Auch bei meinen beiden könnte es gegensätzlicher nicht sein.
Für Carter ist es jedes Mal ein absoluter Horrortrip. Ich kann nur nen Überraschungsmoment nutzen, um ihn in die Box zu stecken (Leckerlies, Box rumstehen lassen, reinlocken etc. hat alles nich geklappt). Er haßt Autofahren und kotzt jedes Mal, egal wie vorsichtig ich auch fahre. Und natürlich weint er herzzerreißend. Manchmal macht er auch sein Geschäft, meistens groß. Es ist nur ca. 3 km entfernt, aber mit dem Rad oder zu Fuß an der Hauptstraße entlang is auch total stressig, weil laut und so. Bei der TÄ angekommen, fängt er an zu speicheln wie blöd, ist total lethargisch und läßt alles mit sich machen. Frißt keine Leckerlies, für die er sonst töten würde. Zuhause angekommen wird sich erstmal unterm Bett versteckt, fertig gespeichelt und mich böse angeguckt. Aber nach zwei Stunden kommt er wieder an und ich bin wieder lieb
Marie mag zwar auch nicht allein in die Box gehen, daher muß ich sie mit Leckerlies und sanfter Gewalt in die Box stecken, aber zumindest maunzt sie nur während der Fahrt und kotzt und speichelt nicht. In der Praxis ist sie ruhig, frißt auch Leckerlies und im Behandlungsraum ist sie neugierig und man muß sie schon sanft festhalten, damit sie nicht vom Tisch springt und den Raum erkunden geht.
Wenigstens wehrt sich keiner von beiden nach Kräften, haben bisher aber zum Glück auch nicht viel machen müssen. Carter mußte ein paarmal die Pfote rasiert und Blut abgenommen werden, ansonsten bei beiden nur Wurmkur, Impfung, Programmspritze, mal ne AB-Spritze, allgemeine Untersuchung, Blick in die Ohren und ins Mäulchen. Ich hoffe, das bleibt so.
@36 Pfoten: Ansonsten erzähl ihr doch mal von den "Drogen", die sie den Mietzen vorher verabreichen kann. Vielleicht läßt sie sich darauf ein.