Mein privater Tierfriedhof(26 Gräber im Garten)

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Tschikitta

Tschikitta

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Mein privater Tierfriedhof

Hallo liebe Leser, heute möchte ich mal von allen Tieren berichten die in meinem Garten beerdigt sind. Die meisten haben keine richtige Grabstelle. Jedoch kann ich genau zeigen wo die Tiere begraben wurden. Ich kenne noch jedes Grab. Es ist nicht die Reihenfolge in dem die Tiere zu uns kamen. Sondern nur eine Aufstellung, geordnet nach Hunden und dann Katzen. Unten sind Fotos eingefügt von den Tieren, soweit ich Fotos davon habe. Bitte entschuldigt die teilweise schlechte Qualität der Bilder.

Das erste Tier mit dem ich in Berührung kam, war Teddy. Dieses war eine Mischung aus Terrier und???. Ich weiß es nicht. Teddy kam zu meinen Eltern als ich 5 Jahre jung war. Er lebte 22 Jahre bei meinen Eltern. Begraben wurde Teddy im Garten meiner Eltern. Heute stehen dort auf dem Grab Garagen. Da Teddy sehr tief begraben wurde, ist bei den Ausschacht Arbeiten nichts von ihm aus gebaggert worden. Also liegt er noch heute unter den Garagen.

Danach schafften sich meine Eltern einen Spitz mit Namen Mumpitz an. Das war ein richtig frecher Hund. Er hat jeden angebellt, aber nie jemanden Gebissen. Auch dieser Hund lebte fast 20 Jahre bei meinen Eltern. Nachdem er gestorben war, wurde er bei mir im Garten, als zweites Tier begraben.

Danach bekamen meine Eltern, die eigentlich kein Tier mehr wollten, Lotti geschenkt (nicht von mir oder meinem Bruder). Da war Lotti schon 7 Jahre alt. Lotti war ein reinrassiger Dackel. Frech wie alle Dackel, aber bei Katzen wurde er ganz weich. Lotti lebte nach dem Tod meiner Eltern noch fast ein Jahr bei mir und meiner Frau. Auch Lotti wurde fast 20 Jahre alt. Er bekam sein Grab bei uns im Garten.

Unser erster eigener Hund war Tobias. Ein reinrassiger Münsterländer Rüde. Wir haben ihn geschenkt bekommen bevor wir unser Haus gebaut haben. Tobias war frech aber ein wunderbarer Wachhund. Wenn vor der Tür, in dem Haus wo wir damals wohnten, ein Auto vorbei fuhr, war Tobi am Bellen. Natürlich auch nachts. Meine Frau und ich standen dann immer Senkrecht im Bett. Ich muss dazu sagen, wir wohnten derzeit zur Miete (120 DM) in einem 200 Jahre alten Haus. Wenn wir durch die Haustür nach draußen gingen, standen wir direkt auf der Straße. Kein Bürgersteig! Über jeden Zaun ist Tobi gekommen, war er noch so hoch. Wir hatten extra einen 2 Meter hohen Sichtschutz am Zaun neben dem Haus angebracht. Den schaffte Tobi um dann nach ein paar Stunden auf den Brustwarzen kriechend wieder zu kommen. (Er war dann bei diversen anderen Hunden die Heiß waren) Wie viele Nachkommen Tobi gezeugt hat ist mir leider nicht bekannt. Als meine Frau mit dem Neugeborenen Sohn aus dem Krankenhaus kam, stellte sie zunächst den kleinen mitsamt der Tragetasche in dem mein Sohn lag auf den Fußboden, so das Tobi sich diesen neuen Mitbewohner genau anschauen konnte. Das Baby wurde von Tobi beschnuppert und das war es dann. Keiner durfte von da an dem Baby zu nahe kommen. Als eine Bekannte, die natürlich den kleinen sehen wollte, in das Bett des kleinen schaute war Tobi auch da. Er knurrte die Bekannte an und zeigte ihr die Zähne. Erst als meine Frau sagte: „Tobi, die darf das!“ gab er Ruhe und die Bekannte durfte in das Kinderbett schauen. Mehr aber auch nicht. Auf den Arm nehmen war nicht, dann war Tobi wieder da. Keiner außer meiner Frau, meiner Mutter und ich durften den kleinen anfassen. Vor der Geburt trug meine Frau frühmorgens Zeitungen aus und Tobi begleitete sie. Bevor meine Frau in dunkle Ecken ging, schaute erst Tobi nach ob alles in Ordnung war. Mit Katzen hatte Tobi keine Schwierigkeiten. Sogar mit der verwilderten Katze bei uns im Garten schloss er Freundschaft. Am Tag an dem Tobias starb, kam er zu allen und verabschiedete sich. Dann ging er zu seiner Decke, legte sich hin und wachte nie wieder auf. Auch Tobi wurde von mir im Garten Beerdigt. Er war das erste Tier das hier beerdigt wurde. Auf sein Grab haben wir damals einen Fliederstrauch gepflanzt der noch heute jedes Jahr blüht.

