Probleme mit unserem selbstbewussten Kater

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Loulou22

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Hallo zusammen,
ich bin hier brandneu, und habe natürlich ein Problem!!!!!
Mein Freund und ich sind Tauchlehrer, und haben lange in Griechenland gearbeitet. Dort gibt es bekanntlich viele Katzen - und unser Herz ist groß - wir haben vor Ort immer so. ca. 10 Katzen an der Tauchbasis gehabt - alle mittlerweile sterilisiert und kastriert , nur als vorab-Info.
Im letzten Jahr haben wir uns dann von dort den Niki mitgebracht. Ihn möchte ich jetzt hier ein wenig genauer beschreiben, denn er macht uns jetzt Probleme. Ein prächtiger roter "Pascha", furchtlos, kuschelig, selbstbewusst, everybodys Darling. Er kam in die Tauchbasis, und alle liebten ihn. Dort hat er sich problemlos in die große Gruppe eingefügt, hatte sogar ein/zwei Spielgefährten, alles easy.
Den Niki haben wir dann letztes Jahr im November mit nach Deutschland gebracht. Er ist jetzt 2 1/2 Jahre alt. Hier war er dann erst mal Einzelkatze, und wir haben ihn sogar mit dem Hund meiner Eltern vergesellschaften können. Der Hund ist 11 Jahre alt, und mochte keine Katzen. Niki hat das einfach "ausgesessen", auf der erhöhten Treppe, er lief auch einfach nicht weg. Ab Februar hat der Niki dann sogar aus seinem Napf fressen dürfen. Dem Hund ist dieses Selbstbewusstsein glaub ich immer noch unheimlich. Wir wohnen in absoluter Alleinlage, der Niki hat Katzentreppe, Katzenklappe, ein riesiges Revier, Freigang wann immer er will, und wir alle, funktionieren hervorragend in seinem Sinne. Auf jedem Sofa liegt eine Decke, er ist immer noch der Pascha, aber man kann ihm schlecht wiederstehen, denn er ist total lieb und verspielt. Ich gehe sogar mit der Katze jeden Tag im Gelände spazieren, und er erzählt und erzählt. Wir haben noch eine alte Kneipe, wenn es voll ist,da läuft der Niki durch 50 Leute, als wenn es selbstverständlich wäre. Soviel zum Niki.

Wir waren von April bis vor 2 Wochen wieder in Griechenland, den Niki haben wir bei meinen Eltern zu Hause gelassen, es geht ihm hier ja super gut. In Griechenland haben wir diesen Sommer 2 neue Findelkinder gefunden. Die Loulou und den Pizarro. Geschwister, von der Straße gesammelt. Die Loulou ist schneeweiß, und leider taub. Der Pizarro ist ein roter Tiger, leider etwas schreckhaft, versteckt sich auch im ersten Moment mal gern vor uns, ansonsten aber noch ein totaler Knutscher, ich bin seine "Ersatzmama", und wenn er sich nicht mindestens 2x täglich an meinem Hals "festnuckeln" darf, ist er nicht entspannt. Die 2 sind wohl so im Mai geboren, wir haben sie im Juni gefunden, und jetzt vor 2 Wochen mit nach Deutschland gebracht. Die 2 verstehen sich gut, wie Geschwister halt, manchmal spielt der Pizarro ein wenig grob mit der Loulou, dann gibt es halt Geschrei, und die Loulou trägt auch mal ne Schramme davon. Der Pizarro wiegt 4,5 kg, und die Loulou mal gerade 2,8 kg......halt ein wenig unterschiedlich.

Jetzt haben wir gedacht, unser doch ach so lieber Niki freut sich doch bestimmt über Gesellschaft, er ist doch soooo lieb.....und haben uns da wohl getäuscht, und uns auch nicht wirklich damit auseinandergesetzt, dass es anders sein könnte.......

