Meine zwei "alten" Katzen (jetzt 2,5 Jahre alt) habe ich als Kitten geholt. Die zwei haben immer so viel bekommen wie sie wollten, meistens über 4-5 Mahlzeiten am Tag. Es ist immer was übrig geblieben und beide haben ein gesundes Sättigungsgefühl entwickelt. Beide haben ihre Mengen irgendwann selbst reguliert, es gibt kein Drama ums fressen und wenn ich mal ne Stunde länger schlafen will ist das kein Weltuntergang, da beide wissen, dass es eh was gibt. Ich kann mich nicht mal daran erinnern, dass sie jemals nach Fressen verlangt hätten. Menschenessen kann ich überall stehen lassen, die zwei gehen nicht dran.
Im April hab ich mir genau das Gegenteil ins Haus geholt. Klein Milky aus Spanien, war dort ca 1 Jahr im Tierheim. Ich schätze, dass er nie so viel bekommen hat, wie er wollte und dass er doch sehr auf sich alleine gestellt war. Milky frisst wie ein Scheunendrescher, sobald er Hunger hat, geht er auf die Suche (würde nur Not auch den Müll ausräumen wenn's sein müsste) und brüllt wie am Spieß. Seit April bekommt er so viel er mag und es wird langsam besser, aber sein Verhalten (für das er ja nichts kann) macht mich jedes mal traurig und ich bin froh, dass meine anderen das nicht mitmachen mussten.