Als nächstes haben wir uns einen Terrier geholt. Das war eine reinrassige Promenadenmischung. Frech und lieb. Der Hund bekam den Namen Lady. Meine Frau hat Lady damals auf dem Jahrmarkt gekauft. Ich wusste davon nichts. Zu der Zeit war ich Fernfahrer und habe erst am Freitagabend etwas von dem Hund erfahren. Lady kam zu uns als sie drei Monate alt war. Nachdem Lady mich kennen gelernt hatte, brachte sie mich immer, wenn ich zur Arbeit musste, zum Auto. Naja, nur bis zum Gartenzaun, aber der war nur zwei Meter von meinem Auto entfernt. Wenn ich zurückkam hat sie sich immer sehr gefreut, weil sie wusste, das ich immer Leckereien mitbrachte. Ansonsten war sie der Hund meiner Frau. Wo sie hin ging, lief Lady mit.

Während wir Lady hatten, schafften wir uns noch einen Hund an. Das war ein Mischling aus Schäferhund und Leonberger. Dieser Hund bekam den Namen Madame. In ihren besten Zeiten hatte sie ein Kampfgewicht von 65 Kilo, ohne übergewichtig zu sein. Madame war größer als ein Schäferhund und war vom Körperbau auch breiter wie ein Schäferhund. Nur die Farbe erinnerte an einen Schäferhund. Madame holten wir im Alter von 4 Monaten von einem Bauern. Ich erinnere mich noch als wenn es heute wäre, wie wir auf dem Bauernhof ankamen. Dort lief nur ein Schäferhund herum und die drei Welpen waren im Zwinger. Der Bauer spritzte den Zwinger gerade mit Wasser aus einem Schlauch aus, obwohl die Welpen noch drin waren. Die Schäferhündin kam sofort zu meiner Frau und stieß sie mit ihrer Schnauze an. Dann drängte sie meine Frau Richtung Zwinger. Dort angekommen bellte sie einmal und ein Welpe kam sofort ans Gitter. Diesen Hund nahmen wir. Als wir gingen, kam die Schäferhündin nochmals zu uns und bedankte sich bei uns weil wir ihre kleine dort wegholten. Dann fuhren wir nach Hause. Sie hatte sehr große Angst ins Haus zu gehen. Das kannte sie nicht. Auf dem Bauernhof hat sie nur im Zwinger gelebt. Als sie endlich im Haus war, stecken wir sie erst mal in die Badewanne, denn Madame stank fürchterlich nach Urin. Schnell freundete sie sich mit Lady an und beide tobten durch den Garten. Auch Momo beteiligte sich an den Spielen. Doch zu Momo später mehr. Irgendwann wollte eine meiner Töchter auch einen Hund. Sie hatte zwar schon Momo, aber ein Hund musste es sein. Darum holten wir „Angel (Änschel)“ dazu. Auch Angel war noch nicht mal ein Jahr alt als sie zu uns kam. Angel war in etwa so groß wie ein Schäferhund aber kleiner wie Madame. Angel war Pechschwarz. Die drei Hunde und die Katze waren fast den ganzen Tag am Toben. Gefuttert wurde nur gemeinsam. Wenn es möglich war, aus einem Napf. Aber drei Hundeköpfe passten nicht zusammen in einen Topf, dazu waren der von Madame und Angel zu dick. Nur Momo konnte futtern (obwohl wir nicht wollten, das er Hundefutter zu sich nimmt). Er stellte sich dazu unter Madame. In dieser Zeit bekamen wir noch einen Notfall. Eine ältere Bekannte war verstorben und die Hinterbliebenen wollten den Hund nicht. Dieses war ein Spitz. Sie bekam den Namen Susi. Während dieser Zeit kam auch Purzel alias Tiger zu uns. Doch auch von Tiger später mehr. Somit lebten neben sechs Menschen auch sechs Tiere bei uns im Haushalt. Wenn wir mit den Hunden spazieren gingen, ging Momo immer mit. Momo lief dann neben ihrer Freundin Madam. Die beiden waren ein Herz und eine Seele. Momo schlief oft zwischen den Vorderpfoten von Madame. Oft lagen sie zusammen im Hundekorb oder auf dem Sofa. Immer haben sie zusammen gekuschelt. Als einmal eines unserer Töchter mit den Hunden spazieren ging, löste sich, warum auch immer, die Leine von Susi von ihrem Halsband. Daraufhin lief sie auf die Straße und wurde von einem Auto erfasst. Laut jaulend lief Susi davon. Wir haben sie zwei Tage gesucht. Lady war in dieser Zeit immer sehr aufgeregt. Darum nahmen wir sie am zweiten Tag mit. Etwa zwei Kilometer von der Straße entfernt an der Susi angefahren wurde, fing Lady wie verrückt an der Leine zu ziehen. Meine Frau löste die Leine und Lady verschwand in einem Maisfeld. Kurze Zeit später hörten wir ein Bellen und dann kam Lady mit Susi aus dem Feld. Wir sind sofort mit Susi zum Tierarzt. Eine genaue Untersuchung ergab, das Susi nur den Schreck ihres Lebens bekommen hatte. Ansonsten hatte sie außer Hunger nichts. Die beiden waren anschließend auch nicht mehr zu trennen. Wo Susi war, war Lady oder umgedreht.