Wir haben im Haus meiner Eltern eine Einliegerwohnung, und da der Niki den Sommer quasi bei meinen Eltern gelebt hat, hat er unsere Wohnung hier nur als Durchgang benutzt, denn die Katzenklappe von aussen geht in unser Bad. Türen waren immer offen, und er konnte tun und machen was er wollte. Die 2 Kleinen haben erst einmal unsere Küche bezogen, das war das einfachste, Klo, Futter alles schick, gibt es auch kein Problem. Dann haben wir den Niki gleich mal gucken lassen "er war ja immer so lieb", es gab geknurre und gefauche nur von Pizarros Seite, der Niki hat nur gleich mal zugelangt,der Pizarro hat sich ängstlich vermacht, und wir haben sie gleich erst mal getrennt. Das hat nur 1 Minute gedauert.
Haben Niki und die 2 neuen dann erst mal 2 Tage getrennt, wobei alle drei in der ganzen Wohnung herumlaufen können, aber nur nicht zusammen. Damit sich die Gerüche verteilen usw.
Haben eine Gittertür gebaut, die wahlweise in der Küche, oder im Bad angebracht werden kann, damit man mal die einen und mal den anderen ein wenig mehr Raum geben kann. Ich kann ja auch die Katzen nicht 2 Wochen in der Küche einsperren.

Die Loulou und der Pizarro sind nachts immer in der Küche eingesperrt, der Niki kann sie sich also anschauen/anriechen. Wir füttern die 2 Hauptmahlzeiten zusammen, nur die Tür dazwischen, das geht auch. Der Pizarro hat immer so viel Angst, dass er immer mal wieder knurrt/faucht, aber alles ängstlich, die Loulou bekommt davon nichts mit, die ist ja taub, und interessiert sich schon für den großen Roten draussen. Der Niki schaut sich alles an, sagt aber nichts(wenig). Kein knurren/fauchen, nur schauen.....dann hat sich der Pizarro mal rausgetraut, nach 4 Tagen, wir dachten na ja, mal schauen...und der Niki ist direkt drauf, kein schnuppern, kein warten und schauen.......Pizarro wollt sich verstecken, aber der Niki hat ihn verfolgt.......wir waren natürlich panisch, wie Menschen nun mal so sind, und haben sie getrennt......2 Tage später haben wir das gleiche noch mal mit der tauben Loulou probiert, da sie sich für Niki interessiert. Nur soviel, der Niki liegt auch mal auf dem Rücken vor der Tür, sieht nach Spielmodus aus usw. Knabberstangen raus, Loulou und Niki zusammen gefüttert, solange gefüttert wird ist alles ok. Kaum ist der letzte Bissen bei Niki die Kehle runter geht es gleich rauf auf die Loulou, dann hat die natürlich auch Angst, und wir haben Angst, dass der 6 kg Niki die 3 kg Loulou auch einfach platt macht. Auf anraten meiner Tierärztin habe ich eine Wasserpistole hier, damit kann ich den Niki "ablenken", damit wir sie dann immer wieder trennen.

Jetzt haben wir sie eher wieder getrennt, im moment machen wir keine Experimente, vielleicht sind wir auch zu ängstlich. Der Niki macht jetzt immer den Springteufel vor der Tür, versteckt sich....kommt dann angesprungen, und macht sich groß.......
Ich trau mich halt nicht weitere Versuche zu unternehmen, da der Niki sofort und ohne Umschweife auf die neuen losgeht, und die Fellfetzten dann gleich fliegen. Immer noch kein knurren und fauchen, das macht der alles ohne Worte.
Wir sind den halben Tag damit beschäftigt, die Türen auf und zu und wer ist wo und wie......damit sie sich nicht begegnen, aber die Gerüche sich verteilen können..... Das ganze geht jetzt seit ca. 2 Wochen so.

Lange Rede - kurzer Sinn: Sind wir auf dem richtigen Weg????
Was sollen wir machen?
Machen wir es jetzt eher falsch, da wir Stress bei den Tieren aufbauen???
Heute habe ich den kleinen Pizarro erst mal kastrieren lassen, der Niki ist sowieso schon kastriert.
Müssen wir sie raufen lassen bis das Blut fliesst, wie man so oft liest, oder woran erkenne ich, wie ernst es dem Niki ist, und ob die Kleinen vielleicht mehr "Geschrei" machen, als wirklich ist?
Oder einfach noch die Gittertür behalten, bis der Niki nicht mehr den Springteufel macht??

