigens reagieren Katzen auch auf gereizte Stimmung. Sie fühlen, was wir an Energien in unsere Umwelt abgeben - und Wut, Enttäuschung, Stress machen den Tieren zu schaffen, sie können es nur nicht in unserer Sprache ausdrücken.
Konnte ich helfen? Nicht aufgeben, es gibt für alles eine Lösung! Liebe Grüße aus der Eifel

Vielleicht können Die Euch nach Tierärztlicher Abklärung eine Tierpsychologin empfehlen. Ich denke, wenn man das nicht mehr leisten kann oder will, wird der armen Maus das Tierheim nicht erspart bleiben. Denn jetzt indem Alter mit Freigang zu experimentieren ist nicht die Lösung. Sie wird trotzdem drinnen pinkeln. Sie will Euch damit was sagen. Und es dauert auch Zeit, eine Bindung aufzubauen. Bevor das nicht passiert ist, wird sie beim Freigang vielleicht unter die Räder kommen oder weglaufen. Vielleicht gibt es ja einen Hof mit anderen Katzen, wo sie pinkeln kann und es stört niemanden. Ich glaube auch nicht, dass Du aus so einer Entfernung viel tun kannst.
Also Tierarzt und/oder Psychologe wäre mein erster Tipp, dann Gespräch mit dem Tierschutz. Ich drücke alle Daumen für die arme Seele.

Es ist doch immer wieder seltsam, wie sehr wir unserem eigenen gesunden Menschenverstand misstrauen und dafür stattdessen den Göttern in Weiß trauen. Ein Psychologe ist überhaupt keine Lösung, denn KEIN MENSCH ist wirklich in der Lage, sich in die Welt eines Tieres hineinzuversetzen. Der Mensch sucht immer nach "logischen" Gründen und Lösungen, Tiere sind aber nicht logisch, sondern natürlich und instinktgeprägt! Hier muss ich mal anmerken, dass ich mehr als 10 Jahre als Tierarzthelferin gearbeitet habe und so einiges in dieser Zeit bemerkt habe, das ich wirklich gräuslich fand!
 
  • Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze" Beitrag #5
Vielen, lieben dank für die hilfreichen Ratschhläge von Euch. Ich bin noch einmal in mich gegangen und habe darüber nachgedacht was hier geschrieben wurde. Dabei ist mir klar gewordem, dass wenn ich nochmal auf die letzten Jahre zurückblicke die ich mit Lilli verbracht habe, mir mein Bauchgefühl und Instinkt sagt, dass es (leider) etwas psychisches ist. Mir ist ausserdem in den Sinn gekommen, dass meine Mutter mir damals sagte das der Vorbesitzer (er war Ihr Arbeitskollege) irgendwie komisch war. Wer weiß was der mit ihr gemacht hat. Oldy vielen Dank für Deinen hilfreichen Ratschlag man merkt, dass Du Dich gut mit Katzen auskennst. Ich hatte schon oft überlegt einen zweites Katzenbaby aufzunehmen, damit Lilli jemanden zum spielen hat. Jedoch muss ich ehrlich gestehen, ist das auch definitv ein finanzielle Belastung für mich da ich Studentin bin und nicht viel Geld habe. Bereits für Lilli habe ich mich finanziell ganz schön aus dem Fenster gelehnt und sie hat durch das pullern auch viele Möbel, Schuhe, und meinen Schreibtisch unbrauchbar gemacht. Der starke Uringeruch ist bei mir in der Wohnung überall vorhanden. Darum kommt es leider für mich nicht in Frage, eine zweite Katze zuzulegen, denn es könnte auch genau ins Gegenteil umschlagen und Lilli könnte dann noch mehr pullern weil sie Ihr Revier verteidigen/ markieren will. Zumal ich auch "nur eine 55m2 Wohnung in Berlin habe. Lilli wurde noch nicht auf ihr Blutbild untersucht da ich -wie schon gesagt- nicht sehr viel Geld zur Verfügung habe. Ich werde jetzt nochmal mit meiner Bekannten sprechen und dann überlegen was wir tun können. Mein größter Wunsch wäre, dass eine Familie mit Haus sie aufnimmt und sie die Möglichkeit hat rauszugehen. Hoffentlich wird sie dann glücklich und kommt zur Ruhe. Vielen Dank