Einige Jahre später erkrankt Madame schwer. Sie hatte einen 15 Kilo schweren Tumor an der Lunge. Unser Tierarzt empfahl Madame zu erlösen. Es fiel uns sehr schwer diesen Schritt zu machen, aber letztendlich holten wir den Tierarzt zu uns und er erlöste Madame von ihren Qualen. Ansonsten wäre sie innerhalb der nächsten 6 Tage erstickt. Madame wurde 12 Jahre alt. Nachdem ich Madame im Garten beerdigt hatte kamen die restlichen fünf und verabschiedeten sich von Madame. Alle fünf trauerten mehrere Tage lang, dann fingen sie wieder an normal zu werden.

Das nächste Tier das uns verließ war Lady. Es war ein Samstagnachmittag. Lady kam von draußen herein. Auf einmal fiel sie um und atmete sehr schwer. Sofort habe ich mir Lady geschnappt, während meine Frau beim Tierarzt an rief. Ich saß gerade im Auto als meine Frau rief, das ich privat zum Tierarzt kommen solle. Da ich wusste wo das ist bin ich sofort dorthin. Der Tierarzt untersuchte Lady noch als diese im Auto lag, doch es war zu spät. Auch Lady bekam ein Grab bei uns im Garten. Ich beerdigte sie direkt neben Madame. Besonders Susi trauerte sehr um ihre Freundin. Doch auch die anderen trauerten um Lady. Über eine Woche futterten sie kaum etwas. Erst als Susi wieder anfing richtig zu futtern, taten es die anderen nach. Egal ob Hund oder Katze.