Ich brauch einfach ein paar Tips........Danke
 
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  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #2
Puh, da du hierauf immer noch keine Antwort bekommen hast, habe ich langsam ein ri htig schle htes Gewissen^^
Kann dir dazu aber leider nicht viel sagen, habe so eine Situation noch nie erlebt. Normalerweise sagt man, wenn sich die Katzen prügeln, lass sie machen, solange kein Blut fließt, regeln sie das unter sich. Wenn Blut fließen sollte, auf jeden Fall trennen und mal nach expertenhilfe fragen.
 
  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #3
Die Wasserpistole würde ich mal ganz schnell vergessen. Das Ding setze ich nur gegen fremde Katzen ein, sonst haben meine eigenen nachher Angst vor mir. Das möchte ich vermeiden.
Das Gewicht der Kätzin ist kein Problem. Meine Kätzin wiegt nur gut halb so viel wie der Kater - und zeigt dem, wo Heinrich den Most holt.
Zusammenführung Kätzin und neuer Kater: Transportbox ins Gästezimmer, Tür auf. Kater sieht sich um. Kätzin sieht Kater. Schnuppert. Verpasst ihm eine Ohrfeige, die sich gewaschen hat. Einige Tage Geknurre und Gefauche seitens der Kätzin. Fellfetzen flogen, kein Blut. Nach max. 2 Wochen war alles im Lot.

Vielleicht solltet ihr euch entspannen, dann sind die Katzen auch entspannt.

Vielleicht hilft das:

Und hier alles über Katzen


Viel Erfolg.
 
  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #4
Hallo Loulou22,

also, wenn ich das alles so lese, dann habe ich das Bild vor Augen, dass dein Niki unheimlich gerne mit den beiden spielen und raufen will ;-). Für mich liest es sich nicht nach bösen Attacken.
Wenn man junge erwachsene Katzen (oder eher Kater) und Kitten zusammenbringt, dann ist es nicht ungewöhnlich, dass die Großen die Kleinen anspringen und das ganz schön groß aussieht, ist aber meist nicht viel dabei, sondern nur Gehabe. Das die Kleinen vielleicht nicht so recht wissen wie damit umzugehen könnte daran liegen, dass sie so früh schon ohne Mutter waren. Waren sie denn bei euch in Griechenland in Gesellschaft erwachsener Katzen?
Ansonsten machen die Minis auch gerne mal viel Wind um nichts ;-).

Also, meine Tipps:
1. Wasserspritzpistole verbannen. Ist erstens kein geeignetes Erziehungsmittel und zweitens gibt es ohnehin nichts zu bestrafen, wenn dein Kater sich schlicht und einfach katerhaft benimmt.

2. wenn die Kastrawunde gut verheilt ist, dann mach die Tür auf und lass die Katzen mal machen. Und diesmal nicht einmischen und auch nicht gleich wenn die Kleinen quieken wieder trennen. Beobachte die Katzen, gerade die Kleinen, solange sie nicht wirklich panisch in der Ecke sitzen, oder unter sich machen, oder Blut fließt lass die Katzen mal machen. Zusammenführungen sehen für den Menschen oft ganz schön brutal aus, aber eigentlich gehen sie bei sozialen Katzen meist sehr schnell in Raufspiele über, die ebenfalls manchmal sehr brutal aussehen können ;-).

Ob du bei der tauben Miez eventuell etwas besonderes beachten musst kann ich dir leider auch nicht sagen. Mit Täubchen hab ich leider null Erfahrung.

3. Mach dir einen Tee und entspann dich. Das größte Hindernis für eine schnelle Zusammenführung ist ein nervöser Dosi ;-).

