Ich vertraue dem Tierarzt, obwohl wir neu nach Koblenz gezogen sind und das unsere erste Belastungsprobe mit ihm ist. Allerding sprach er heute am Telefon schon von Überweisung (was ihn symphatisch macht) allerdings an eine Klinik, die auf neurologische Probleme spezialisiert sind. Er sprach von Nervenwasser-Entnahme etc. - ich habe die Empfehlung einer Tierklinik 30 km von uns weg, die würd ich gern ausprobieren. Natürlich holen wir uns eine zweite Meinung ein - aber derweil tut es mir in der Seele weh, das Tierchen leiden zu sehen. Ich bin es nicht gewohnt, dass es Katzen über so einen Zeitraum schlecht geht, unsere erste hatte Niereninsuffizienz und als wir das gemerkt haben, war es zu spät, er war Freigänger und Filou.
Ich versteh einfach nicht, dass keine Diagnose zu stellen ist.
Sie wurde geröngt - punkt! Das Röntgenbild ist er mit meinem Mann durchgegangen, ich kann aber gleich noch mal danach fragen. Aber sie beschwert sich nicht, wenn man sie hochhebt, sie lässt sich nur wie ein nasser Sack hängen. Ein wenig Enspannung findet sie wohl, wenn mein Mann sie auf dem Bauch liegen hat - sie ist eine Papa-Katze.
Trinken anregen - auch so ein Ding, ich hab ihr bald die Nase in den Napf gesteckt - nichts! Wobei, das ist erst seit 1-2 Tagen so, seitdem frisst sie auch weniger, aber immerhin frisst sie. Manchmal auch nur das Gelee vom Futter.
Monterosa - man hat so viel Angst, dass man entscheidene Dinge versäumt, wenn man nicht zum Tierarzt geht. Er möchte sich ihren Gesamteindruck heute noch mal anschauen und die Blutwerte im Einzelnen mit mir durchgehen - vielleicht fällt ihm ja noch was an ihr auf.
Würdest du sie einfach zu Hause sitzen lassen in dem Zustand? Ich weiß bald gar nix mehr....
Ach so, die zwei sind nun schon 1,5 Jahre zusammen ....