Das nächste Tier welches uns verlassen musste, war Angel. Auch sie hatte einen Tumor der Inoperabel war. Angel war bis zum letzten Tag munter. Doch merkte man ihr die Krankheit an. Sie konnte nicht mehr lange Laufen, denn sie kam schnell ans Ende ihrer kraft. Dann legte sie sich auf den Boden, war stark am Hecheln und konnte auch nicht mehr auf ihren Pfoten stehen geschweige denn sitzen. Darum fuhr meine Tochter, die eigentlich die Besitzerin von Angel war, mit ihr zur Tierklinik. Dort wurde dann die endgültige Diagnose gestellt: Lungenkrebs! Meine Tochter rief mich an und ich fuhr sofort zur TK. Leider musste dann auch Angel eingeschläfert werden. Natürlich nahmen wir sie mit nach Hause wo sie ein Grab zwischen Lady und Madame bekam. Heute wächst auf den Gräbern Rhododendron und eine Kletterrose.

Nun hatten wir nur noch drei Tiere. Susi, der Spitz, Momo und Tiger alias Purzel. Dieses blieb auch einige Zeit so. Irgendwann sagte meine Frau zu mir, das sie gern eine Katze hätte. Mir war es eigentlich egal. Schließlich lebten in unserem Haus noch zwei Katzen. Diese beiden gehörten zwar meinen Kindern, aber um diese kümmern mussten sich meine Frau und ich. Das heißt: Futter kaufen, Arztkosten übernehmen und alles machen, damit sich eine Katze wohlfühlt. Meine Frau ist auf die Idee gekommen eine eigene Katze zu haben, weil ihr von einer Bekannten eine angeboten wurde.

Ein paar Wochen später zog Luna bei uns ein. Sie freundete sich sofort mit Tiger an. Momo lebte zu der Zeit schon bei ihrer Dosine, meiner Tochter, die einen eigenen Hausstand mir ihrem Freund hatte. Dieses war irgendwann im Sommer 2010. Damals hatte ich einen Job bei einer Hilfsorganisation. Das war ein Fulltimejob Job mit sehr schlechter Bezahlung, obwohl ich fest Angestellt war. Ich kam also abends von der Arbeit nach Hause, da war Luna da. Sie lag auf der Couch neben meiner Frau (damals konnte meine Frau noch laufen, ihre Krankheit wurde zwar schon behandelt (Chemo) aber hinderte sie noch nicht in ihren Bewegungen. Als Luna mich sah, sprang sie von der Couch und versteckte sich. Darum setzte ich mich auf die Couch und nach einigen Minuten sah ich Luna dann richtig. Sie war schwarz-weiß. Sie saß in einigem Abstand vor mir und starrte mich an. Ich sprach daraufhin mit ihr und lockte sie an. Zögernd kam sie näher und schnupperte an meiner ausgestreckten Hand. Dann ließ sie sich streicheln. Machte ich jedoch eine schnelle Bewegung, erschrak sie und sprang einige Meter zurück. Als meine Frau und ich dann ins Bett gingen, ging Luna mit. Die ersten zwei Tage lag sie nur auf der Bettdecke. Jedoch auf meinen Füßen. Dann kam sie auch nach oben, soll heißen, sie legte sich auf das Kopfkissen. Als meine Frau einmal ihre Bettdecke hoch hob, ging Luna unter diese. Nach etwa einer Woche kam sie dann auch unter meine Decke, jedoch nicht um zu schlafen, sondern um an meinem linken Arm zu nuckeln. Die „Knutschflecken“ die ich dadurch erhielt, haben mich nie gestört. Auch nicht die Kratzspuren die ich hatte. Nur wenn sie an den Innenseiten des Armes ihren Milchtritt anwandte habe ich die Bettdecke zwischen ihren Krallen und meinem Arm geschoben. So wurde Luna meine Katze, denn bei meiner Frau durfte sie nicht nuckeln. Luna hat fast immer nur den linken Arm benutzt. Meine Frau hat jedoch einen sogenannten Schant (Anschluss für die Dialyse) an ihrem linken Arm. Luna wollte jedoch nur am linken Arm nuckeln, darum hat meine Frau immer zu Luna gesagt das sie nicht nuckeln darf. Darum kam Luna immer zu mir sobald wir im Bett waren. Im Sommer 2011 bekam Luna dann Nachwuchs. Diese beiden wurden von uns jedoch an gute Bekannte abgegeben. Somit hatten wir bei uns, Susi, Tiger und Luna.