4. Du schriebst, dass du Pizzaro hast kastrieren lassen. Wenn du Loulou noch nicht kastriert hast, dann solltest du auch das bald in Angriff nehmen. Wenn sie wirklich Maikätzchen sind, dann sind/werden sie ja jetzt schon 6 Monate alt, da solltest du nicht mehr länger warten.

Liebe Grüße
Mara
 
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  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #5
Da bin ich jetzt aber froh, dass ich wenigstens ein paar Antworten bekommen habe..... Danke hierfür schon mal.:-D

Kurzes Update:
Seit Freitag habe ich die Gittertür wieder durch die normale ersetzt und sie erst mal wieder komplett getrennt. Aber das soll sich morgen ändern. Dann ist meine Tierärztin auch wieder in Rufbereitschaft, kein Wochenende mehr:oops:

Alle dürfen nach wie vor in alle Räume, halt nur nicht zusammen, bin der große Katzenschleuser:roll: Der Niki hat sich aber auch schon in die Küche in die Körbe der Kleinen gelegt und dort Stunden gepennt, und überall das Köpfchen gerieben.

Mich hat halt nur so nervös gemacht, dass er gar nicht lang gewartet hat, um auf die Kleinen zu gehen, aber wahrscheinlich/hoffentlich sind wir das größte Problem.

Die Kleinen fühlen sich hier jetzt schon wohler/mutiger, erkunden das ganze Haus, Trepp rauf, Trepp runter, halt wenn der Niki draussen ist.

Jetzt bräuchte ich nur noch mal den Tip, ob ich die Zusammenführung bewusst herbeiführen soll, indem ich überall Futter und Leckerli verteile und dann alle zusammentrommel....oder soll ich einfach mal die Tür auflassen wenn er nicht da ist, und dann warten bis die Situation sich von allein ergibt????

Die sind halt immer in eine Ecke geflohen, und er hat sie nicht gehen lassen...und ich hab überall Teppich, daher nicht gerade Lust auf Kot und Urinabsatz, falls es ernst ist

lieben Gruß
 
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  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #6
Hallo,
Da hab ich doch sofort mal diesen Thread abonniert, da wir in etwa das gleiche Problem haben.

Unser zugelaufener Streunerkater geht auch direkt auf meine beiden Stammkatzen los.

Bei uns ist es aber so, dass er sich im Freigang vorbildlich benimmt. Er akzeptiert andere Katzen, brummelt zwar etwas und gut ist. Nur meine nicht :evil:

Meine beiden, die mittlerweile panisch auf ihn reagieren, rennen sofort los, wenn sie ihn nur sehen und er dann sofort hinterher.

Ich denke manchmal, dass gerade dieses Wegrennen es für ihn so attraktiv macht, sie zu jagen.

Wir haben auch das gleiche Problem mit den Türen. Wo ist welche Katze und wer darf jetzt gerade wohin.... Ganz schön anstrengend ist das.

Am Donnerstag ist das ganze eskaliert, da hat unser Streuner einen der beiden aufgelauert und ist die chipgesteuerte Katzenklappe hinterher, obwohl er dafür nicht freigegeben ist. Dann ist er durch in die Wohnung und hat hier oben alles aufgemischt. Es sah aus wie nach einem Erdbeben.

Als ich nach Hause kam, stolzierte mir der Eindringling stolz entgegen. Meine anderen habe ich erst nach 15 Minuten gefunden, zusammengekauert auf der Treppe nach oben. :shock:

Ich habe dann den Fehler gemacht, sie wieder zu trennen. Ich hätte mir wahrscheinlich eine Tee kochen sollen und abwarten. Aber meine Nerven haben das nicht mitgemacht.

Bin mal gespannt auf weitere Nachrichten von dir.
 
  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #7
Diese Ständige Zimmer tauscherei bringt doch nur Stress für alle. Macht die Türen auf und lasst sie auf. Die Katzen müssen das nach Katzenart unter sich ausmachen dürfen und genau das dürfen sie Momentan nicht.
Mal zusammen lassen und dann wieder trennen führt nur dazu das bei jedem Treffen die Zusammenführung von vorne beginnt und sich schlimmstenfalls Spannungen zwischen den Katzen aufbauen die die Zusammenführung nur immer schwieriger machen.
 