PS: ich bin mir ziemlich sicher, dass Lilli mit dem pullern etwas ausdrücken will nämlich das sie mehr Aufmerksamkeit und Zuneigung braucht! Denn als ich für 9 Monate krankgeschrieben war und 24 Stunden am Tag zu Hause war ging es ja wesentlich besser! Allerdings sind wir mal ehrlich, wer kann heutzutage im Berufsleben oder Studium den ganzen Tag zu Hause verbringen um mit der Katze zu spielen oder zu kuscheln? :)
 
  • Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze" Beitrag #6
Keiner kann 24 std immer zuhause sein. aber solange nicht alle gesundheitlichen dinge ausgeschlossen sind, kann man viel spekulieren. Von "mein gefühl sagt mir" kann man leider keine blasenentzündung, Steine, Schmerzen anderer art ausschliessen.
Du sagst, das kostet zu viel. die ganzen dinge die sie zerstört hat mit der pinkelei kosten auch. diese kosten hätte man evtl sparen können wenn eine gesundheitliche ursache vorhanden ist.
mal ganz davon abgesehen, an der gesundheit eines tieres zu sparen ist immer der falsche weg.
 
  • Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze" Beitrag #7
Hey Julia

Also ich denke auch mal, dass es etwas Psychisches ist, wenn es über einen so langen Zeitraum geht, mal mehr, mal weniger ... Und ich kenn das. Meine Pounci hatte phasenweise auch schlimme Pipi-Probleme; ich hätte fast den Verstand verloren. :roll:

Konntest du dieses Wildpinkeln nie an irgendwas "festmachen"? Dass sie es in bestimmten Situationen gemacht hat? War es völlig willkürlich, einfach so?

Vielleicht hat sie wirklich große Verlustängste, weil sie schon so oft den Besitzer wechseln musste. Das würde auch dieses extrem anhängliche Verhalten erklären. Aber wie du schon sagst: Wer kann schon den ganzen Tag lang daheim bei der Katze bleiben? Das geht einfach nicht ...

In dem Fall würde vermutlich nur noch eine Tierpsychologin helfen, fürchte ich. :( Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Katzen in ihren Gewohnheiten oft extrem festgefahren sind. Dazu zähle ich das Pinkeln auch. Sie scheint sich das als Ausdrucksmittel total angewöhnt zu haben...

Ach Mensch, das ist echt stressig - und das bei so einer lieben Katze. :((
Ich kann dir nur die Daumen drücken!!
 
  • Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze" Beitrag #8
War Lilli schon immer eine Einzelkatze??? Das würde ihr Verhalten erklären...
 
  • Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze" Beitrag #9
großen Dank, für die vielen Antworten! Paule Du hast definitiv recht und ich werde das jetzt als letzte Option nutzen um abzuklären ob es wirklich etwas physisches oder psychisches ist. Ich habe die kleine Hoffnung, dass es wirklich etwas physisches ein kann und man es behandeln könnte. Also werde ich einen Termin beim Tierarzt machen und meine Bekannte dort hinschicken. Hat jemand eine Ahnung wie teuer so etwas (ungefähr) ist ?? Ich will es lieber gar nicht wissen..und @Lola Thropp ja das pullern war ziemlich willkürlich doch vermehrt wenn ich nicht zu Hause war und bevorzugt in Ecken Badezimmer/ Küche auf die Fliesen. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass sie das gemacht hat weil es ihr nicht gepasst hat das ich zum Beispiel noch morgens im Bett lag und nicht mit ihr gespielt habe. Sie ist ausserdem sehr sauber. Das heißt Ihr Katzenklo musste immer sauber sein! Ich habe dann immer gleich nachdem sie drauf war ihr Häufchen oder Ihre Pippi weggemacht.
Lilli war schon immer eine Einzelkatze und sie ist auch eine ganz schöne Diva..Beim Katzenfutter war sie sehr wählerisch! :) Am Ende hat sie nur das Felix Katzenfutter gefressen nichts anderes ;) Liebe Grüße aus den USA
 

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Das ist übrigens Lilli :)
 

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  • Mit den Nerven am Ende wegen "Pullerkatze" Beitrag #11
Eine wunderschöne Maus ist das <3. Das ist das häufigste Problem bei Einzelkatzen das sie früher oder später Verhaltensauffällig werden... Ich wünsche euch von ganzem Herzen das euch der Psychologe weiterhelfen kann...


LG Melli
 
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