Ebenfalls 2010 kam Stella zu uns. Das war im Dezember. An anderer Stelle hier im Forum habe ich schon geschrieben wie sie zu uns kam. (siehe: Stella, unsere Wildkatze) Hier nun eine Kurzform. Stella sah ich zum ersten Mal am 10.12.2010 als sie auf unserer Terrasse Dosen, die in einem gelben Sack waren, leer schleckte. Am 23.12. kam sie dann in unser Haus. Die ersten paar Monate war sie sehr scheu und ließ sich nicht anfassen. Wir haben sie auch nicht bedrängt sondern in Ruhe gelassen. Sie hatte die Möglichkeit abzuhauen, welches sie aber nicht tat. Ebenfalls im Sommer 2011 bekam Stella nachwuchs. Das waren Paula und Peter. Da waren es wieder 5 Katzen, weil wir die beiden behalten haben.

Nun zu Momo! Momo war ein stolzer Kater, aber auch sehr verschmust. Er wurde am 1. April 1993 auf einem Bauernhof geboren. Zu uns kam er als er etwa 6 Monate alt war. Er gehörte meiner damals 9 jährigen Tochter. Sie hat ihn selbst vom Bauern abgeholt und uns erst, nachdem Momo bei uns im Haus war, von ihm erzählt. Als sie uns Momo vorstellte kam dieser sofort und ließ sich streicheln. Also durfte er bleiben. Momo wurde kastriert und hatte nun ein schönes (hoffentlich) Leben vor sich. Einmal kam er mit einem gebrochenen Bein nach Hause und ein anderes Mal explodierte eine Glasflasche neben ihm. Ansonsten war Momo nie krank. In den Letzten drei Jahren Lebte er bei seinem Frauchen. Diese war schon vor Jahren bei uns ausgezogen und lebte mit ihrem Freund zusammen. Momo durfte dort auch all das, was er hier bei uns durfte. Doch Momo war inzwischen sehr alt und hatte diverse kleine Zipperlein. Am 22.07 2012 ist Momo gestorben. Er wurde in meinem Garten bei den anderen Tieren begraben.

Am 12.04.1997 zog Titus bei uns ein. Titus war eine Katzendame. Als sie zu uns kam war sie hochträchtig. Am 28.04 1997 gebar sie drei Junge. Das waren Tarzan, Lilli und Purzel. Leider lag Titus eines Tages tot in ihrem Korb. Sie war etwa 6 Monate bei uns. Ich begrub sie auf unserem Tierfriedhof im Garten.

Titus wurde leider von zwei Hunden angefallen und gebissen. Die Bisswunden waren nicht so schwer, trotzdem verstarb Tarzan an einem Schock den er erlitten hatte. Tarzan wurde nur ein Jahr alt.

Lilli wurde zusammen mit Purzel entführt und in einem Nachbar Dorf ausgesetzt. Purzel wurde uns zurück gebracht, weil sie eine Tätowierung im Ohr hatte. Auch Lilli hatte diese Tätowierung. Jedoch Lilli tauchte nie wieder auf. Ich hatte im Nachbar Dorf Zettel mit einer Suchmeldung ausgehängt. Doch leider hat sich niemand gemeldet und mir gesagt wo Lilli ist. Vielleicht lebt sie ja noch bei dem damaligen Finder.
Purzel alias Tiger wurde am 28.04.1997 geboren. Sie wurde hier bei uns im Haus geboren, zusammen mit 2 Geschwistern. Purzel gehörte meiner jüngsten Tochter. Aber auch hier war es so, das meine frau und ich uns um Purzel gekümmert haben. Im Gegensatz zu Momo kränkelte Purzel viel öfter, so das mehr Tierarztbesuche gemacht wurden. Aber wir machten es gern. Purzel gehörte zwar meiner jüngsten Tochter, aber Purzel hing mehr an meiner Frau. Ins Zimmer meiner Tochter wollte sie nur sehr selten. Als sie zusammen mit ihrer Schwester entführt wurde, bekamen wir sie dank einer Tätowierung nach einer Woche wieder. Ein anderer Tierarzt, unserer war in Urlaub, wollte sie einschläfern als sie einmal Krank war. Das haben wir untersagt. Es stellte sich später heraus das sie nur eine starke Erkältung hatte. Als ich wegen eines Unfalls mehrmals am Knie operiert wurde, hat sie sich immer schützend davor gelegt, damit keine anderen Tiere daran stießen. Am 13.02.2013 musste unser Tiger alias Purzel eingeschläfert werden. Sie hatte einen Tumor im Rachen der geplatzt war. Auch sie wurde in unserem Garten beerdigt.