  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #8
Das Experiment beginnt!!!!!!!
Nachdem sich unser Niki heute morgen nicht hat blicken lassen, und bis heut Mittag nicht zu Hause war habe ich mich auf die Suche nach ihm gemacht. Mein Vater hatte mir über den Sommer immer wieder berichtet, dass er auch gern mal bei der Nachbarin Unterschlupf sucht, die wohnt wohlgemerkt über 500 Meter entfernt, wir wohnen halt in Alleinlage. Dort bin ich dann hingefahren, und tatsächlich, auf mein Rufen kam er dort aus dem Stall.......Unser Hund, Katze und ich dann zu Fuß wieder ab nach Hause.....welch ein Bild:mrgreen::shock:

Dann hab ich wie den Tag schon geplant....erst den Niki gefüttert, und nach einer Zeit die Türen aufgemacht.:twisted:

Es dauerte nicht lange, dann kam der Pizarro...hat geschaut....nach 20 Sekunden hat der Niki ihn entdeckt......gejagt....gestellt......ein paar Fetzen flogen......die Location gewechselt....weiter gestellt, der Pizarro in Duckstellung und geknurrt und gefaucht......dann die Loulou entdeckt...auch kurz gestellt...aber nicht geprügelt.....

Der Niki hat sich doch tatsächlich in die Küche gelegt....damit er beide beobachten kann, ist dann zu den Rascheltunneln gegangen, hat sich gerieben:-o:?

Jetzt liegt der Niki auf dem Sofa.....die Loulou 2 Meter daneben auf der Fensterbank, sie hat geknurrt, der Pascha sagt gar nichts......der Pizarro ist noch in der Küche versteckt, unter der Küchenbank....und der Niki sieht gerade aus, als ob er auf dem Sofa einschlafen will.....:?::!::?:shock:

Ich finde......das sieht doch gar nicht so schlecht aus....???!!!! oder

Ich glaub ich brauch jetzt mal nen Schnaps.........
 
  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #9
Nimm dir deinen Schnaps und entspann dich ;-).
Das hört sich bisher alles gut an :).
 
  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #10
Lagerbericht Tag 2!!!!!!!!
Der Tag fing für die Kleinen mit knurren und fauchen an....und mit einem minikleinen Kothaufen im Wohnzimmer. Ich schätze der Niki hat sie überrascht:oops:

Ich muss sagen, ich habe den Niki falsch eingeschätzt, oder ich kann seine Sprache nicht richtig deuten.....Er knurrt und faucht überhaupt rein gar nicht...
Die Kleinen fauchen und knurren aber mächtig wenn er sich nähert. Niki ist natürlich auch ein wenig verwirrt, was das ganze da jetzt soll, aber er ist nicht wirklich agressiv. Er beobachtet viel, starrt wahrscheinlich zu viel, es wird ein wenig das Spiel gespielt...."wer sich zuerst bewegt hat verloren", weil wenn die Kleinen sich vermachen wollen, verfolgt er, stellt sie, und macht sich einfach groß. Dann wird ein heidenlärm von den Kleinen gemacht, nach ca. 1 Minute dreht er ihnen dann einfach den Hintern zu und entfernt sich.

Die Fensterbank im Wohnzimmer war schon immer ein beliebter Schlafplatz für den Niki, aber auch für die Loulou in den letzten 2 Wochen. Heut Nachmittag lag der Niki da zum Schlafen.....dann kam die Loulou, ging über den Kratzbaum auf ihn zu, stieg knurrend zu ihm auf die Fensterbank.....ich hab mal kurz beruhigend die Hand dazwischen gehalten, und nach 2 Minuten schliefen beide.........:-o:roll:

Als die Loulou dann später wach wurde, reckte sie sich....wollte Nase-Nase mit dem roten machen....und stellte in letzter Sekunde fest, dass es nicht der Pizarro war:shock: Bürste....Abstand...auch der Niki war jetzt wach, und hat sich langsam rückwärts zurückgezogen, eigentlich sehr nett von ihm.