Das letzte Tier welches im Garten beerdigt wurde war Stella. Ich hoffe sehr, das für eine sehr lange Zeit das die letzte Beerdigung war. Stella ist uns am 23.12.2010 zugelaufen. Das erste mal gesehen habe ich sie am 10.12.2010. Da hat sie bei uns auf der Terrasse die leeren Dosen in denen sich noch Reste vom Katzenfutter befanden, leergeschleckt. Monatelang ließ Stella sich nicht berühren. Erst als sie rollig war, kam sie zu uns und ließ sich streicheln, Von da an, war sie fast immer da, wo ich auch war. Stella war meine Katze und ich ihr Dosi. Nur wenn es etwas Laut wurde zuckte sie zusammen und versteckte sich. Leider, Leider kam Stella am 4.08.2013 bei einem fürchterlichen Unfall ums Leben. Auch sie bekam ein schönes Grab bei uns im Garten. Ich habe sie direkt neben ihrer Freundin Tiger beerdigt.
Jetzt leben noch Luna, Paula und Peter bei uns. Wobei Luna sehr viel bei ihrem Hundefreund ist. Dieser Hund lebt zusammen mit meiner Tochter und deren Freund hier bei uns im Haus. Täglich kommt Luna um etwas zu futtern, obwohl sie bei meiner Tochter auch etwas bekommt, und natürlich zum Kuscheln. Wir lassen Luna gewähren. Wenn sie es so will, dann ist es eben so. Paula und Peter, die Kinder von Stella, sind auch meine Katzen. Besonders Peter hängt sehr an mir. Will ich weggehen ist das nicht möglich, weil er hinterher kommt und meckert. Also wird fast jeder Weg mit dem Auto gemacht.
Weiterhin wurden auf meinem Privatfriedhof noch Beigesetzt:
4 Meerschweinchen (gehörten meinen Kindern)
4 Hamster (gehörten meinen Kindern)
3 Ratten (gehörten meinem Sohn)
Eine Vogelspinne (gehörte meinem Sohn)
2 Mäuse (gehörten einem meiner Töchter)

Das ist Teddy, der erste Hund

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Ein Foto von Mumpitz

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Das ist Lotti

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Ein Foto von Tobias

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Lady mit Tiger

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Unsere Madame

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Und Angel

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Unser Momo


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Meine kleine Stella

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Insgesamt habe ich bei uns im Garten bisher leider bisher 26 Tiere beerdigen müssen. Alle anderen Tiere habe ich schon hier im Forum vorgestellt. Alle Fotos zeigen die leider verstorbenen Hunde und Katzen.


Gruß Helmut
 
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Hallo Tschikitta,

finde die Geschichte über deinen privaten Tierfriedhof wirklich schön, aber auch nun mal traurig. Ich finde es auch schön, dass selbst die kleinsten Tiere in eurem Garten die letzte Ruhe gefunden haben.

Der Garten unseres alten Hauses war auch die Ruhestätte von all unseren bisherigen Tieren, was mich damals beim Umzug schon recht traurig machte, sie "zurück zu lassen".

In dem neuen Haus wo wir jetzt wohnen, mussten uns auch schon zwei Tiere verlassen. Das erste war mein Kaninchen Mücke im Oktober 2011, der mit 7 Jahren starb.
Im April 2012 folgte dann Jackies Schwester Biene, eine im Vergleich zu ihm sehr zierliche grau-weiße Dame. Wir mussten sie schweren Herzens gehen lassen, da sie einen Lungentumor hatte.

Ich wünsche euch, dass ihr noch viel Zeit zusammen verbringen könnt und Grab 27 sich noch lange auf sich warten lässt.

LG
 
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