Also, die beiden Kleinen machen mehr lärm, auf freiem Feld (natürlich in der Wohnung)stellt er sie natürlich immer, vor allem wenn Bewegung im Spiel ist.....
Jetzt haben wir sie alle ins Wohnzimmer gelotst, einer links von meinem Freund, einer rechts, und die Loulou auf der Fensterbank........mal schauen wie es weitergeht.......

hat vielleicht noch jemand einen Tip, wie ich die beiden vom großen gefauche und geknurre beruhigen kann, oder muss ich das einfach gehen lassen, und hoffen, dass es von allein friedlicher wird.

Der Niki reibt sich natürlich hier in der Wohnung jetzt viel, viel mehr als vorher...zum Glück kein richtiges markieren:twisted:

schönen Abend
Sabine

PS.: Die Loulou ist die kleine weiße, taube.......der Niki unser roter Grieche aus dem letzten Jahr
 

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  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #11
Las es die Katzen alleine austragen, mische dich nicht ein!
 
  • Probleme mit unserem selbstbewussten Kater Beitrag #12
Zusammenführung auch nach 6 Wochen noch problematisch

Hier mal der neueste Stand.....
alle können überall hin, wenn ich zusammen füttre, wird sich toleriert, auch mal von den Kleinen geknurrt. Abends alle im Wohnzimmer schlafen geht auch...solange die Kleinen nicht zu wach sind.......
Wer sich zuerst bewegt hat verloren, denke ich manchmal......
Sobald Bewegung in die Truppe kommt, ist Schluss mit Frieden und der Niki, also der Große jagt die Kleinen, bis sie in der Ecke liegen und fauchen, und die Kleine taube Loulou auch gern noch mal ein wenig Urin absetzt.
Er tut ihnen nicht wirklich doll was, da fliegt mal ein bischen Fell, ist aber im großen und ganzen mehr Show und Angeberei.....deuten wir so..:?::shock:
Eigentlich haben wir das Gefühl, der Niki würde auch gern mal spielen, solange er bestimmen kann, wer von den Beiden sein Spielzeug ist:twisted:
Durch diese ewigen "springteulfel-Attacken" vom Niki sind die beiden Kleinen aber so skeptisch, dass sie nur Knurren und Fauchen wenn er sich nähern will, und dann hat er nach kurzer Zeit die Nase voll, und macht wieder einen auf dicke Hose...
Raus trauen sich die beiden Kleineren gar nicht wirklich, weil sie Angst haben dem Niki zu begegnen. Draussen sind sie keine Freunde, hier drinnen hat man das Gefühl der Niki benimmt sich, weil wir doch mal das eine oder andere beschwichtigende Wort sprechen, obwohl wir es nicht sollen.
Wir freuen uns immer überschwenglich wenn der Niki kommt, aber manchmal denk ich, dass wir ihm damit erst recht sagen, dass er der Chef ist, und dann ruhig auf die Kleinen losgehen kann......

Hört das Knurren und fauchen jemals auf?????
Übertragen wir zuviel auf´s Füttern?????? Die sind mittlerweile alle rappelfett, weil wir hoffen durch die Leckerlis kommen sie sich näher.....
Weiss schon gar nicht mehr wie viel ich füttern soll. Nur 1x morgens und 1x abends, oder wie ist da so die Regel???? Alle zusammen, oder einfach mehrere Näpfe hinstellen und da nicht so als Highlight feiern?????

Einen Tag denkt man es wird besser, und dann hat man das Gefühl es wird wieder agressiver.....

Keine Ahnung, noch nicht mal welche unsere Katzen wirklich die Hosen an hat:oops::roll:

Freue mich über aufbauende Worte....
 
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Probleme mit unserem selbstbewussten Kater

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